News

(Jeremiaha Gates - Foto: Düsseldorf Panther)
23-Jähriger US-Amerikaner mit Führungsqualitäten dank ersten Coaching-Erfahrungen
Schnelle Beine und großes Spielverständnis: Mit Jeremiaha Gates präsentieren die Düsseldorf Panther einen weiteren Neuzugang für die GFL-Saison 2016 mit besonders interessantem Hintergrund. Obwohl erst 23 Jahre alt sammelte der 1,78 Meter große und rund 100 Kilogramm schwere Running Back bereits erste Erfahrungen als Trainer. Nach vier erfolgreichen Jahren mit den in der höchsten College-Division spielenden Samford Bulldogs im US-Bundesstaat Alabama arbeitete Gates in der vergangenen Saison als Running Back- und Tight End-Coach für die Florida Tech Panthers aus der Division II. Beste Voraussetzungen also, um im Team der Düsseldorf Panther jene Führungsrolle einzunehmen, die Head Coach Marc Ellgering von seinen Importspielern verstärkt erwartet.
Angriffslustig und ambitioniert: Jeremiaha Gates hat sich für seine Zeit in Düsseldorf große und ehrgeizige Ziele gesteckt. „Der Hauptgrund, warum ich mich für die Panther entschieden habe, ist die Vision, die dieser traditionsreiche Verein aktuell verfolgt“, beschreibt der Mann aus Florida. „Ich sehe es als großartige Gelegenheit, Teil dieser Entwicklung zu sein und dabei helfen zu können, die von den Team-Verantwortlichen formulierten Ziele zu erreichen. Dabei wird mir das von Head Coach Marc Ellgering präsentierte Konzept für das Laufspiel der Panther helfen. Die Art, wie wir den Ball tragen wollen, kommt meiner Spielweise sehr entgegen. Ich möchte einem sehr talentierten Team dabei helfen, den Fans der Düsseldorf Panther eine tolle Show zu bieten.“
Coach Ellgering traut seinen Neuzugang nicht nur wegen dessen körperlichen Fähigkeiten einiges zu: „Jeremiahas Qualitäten als Running Back sind offensichtlich: Er ist schnell, hat einen tiefen Körperschwerpunkt und bringt gute 100 Kilogramm auf die Waage. Den muss du als Defense-Spieler erstmal zu Fall bringen. Darüber hinaus scheint er über genau die charakterlichen Fähigkeiten zu verfügen, die wir zur Entwicklung unseres jungen Teams benötigen.“
Sich selbst beschreibt Jeremiaha als „one cut slasher“-Running Back, also jemand, der durch Körpertäuschungen und schnelle Richtungswechsel Lücken in der Abwehrlinie findet bzw. aufreißt. „Ich bin aber flexibel genug in meiner Spielweise, um dem Team unabhängig von der Situation vom ersten bis zum dritten Down helfen zu können“, so Gates. „Um auf dem Football-Feld Erfolg zu haben, muss man sich selbst in gewisser Weise als General sehen, der einfach weiß, was um ihn herum vorgeht.“
Auch abseits des Sportlichen freut sich Gates auf seine Zeit in Deutschland. „Ich liebe es, zu reisen und neue Kulturen kennenzulernen“, so der 23-Jährige. „In Europa werde ich dazu ausreichend Gelegenheit bekommen. Außerdem interessiere ich mich sehr für Musik und lerne auch immer wieder gern neue Instrumente. Sehr gut abschalten und Kraft tanken kann ich zudem beim Angeln.“
(Carsten van Zanten - AFC DÜSSELDORF 1978 E.V. DÜSSELDORF PANTHER)

Mit dem US-Linebacker Jordan Glass holen sich die Monarchs einen defensiven „Quarterback“
Für echte Footballfans ist dieser Fakt ein alter Hut: Nicht nur die Offensive positioniert sich um einen zentralen Schlüsselspieler, ihren Quarterback. Auch die Defensive verfügt über ein entsprechendes Pendant, zumeist den Middle Linebacker. Nicht anders als der Quarterback im Angriff, lenkt dieser seine Mitspieler, übermittelt Spielzüge, behält den Gameplan fest im Auge. Jordan Glass, Dresdens jüngste Neuverpflichtung, ist dieser defensive Quarterback. 1,88 Meter groß. 113 Kilogramm schwer. „Jordan ist für uns ein echter Glücksgriff. In den vergangenen Jahren entschieden wir uns oft für die Verpflichtung kleinerer, leichterer Athleten auf den Außenpositionen. Jordan ist seit längerer Zeit wieder ein echter Middle Linebacker, ein echtes Pfund im Zentrum“, berichtet Monarchs-Headcoach John Leijten.
Dieses „echte Pfund“ ist wohl gewählt. Mit jungen, talentierten Defense Linern vor sich, ist speziell die Position des Middle Linebacker in der kommenden Spielzeit ein echter Schlüssel zum Erfolg. „Jordan wird in dieser Saison mit Sicherheit gefordert. Die GFL ist eine laufstarke Liga. Viele Teams setzen im Angriff verstärkt auf ihre Runningbacks, um das Risiko für ihre Quarterbacks zu minimieren. Mit großen O-Linern blocken sie Löcher in die erste defensive Linie, um dann ihren Laufangreifer hindurchzuschicken. Dann sind die Linebacker gefragt, will man nicht unfreiwillig viele Yards verschenken“, erklärt Leijten. Leichtere Außenverteidiger sind für diese Aufgabe nicht das Optimum. Wenn pfeilschnelle Runningbacks von bis zu 100 Kilogramm durch Löcher in den Linien rasen, ist reichlich Power und Cleverness gefragt, soll das defensive Bollwerk halten.
Beides bringt der 26-jährige Jordan Glass nach Dresden mit. Sowohl für die Universität Utah State als auch für die University of California spielte der in San Jose/Kalifornien geborene Linebacker auf höchstem Collegeniveau (Div.I). In seinem ersten Jahr in Utah noch als Ersatz zumeist am Spielfeldrand, zeigte Glass bereits im zweiten Jahr sein unglaubliches Potenzial. In drei Spielen gelangen ihm 26 Tackles, bevor der große Rückschlag folgte. Ein übler Zusammenprall brach ihm sein Bein. Knapp 12 Monate musste Glass pausieren, bevor es an einer neuen Uni mit seinem alten Defense Coordinator erneut zur Sache ging. Hier, an der University of California, war Glass der absolute Defense Star, schaffte 66 Tackles bereits im ersten Jahr. Mit 68 Tackles im zweiten und unglaublichen 85 Tackles im dritten Jahr empfahl sich Jordan für die NFL und wurde Team MVP. Im Folgejahr wurde Glass zu Probetrainings und Camps nach San Francisco und Green Bay eingeladen.
Warum Jordan Glass weder in der NFL noch in der CFL ein Engagement erhielt, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis. Einer der bestvernetzten Coaches Deutschlands freute sich. Er ließ seine Beziehungen spielen und holte Glass zu seinem Team. „Coach Kirk Heidelberg von den Cologne Crocodiles ist in den Staaten noch immer eine große Nummer. Er trainierte gute Colleges und hat viele Kontakte zu Trainern und Agenten“, weiß ein Insider. Nur so ist es wohl zu erklären, dass so ein guter Spieler in der 2. deutschen Bundesliga (GFL2) landete. Ein unglaublicher Gewinn für die Liga. Eine scheinbar leichte Spielwiese für Jordan Glass. Mit wahnwitzigen 117 Tackles und 7 Sacks avancierte Glass unangefochten zum besten Verteidiger der Liga. Schnell war klar, dieser Junge braucht weitaus stärkere Konkurrenz. Diese erhält er nun, allein im Kreise seines neuen Teams, den Dresden Monarchs. Schon jetzt sind Fans und Experten gespannt auf seinen Einfluss. Bestes „Beef“ für die zentrale Defensive ist er, ohne Frage, und noch dazu ein Kandidat für den Publikumsliebling des Jahres.
(Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.)

Trainingslager in Rheine von den Assindia Cardinals (U19) - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Trainingslager in Rheine war für die Jugend der Assindia Cardinals die letzte Hürde vor der Saison, die im April beginnt.
In den drei Tagen, die gefüllt waren mit allerhand Trainingseinheiten, trennte sich die Spreu vom Weizen. Gerade hier konnten auch neue und engagierte Spieler dem Coaching Staff um den Headcoach (HC) Marc Overbeck zeigen, dass auch sie in einer Starting Position spielen können und wollen.
Von nichts kommt nichts; dafür mussten die Spieler auch die Bereitschaft zeigen, persönlich Durchhaltevermögen und Spielstärke, aber auch auch Teamfähigkeit zu erbringen. „Keiner von euch ist eine ‚one man show’, dieser Sport ist viel zu gefährlich um auf dem Feld irgendwas zu machen“, so HC Overbeck. Jeder ist von dem anderen auf dem Feld abhängig, so standen auch viele teambildende Maßnahmen auf dem Plan, um den Teamverbund zu stärken.
„Video lügt nicht“, führt der HC aus, „hier sieht man die Fehler, die ihr macht“. Das Scrimmage gegen den GFLJ Verein – Dortmund Giants – wurde besprochen und gezielt an einer Verbesserung jedes Einzelnen gearbeitet. „No days off“ heißt es auch in den Ferien, denn es geht weiter mit dem Training, damit es mit dem großem Ziel in dieser Spielzeit klappt, dem Aufstieg in die Regionalliga.

(Foto: Karsten Reißner / New Yorker Lions)
Die Verteidigung der New Yorker Lions war im vergangenen Jahr nahezu in allen Kategorien der GFL erneut das Maß aller Dinge. So führte der Mannschaftsteil von Defense Mastermind Dave Likins u.a. die Statistiken im Bereich "Beste Defense 2015" und "Beste Defense nach zugelassenen Punkten" an. Aber auch in den Einzelbereichen Pass- und Laufverteidigung konnte nahezu kein anderes
GFL-Team den New Yorker Lions das Wasser reichen. Damit die kommende Saison 2016 ähnlich erfolgreich wie die Saison 2015 verlaufen kann, haben Troy Tomlin und Dave Likins auch im neuen Jahr wieder eine schlagkräftige Defense zusammen gestellt.
In erster Reihe stehen dabei die starken Jungs der Defense Line.
Neben altbewährten Kräften aus dem letzten Jahr, findet man auch für die kommende Spielzeit wieder Neuzugänge und Rückkehrer in dieser Positionsgruppe.
Wieder mit von der Partie für die kommende Saison sind Jakub Malecki, Austin Agom, Marc Klassen, Christopher Cauvet, Sydney Boakye und der Franzose Mamadou Sy. Rückkehrer ins Jersey der New Yorker Lions bzw.
neu im Team für die kommende Saison und bereits im Detail vorgestellt sind Nelson Mokwena, Patrick Finke und Marco Köhler.
Bereits in sein fünftes Jahr bei den New Yorker Lions geht der polnische Nationalspieler
Jakub Malecki. Das Kraftpaket spielt seit der Saison 2012 in der Mannschaft der Löwenstädter und konnte sich über die letzten Jahre mit starken Leistungen in der GFL einen Namen machen.
Insgesamt 77 Tackles, davon 24 für Raumverlust und sechs Quarterback-Sacks stehen für ihn aus den Spielzeiten 2013 bis 2015 zu Buche.
Des Weiteren eroberte er drei Fumbles, wovon er einen zum Touchdown in der Endzone des Gegners sichern konnte.
Fast aus dem "Nichts" tauchte zum Jahresbeginn 2013 Austin Agom auf. Der 32-jährige hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Berührungspunkte mit dem Sport American Football, konnte aber durch seinen Trainingsfleiß und seine Leistungsbereitschaft die Trainer davon überzeugen ihm eine Chance zu geben.
So stand er von Beginn der Saison 2013 an im Kader der New Yorker Lions und schaffte es sich als wichtiger Spieler sowohl in der Defense, als auch in der Offense zu etablieren. Nach einer Stippvisite in der Offense Line in 2014 verstärkt der gebürtige Nigerianer auch in dieser Saison wieder die Defense Line der Löwen.
Seit 2013 ebenfalls dabei ist der ursprünglich von den Wolfsburg Blue Wings gekommene
Marc Klassen. Der 23-jährige Marc begann zur Saison 2009 in Wolfsburg mit dem Football und machte u.a. durch seine Leistungen in der Niedersachsenauswahl der Junioren, den Mustangs, auf sich aufmerksam.
Neben den Einsätzen in den Special Teams der Lions bekam er in der zurückliegenden Saison auch immer mehr Einsatzzeit in der Defense und konnte zum Ende der GFL-Saison auf insgesamt 25 Tackles, davon drei für Raumverlust und einen Sack zurückblicken.
Mit dem 36-jährigen Christopher Cauvet wechselte zu Beginn der letzten Saison ein Routinier auf der Position des Defense End bzw. Defense Tackle vom Liga Konkurrenten aus Kiel zu den
New Yorker Lions. Der 1,95 m große und 120 kg schwere Wirtschaftsinformatiker begann 1998 in seiner Heimatstadt Münster im Team der Mammuts mit dem American Football.
Zu Beginn der Saison 2007 wechselte er zu den Paderborn Dolphins in die Regionalliga West, mit denen er nur knapp 2008 den Aufstieg in die GFL 2 verpasste.
Seine ersten Erfahrungen in der höchsten deutschen Spielklasse der GFL sammelte Christopher Cauvet dann in den Spielzeiten 2010 und 2011 im Jersey der Assindia Cardinals. Für 2012 folgte der Wechsel zu den Osnabrück Tigers in die GFL 2
bevor es dann in der Saison 2013 zu den Kiel Baltic Hurricanes zurück in die GFL ging.
Nach einer etwas durchwachsenden ersten Saison bei den Hurricanes sorgten in der GFL Saison 2014 insgesamt 53 Tackles, 17 Tackles für Raumverlust und fünf Quarterback-Sacks für eine Rückkehr in die Riege der besten Defensive Line Spieler der GFL.
In seinem ersten Jahr im Jersey der Braunschweiger steuerte er 26 Tackles, davon 10 für einen Raumverlust und sechs Quarterback-Sacks zum 10.Titelgewinn der Löwenstädter bei.
In 2008 begann der heute 24-jährige Sydney Boakye in der Jugend der Bremerhaven Seahawks. Über die Jugend Teams der Bremen Firebirds und der Hamburg Young Huskies, landete Sydney Boakye 2011 in der GFL Mannschaft der Kiel Baltic Hurricanes.
Bei den Kielern blieb der 1,88 m große und 138 kg schwere Verteidiger bis zur saison 2014 mit einer kurzen Unterbrechung in 2012, wo er für die Ritterhude Bagers auflief.
In drei Spielzeiten für den Ligakonkurrenten der Lions in der GFL Nord erzielte er insgesamt 37 Tackles, davon 10,5 für Raumverlust des Gegners. Konnte 5-mal den gegnerischen Spielmacher zu Boden bringen und fing eine Interception.
Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Orientierung und Herausforderung endete diese zu Beginn der Saison 2015 in Braunschweig bei den New Yorker Lions. In seinem ersten Jahr für die Lions erzielte Sydney Boakye 17 Dackels,
wovon alleine sechs mit einem Raumverlust endeten. Des Weiteren konnte er vier Mal den gegnerischen Spielmacher zu Boden bringen.
Der 23-jährige Mamadou Sy wechselt 2015 vom direkten GFL Nord Liga-Konkurrenten den Berlin Adler, mit denen er Eurobowl-Sieger wurde, nach Braunschweig. In 10 Saisonspielen für die Hauptstädter erzielte er 35 Tackles.
Dazu kamen 17 Tackles für einen Raumverlust von insgesamt 52 Yards und er konnte 9-mal den gegnerischen Quarterback zu Boden bringen.
Der 1,90 m große und 130 kg schwere Franzose begann 2008 in seiner Heimstadt Paris beim diesjährigen BIG6 Gegner der New Yorker Lions, Flash la Courneuve, mit dem American Football.
Mit dem Junioren Team von La Courneuve konnte Mamadou Sy 2012 den französischen Meistertitel gewinnen und wurde auf Grund seiner Leistungen in diesem Jahr in die Junioren Nationalmannschaft Frankreichs berufen, mit denen er Platz sechs bei den Weltmeisterschaften in Austin, Texas erreichte.
Nach seinem Wechsel in die Herrenmannschaft von La Courneuve, kam auch direkt der Wechsel in das Herren Nationalteam der Franzosen. Der größte Erfolg von Mamadou Sy im Dress der französischen Equipe war bisher der Gewinn der Bronze Medaille bei den Europameisterschaften 2014 in Österreich.
Mit 57 Tackles, davon unglaubliche 32 für einen Raumverlust von über 100 Yards des Gegners und zehn Quarterback-Sacks, sorgte der sympathische Franzose gelich in seinem ersten Jahr im Jersey der Löwenstädter für Angst und Schrecken auf Seiten des gegnerischen Angriffs.
Nach einem bzw. vier Jahren Abstinenz vom aktiven Football im Jersey der Lions kehren Nelson Mokwena und Patrick Finke in die erste Reihe der Verteidigung zurück.
Von Beginn seiner Footballkarriere an spielte der 1,94 m große und 123 kg schwere Nelson Mokwena für die Lions. Durch den damaligen Spieler und Jugendtrainer der Lions, Florian Brand, kam Mowena zum American Football.
Nach drei Jahren im Team der Junior Lions wechselte der Defense-Spieler 2009 ins Herrenteam der Braunschweiger und wurde dort schnell zu einer festen Größe.
In sechs Spielzeiten für das GFL-Team der Löwen erzielte er 125 Tackles, davon 31 für Raumverlust, brachte 11 Mal den gegnerischen Quarterback zu Boden, sicherte sich zwei Fumbles Recoveries und fing zwei Interceptions.
Seine Leistungen auf dem Feld brachten ihn auch in den Fokus der Deutschen American Football Nationalmannschaft. So nahm er nicht nur am German-Japan Bowl II Anfang 2014 in Kawasaki, Japan teil und wurde mit 5 Tackle bester Verteidiger der deutschen Auswahl,
sondern war auch Teil des Kaders für die Europameisterschaften 2014 in Österreich und wurde Europameister.
Vier Spielzeiten ist es her, als Patrick Finke letztmalig 2011 den Helm mit dem Logo der
New Yorker Lions überzog. Jetzt, nach Abschluss seiner beruflichen Weiterbildung, wird er in der Saison 2016 wieder für die Löwen von Head Coach Troy Tomlin auf Quarterbackjagd gehen.
Bereits von 2006 bis 2011 lief der 1,96 m große und 126 kg schwere Defense Spieler für die Braunschweiger Footballer auf und konnte mit ihnen insgesamt drei Deutsche Meistertitel gewinnen.
Bevor es den gebürtigen Berliner aber in die Löwenstadt zog, erlernte er das Football 1x1 in der Deutschen Hauptstadt. Über die Teams der Berlin Thunderbirds, der Berlin Rebels und der Spandau Bulldogs stieß er 2004 zu den Berlin Adler,
mit denen er auch umgehend den German Bowl gewann (7:10 gegen die Lions). Durch seine Leistungen auf dem Spielfeld wurden nicht nur die Verantwortlichen der Lions auf den heute 33-jährigen aufmerksam und holten in für die Saison 2006 nach Braunschweig,
sondern auch die Teams der NFL Europa streckten ihre Fühler nach den gefährlichen Defense End aus. So kam es das Patrick Finke in den Spielzeiten 2006 und 2007 nicht nur für die Löwenstädter auflief, sondern 2006 auch für die NFL Europa Mannschaft von Rhein Fire und in 2007 für die der Berlin Thunder.
Nach der GFL Saison 2011 wechselte Finke noch einmal zurück an eine seiner alten Wirkungsstätten und lief in der Spielzeit 2012 für die Berlin Rebels auf, ehe er sich aus beruflichen Gründen erst einmal vom Tackle Football verabschiedete.
Doch ganz konnte der gelernte KFZ-Mechatroniker sich nicht vom Footballspielfeld lösen und lief in den Spielzeiten 2013 bis 2015 für das Lions Flag Team von Head Coach Holger Fricke in der DFFL (Deutsche Flag Football Liga) auf und zeigte dort auf nahezu allen Positionen sein Können
und verhalf dem Team zu zwei Playoff-Halbfinalteilnahmen (2014, 2015) in Folge.
Für 2016 ziehen beide Kraftpakete nun wieder Helm und Pad über und werden die Verteidigung der New Yorker Lions verstärken.
Einziger wirklicher Neuzugang für die Defense Line in 2016 ist der gebürtige Braunschweiger Marco Köhler. Der 26 jährige spielte die letzten vier Jahre aus beruflichen Gründen bei den Neubrandenburg Tollense Sharks in der Regionalliga Ost.
Zum American Football hat den Zeitsoldaten sein damaliger Chef, der als Defense Trainer bei den Sharks aktiv war, animiert.
Die ersten zwei Jahre fungierte der 1,89 m große und 140 kg schwere Marco Köhler dabei als Spieler in der Offense-Line und als Kicker. Erst danach wechselte er in die erste Reihe der Verteidigung, wo er jetzt auch bei den Lions seine Heimat gefunden hat.
(Holger Fricke - New Yorker Lions)

Mit dem US-Runningback verpflichten die Monarchs eine schwer zu stoppende Offensivoption
Walker ersetzt Russell! „Für Donald stand von vornherein fest, dass er nicht die gesamte Saison nach Dresden zurückkehren kann“ fasst Monarchs-Headcoach John Leijten kurz und knapp zusammen „Wir stehen weiterhin in Kontakt, doch erst mal möchte Donald noch einmal versuchen im Profi-Sport USA/Kanada angreifen. Ich bin glücklich, dass wir mit Arnold Walker einen ebenso starken Runningback gefunden haben, welcher unser gutes Laufspiel untermauern wird“.
Das Video von Arnold Walker zeigt einen durchtrainierten Mann – wendig, schnell und schwer zu tackeln. Soweit so gut für die Pläne von Monarchs-Headcoach John Leijten. Dieser liebt Talent und Hingabe. Arnold Walker, soviel ist klar, passt von seiner Einstellung, seinem bisherigen Lebensweg und seinen Zielen perfekt in das Konzept der Dresden Monarchs. 24 Jahre jung, 1,80 Meter Körpergröße und 101 Kilogramm Gewicht. Entsprechend schnell wird sich Arnold in die Mannschaft einfügen. Viel Zeit bleibt nicht, um einen breit aufgestellten und international gemischten Kader zu einer echten Einheit zu formen. Dessen ist sich Leijten wohl bewusst.
„Auch 2016 erwarten uns große Aufgaben. Viele neue Spieler müssen integriert werden. Entsprechend wichtig ist es, Sportler zu verpflichten, die anpassungsfähig, kommunikativ und aufgeschlossen sind. In unserem Team treffen verschiedene Nationen und Persönlichkeiten aufeinander. Teamgeist ist gefragt“, erklärt Leijten. „Arnold ist für seine 24 Jahre schon ein sehr reifer und abgeklärter Charakter. Er studierte Kommunikation und legte, wie seine Eltern auch, großen Wert auf seine Ausbildung.
Walker stellte nicht nur einen beeindruckenden Laufrekord an seinem College auf, sondern trug sich in seiner Schulzeit auf Platz 6 in der TOP50-Alltime-Liste seiner Universität ein. Mit 2.806 Lauf-Yards und 33 Touchdowns führt Arnold Walker die Bestenliste seines ehemaligen Colleges, der Alcorn State University (Div1) noch immer an. Weitere Yards und Touchdowns sollen 2016 in Dresden folgen. Nicht nur sein neuer Headcoach, sondern auch die Fans der Königlichen freuen sich auf den wendigen, laufstarken und fangsicheren Neuzugang. Harte Arbeit ist in den kommenden Wochen und Monaten gefragt. Nichts Neues für Arnold Walker. Denn harte Arbeit brachte den smarten Angreifer aus Atlanta/Georgia erst ins Team der Dresden Monarchs.
(Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.)
Weitere Beiträge …
Juniors Beitragsanzahl: 436
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2821
Seite 393 von 402








