News
Badgers zeigen sich chancenlos gegen eine souveräne Dolphins Defensive
War seinen Gegenspielern immer einen Schritt voraus – Receiver Cameron Richmond beteiligte sich mit drei Touchdowns am Erfolg der Paderborn Dolphins. (Foto: Daniela Stranz)
Einen gelungenen Saisonauftakt können die Paderborn Dolphins vermelden. Gegen die Ritterhude Badgers setzten sich die Ostwestfalen deutlich mit 62:07 durch.
Gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga ließen die Dolphins nichts anbrennen und zeigten schnell, dass sie mit Punkten nach Hause fahren wollen. Noch vor dem Anpfiff äußerte sich der erste Vorsitzende David Schmidtmann zuversichtlich aber gleichzeitig zurückhaltend: „Ich glaube, dass es nicht einfach wird. Natürlich ist Ritterhude neu in der GFL 2, allerdings ist das kein Kriterium, an dem man eine Mannschaft messen kann! Sie werden uns das Leben schwermachen!" Die Sorge, dass gegen die Ritterhude Badgers eine Niederlage anstehen könnte, legte sich allerdings schnell. Direkt der erste Pass von Quarterback Ethan Haller in diesem Spiel landete in der Endzone in den Armen von Cameron Richmond. Dieser hatte zuvor den Kick-Off- Return bis tief in das Feld der Badgers hineingetragen und damit die Grundlage für diesen Touchdown gelegt. Da waren kaum 30 Sekunden gespielt.
Die Badgers, noch in einer Schock-Starre, fanden sowohl in der Offensive, sowie in der Defensive kein Mittel gegen die Paderborner. So waren es die Dolphins, die in ihrem zweiten und dritten Drive wieder punkten konnten. Quarterback Ethan Haller bediente dabei seine Receiver Dominic Gröne und wiederum Cameron Richmond. Kicker Marc Schröder verwandelte die Extrapunkte, bis auf einen an diesem Tag, alle souverän. Auch nach dem ersten Quarter ließ die Dominanz der Dolphins nicht nach. Haller bediente weiter seine Receiver und wurde es einmal knapp, dann setzte der US-Amerikaner seine Tight Ends für die letzten Yards zum neuen First Down ein. Auch die Lauf-Abteilung der Dolphins wurde nicht geschont. Runningback und Dolphins-Urgestein Daniel Greitens musste sich zu dieser Zeit immer wieder durch die Verteidigungsreihe ‚quetschen‘. Allerdings verletzte sich Greitens während der Partie so stark, dass seine Runningback- Kollegen übernehmen mussten.
Zur Pause war dann spätestens klar, dass die Punkte nach Ostwestfalen gehen. Mit 49 Zählern auf der Habenseite bei keinem Gegenpunkt gab es für Head-Coach Carsten Weber die Chance, das Team weiter rotieren zu lassen, um auch noch junge und unerfahrene Spieler weiter auszubilden. Nach der Halbzeitpause gelang den Dolphins noch zwei Mal der Weg in die Endzone und damit der Punktgewinn. Ein PAT wurde verwandelt, der andere ging wenige Zentimeter an der Torstange vorbei. Im vierten Quarter stand es dann 4 Minuten vor dem Ende 62:0 aus sich der Dolphins. „Wir haben dann am Ende vermehrt kleine Fehler gemacht und waren etwas unachtsam. Da haben wir dann noch einen Touchdown kassiert", merkte Head-Coach Carsten Weber an. Nach einer Interception waren die Badgers noch einmal bis an die Endzone der Dolphins herangekommen. Nach drei Versuchen, die sehr stark durch die Dolphins Defensive verteidigt wurde, hatte es dann der Badgers-Quarterback selbst in die Hand genommen und das Ei in die Endzone getragen.
"Wir haben gesehen, dass wenn der Quarterback sich das Football-Ei geschnappt hat, dass er ein gutes Laufspiel hat. Wir haben es aber in der Defensive geschafft, so schnell Druck auf ihn auszuüben, so dass er kaum Zeit zum Handeln hatte", sagte Weber. Dieser zeigte sich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt. „Mit so einem deutlichen Ergebnis haben wir alle nicht gerechnet. Uns war klar, dass wir als Favoriten gewertet werden. Im Rückspiel werden es uns die Badgers sicherlich nicht so einfach machen", analysierte Weber.
In der Offensive zeigten sich die Paderborner vor allem variantenreich. Eine gesunde Mischung aus Laufspiel und Pässen machte das Angriffsspiel der Dolphins undurchsichtig und war damit für die generische Defensive schwer zu verteidigen.Für die Paderborn Dolphins geht es nun direkt weiter. Auch Head-Coach Carsten Weber schaute nach dem Saisonauftakt direkt auf das anstehende Heimspiel der Dolphins. Am kommenden Wochenende erwarten die Paderborn Dolphins die Cologne Crocodiles im heimischen Hermann-Löns- Stadion. Eine Partie auf Augenhöhe und sicherlich mit mehr physischem American Football.
„Mit den Crocodiles kommt eine ganz andere Art von American Football Team zum Heimspiel. Die Kölner sind physisch viel stärker und haben eine viel stärkere Offensiv- wie Defensiv-Aufstellung. Wir werden uns sehr akribisch vorbereiten", versprach Head-Coach Weber.
Die Offensive um Quarterback Ethan Haller zeigte in Ritterhude in bester Verfassung. Auf Seiten der Defensive klappten auch die abgesprochenen Spielzüge (Foto: Daniela Stranz)
(Björn Gorniak - Paderborn Dolphins)
Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben ihren Start in die Saison verpatzt. Mit 35:36 (21:20) unterlag die Mannschaft von Willie J. Robinson den Bonn Gamecocks vor 741 Zuschauern am Buniamshof. Für die Cougars-Zähler sorgten Jamie Dale (14), Mike Kresowaty (12), Tino Karstens (6), Julian Porath (2) und Dennis Blaesner (1). Für die "Berglöwen" war es die vierte Auftaktpleite in den vergangenen fünf Jahren.

Jamie Dale - Spiel gegen Bonn Gamecocks (Foto: Caro Engel, hfr)
"Wir kennen diese Situation, in der wir uns jetzt befinden, also nur zu gut. Vielleicht war es nach dem Sieg über Erstligist Berlin Rebels ein Warnschuss genau zur richtigen Zeit", versuchte Lübecks Chefcoach Willie J. Robinson noch etwas Positives an der Niederlage zu finden. "Man muss aber auch klar sagen: Unsere eigene Undiszipliniertheit hat uns heute den Sieg gekostet", so Robinson weiter. Tatsächlich waren 20 Strafen für fast 200 Yards Raumverlust am Ende einfach zu viel, um doch noch als Sieger vom Platz gehen.
Weitere Gründe für die Niederlage: Die Cougars-Defense bekam das clevere Passspiel des fehlerfrei agierenden kanadischen Spielmachers der Gamecocks, Simon Nassar, nie unter Kontrolle. Wieder einmal haperte es im Kicking Game. Ein Zusatzkick sowie ein 30-Yard-Field-Goal-Versuch von Dennis Blaesner segelten am Tor vorbei. Und die Cougars-Offense kam durch das Fehlen der drei Starting Receiver Laurents Mohr (Uni-Prüfungen), Sascha Hamp (Zahn-OP) und Julian Dohrendorf (verletzte sich beim Aufwärmen) einfach zu spät in Fahrt.
Nach dem ersten Viertel lagen die "Berglöwen" bereits mit 6:20 hinten, nur Tino Karstens (kam in der Winterpause von den Heide Saints) erreichte in seinem ersten GFL2-Spiel einmal die Endzone für die Gastgeber. Die Gamecocks legten durch Borchwald, Poitier und Dobmeier die Messlatte an diesem Abend schnell nach oben. Erst im zweiten Abschnitt ließen zwei Touchdowns von Jamie Dale die Cougars-Fans jubeln. Zur Pause lagen die Cougars so doch noch 21:20 in Führung.
Es sollte die einzige Führung beim Saisonauftakt bleiben, denn erst verwandelte Andreas Grünkemeyer ein 30-Yard-Field-Goal, dann ließ sich der ansonsten gut spielende Karstens den Ball von Moritz Müller entreißen, der den Ball für die Gamecocks zum Touchdown in die Lübecker Endzone tragen konnte. 21:29. Und weil Jan Wattenberg zwei Minuten vor dem Ende einen Kresowaty-Touchdown egalisierte, nützte auch der zweite Kresowaty-Touchdown 22 Sekunden vor dem Ende nicht mehr viel. Die Zeit lief den Cougars schlicht davon. Da nützte es auch nichts mehr, dass die Cougars sich den anschließenden Onside-Kick noch sicherten.
"Das Schöne an dieser Liga ist - es ist noch gar nichts verloren. Wir haben noch 13 Spiele vor uns. Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Aber die Mannschaft muss jetzt zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt ist", sagte Coach Robinson. Sein Team hat jetzt zwei Wochen Zeit seine Wunden zu lecken, am 15. Mai geht es zum Auswärtsspiel zu Aufsteiger Ritterhude Badgers.
Scoreboard
00:07 Lars Borchwald 2 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
00:13 Travis Poitier 12 Yard Pass von Simon Nassar
06:13 Tino Karstens 2 Yard Pass von Perez Mattison
06:20 Nils Dobmeier 72 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
14:20 Jamie Dale 30 Yard Pass von Perez Mattison (Conversion Jamie Dale)
21:20 Jamie Dale 5 Yard Lauf (Kick Dennis Blaesner)
21:23 Andreas Grünkemeyer 30 Yard Field Goal
21:29 Moritz Müller 40 Yard Fumble Return Touchdown
27:29 Mike Kresowaty 21 Yard Pass von Perez Mattison
27:36 Jan Wattenberg 30 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
35:36 Mike Kresowaty 19 Yard Pass von Perez Mattison (Conversion Julian Porath)
(Jan Wulf - Lübeck Cougars)
Das U13-Team der Münster Mammuts startete am Samstag (30.04.16) in einem Turnier in die Saison. Hier gewann es mit 40:00 gegen die Mülheim Shamrocks. In der nachfolgenden Partie unterlag es mit 31:37 gegen Gastgeber Paderborn Dolphins.

Unter dem Motto „Das Erlebnis steht vor dem Ergebnis“ steht für Headcoach Thomas Körner das Sammeln von Spielerfahrung im Vordergrund. Rund zwei Drittel neue Spieler verzeichnen die Münster Mammuts in ihrem U13-Team. „In dieser Altersklasse führen wir die jungen Sportler an den American Football heran. Der Spaß am Sport steht dabei im Vordergrund. In Paderborn haben wir daneben auch zwei gute Spiele abgeliefert.“
„In der ersten Begegnung waren wir sehr konzentriert und manchmal hat es uns unser Gegner leicht gemacht“, meint der Cheftrainer. Die Mammuts-Verteidigung verwehrte den fünf Angreifern in Grün immer wieder den Weg in die Endzone. Mit drei Touchdown-Läufen und einem Touchdown-Pass lagen die Mammuts zur Halbzeitpause mit 27:00 vorn. Neue Spieler kamen insbesondere in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Mit zwei weiteren Touchdownpässen beendeten die Münsteraner das Spiel mit 40:00.
Einige Minuten danach gingen die Münster Mammuts gegen die Paderborn Dolphins an den Start. Letztere hatten ihr vorheriges Spiel gegen die Dortmund Giants mit 63:00 gewonnen. Münsters Head Coach Thomas Körner: „Es war eines der besten U13-Spiele, die ich erlebt habe. Paderborn war der erwartet starke Gegner mit dem Quentchen mehr Glück am Ende.“ Zur Halbzeitpause erspielten beide Teams mit je 13 Punkten einen Gleichstand. Münster addierte nach der Pause zunächst sechs Punkte. Paderborn antwortete mit einem Touchdown und zwei Zusatzpunkten. Den beantworteten die Mammuts prompt mit einem weiteren Touchdown ohne Zusatzpunkte. Im Wechsel addierten beide Teams Punkte, brachte sich in Führung. Zuletzt scorten die Dolphins 30 Sekunden vor dem Spielende. Die Zeit lief für die Mammuts mit einem vollständigen Pass in die gegnerische Spielfeldhälfte aus.

Die Spielergebnisse vom 30.04.16
Münster Mammuts - Mülheim Shamrocks 40:00
Paderborn Dolphins - Dortmund Giants 63:00
Münster Mammuts - Paderborn Dolphins 37:31
Dortmund Giants - Mülheim Shamrocks 14:47
Insgesamt vier Turniertage absolvieren die Teams der U13-Oberliga NRW, Gruppe Ost. Jedes teilnehmende Team richtet ihn aus. Die nächsten Termine sind am
08.05.16 – Mülheim
22.05.16 – Münster
18.06.16 – Dortmund
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V
Tabellenplatz 1 verteidigt
Einlauf der Fighting Miners - Foto: Thomas Funk
Witterschlick, kühle 12 Grad herrschten im Stadion im Tonrevier und über 300 Gäste waren gespannt auf das erste Heimspiel der Fighting Miners. Mit dem Steiger Lied lief die Mannschaft aus einer blauweißen Nebelwand auf den Platz. Alfters Bürgermeister, Dr. Rolf Schumacher, ließ es sich nicht nehmen persönlich das erste Heimspiel mit einem Münzwurf zu eröffnen. Nach dem ersten souveränen Auswärtssieg gegen die Westerwald Giborim mit 8:48 konnten sich die Fighting Miners auch beim ersten Heimspiel gegen die Kreis Heinsberg Bisons mit 23:14 sich in einem spannenden Spiel erneut durchsetzen. Damit bleiben die Fighting Miners weiterhin mit deutlichen Abstand auf Platz 1 in der 6.Liga, Landesliga NRW – Gruppe Süd. Das Rahmenprogramm bot für jeden etwas, von einer Hüpfburg für die Kids bis zu Leckereien aus der Backstube oder vom Grill. Der Stadionsprecher erläuterte den Zuschauern die einzelnen Spielzüge.
Head Coach Marco Ruth gab als Saisonziel einen Platz im oberen Drittel der Liga aus. Alle Gäste dürfen sich bereits jetzt auf das kommende Heimspiel gegen die Leverkusen Tornados, derzeit auf Platz 2, am 15. Mai 2016 im Stadion im Tonrevier freuen. Kickoff ist um 15.00 Uhr. Weitere Information finden Sie auch unter www.tb-witterschlick.de.
In Schwäbisch Hall unterlagen die Berlin Adler den Unicorns mit 0:28. Die zweite Niederlage im zweiten BIG6-Vorrundenspiel bedeutet für die Hauptstadtfootballer das automatische Aus im Rennen um den Euro Bowl.
In diesem Jahr gelang es der Adler Offense noch nicht, Punkte zu erzielen. In der Vorwoche verlor man zuhause mit 0:58 gegen den amtierenden österreichischen Meister Swarco Raiders Tirol. Immerhin präsentierte sich die Berliner Defense vor circa 1.400 Zuschauern im Optima Sportpark deutlich stärker als noch in der Vorwoche gegen die Raiders.
Der 24-Stunden-Betriebsausflug in das 550 Kilometer weit entfernte Örtchen Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg stand für die Berliner von Beginn an unter keinem guten Stern. Ein Weiterkommen in der BIG6 war utopisch. Die Personaldecke arg geschwächt. Nur 37 Mann befanden sich letztlich auf dem Weg in den Süden. Der etatmäßige Quarterback Paul Zimmermann konnte wegen einer Entzündung nicht auflaufen und wurde für den Bundesliga-Start in einer Woche geschont.
Ausfälle sind im Sport aber immer auch eine Chance für andere Spieler, sich zu präsentieren. So kam auf Adler Seite der 19-jährige Bryan Zerbe zu seinem ersten Einsatz als Starting Quarterback im Herrenteam: "Ich war anfangs ganz schön aufgeregt, aber das legte sich und dann machte es auch Spaß." Nachdem die Adler Offense im ersten Viertel überhaupt nicht rund lief, funktionierte im zweiten Viertel die Abstimmung etwas besser. Problematisch war lediglich, dass die Adler zu dem Zeitpunkt bereits mit 21 Punkten in Rückstand lagen.
Die Unicorns starteten heiß. Punkteten mit ihren ersten beiden Drives durch Lauf- Touchdowns von Running Back Bastian Ziegler (insgesamt 134 Lauf-, 29 Passyards. Kurz nach dem Seitenwechsel zum zweiten Viertel legte der deutsche Nationalmannschafts-Quarterback Marco Ehrenfried mit einem 5 Yard Touchdown- Pass auf Tyler Rutenbeck weitere Punkte für Schwäbisch Hall nach. Vieles erinnerte an das frühe Debakel gegen Swarco in der Vorwoche. Doch die Adler Defense um Kapitän Thomas Felgentreu stellte sich immer besser auf die gegnerische Offense ein und verhinderte Schlimmeres.
Auch dem Adler Angriff gelang deutlich mehr als in der Vorwoche - einzig Punkte blieben Fehlanzeige. Wenn sich Berlins Running Back Emmanuel Moody Platz bot, dann konnte er mit seinen Haken einige Verteidiger ausstanzen. Das Passspiel lief noch zu schwerfällig, dafür glänzte Bryan Zerbe mit seinen improvisierten Quarterbackläufen. "Ich wollte unbedingt gegen die Unicorns spielen. Mir sind solche stärkeren Gegner lieber als anders herum", sagte der Jungspund. In der A-Jugend klappte der Wechsel auf dem Feld zwischen den Positionen Quarterback und Receiver bereits fantastisch. Mit den beiden Jugendnationalmannschafts-Quarterbacks Paul Zimmermann und Bryan Zerbe haben die Adler auf der Spielmacherposition ein wahres Luxusproblem.
Was den Adler Angriff betrifft, waren 93 Gesamtyards noch deutlich zu wenig, aber immerhin eine kleine Steigerung zur Vorwoche. Nur einmal waren die Adler tief in die gegnerische Spielhälfte vorgedrungen, bis auf drei Yards vor die Endzone, konnten aber zu Beginn des vierten Viertels die aussichtsreiche Field Goal Möglichkeit nicht nutzen.
Die Quarterbacks beider Mannschaften verhielten sich in der Wurfauswahl recht restriktiv, wurden aber trotzdem zu je einer Interception verleitet. Direkt nach der Halbzeit-Pause fing Unicorns Safety Gerry Jäger einen verunglückten Zerbe-Pass ab. Den anschließenden Offense Drive der Hausherren beendete Adler Safety Devon Francois, indem er sich einen Pass von Ehrenfried schnappte und über das halbe Feld retournierte.
Francois war der Adler Dauerläufer an dem Tag, spielte in allen dreit Mannschaftsteilen (Defense, Special Teams, Offense). Das enorme Laufpensum merkte man dem 23-Jährigen beim Interception-Return an, der nicht bis zur Endzone reichte.
Weitere Punkte blieben lediglich den Unicorns im Schlussabschnitt vorbehalten. Fünf Minuten vor Spielende bediente Ehrenfeld über 5 Yards seinen Receiver Joseph Joyner in der Endzone zum 28:0-Endstand.
Halls Head Coach Siegfried Gehrke lobte nach dem Spiel besonders die Verteidigung der Gäste: „Die Berliner Defense hat es uns ab dem zweiten Viertel sehr schwer gemacht und uns zu Fehlern gezwungen." Auf der Gegenseite beklagte Eric Schramm: "Wir machen noch immer sehr viele mentale Fehler, die uns dabei hindern, unser volles Potential abzurufen". Der Adler Head Coach betonte aber auch Positives: "Wir haben gute Spieler an Bord, aber wir müssen jetzt das Teamgefüge zusammenkriegen, damit wir auch als Team gut spielen." Am kommenden Samstag starten die Adler auswärts in Dresden in die neue Saison. Vor traumhafter Kulisse im DDV-Stadion sollten sich Adler-Spieler und Fans dank der gelb-schwarzen Zuschauerränge im fremden Nest zumindest etwas heimisch fühlen.
SCORING SUMMARY
1st Quarter
7-0, B.Ziegler 49 Yard Lauf (PAT T.Stadelmayr)
14-0, B.Ziegler 13 Yard Lauf (PAT T.Stadelmayr)
2nd Quarter
21-0, T.Rutenbeck 5 Yard Pass von M.Ehrenfried (PAT T.Stadelmayr) 4th Quarter
28-0, J.Joyner 5 Yard Pass von M.Ehrenfried (PAT T.Stadelmayr)
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.
Weitere Beiträge …
Juniors Beitragsanzahl: 436
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2821
Seite 382 von 402








