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Head Coach Weber und Dolphins gehen in Zukunft getrennte Wege.

Die Paderborn Dolphins und Head Coach Carsten Weber gehen in Zukunft getrennte Wege. Carsten Weber und David Schmidtmann gaben gemeinsam bekannt, dass die Zusammenarbeit beendet wurde. Die Wegstrecke, verbunden mit der beruflichen Verpflichtung und dem Anspruch Webers an seine Arbeit, machten diesen Schritt notwendig. Vorsitzender David Schmidtmann bedauerte die Trennung: „Carsten hat uns in der vergangenen Saison sicher und erfolgreich durch die GFL2 geführt und ein tolles Ergebnis erzielt. Ich bedaure deshalb sehr, dass wir in Zukunft getrennte Wege gehen werden.“
Nach der Beendigung der Zusammenarbeit müssen sich die Paderborn Dolphins neu aufstellen. Head Coach Carsten Weber hinterlässt eine Lücke, die gefüllt werden muss. „Wir werden zunächst mit einer internen Lösung weiterarbeiten und planen das auch für den Rest der Saison“, sagte Präsident David Schmidtmann.
Der ehemalige Head Coach der Paderborn Dolphins zeigte sich ebenfalls nachdenklich nach der Bekanntgabe der Entscheidung: „Ich habe immer gerne mit den Paderborn Dolphins zusammengearbeitet. Wir haben gemeinsam eine sehr erfolgreiche Spielzeit erlebt“, sagte Weber. Weber hatte aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung, verbunden mit der weiten Reise aus dem Gießener Raum nach Paderborn sein Amt niedergelegt. Sein Anspruch an seine Arbeit und seine Erreichbarkeit waren mit in die Entscheidung eingeflossen.
Das Team wurde vom Vorsitzenden David Schmidtmann über die personelle Veränderung informiert. „Ich habe im Vorfeld mit den anderen Trainern gesprochen und mich mit den Team-Captains ausgetauscht. Natürlich ist die Entwicklung für alle überraschend. Wir werden Carsten Weber und seiner Familie immer freundschaftlich verbunden bleiben“, fasste Schmidtmann zusammen.
Für den Dolphins Präsidenten ist es dabei sehr wichtig, dass nun in die Zukunft geschaut wird, denn in etwas mehr als einer Woche erwarten die Paderborn Dolphins zum ersten Heimspiel der regulären Saison die Düsseldorf Panther. Mit dem GFL Absteiger, der sein Auftaktspiel ebenfalls verloren hat, kommt eine besondere Herausforderung in das Hermann-Löns-Stadion. Die Paderborn Dolphins wollen zeigen, dass die Niederlage in Langenfeld nur ein Ausrutscher war. Dem Team ist bewusst, dass nun viele Augen auf sie schauen und damit eine besondere Aufmerksamkeit auf ihnen ruht. „Das Team ist konzentriert und bereitet sich intensiv vor. Ich bin davon überzeugt, dass wir die anstehenden Aufgaben gut bewältigen werden“, meinte Schmidtmann abschließend.
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
Nach der doch recht kurzfristigen Zusammenführung der Teams aus Wuppertal und Mülheim wurde das erste gemeinsame Saisonspiel mit Spannung erwartet.

Schon der erste Spielzug, der Kick Off der Solinger Ladies, sollte mit einem Return Touchdown durch Carola Gleixner den Weg zu einem gelungen Auftakt ebnen. Nachdem auch die Wuppertaler Defense die gegnerische Offense nach 3 Spielzügen vom Feld schickte, konnte die eigene Offense schon im zweiten Spielzug, durch einen guten Lauf von Gleixner erneut punkten. Die Defense gab sich im gesamten Spiel keine Blöße und erlaubte so gut wie keinen Raumgewinn der Gegner. Ein weiteres Highlight der Defense war im zweiten Quarter ein Interception Return Touchdown durch Simone Suchanek. Auch die Offense konnte immer wieder über Läufe Raumgewinn erzielen und punkten und so stand es zur Halbzeit bereits 41:0.
In der zweiten Halbzeit lief die Spielzeit, wegen der angewandten Mercy Rule, durch und war somit recht kurz. Auf beiden Seiten des Balles wurde nun viel rotiert und ausprobiert und nochmal zwei Touchdowns erzielt was zum Endstand von 53:0 führte. Die Head Coaches Taubenheim und Roderig waren sich einig: „Ein gelungener Auftakt in Solingen. Jetzt gilt es konzentriert weiterzuarbeiten und zu trainieren um die letzten Abstimmungsschwierigkeiten abzustellen.
Das nächste Spiel am 13.05.2017 gegen die Ladies der Bochum Miners wird eine andere Herausforderung für das gesamte Team.“ Der Kickoff findet im Stadion ‚Am Gelben Sprung‘ um 11:00 Uhr statt.

Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds
Am vergangenen Sonntag feierten die Langenfeld Longhorns Seniors nach einem sechsjährigen Aufstiegskampf ihr Comeback in der German Football League 2. In einem gut gefüllten Jahnstadion liefen die Horns heute mit tatkräftiger Unterstützung durch ihre Fans zum Saisonauftakt gegen die Paderborn Dolphins auf.

2014 standen sich die beiden Teams noch in der Regionalliga gegenüber. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen trugen die Dolphins schlussendlich mit nur einem Punkt Vorsprung (20:19) den Sieg davon. Am ersten Spieltag der Saison bot sich den Langenfeldern eine neue Chance, die das Team erfolgreich nutzte: Die Longhorns gingen bereits im ersten Spielviertel in Führung und bauten diese bis zum Ende des Spiels kontinuierlich aus. Am Ende des Tages gingen die Horns mit 57:27 als souveräner Sieger hervor.
Die beiden Mannschaften lieferten sich ein spannendes aber faires Duell. Die Longhorns fanden schnell ins Spiel und antworteten prompt auf die ersten Punkte der Dolphins. Quarterback José Sanchez brachte die Longhorns durch sein Passspiel immer wieder im entscheidenden Moment nach vorn. Die Hornsche Defense übte viel Druck auf die gegnerische Offense aus und wusste deren Passspiel erfolgreich zu stören. Die beiden Runningbacks René Weile und Daniel Berg bahnten sich jeweils dreimal den Weg bis in die gegnerische Endzone und brachten somit insgesamt 36 Punkte auf das Scoreboard. Sanchez fand in Jens Walter und Darnell Evans Anspielstationen jenseits der Paderborner Goalline und sorgte so für zwei weitere Touchdowns. Kicker Marcel Kirchner beförderte den Ball insgesamt siebenmal erfolgreich durch die beiden Torstangen und sorgte für reichlich Zusatzpunkte. Die letzten Punkte des Tages wurden durch ein Safety erzielt.
Head Coach Michael Hap ist von dem deutlichen Ergebnis positiv überrascht: „Ich bin hinsichtlich unserer Stärke und unseres Gameplays zuversichtlich in das Spiel gegangen, mit einem solchen Ergebnis hätte ich jedoch nicht gerechnet. Nachdem wir nun einige Jahre nicht in der GFL 2 gespielt haben, hatte ich gar keine Vorstellung, wie stark die Liga momentan ist. Am heutigen Spieltag hat für uns aber alles gestimmt.“
Kim Reuter - Langenfeld Longhorns
Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reisen die Troisdorf Jets am kommenden Sonntag, den 30. April 2017, zu den Dortmund Giants.

Pepe Bürling beeindruckte mit starken 223 Yards im ersten Saisonspiel (Foto: Adam Sander)
Während die Jets ihr Auftaktspiel gewinnen konnten, ging der Aufsteiger bei seiner Ligapremiere am vergangenen Samstag gegen Solingen mit 48:0 unter. Davon wollen sich die Troisdorfer Footballer allerdings nicht beeindrucken lassen. „Die Dortmunder sind nicht umsonst in die Regionalliga aufgestiegen“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Es gibt dort eine Menge Spieler, die wissen, wie American Football funktioniert. Nur weil wir gegen den Liganeuling spielen, heißt das noch lange nicht, dass wir automatisch gewinnen werden.“
Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften liegt schon ein Weilchen zurück. In der Regionalliga-Saison 2010 gewannen die Jets beide Begegnungen (34:14 und 31:15) und stiegen am Ende als Tabellenerster in die 2. Bundesliga auf. Seit dem hat sich jedoch viel geändert und beide Mannschaften sowie deren Trainercrews sind nicht mehr miteinander zu vergleichen. „Warum auch immer haben die Ruhrpott-Teams traditionell immer richtige Brocken in ihren Reihen“, so Heinen. „Keine Ahnung wo die solche Bären immer herholen, aber meist bedeutet das für unsere Linienspieler eine Menge Arbeit.“ Allerdings müssen sich die Jets hier vor allem mit ihrer Offense Line, die im Durchschnitt 191 cm groß und 123 kg schwer ist, ebenfalls nicht verstecken.
Das Spiel im Dortmunder Hoeschpark wird auf einem Kunstrasenplatz ausgetragen, der momentan sicherlich zu den besten und modernsten gehört, die in Deutschland für den American Football-Sport zu finden sind. Was für andere Mannschaften durchaus zu einer Umstellung der Spielweise führen kann, kommt den Jets, die ihrerseits ganzjährig auf Kunstrasen trainieren, ganz gelegen.
Ebenfalls am Sonntag treffen die Cologne Falcons in der heimischen Ostkampfbahn auf die Solingen Paladins. Der Amboss aus Remscheid tritt in seinem Heimspiel derweil gegen den Zweitliga-Absteiger Bielefeld Bulldogs an.

Die Panther sind eine der traditionsreichsten Mannschaften in Deutschland und konnten in ihrer Vereinsgeschichte bereits sechs Mal die Deutsche Meisterschaft erringen. Im letzten Jahr musste das Team vom Rhein aber den Abstieg aus der ersten Bundesliga (GFL I) hinnehmen. Mit neuem Coachingstaff, vier Neuverpflichtungen aus den USA, den erstligaerfahrenen Akteuren und der kurzfristigen Verpflichtung eines französischen Nationalspielers geht man aber gut gerüstet die Mission Wiederaufstieg an. In der vergangenen Woche gab es im ersten Spiel zwar eine knappe 20:21 Niederlage beim Mitfavoriten der Potsdam Royals, man konnte aber beweisen, dass man definitiv ein Wort um die Meisterschaft mitzureden hat.
Die Griffins fahren ihrerseits mit einer starken Vorbereitung im Rücken nach Düsseldorf. Dass sie in diesem Spiel als Aussenseiter gehandelt werden ist klar, dass sie aber keine Punkte verschenken werden allerdings auch. Um eine optimale Vorbereitung gewährleisten zu können, begeben sich die Greifen daher schon am Freitagabend auf die Reise. Sportdirektor Ronny Schmidt freut sich auf die Begegnung: „Die Spannung ist spürbar. Wir hatten eine gute Vorbereitung, es kann jetzt losgehen.!“ Der Kick Off zum Spiel, welches live im Fanradio der Düsseldorf Panther übertragen wird, erfolgt 16:00 Uhr.
Jens Putzier - Rostock Griffins
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