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Ravens bestehen Härtetest gegen Wiesbaden

Mit einem 27:24 (19:10)-Erfolg gegen die Wiesbaden Phantoms sind die Krefeld Ravens am Samstag, 11. April 2026, in die neue Spielzeit gestartet. Kickoff war um 16:00 Uhr im Grotenburg Stadion. Das Duell hatte durchaus Standortbestimmung-Charakter: Krefeld geht in der kommenden Saison wieder in der German Football League 2 Nord an den Start, Wiesbaden tritt in der GFL2 Süd an. Für Ravens-Head-Coach Allan Verbraeken, der ein neu formiertes Team aufbietet, wie auch für Phantoms-Head-Coach Patrick Griesheimer standen weniger das Ergebnis als vielmehr wichtige Erkenntnisse im Vordergrund.

Christian Arrambide -Neuzugang auf der Quarterback-Position bei den Ravens - Foto: Oliver JungnitschChristian Arrambide -Neuzugang auf der Quarterback-Position bei den Ravens - Foto: Oliver Jungnitsch


Traumstart der Defense

Mit dem Kickoff der Ravens nahm die Partie sofort Fahrt auf – und die Defense der Hausherren setzte ein frühes Ausrufezeichen. Im ersten Drive der Gäste gelang ein Pick Six: Greg Bonneau sicherte zuvor einen Fumble und sprintete über mehr als 40 Yards unbedrängt in die Endzone zum 6:0. Der Extrapunkt misslang, da Snap und Hold nicht sauber ausgeführt wurden. Wiesbaden antwortete prompt. Kicker Leon Amberg verkürzte per 25-Yard-Fieldgoal auf 6:3. Kurz darauf musste Ravens-Quarterback Christian Arrambide, Neuzugang im Krefelder Angriff, im zweiten Drive eine Interception durch Sofian Hassani hinnehmen. Mit zunehmender Spielzeit fand Arrambide jedoch immer besser in Rhythmus.


Führungswechsel und starke Ravens-Offense vor der Pause

Anfang des zweiten Viertels übernahm Wiesbaden erstmals die Führung: Runningback Chris Hobson trug den Ball in die Endzone, Amberg verwandelte sicher zum 6:10. Die Antwort der Ravens ließ nicht lange auf sich warten. Ein Toss von Arrambide auf Runningback Akiva Wedge wurde zum Big Play – rund 60 Yards später stand es 12:10, Dennis Storm erhöhte per PAT auf 13:10. Noch vor der Pause legte Krefeld nach: Wide Receiver Jonas Thees fing einen langen Pass Arrambides bis an die 8-Yard-Linie, ehe Runningback André Frisch das Ei in die Endzone trug. Der Extrapunkt misslang, doch mit einer 19:10-Führung ging es in die Kabinen.


Phantoms drehen das Spiel

Im zweiten Durchgang wechselten die Gäste auf der Quarterback-Position: Auf Malthe Schmitt folgte Lennard Turturica. Der neue Spielmacher brachte frischen Schwung in die Offense der Hessen. Ein Pass auf Wide Receiver Max Schmidt führte zum 19:16, Amberg stellte auf 19:17. Wenig später fand Turturica Nico Netz in der Endzone – plötzlich lagen die Phantoms mit 19:24 in Front. Die Ravens gerieten spürbar unter Druck. Head Coach Verbraeken reagierte und brachte wieder Arrambide für Backup-Quarterback Isaiah Trouwloon.  Im Moment war es wieder Arrambide, der im vierten Versuch einen weiten Pass auf Leroy Rümmeli an die 15-Yard-Linie anbrachte – ein Play mit Signalwirkung.


Wedge entscheidet die Partie

Was folgte, war Chefsache von Akiva Wedge. Zweimal bekam der Runningback den Ball – einmal zum Touchdown, einmal zur Two-Point-Conversion. Aus dem 19:24 wurde ein 27:24. Wiesbaden blieb noch knapp eine Minute, spielte einen vierten Versuch aus – erfolglos. Danach war Schluss, und die Ravens durften über einen gelungenen ersten Härtetest jubeln. Das Ergebnis war am Ende zweitrangig. Wichtiger dürften für beide Trainer die zahlreichen Erkenntnisse gewesen sein – Krefeld jedoch nimmt neben neuen Einsichten auch ein Erfolgserlebnis mit in die weitere Vorbereitung auf die GFL2-Nord-Saison.

 

Scoreboard
  • 6:0 – Pick Six Greg Bonneau (PAT nicht gut)
  • 6:3 – Fieldgoal Leon Amberg
  • 6:9 – TD Chris Hobson
  • 6:10 – PAT Leon Amberg
  • 12:10 – TD Akiva Wedge
  • 13:10 – PAT Dennis Storm
  • 19:10 – TD André Frisch (PAT nicht gut)
  • 19:16 – TD Max Schmidt
  • 19:17 – PAT Leon Amberg
  • 19:23 – TD Nico Netz
  • 19:24 – PAT Leon Amberg
  • 25:24 – TD Akiva Wedge
  • 27:24 – Two-Point-Conversion Akiva Wedge

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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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