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Bei hochsommerlichen Temperaturen im gut gefüllten Heinz-Steyer Stadion in Dresden trennen sich die New Yorker Lions und die Dresden Monarchs 38:38 (7:6; 14:17; 10:7; 7:8) Unentschieden im Spitzenduell der GFL Gruppe Nord.

Die Defense der Lions hatte einen schweren Tag nicht nur wegen der Hitze (Foto: New Yorker Lions - Fabian Uebe)
Beide Teams zeigten vor allen auf Seiten der Offense phasenweise ein Spiel auf Spitzenniveau. Aber auch Fehler wie Strafen, fallen gelassene Bälle und verpasste Tackles prägten die Partie. In wie fern die hohen Temperaturen auf dem Rasen des Dresdener Heinz-Steyer Stadion dazu bei trugen, bleibt offen, abwegig ist es aber nicht.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions durch Jan Hilgenfeldt. Bereits im ersten Drive der Dresden Monarchs bekam die Defense der Lions ein Gespür dafür, was ihnen, besonders durch das Laufspiel der Gastgeber, bevorsteht. Ins besondere der erst vor kurzen nach Dresden zurückgekehrte Runningback Donald Russell, würde die Verteidigung der Lions noch im weiteren Spielverlauf vor Schwierigkeiten stellen. Yard für Yard führte Monarchs Spielmacher Brandon Connette sein Team über das Feld. Besonders eigene Läufe und die über den bereits erwähnten Russell führten die Gastgeber bis an die 16 Yard Linie der Lions. Für die erste Führung der Monarchs zum 0:6 aus Sicht der Lions (PAT vorbei), sorgte die Kombination Connette auf seinen finnischen Ballfänger Micky Kyei aus 16 Yards.
Im direkten Anschluss an die erste Führung der Hausherren folgte der erste Auftritt des Rückkehrers auf der Position des Quarterbacks der New Yorker Lions, Casey Therriault. Dieser Auftritt war gerade einmal einen Spielzug lang, den gleich mit seinem ersten Pass bediente Therriault seinen Ballfänger Niklas Römer mit einem 65 Yard Pass zum 7:6 und der ersten Führung für die Braunschweiger.
Mit diesem Spielstand sollte es auch ins zweite Spielviertel gehen, denn sowohl der Angriff der Monarchs als auch der der New Yorker Lions fand im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts keine Mittel für weitere Punkte. Auf Seiten der Verteidigung der Braunschweiger konnte sich neben Jacob Schridde auch Durrell Givens mit je einem Quarterback-Sack in der Statistik verewigen. Zudem konnten die Dresdener einen Fieldgoalversuch aus 36 Yards nicht verwandeln.
Das zweite Quarter begann mit einem gut vorgetragenen Drive des Angriffs der Löwen. Nach einem weiteren Punt der Monarchs starteten die Braunschweiger kurz vor der Mittellinie. Ein Lauf über 26 Yards von David McCants, ein weiterer über 17 Yards von Therriault, sowie eine Strafe gegen die Dresdener und der Angriff der Löwen stand zwei Yards vor der Endzone der Monarchs. Casey Therriault vollendete selbst mit einem kurzen Lauf zum 14:6 (PAT T. Goebel). Doch die Goldhelme konterten ihrerseits umgehend um nicht bereits früh den Anschluss zu verlieren. Einen 36 Yard Pass von Connette auf Mike Schallo folgte ein 16 Yard Lauf von Donald Russell und Dresden befand sich in Fieldgoalreichweite. Kicker Florian Finke verkürzte aus 41 Yards auf 14:9. Der Angriff der New Yorker Lions bekam im folgenden Drive etwas Sand im Getriebe und musste nach einem ausgespielten vierten Versuch an der Monarchs 42 Yard Linie das Angriffsrecht punktelos wieder an die Gastgeber abtreten.
Diese Ausgangssituation ließen sich die Monarchs nicht nehmen und schickten erneut Donald Russell ins Rennen, der umgehend mit einem 20 Yard Lauf bis tief in die Hälfte der Löwen eindrang. Es folgte ein 37 Yard Pass von Connette auf seinen zweiten finnischen Ballfänger Sebastien Sagne, den die Defense der Lions knapp vor der eigenen Endzone noch stoppen konnte. Ein paar Spielzüge später war es erneut die Kombination Connette auf Sagne aus zwei Yards Entfernung, die die Monarchs mit 16:14 (PAT F. Kammel) zurück in Führung brachte. Doch damit nicht genug an Punkten im zweiten Spielviertel. Der nächste Drive gehörte wieder den Löwen um Casey Therriault. Pässe von Therriault auf Römer und Bollmann, sowie Läufe von den Runinngbacks McCants und Smith als auch Therriault selbst und erneut klopfte die Offense der Löwen an der Endzone der Gastgeber an. Mit seinem zweiten Touchdown des Tages brachte Therriault mit einem zwei Yard Lauf die Braunschweiger wieder mit 21:16 (PAT T. Göbel) in Führung. Bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit bedeutete das aber immer noch nicht das Ende der Punkte im zweiten Viertel. Abermals war es Donald Russell, der mit einem 18 Yard Lauf den Drive der Monarchs ins Rollen brachte. Es folgte ein 14 Yard Lauf von Spielmacher Connette und im Anschluss ein 43 Yard Pass von Connette erneut auf seinen finnischen Receiver Sagne, der mutterseelenallein zum 23:21 für die Monarchs in die Endzone der New Yorker Lions lief. Dieses stellte dann auch den Halbzeitstand dar, da weder die Braunschweiger noch die Dresdener nochmals punkteten. Bemerkenswert aus Sicht der New Yorker Lions war die starke Defenseleistung kurz vor dem Pausenpfiff, als es dem Angriff der Dresden Monarchs nicht gelang, in vier Versuchen aus zwei Yards Entfernung in die Endzone der Löwen zu gelangen.
Nach der Halbzeitpause erhielten die Braunschweiger zuerst die Chance sich die Führung wieder zurück zu erobern. Mit Pässen von Therriault auf Landi, Hilgenfeldt und Bollmann arbeitet sich der Angriff bis vier Yards vor die Endzone der Gastgeber. David McCants holte mit einem vier Yard Lauf zum 28:23
(PAT T. Goebel) die Führung für sein Team zurück. Doch abermals konnten sich die Lions nicht lange über die Führung freuen. Ganze fünf Spielzüge benötigte der Angriff der Sachsen um Brandon Connette, um sich erneut die Führung zurück zu holen. Eingeläutet durch einen langen Lauf von Donald Russell und einer 15 Yard Strafe gegen die New Yorker Lions, folgte erst ein Pass von Connette auf Schallo und abschließend ein 27 Yard Pass von Connette auf Micky Kyei zum 28:30 (PAT F. Kammel) und dem erneuten Führungswechsel. Mit der Führung im Rücken wuchs die Defense der Monarchs nun über sich hinaus und zwang den Angriff der Lions umgehend zum Punt. Doch auch die Braunschweiger Verteidigung stand diesem im nichts nach und bewies erneut ihre Klasse. Zwar gelangten die Goldhelme, trotz eines Sacks durch Mamadou Sy bis an die vier Yard Linie der Löwen, doch nach einem Hit während des Wurfs von Braunschweigs Passverteidiger Benjamin Krahl an Connette, geriet der Passversuch zu kurz und landete in den Armen von Linebacker Simon Bohlmann, der damit das Angriffsrecht für die Lions zurückeroberte. Den folgenden Angriff schlossen die Lions erfolgreich mit einem 30 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel zum 31:30 ab. Vorausgegangen waren zwei Pässe von Therriault auf Hilgenfeldt und einer über 38 Yards auf Bollmann.
Mit dieser knappen Führung für die New Yorker Lions ging es mit zwei Ausrufezeichen der Braunschweiger Defense in Form von Sacks gegen den Dresdener Quarterback durch Mamadou Sy und Patrick Finke und einem Punt der Monarchs ins alles entscheidende vierte Spielviertel. Ein 21 Yard Lauf von McCants und insgesamt 40 Yard Raumgewinn aus Passfängen von Landi und Braunschweig stand abermals kurz vor der Endzone der Gastgeber. Für den Ausbau der Führung zum 38:30 (PAT T. Goebel) sorgte mit seinem dritten Touchdown des Tages erneut Quarterback Casey Therriault mit einem ein Yard Lauf selbst. Nachdem folgenden Kick-Off der Löwen war es abermals Donald Russell, der durch die Abwehrreihen der Lions schnitt wie ein warmes Messer durch die Butter. Nur Tissi Robinson verhinderte schlimmeres durch einen Tackle des US-Amerikaner 10 Yards vor der Endzone der Lions. Trotz der erneuten hervorragenden Ausgangssituation für den Angriff der Sachsen, fanden sie in vier Versuchen keine Möglichkeit die Abwehr der Braunschweiger zu überwinden und mussten sich unverrichteter Dinge vom Ballbesitz trennen. Aber auch der Angriff der New Yorker Lions musste umgehend punten und Dresden bekam den Ball an der Mittelinie wieder zurück. Vorbereitet durch einen Pass über 38 Yards von Connette auf Hinrichs, war es erneut Micky Kyei, der einen 10 Yard Pass von Connette zum 36:38 aus Sicht der Dresdener fing. Der logische folgende Versuch einer Two Point Conversion der Goldhelme führte zum 38:38 nach einem Pass von Connette auf Sagne.
Es folgten wilde letzte zwei Spielminuten in der Gluthitze des Heinz-Steyer Stadions. Zuerst versuchten sich die Löwen daran in Schlagweite zur Dresdener Endzone oder zumindest Fieldgoalreichweite zu gelangen. Was anfänglich gut aussah und in drei neuen First Downs mündete, endete in einem Punt von der eigenen 35 Yard Linie. Dieser war aber dafür von Jan Hilgenfeldt hervorragend ausgeführt, den der ehemalige Spieler der Monarchs, der seit diesem Jahr im Dienste der Lions steht, platzierte den Ball an der drei Yard Linie der Gastgeber. Bei noch knapp einer Minute und keiner Auszeit versuchten die Dresdener sich vergeblich aus der prekären Situation zu befreien und kassierten beinahe noch einen Safety durch die starke Defense der Löwen. Letztendlich mussten man erneut punten und gab den
New Yorker Lions noch einmal bei sechs Sekunden Spielzeit eine Chance.
Ein schneller Pass von Therriault auf Römer und mit auslaufender Uhr erhielten die Lions noch die Möglichkeit durch ein 47 Yard Fieldgoal von Tobias Goebel zum Sieg. Leider ging der Ball aus Sicht der Braunschweiger knapp an den Torstangen vorbei und das 38:38 Unentschieden war besiegelt.
Somit haben die New Yorker Lions noch alle Möglichkeiten mit einem Sieg gegen die Berlin Rebels die Nordmeisterschaft zu gewinnen und sich damit das Heimrecht für die Play-Offs zu sichern.
Es kommt also zu einem echten Finale um die Nordmeisterschaft in der GFL am kommenden Samstag im Eintracht Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig.
Scoreboard
00:06 15 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT nicht gut)
07:06 65 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT T. Goebel)
14:06 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
14:09 41 Yard Fieldgoal F. Finke
14:16 2 Yard TD-Pass B. Connette auf S. Sagne (PAT F. Kammel)
21:16 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
21:23 43 Yard TD-Pass B. Connette auf S. Sagne (PAT F. Kammel)
28:23 4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
28:30 27 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT F. Kammel)
31:30 30 Yard Fieldgoal T. Goebel
38:30 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
38:38 10 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (TPC S. Sagte)
New Yorker Lions - Holger Fricke
Die Dresden Monarchs haben gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer der GFL Nord am Samstag ein Unentschieden erkämpft. Vor 2.620 Zuschauern trennten sich beide Teams mit einem 38:38 (6:7/17:14/7:10/8:7)

Das war ein Spitzenspiel wie man es sich wünscht: spektakuläre Szenen und herausragende Einzelleistungen auf beiden Seiten. Und am Ende ein Herzschlagfinale bis zur letzten Sekunde. Für Dresden hieß es am Ende: nicht gegen Braunschweig verloren. Aber auch nicht gewonnen. Die Monarchs werden sich über einige verpasste Chancen ärgern. Ein Sieg war möglich.
Die Monarchs begannen mit ihrer Offense und legten auch gleich Punkte vor. Quarterback Brandon Connette dirigierte sein Team im Wesentlichen über den Lauf mit seinen beiden starken Runnigbacks Donald Russell und Joseph Bergeron nach vorn. Dresdens Receiver waren gut von den Lions gedeckt, so musste Connette ein paarmal improvisieren. Der Touchdown kam dann aber doch durch die Luft: 16 Yard Pass auf Micky Kyei – 6:0. Die aufkommende Euphorie im Dresdner Heinz-Field wurde nur kurz durch den nicht verwandelten Extrapunkt unterbrochen. Aber dann! Braunschweig hatte noch ein paar Tage vor dem Spiel ein wohlvertrautes Ass aus dem Ärmel gezaubert: Quarterback Casey Therriault. Und er zeigte sofort seine Klasse: erster Pass – erster Touchdown! Niklas Römer greift nahe der Mittellinie zu und läuft unbedrängt in die Endzone (PAT Tobias Goebel 6:7). Im nächsten Drive kam Dresden zwar bis in die Lions-Hälfte. Ein Fieldgoalversuch ging allerdings daneben. Nach dem furiosen Start schienen beiden Teams die jeweiligen Verteidigungsreihen besser zu schließen. Das Angriffsrecht wurde mehrfach gewechselt, eh Braunschweig zu Beginn des zweiten Viertels Punkte nachlegte. Die Lions standen nur einen Schritt vor der Monarchs Endzone und versuchten es zunächst drei Mal vergeblich. Dann nahm Therriault den Ball selbst in die Hand und schob sich zum Touchdown (PAT Goebel 6:14). Dresden kam erneut über einen Fieldgoalversuch nicht hinaus. Diesmal allerdings erfolgreich: Florian Finke über 41 Yard treffsicher zum 9:14. Die letzten gut fünf Minuten vor der Pause ließen dann schon erahnen, in welche Richtung die Partie in der Folge zu gehen beabsichtigte. Es ging Hin und Her! Braunschweig im Angriff mit einem erneuten vierten Versuch nah der Mittellinie. Dresden machte dicht und eroberte den Ball. Was folgte war ein langer Lauf vom überragend spielenden Runningback Donald Russell und ein Catch von Sebastian Sagne kurz vor der Endzone. Und dann griff Sagne erneut zu und schon war Dresden wieder vorn (PAT Kammel 16:14). Déjà-vu wenig später: wieder kam Braunschweig bis kurz vor die Endzone. Wieder machte es Therriault selbst zum erneuten Touchdown (PAT Goebel 16:21).
Reichlich zwei Minuten noch zu spielen und Dresden erneut im Angriff. Jetzt die Führung zurück zu erobern war wichtig! Wusste man doch, dass Braunschweig in Halbzeit zwei als erstes mit der Offense an den Ball kommen würde. Und die Monarchs lieferten ab! Schnell, fast schon zu schnell war erneut Sagne mit einem Touchdown-Catch zur Stelle (PAT Kammel). Immer noch war mehr als zwei Minuten Zeit. Eigentlich zu viel für Braunschweig. Doch die kamen nicht weit. Bei 1:11 bekam Dresden noch einmal den Ball und die Chance, die Führung auszubauen. Wieder schickte Connette zunächst Russell nach vorn, der zwei Firstdowns erlaufen konnte. Und wieder stand man wenig später einschussbereit vor der Goalline. Aber zwei unvollständige Pässe und zwei vergebliche Läufe von Connette, später war Halbzeit und Dresden hatte eine gute Chance vertan. Das wiederholte sich im dritten Viertel. Zunächst hatten beide Teams Punkte nachgelegt. Braunschweig über David McCants und Dresden nach einem erneuten Pass aus Kyei. Spielstand 30:28 für Dresden. Und nach einer starken Leistung der Monarchs-Defense sah sich Dresden wieder wenige Schritte vor der Endzone um nachzulegen. Doch diesmal warf Connette unter Druck den Ball in die Arme eines Braunschweiger Verteidigers. Zweite große Chance waren vergeben. Etwas, was man sich gegen ein Team wie Braunschweig eigentlich nicht leisten darf. Doch auch die verpassten es ihrerseits davon zu ziehen. Nur ein Fieldgoal war der Lohn im nächsten Drive: Tobias Goebel über 31 Yard zur erneuten Führung (30:31). Ein letztes Mal wurden die Seiten gewechselt. Beide Teams spielten in brütender Hitze am Limit und schenkten sich nichts. Und Dresden hatte als erstes die Chance auf Punkte. Doch wieder scheiterten sie in Sichtweite des ersehnten Ziels. Braunschweig dagegen legte nach: wieder durch einen kurzen Touchdownlauf von Therriault höchst selbst (PAT Goebel 30:38). Dresden kämpfte mit den Fans im Rücken und kam heran. Diesmal sorgte ein Catch von Hendrik Hinrichs für ein Firstdown zehn Yard vor der Braunschweiger Endzone. Und endlich lochte Dresden ein! Touchdownpass auf Micky Kyei und die folgende Conversion durch Sebastian Sagne – Ausgleich 38:38. Noch vier Minuten Zeit. Sollte Dresden nochmal solch ein Comeback gelingen wie vor 14 Tagen gegen Berlin? Oder konnte Braunschweig nochmal vorlegen? Nichts von beidem. Dresdens Defense hielt. Und gut eine Minute vor Schluss bekamen die Monarchs noch ein letztes Mal den Ball. Doch die Zeit war zu kurz und der Weg zu weit. Ein letzter Punt. Ein letzter vergeblicher Fieldgoal Versuch der Lions. Und das Spiel war zu Ende.
Ein Unentschieden gegen Braunschweig ist aller Ehren wert. Dennoch war heute mehr drin. Und Dresden muss nun im Kampf um Platz zwei und das damit verbundene Heimrecht in der ersten Playoff-Runde am kommenden Samstag, ein Sieg bei den Huskies in Hamburg vorausgesetzt, auf einen Ausrutscher der Berlin Rebels in Braunschweig hoffen.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Mit 59:27 (7:7/17:14/21:6/14:0) gewinnen die Kiel Baltic Hurricanes ihr letztes Heimspiel der regulären Saison gegen die Hildesheim Invaders. 2.024 Zuschauer kamen ins Kilia Stadion und folgten dabei mit großer Mehrheit dem Aufruf der Canes zum „White Out“ und kamen weiß gekleidet zum Spiel. Nach einer noch ausgeglichenen und spannenden ersten Halbzeit drehten die Kieler in der zweiten Hälfte auf. Vor allem Running Back Chris McClendon hatte einen starken Tag und steuerte sechs Touchdowns bei.
„Wir haben heute etwas langsam angefangen und Hildesheim hat stark gekämpft, aber das Team hat auf den Rückstand reagiert und gezeigt, dass sie sich mit einem Sieg von unserem Heimpublikum verabschieden wollten. Der Touchdown kurz vor der Halbzeit war wichtig dabei“, so Hurricanes Head Coach Marcus Herford.

Gleich zwei Mal konnten die Gäste aus Hildesheim zu Beginn des Spiels in Führung gehen. Im zweiten Viertel lag der Aufsteiger sogar noch mit 21:10 vorn, doch dann wachten die Hurricanes auf. Zunächst kamen sie mit Chris McClendons zweitem Touchdown auf 17:21 ran, dann eroberte Thiadric Hansen einen Hildesheimer Fumble nach einem Tackle von Christoph Stamm, der die Canes bei 1:25 Minute zu spielen wieder in Ballbesitz brachte. Mit einem Pass auf Lukas Rehder und einem Lauf Logan Schrader arbeiteten sie sich über das Feld. Dann bediente Schrader McClendon mit einem 39-Yard Pass zum Touchdown. Florian Dannehl, der an diesem Tag insgesamt erneut fehlerfrei blieb und acht Extrapunkte und ein Fieldgoal versenkte, schoss den PAT zur 24:21-Führung zur Pause.
Nach der Halbzeit bauten die Canes ihren Vorsprung durch einen Interception Return Touchdown von Joseph LeBeau weiter aus. Chris McClendon legte noch drei Touchdowns nach und Valentin Godo erzielte seinen zweiten GFL-Touchdown. Mit seinen fünf Rushing Touchdowns stellte Christopher McClendon zudem den Hurricanes-Rekord für die meisten erlaufenen Scores in einem Spiel von Trevar Deed aus dem Jahr 2012 ein.
Am kommenden Samstag treten die Hurricanes zum letzten Spiel der regulären Saison bei den Düsseldorf Panthern an. Zwei Wochen später starten dann die Playoffs mit den Viertelfinalspielen. Die Entscheidungen, von welchem Platz es in die Endrunde geht und wohin die Hurricanes reisen müssen, fallen am nächsten Wochenende. Die Canes können mit einem Sieg in Düsseldorf und einer Niederlage der Berlin Rebels in Braunschweig noch Dritter werden. Gegner wäre dann der Südzweite.
Kiel Baltic Hurricanes – Hildesheim Invaders 59:27 (7:7/17:14/21:6/14:0)
1. QTR
0:7 #9 Philip Gamble, 1-Yard Lauf. PAT #81 Jonas Kretschmann
7:7 Chris McClendon, 43-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
2. QTR
7:13 #81 Jonas Kretschmann, 37-Yard Pass #7 Zach Cavanaugh. PAT failed
10:13 #96 Florian Dannehl, 29-Yard Fieldgoal
10:21 #8 Dennis Krüger, 3-Yard Lauf. 2-PC Pass #5 Reggie Bullock auf #7 Zach Cavanaugh
17:21 #1 Chris McClendon, 8-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
24:21 #1 Chris McClendon, 39-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
3. QTR
31:21 #9 Joseph LeBeau, Interception Return. PAT #96 Florian Dannehl
38:21 #1 Chris McClendon, 95-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
38:27 #26 Christian Fette, 26-Yard Pass #7 Zach Cavanaugh. PAT failed
45:27 #82 Valentin Godo, 48-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
4. QTR
52:27 #1 Chris McClendon, 65-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
59:27 #1 Chris McClendon, 35-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes
Gibt es den ersten Auswärtserfolg zu feiern? 
Es sind noch zwei Spieltage in der GFL2 zu absolvieren. Für die Assindia Cardinals heißt es dabei dann noch zweimal auswärts antreten zu müssen. Das vorletzte Saisonspiel führt die „Men In Blue“ am Samstag nach Bonn zu den Gamecocks. Die Gastgeber stehen mit ausgeglichenen Spielen von 6 Siegen und 6 Niederlagen im Mittelfeld der GFL2 Nord. Für die Gamecocks geht es nicht mehr nach oben oder nach unten in der Tabelle. Das Hinspiel ging vor einigen Wochen knapp mit 26:27 an Bonn. Die „Men In Blue“ bewiesen in den letzten Spielen im wieder ihre ansteigende Form. Unterstrichen wurde dies durch die wichtigen Siege im Kampf um den Klassenerhalt. Samstag wollen die Cardinals für die unglückliche Hinspiel Niederlage Revanche nehmen. Um 16 Uhr ist im Bonner Sportpark Pennenfeld Kick-off.
Es könnte auch das Wochenende der Entscheidung werden, denn die Konkurrenz um den Klassenerhalt muss ebenfalls auf das Feld. Ritterhude empfängt im letzten Saisonspiel Potsdam, Bielefeld tritt im heimischen Stadion gegen Lübeck an. Unabhängig vom Spiel der Cardinals, wäre bei zwei Niederlagen der Konkurrenten die Entscheidung zu Gunsten der „Men in Blue“ gefallen. Auf Rechenspiele will man sich aber wie schon in den letzten Wochen im Lager der Cardinals nicht verlassen und alles selber in die Hand nehmen. Die volle Konzentration liegt auf dem eigenen Spiel, denn auch den ersten Sieg im gegnerischen Stadion möchte man endlich feiern.
Die zwei Wochen Spielpause haben dem Kader bei der Regeneration gut getan. Nach dem Erfolg gegen Bielefeld gab es zunächst reduzierte Einheiten. Angeschlagene Spieler konnten sich auskurieren und für alle war es die Möglichkeit die zuletzt arg strapazierten Akkus wieder aufzuladen. Danach bereiteten die Coaches das Team gewissenhaft auf das Auswärtsspiel vor. Nach dem Erfolg im letzten Spiel will man jetzt natürlich auch nachlegen und in Bonn den ersten Auswärtserfolg feiern.
Nächster „Gameday“ der Assindia Cardinals:
Bonn Gamecocks - Assindia Cardinals
Samstag - 27.August 2016 Kick-off 16 Uhr
Dirk Unverferth - Assindia Cardinals
Nach achtwöchiger Sommerpause starten am Sonntag zwei Jugendteams.
So muss die U16 zum Nachbarschaftsduell beim Remscheid Amboss antreten. Im Hinspiel setzte es eine deutliche 00:44 Niederlage.

sind auf ein schweres Spiel in Remscheid vorbereitet.
Coach Stratenschulte: "Wir werden uns in Remscheid nicht kampflos geschlagen geben und versuchen das Spiel lange offen zu gestalten."
KO ist 11:00 Uhr im Stadion Reinshagen, Wallburgstr. 25 in Remscheid
Auch die U19 bestreitet am Sonntag Ihr erstes Rückrundenspiel. Zuhause empfangen die Spieler um HC Jesse Moore die Aachen Vampires.Die Vampires waren auch der Gegner im letzten Spiel vor der Sommerpause, welches die Wuppertaler nach großem Kampf in Halbzeit zwei am Ende mit 22:00 verloren geben mussten.
Die U19 will vor Heimischen Publikum gegen Aachen dagegen halten
DC Fabian Thielmann: "Wir wollen es dem Gegner schwer machen schnelle Punkte zu erzielen und überflüssige Fehler zu vermeiden. Im Hinspiel in Aachen zeigte die Verteidigung in der zweiten Halbzeit ein großes Spiel, daran wollen wir anknüpfen".
Sonntag 28.08.2016
KO: 15:00 Uhr
Winchenbachstr. 41, 42281 Wuppertal
Wir hoffen auf eine Menge Unterstützung für die Jungs. Der Eintritt ist wie immer bei Jugendspielen frei.
Weitere Beiträge …
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Ladies Beitragsanzahl: 80
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