News
Mit 37:7 (9:0/28:0/0:0/0:7) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes bei den Berlin Adlern. Eine starke erste Halbzeit reichte dabei, um den vierten Saisonsieg einzufahren. In der zweiten Spielhälfte probierten die Canes viel aus, wurden jedoch auch etwas fahriger. So blieb es lange beim 37:0. Thiadric Hansen erzielte dabei zwei Touchdowns, einen nach Pass von Quarterback Logan Schrader und einen nach einer Interception. Schrader selbst, Lukas Rehder, Lennart Stolina und Benedikt Englmann sorgten für die weiteren Scores. In der letzten Minute gelang den Gastgebern dann noch ein Touchdown nach einem Fumble der Kieler.
Benedikt Englmann (Foto: Michael Zelter)
„Die Defense hat ein konstant starkes Spiel gemacht und vor allem in der Line den Druck beständig aufrecht erhalten. Unsere Offense hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten haben wir leider etwas geschwächelt“, sagte Hurricanes Head Coach Marcus Herford nach dem Spiel. Verzichten mussten die Hurricanes in Berlin und den kommenden Spielen auf Defensive Tackle Austin Teitsma. Der 25-jährige Amerikaner reiste aufgrund einer Krankheit, die ihn seit dem siebten Lebensjahr begleitet und im letzten Monat dazu führte, dass sich sein Zustand stark verschlechterte, zurück in die USA. Darum trugen viele Hurricanes-Spieler an diesem Tag seine Nummer 74 auf dem Arm. „Wir wünschen Austin, dass es ihm schnell besser geht“, so Defensive Lineman Aaron Boadu, „Wir wollten so weitermachen wie wir mit ihm gespielt haben und wie er es vorlebte – immer mit Vollgas.“ Mit sechs Quarterbacks Sacks und nur 98 zugelassenen Yards, die sich aus 109 Passing und -11 Rushing Yards zusammensetzen, ist dies gelungen. „Die Defensive Line hat stark gespielt und uns dahinter damit das Leben leichter gemacht und uns mit dem Druck auf den Quarterback auch die drei Interceptions ermöglicht“, sagte Linebacker Thiadric Hansen.
Die Hurricanes erhielten zu Beginn des Spiels als Erste den Ball und arbeiteten sich erfolgreich über das Feld. Benedikt Englmann schloss diese erste Angriffsserie mit einem 34-Yard Fieldgoal ab. Nach einem Punt der Berliner marschierten die Canes in ihrem zweiten Drive schneller über das Feld. Zunächst lief Quarterback Logan Schrader selbst für 46 Yards und warf dann einen Pass auf Paul Häberlein, der an diesem Tag erstmals in der Startaufstellung stand und Xavier Mitchell vertrat, der somit ein wenig geschont werden konnte. Häberlein trug den Ball bis an die 2-Yard Linie der Adler. Von dort aus vollendete Thiadric Hansen, der wieder einmal für ein paar Spielzüge auch in der Offense eingesetzt wurde, nach einem kurzen Pass von Schrader in die Endzone zum 9:0 aus Kieler Sicht.
Mit dem nächsten Berliner Angriff ging es ins zweite Viertel. Doch während die Gastgeber sich in der gesamten ersten Hälfte immer entweder mit einem Punt vom Ball trennen oder eine Interception hinnehmen mussten, legten die Hurricanes im zweiten Quarter vier Touchdowns nach. Zunächst fing Lukas Rehder einen Touchdownpass von Logan Schrader zum 15:0. Der PAT misslang. Nach einer Interception von Brandon LeBeau, die er bis weit in die Berliner Hälfte zurücktrug, sorgte Schrader kurz darauf selbst für die nächsten Punkte. Nur zwei Berliner Spielzüge später fing Jan Abrahamsen den Pass von Adler-Quarterback Paul Zimmermann ab und brachte sein Team so schnell wieder in Ballbesitz. Die Offense dankte es ihm mit den nächsten Punkten durch einen Pass auf Lennart Stolina. Benedikt Englmann sorgte mit einer Two-Point Conversion nach dem Touchdown für den 29:0 Zwischenstand. Nach einem Punt der Berliner gelang es den Gastgebern einen Fumble von Logan Schrader zu forcieren und zu erobern. Doch Thiadric Hansen gab prompt die Antwort, als er im darauffolgenden Spielzug den Pass von Berlins Spielmacher Zimmermann abfing und den Ball über 32 Yards zum Touchdown zurücktrug. Chris McClendon erlief die Two-Point Conversion im anschließenden Extrapunktversuch zum 37:0 für Kiel.
So ging es für die Teams in die Halbzeitpause. Mit zwei Berliner Punts nach je nur drei Spielzügen und einem nicht erfolgreichen Fieldgoalversuch der Kieler blieb das dritte Quarter punktlos. Mit einer langen Angriffsserie von der eigenen 14-Yard Line bis an die Berliner Redzone ging es ins Schlussviertel. Doch die Canes konnten weder diesen, noch den nächsten langen Drive abschließen. Bei noch 25 Sekunden Spielzeit verloren sie dann forciert durch Berlins David Leisegang noch einmal den Ball, den Lawrence Williams aufnahm und über 49 Yards bis an die Kieler 21-Yard Line trug. Bei weniger als zehn Sekunden verbleibender Spielzeit gelang Paul Zimmermann der Touchdownpass auf Julian Kassler.
Für die Hurricanes geht es nach der Hälfte der Saisonspiele nun in eine kurze, einwöchige Sommerpause, bevor die Vorbereitung auf die Berlin Rebels beginnt. Am 23. Juli empfangen die Kieler den aktuellen Tabellenführer im Kilia Stadion, der parallel zum Spiel der Hurricanes bei den Adlern die Hamburg Huskies zu Gast hatte und mit 51:7 schlug. In der Tabelle hat sich durch die Ergebnisse vom Wochenende nichts verändert. Die Rebels führen weiterhin die GFL Nord an, gefolgt von Dresden, Braunschweig und Kiel auf den Playoffplätzen.
Berlin Adler – Kiel Baltic Hurricanes 7:37 (0:9/0:28/0:0/7:0)
1. QTR
0:3 #87 Benedikt Englmann, 34-Yard Fieldgoal
0:9 #2 Thiadric Hansen, 2-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT failed
2. QTR
0:15 #88 Lukas Rehder, 3-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT failed
0:21 #10 Logan Schrader, 6-Yard Lauf. PAT failed
0:29 #84 Lennart Stolina, 5-Yard Pass #10 Logan Schrader. 2-PC #87 Benedikt Englmann
0:37 #2 Thiadric Hansen, 32-Yard Interception Return. 2-PC #1 Chris McClendon
3. QTR
keine Punkte
4. QTR
7:37 #84 Julian Kassler, 21-Yard Pass #12 Paul Zimmermann. PAT good
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes -
Mit einer klaren Niederlage sind die Düsseldorf Panther aus Braunschweig zurückgekehrt – aber trotzdem nicht allzu unzufrieden. Beim deutlichen 6:45 (0:14, 0:10, 6:14, 0:7) beim deutschen Meister, Rekordmeister und Eurobowl-Champion New Yorker Lions hielt der auch nach dem sechsten Spieltag weiterhin sieglose Tabellenletzte der German Football League über weite Strecken der Partie mit und zeigte sich vor allem in der Defense verbessert.

Das freute auch Headcoach Marc Ellgering: „In der Abwehr haben wir wesentlich solider gespielt als in den Wochen zuvor, da standen wir deutlich gefestigter.“ Was sich zahlenmäßig darin ausdrückte, dass die Lions im ungleichen Duell der Raubkatzen ‚nur‘ vier Touchdowns mit ihrer Offense erzielten. Gleich die beiden ersten Angriffsserien schlossen die Braunschweiger erfolgreich ab. Die Düsseldorfer legten nach dem schnellen 0:14- Rückstand einen langen Drive hin, in dem die Hausherren vor allem das Laufspiel der Gäste nicht stoppen konnten. Kurz vor der Endzone und dem erhofften Anschluss fing dann Nationalspieler Jacob Schridde einen Pass von Panther-Quarterback Clark Evans ab und trug ihn über 95 Yards zum 21:0 für den hohen Favoriten zurück.
Auch anschließend hielten die Düsseldorfer die Partie einigermaßen offen, ehe im dritten Quarter ausgerechnet einer der zahlreichen Ex-Panther bei den Lions das nächste big play hinlegte. Diesmal schnappte sich Lars Steffen einen Evans-Pass und retournierte den Ball über 50 Yards zum Touchdown. „Wir waren in der Offense in den entscheidenden Momenten ein wenig glücklos, es fehlte halt das letzte Quäntchen, das man zum Erfolg braucht“, urteilte Cheftrainer Ellgering.
Insgesamt bot die Panther-Offense eine solide Vorstellung und trug durch lange Angriffsserien zur Entlastung der Abwehr bei. „Das war auch unser Plan“, gab Ellgering zu, „aber als wir nach zwei langen Angriffsserien hätten Scoren können, haben wir uns jeweils einen Interception-Return-Touchdown eingefangen und dann wird das Ergebnis eben am Ende so klar.“ So blieb es beim ‚Ehren-Touchdown‘ für die Düsseldorfer durch Martin Emos, der einen 15-Yard-Pass von Clark Evans fing.
Geman Football League, Gruppe Nord:
New Yorker Lions Braunschweig – Düsseldorf Panther 45:6 (14:0, 10:0, 14:6, 7:0)
7:0 Evan Landi, 7-Yard-Pass von Grant Enders, PAT Tobias Goebel, 2:12 Minuten gespielt
14:0 Grant Enders, 4-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel, 8:47
21:0 Jacob Schridde, 95-Yard-Interception-Return, PAT Tobias Goebel, 13:42
24:0 Tobias Goebel, 24-Yard-Fieldgoal, 23:35
38:6 Martin Emos, 15-Yard-Pass von Clark Evans, 34:22
45:6 Evan Landi, 28-Yard-Pass von Grant Enders, PAT Tobias Goebel 37:29
Jürgen Nitsch - Düsseldorf Panther

American Football Verband Deutschland
Ergebnis- und Informationsdienst
Damenbundesliga
|
A |
02.07. |
Hamburg Amazons vs. Berlin Kobras |
abgesagt |
||||
|
A |
03.07. |
Mainz Golden Eagles vs. Kiel Baltic Hurricanes |
27 |
: |
6 |
||
|
B |
03.07. |
Munich Cowboys vs. München Rangers |
7 |
: |
12 |
(0:0/0:6/7:0/0:6) |
|
Tabellen:
|
A |
||||||||
|
1 |
Berlin Kobras |
6 |
: |
0 |
156 |
: |
36 |
|
|
2 |
Hamburg Amazons |
2 |
: |
2 |
57 |
: |
52 |
|
|
3 |
Kiel Baltic Hurricanes |
2 |
: |
4 |
40 |
: |
115 |
|
|
4 |
Mainz Golden Eagles |
2 |
: |
6 |
81 |
: |
131 |
|
|
B |
||||||||
|
1 |
Crailsheim Hurricanes |
8 |
: |
|
160 |
: |
46 |
|
|
2 |
München Rangers |
4 |
: |
4 |
53 |
: |
92 |
|
|
3 |
Munich Cowboys |
4 |
: |
4 |
56 |
: |
53 |
|
|
4 |
Stuttgart Scorpions Sisters |
|
: |
8 |
13 |
: |
91 |
|
2. Damenbundesliga
|
A |
03.07. |
Bielefeld Bulldogs vs. Hamburg Blue Devilyns |
12 |
: |
20 |
(6:0/6:6/0:0/0:14) |
|
Tabellen:
|
A |
||||||||
|
1 |
Bochum Miners |
12 |
: |
0 |
229 |
: |
40 |
|
|
2 |
Spandau Bulldogs |
8 |
: |
4 |
156 |
: |
94 |
|
|
3 |
Hamburg Blue Devilyns |
8 |
: |
6 |
171 |
: |
137 |
|
|
4 |
Bielefeld Bulldogs |
4 |
: |
10 |
90 |
: |
172 |
|
|
5 |
Braunschweig FFC |
4 |
: |
10 |
72 |
: |
198 |
|
|
6 |
Hannover Grizzlies |
4 |
: |
10 |
142 |
: |
219 |
|
|
B |
||||||||
|
1 |
Mülheim Shamrocks |
8 |
: |
|
144 |
: |
36 |
|
|
2 |
Saarland Hurricanes |
7 |
: |
5 |
126 |
: |
159 |
|
|
3 |
Cologne Ronin |
4 |
: |
2 |
40 |
: |
36 |
|
|
4 |
Cologne Falconets |
2 |
: |
6 |
118 |
: |
118 |
|
|
5 |
Aachen Vampires |
1 |
: |
9 |
30 |
: |
109 |
|
Deutsche Flag Football Liga
|
Nord |
03.07. |
Kiel Baltic Hurricanes vs. Lübeck Cougars |
abgesagt |
||||
|
West |
03.07. |
Hildesheim Invaders vs. Assindia Fire Birds |
|
: |
31 |
(0:0/0:7/0:6/0:18) |
|
|
Ost |
03.07. |
Berlin Bears vs. Leipzig Lions |
8 |
: |
10 |
(0:3/0:7/0:0/8:0) |
|
Tabellen:
|
Nord |
||||||||
|
1 |
Hamburg Pioneers Snappers |
2 |
: |
|
48 |
: |
6 |
|
|
2 |
Lübeck Cougars |
2 |
: |
2 |
53 |
: |
46 |
|
|
3 |
Kiel Baltic Hurricanes |
2 |
: |
2 |
41 |
: |
55 |
|
|
Ost |
||||||||
|
1 |
Leipzig Lions |
8 |
: |
|
82 |
: |
39 |
|
|
2 |
Berlin Bears |
4 |
: |
4 |
90 |
: |
64 |
|
|
3 |
Dresden Monarchs |
|
: |
6 |
24 |
: |
68 |
|
|
West |
||||||||
|
1 |
Lions Flag Team Braunschweig |
8 |
: |
|
140 |
: |
29 |
|
|
2 |
Assindia Fire Birds |
2 |
: |
8 |
67 |
: |
152 |
|
|
3 |
Hildesheim Invaders |
|
: |
6 |
14 |
: |
100 |
|

|
West |
02.07. |
Cologne Crocodiles vs. Düsseldorf Panther |
abgesagt |
||||
|
Nord |
03.07. |
Hamburg Huskies vs. Berlin Adler |
28 |
: |
20 |
(7:7/13:7/8:0/0:6) |
|
|
Süd |
03.07. |
Fursty Razorbacks vs. Stuttgart Scorpions |
20 |
: |
|
Wertung |
|
Tabellen:
|
Mitte |
||||||||
|
1 |
Wiesbaden Phantoms |
16 |
: |
0 |
199 |
: |
89 |
1 |
|
2 |
Saarland Hurricanes |
12 |
: |
4 |
260 |
: |
85 |
0.75 |
|
3 |
Mainz Golden Eagles |
6 |
: |
10 |
165 |
: |
203 |
0.38 |
|
4 |
Marburg Mercenaries |
6 |
: |
10 |
144 |
: |
159 |
0.38 |
|
5 |
Darmstadt Diamonds |
|
: |
16 |
64 |
: |
296 |
|
|
Nord |
||||||||
|
1 |
Dresden Monarchs |
16 |
: |
4 |
318 |
: |
183 |
0.8 |
|
2 |
Hamburg Huskies |
14 |
: |
6 |
315 |
: |
156 |
0.7 |
|
3 |
Berlin Adler |
14 |
: |
6 |
219 |
: |
148 |
0.7 |
|
4 |
Hamburg Blue Devils |
10 |
: |
10 |
298 |
: |
253 |
0.5 |
|
5 |
Berlin Rebels |
6 |
: |
14 |
185 |
: |
255 |
0.3 |
|
6 |
Spandau Bulldogs |
|
: |
20 |
54 |
: |
394 |
|
|
Süd |
||||||||
|
1 |
Schwäbisch Hall Unicorns |
20 |
: |
|
521 |
: |
42 |
1 |
|
2 |
Fursty Razorbacks |
16 |
: |
4 |
438 |
: |
63 |
0.8 |
|
3 |
Rhein-Neckar Bandits |
12 |
: |
8 |
127 |
: |
270 |
0.6 |
|
4 |
Stuttgart Scorpions |
6 |
: |
14 |
189 |
: |
250 |
0.3 |
|
5 |
Holzgerlingen Twister |
6 |
: |
14 |
89 |
: |
246 |
0.3 |
|
6 |
Nürnberg Rams |
|
: |
20 |
50 |
: |
543 |
|
|
West |
||||||||
|
1 |
Cologne Crocodiles |
14 |
: |
|
239 |
: |
48 |
|
|
2 |
Düsseldorf Panther |
10 |
: |
2 |
233 |
: |
32 |
|
|
3 |
Paderborn Dolphins |
8 |
: |
6 |
192 |
: |
102 |
|
|
4 |
Dortmund Giants |
4 |
: |
12 |
56 |
: |
378 |
|
|
5 |
Langenfeld Longhorns |
|
: |
16 |
|
: |
160 |
|

German Football League
|
Nord |
02.07. |
Dresden Monarchs vs. Hildesheim Invaders |
33 |
: |
14 |
(7:0/13:0/13:0/0:14) |
|
|
Süd |
02.07. |
Munich Cowboys vs. Schwäbisch Hall Unicorns |
5 |
: |
70 |
(3:14/0:42/0:7/2:7) |
|
|
Süd |
02.07. |
Stuttgart Scorpions vs. Saarland Hurricanes |
30 |
: |
35 |
(14:7/7:14/3:7/6:7) |
|
|
Nord |
02.07. |
NewYorker Lions Braunschweig vs. Düsseldorf Panther |
45 |
: |
6 |
(14:0/10:0/14:6/7:0) |
|
|
Nord |
03.07. |
Berlin Adler vs. Kiel Baltic Hurricanes |
7 |
: |
37 |
(0:9/0:28/0:0/7:0) |
|
|
Nord |
03.07. |
Berlin Rebels vs. Hamburg Huskies |
51 |
: |
14 |
(14:0/17:7/20:0/0:7) |
|
|
Süd |
03.07. |
Allgäu Comets vs. Marburg Mercenaries |
49 |
: |
16 |
(14:0/21:0/0:7/14:9) |
|
Tabellen:
|
Nord |
||||||||
|
1 |
Berlin Rebels |
13 |
: |
1 |
269 |
: |
154 |
|
|
2 |
Dresden Monarchs |
13 |
: |
5 |
443 |
: |
231 |
|
|
3 |
NewYorker Lions Braunschweig |
11 |
: |
3 |
264 |
: |
88 |
|
|
4 |
Kiel Baltic Hurricanes |
9 |
: |
5 |
219 |
: |
192 |
|
|
5 |
Hildesheim Invaders |
6 |
: |
8 |
259 |
: |
303 |
|
|
6 |
Berlin Adler |
4 |
: |
12 |
206 |
: |
381 |
|
|
7 |
Hamburg Huskies |
4 |
: |
14 |
255 |
: |
425 |
|
|
8 |
Düsseldorf Panther |
|
: |
12 |
139 |
: |
280 |
|
|
Süd |
||||||||
|
1 |
Schwäbisch Hall Unicorns |
16 |
: |
|
380 |
: |
156 |
|
|
2 |
Allgäu Comets |
10 |
: |
4 |
252 |
: |
138 |
|
|
3 |
Frankfurt Universe |
8 |
: |
2 |
183 |
: |
83 |
|
|
4 |
Saarland Hurricanes |
8 |
: |
6 |
234 |
: |
169 |
|
|
5 |
Stuttgart Scorpions |
8 |
: |
8 |
254 |
: |
203 |
|
|
6 |
Marburg Mercenaries |
4 |
: |
10 |
151 |
: |
251 |
|
|
7 |
Munich Cowboys |
2 |
: |
12 |
110 |
: |
310 |
|
|
8 |
Rhein-Neckar Bandits |
|
: |
14 |
45 |
: |
299 |
|
German Football League 2
|
Nord |
02.07. |
Bonn Gamecocks vs. Bielefeld Bulldogs |
45 |
: |
6 |
(3:0/7:0/14:0/21:6) |
|
|
Süd |
02.07. |
Gießen Golden Dragons vs. Ingolstadt Dukes |
3 |
: |
42 |
(3:7/0:7/0:14/0:14) |
|
|
Nord |
02.07. |
Potsdam Royals vs. Ritterhude Badgers |
33 |
: |
29 |
(0:0/7:10/7:13/19:6) |
|
|
Nord |
02.07. |
Essen Assindia Cardinals vs. Paderborn Dolphins |
50 |
: |
42 |
(3:9/21:6/20:7/6:20) |
|
|
Süd |
02.07. |
Franken Knights vs. Kirchdorf Wildcats |
|
: |
41 |
(0:14/0:21/0:6/0:0) |
|
|
Süd |
02.07. |
Wiesbaden Phantoms vs. Ravensburg Razorbacks |
10 |
: |
14 |
(0:7/0:7/3:0/7:0) |
|
|
Nord |
03.07. |
Cologne Crocodiles vs. Lübeck Cougars |
17 |
: |
14 |
(10:7/0:0/0:0/7:7) |
|
|
Süd |
03.07. |
Nürnberg Rams vs. München Rangers |
42 |
: |
20 |
(6:7/22:13/14:0/0:0) |
|
Tabellen:
|
Nord |
||||||||
|
1 |
Cologne Crocodiles |
14 |
: |
2 |
261 |
: |
90 |
|
|
2 |
Paderborn Dolphins |
12 |
: |
2 |
288 |
: |
205 |
|
|
3 |
Potsdam Royals |
10 |
: |
6 |
284 |
: |
242 |
|
|
4 |
Bonn Gamecocks |
10 |
: |
8 |
287 |
: |
245 |
|
|
5 |
Lübeck Cougars |
6 |
: |
6 |
220 |
: |
134 |
|
|
6 |
Ritterhude Badgers |
4 |
: |
12 |
150 |
: |
347 |
|
|
7 |
Bielefeld Bulldogs |
4 |
: |
14 |
210 |
: |
352 |
|
|
8 |
Essen Assindia Cardinals |
2 |
: |
12 |
115 |
: |
200 |
|
|
Süd |
||||||||
|
1 |
Kirchdorf Wildcats |
14 |
: |
|
382 |
: |
136 |
|
|
2 |
Ingolstadt Dukes |
12 |
: |
|
280 |
: |
74 |
|
|
3 |
Wiesbaden Phantoms |
8 |
: |
6 |
199 |
: |
169 |
|
|
4 |
Nürnberg Rams |
6 |
: |
4 |
165 |
: |
142 |
|
|
5 |
Ravensburg Razorbacks |
6 |
: |
8 |
130 |
: |
291 |
|
|
6 |
Gießen Golden Dragons |
6 |
: |
10 |
185 |
: |
217 |
|
|
7 |
Franken Knights |
2 |
: |
14 |
156 |
: |
284 |
|
|
8 |
München Rangers |
|
: |
12 |
57 |
: |
241 |
|
ERGEBNISDIENST AFVD
Die Dresden Monarchs sind weiter in Sieg-Laune. Das Heimspiel gegen die Hildesheim Invaders wurde am Samstag souverän gewonnen. Vor knapp anderthalbtausend Zuschauern im Dresdner Heinz-Field hieß es am Ende 33:14 (7:0/13:0/13:0/0:14).

Das Hinspiel vor 3 Wochen war denkwürdig. Dresden gewann, machte bemerkenswerte 77 Punkte – Rekord in dieser Saison. Bemerkenswert war aber noch etwas anderes: Auch die damals gastgebenden Hildesheim Invaders scorten munter mit. 49 Punkte waren zu wenig um gegen Dresden zu gewinnen. Aber deutlich zu viel für die kritischen Dresdner Coaches.
Dass es diesmal anders lief hatte vor allem zwei Gründe. Erstens: die Monarchs-Verteidiger spielten deutlich konzentrierter, machten mehr Druck und zwangen vor allem Invaders Spielmacher Zachery Covenaugh zu vielen Fehlern. Allein in Halbzeit eins warf der drei Fehlpässe, die Monarchs-Verteidiger abfangen und sichern konnten.
Der zweite Grund: Dresdens Angriff ließ sich mehr Zeit. So gab es zwar weniger eigene Punkte. Man hielt den Ball aber auch länger in den eigenen Reihen und gab so den Gästen einfach viel weniger Chancen.
Dresdens Quarterback Brandon Connette dirigierte seine Vorderleute sehr überlegt und konzentriert übers Feld. Lange Pässe, kurze Pässe, Laufspiel über Runningback Joe Bergeron oder Connette selbst. Und zum Schluss ein 16 Yard Pass auf den völlig frei stehenden Hendrik Hinrichs zum ersten Touchdown (PAT Franz Kammel 7:0).
Hildesheim antwortete zügig. Bemerkenswert wieder wie schnell und dennoch überlegt QB Cavenaugh immer wieder agierte. Dennoch war kurz vor der 30-Yard Linie Schluss. Dresden machte dicht und die Invaders gaben den Ball ab. Was folgte war zunächst ein Fehler von Connette. Einer seiner Pässe geriet ein wenig zu kurz so das Victor Bürger auf Seiten der Hildesheimer zugreifen konnte. Schrecksekunde für die Monarchs! Doch nur wenig später „revanchierte“ sich Monarchs-Verteidiger Jonas Gacek, der seinerseits einen Pass des Hildesheimer Quarterbacks abfing. Brandon Connette bedankte sich bei seiner Verteidigung umgehend mit dem nächsten Touchdownpass auf Henrik Hinrichs zu 14:0.
Ein paar Minuten später hätte sich die Monarchs-Defense dann auch gleich mal selbst mit Punkten belohnen können. Jordan Glass mit der zweiten Interception und einem schönen Return in die Endzone der Invaders. Zu dumm nur, dass einer seiner Kollegen währenddessen unerlaubt einen Invader bedrängte. So blieb zwar der Ballbesitz Dresden. Punkte gab es aber keine. Die folgten erst nach der dritten Interception, diesmal von Dresdens Santeri Inkinen. Wieder Ballbesitz Dresden. Und diesmal Touchdown über Runningback Joe Bergerand (PAT nicht gut 20:0). Halbzeit und Durchatmen!
Dresden dominierte bis hierhin die Partie. Auch wenn die Offense wie gewohnt Punkte aufs Board zauberte stand die zuletzt kritisierte Passverteidigung der Monarchs im Mittelpunkt. Dank der spektakulären Interceptions durften sie so auch mal den verdienten Applaus des Publikums genießen.
Auch das dritte Viertel gehörte den Gastgebern. Oder um es konkret zu sagen: Joe Bergerand. Hatte der schon in Halbzeit Eins mit langen Läufen immer wieder für Raumgewinn und einen Touchdown gesorgt, legte er sehenswert nach. Zwei Touchdowns, einer über 48 und einer über 34 Yard Entfernung! Dresdens Runningback war an diesem Tag nur schwer zu stoppen. Erst im letzten Viertel schalteten die Monarchs ein bisschen runter, auch wenn sie weiter Spiel und Uhr kontrollierten. Dennoch kam nun auch Hildesheim zu Punkten. Zunächst bediente Zack Cavenaugh Christian Fette mit einem kurzen Pass (PAT Jonas Kretschmann 33:7). Und kurz vor Spielschluss wurde ein Fieldgoalversuch von Dresdens Florian Finke geblockt. Victor Bürger griff zu und trug den Ball begleitet von schützenden und jubelnden Kollegen in die Monarchs Endzone (PAT Kretschmann 33:14).
Dresden kann sich über einen weiteren Sieg freuen. Vor allem aber auch über eine sehr konzentrierte und fast schon abgeklärte Leistung, die einem Gegner, der vor ein paar Wochen noch schwer zu kontrollieren schien, diesmal kaum Chancen auf Gegenwehr erlaubte. Die Monarchs gehen nun in eine verdiente Pause. Das nächste Spiel findet am 30. Juli statt, wenn die Hamburg Huskies nach Dresden reisen.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Assindia Cardinals verpassen den Ostwestfalen die erste Niederlage
Foto: John Bishop
Die erste Niederlage der laufenden GFL 2 Saison müssen die Paderborn Dolphins nach dem Spiel gegen die Assindia Cardinals wegstecken. Mit 42:50 unterliegen die Ostwestfalen beim Tabellenschlusslicht in Essen. Eine mehr als unkonzentrierte Leistung der Dolphins mit vielen individuellen und teilweise fatalen Fehlern sorgen am Ende für die Niederlage. Eine ungewohnte Situation für die Paderborner, denn schon früh mussten die Dolphins einem hohen Rückstand hinterherlaufen. Erst in den letzten 10 Minuten des Spiels konnten die Dolphins noch einmal das Ergebnis kosmetisch korrigieren.
Wer 50 Punkte kassiert – egal ob es gegen das Schlusslicht der Tabelle ist oder nicht – kann ein Spiel nur schwer gewinnen. Darüber waren sich die Verantwortlichen der Paderborn Dolphins nach dem Spiel einig. Quarterback Ethan Haller betonte zwar, dass es kein Weltuntergang sei, man konnte dem US-Amerikaner aber anmerken, dass ihn diese Niederlage persönlich sehr wurmte. Denn diese Niederlage war nicht aufgrund eines überragend starken Gegners zustande gekommen, sondern aufgrund der schlechtesten Saisonleistung, die die Paderborn Dolphins in diesem Jahr zeigten. Natürlich kann man nun auch den Assindia Cardinals zusprechen, dass sie als einziges Team es geschafft haben die Chancen konsequent zu nutzen, doch bei den Fehlern die seitens der Dolphins gemacht wurden, wollte man sich nicht ausmalen wie die Spiele gegen Bonn oder Potsdam dann geendet wären.
Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend für die Paderborner. Mit einem Touchdown gingen die Mannen um Head Coach Carsten Weber in Führung. Auch die Defensive punktete und brachte den gegnerischen Quarterback in der Endzone zu Fall. Safety und zwei Punkte auf der Habenseite. Die Essener kamen auf Fieldgoal Distanz heran und konnten dieses verwandeln, hatten sonst aber keine bemerkenswerten Chancen. „Dann haben wir völlig unseren Fokus verloren“, sagte Head Coach Weber. Vier Mal ging der Offensive der Ball im zweiten Quarter verloren und die Essener nutzten Ihre Chance.
Die Offensive der Essener setzte sich besonders durch immer wieder einfache, aber effektive Spielzüge in Szene. So entwischte Quarterback Schorn der Dolphins Defensive und konnte den American Football 50 Yards über das Feld tragen. Genauso schlecht präsentierte sich die Passverteidigung. Sie ging nur halbherzig in die Verteidigung und stoppte die Receiver der Essener nicht mit genügend Nachhaltigkeit. „Oftmals haben die Receiver von Essen noch 20 oder mehr Yards erlaufen können, obwohl wir an ihnen dran waren. Wir haben sie nur nicht ordentlich gestoppt“, ärgerte sich Head Coach Carsten Weber.
Nach der Pause startete die Offensive souverän und konzentrierter. Das Erfolgsrezept von Quarterback Haller, sich mit kurzen Pässen über das Feld zu arbeiten, ging auf. Sein US-Receiver Cameron Richmond konnte den ersten Touchdown in der zweiten Hälfte erzielen. Allerdings war ab der dritten Minute nicht mehr viel von der Konzentration zu sehen und die leichtfertige Spielweise zog wieder ein. Die Defensive kassierte drei Touchdowns in Folge und die Offensive war nicht in der Lage, im Angriff zu punkten.
Für die Paderborn Dolphins, das konnte man auch schon in den vergangenen Spielen sehen, spricht
allerdings, dass sie nicht aufgaben. Quarterback Haller forderte nun höchste Konzentration von seiner Offensive und startete die Aufholjagd. Die Defensive konzentrierte sich wieder auf ihre Stärke und schickte mehrfach die Essener Angriffsreihe nach vier Versuchen vom Feld. Doch die Zeit spielte gegen die Paderborn Dolphins – drei Quarter, die schlecht gespielt wurden, können zum Ende hin nicht mit einem guten Quarter kompensiert werden. Am Ende erreichten die Dolphins zwar noch die 42 Punkte, doch die Essener blieben mit einem Touchdown Vorsprung auf Abstand.
„Es spricht für das Team, dass wir nicht aufgegeben haben. Wir müssen uns nun mit den Fehlern, die wir heute gemacht haben, beschäftigen. Die Menge an individuellen Fehlern, Abstimmungsproblemen und unnötigen Ballverlusten haben für eine gesamte Spielzeit gereicht“, so Head Coach Weber. Eine Chance auf Revanche hat der Paderborner Head Coach schon in zwei Wochen. Dann sind die Assindia Cardinals im Hermann-Löns-Stadion zu Gast. Hier wollen die Dolphins weiter ungeschlagen bleiben!
Die ersten zwei Minuspunkte der Paderborn Dolphins machen nun den anderen GFL 2 Teams wieder mehr Mut und Hoffnung, die Dolphins von der Spitze zu vertreiben. Natürlich war auch den Dolphins bewusst, dass man in der GFL 2 kaum eine Perfect Season, ohne Niederlage, spielen wird, doch hatte man sicherlich nicht damit gerechnet, dass man die erste Niederlage beim Tabellenschlusslicht kassiert. Viel Arbeit wartet auf die Paderborn Dolphins, um die Fehler und Abstimmungsprobleme weiter zu verringern. Head Coach Weber war wenigstens mehrere Stunden nach der Niederlage schon wieder optimistisch: „Wir werden alles daransetzen und weiter an uns arbeiten. Von Spiel zu Spiel, um am Ende ein gutes Ergebnis zu erzielen“, so Weber.
Spielverlauf
1. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 00-06 | Touchdown Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
| 00-07 | PAT Paderborn Dolphins | Marc Schröder |
| 03-07 | Field Goal Assindia Cardinals | |
| 03-09 | Safety Paderborn Dolphins | Marco Milovanovic |
2. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 10-09 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals | |
| 17-09 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals | |
| 24-09 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals | |
| 24-15 | Touchdown Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
3. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 24-21 | Touchdown Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
| 24-22 | PAT Paderborn Dolphins | Marc Schröder |
| 31-22 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals | |
| 38-22 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals | |
| 44-22 | Touchdown & PAT Assindia Cardinals |
4. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 44-28 | Touchdown Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
| 50-28 | Touchdown Assindia Cardinals | |
| 50-34 | Touchdown Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
| 50-36 | Two Point Conversion Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
| 50-42 | Touchdown Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
Bildergalerie von uns:
Weitere Beiträge …
Juniors Beitragsanzahl: 436
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2821
Seite 361 von 402








