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Die Münster Mammuts Cheerleader (MMC) nahmen bereits am vergangenen Wochenende (14.-16.05.) an der Elite Cheerleading Championship (ECC) in Bottrop teil. Sie waren durch das Junior-Team „MMC Youth“ und zwei Groupstunts „MMC Fierce“ und „MMC Flash“ vertreten. MMC Flash hat sich dabei für die internationale Meisterschaft qualifiziert.

In der Kategorie Junior Allgirl Cheer Level 4 zeigten die Juniors ein tolles Programm. Bei einem starken Starterfeld belegte das Team den 15. Platz von 20 angetretenen Teams. Für viele der Mädels von MMC Youth war es die erste Meisterschaft. „Wir sind sehr stolz auf die tolle Teamleistung, die Mädels haben sich sehr gut präsentiert. Sie haben in kürzester Zeit viele Fortschritte gemacht, darauf können wir nun aufbauen“ sagt Trainerin Felicitas Jürgensmeier.
Der Groupstunt MMC Flash überzeugte durch eine fehlerfreie Routine. Mit dem sechsten Platz in der Kategorie Senior Allgirl Groupstunt Level 6 qualifizierten sich die fünf Cheerleader für die UCA International Championship 2017 in Orlando. MMC Flash belegte den ersten Platz unter den deutschen Startern in dieser Kategorie, die Plätze eins bis fünf gingen an Teams aus Slowenien, Österreich, Belgien und Norwegen. „Wir freuen uns sehr und können es noch gar nicht glauben“ sagt Monique-Katharina Pund, MMC Flash.
Mit über 4500 aktiven Cheerleadern ist die ECC eines der größten Cheerleading-Events Europas. Sie findet alljährlich im Movie Park in Bottrop statt.

Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft – am Wochenende (22.05.16, 15.00 Uhr, Sporthalle Schillergymnasium [Gertrudenstr. 5]) findet das Try Out für das neu gegründete Senior Allgirl Cheer Level 6 Team statt. MMC vergrößert sich dank des großen Interesses um ein weiteres Meisterschafts-Team. In der kommenden Saison gehen also vier MMC-Teams an den Start. Die Mädels von
- MMC Teak (Peewee Cheer Level 1),
- MMC Juniper (Junior Cheer Level 4),
- MMC Thuya (Senior Cheer Level 5) und
- MMC Sequoia (Senior Cheer Level 6)
gehen motiviert in die Vorbereitung und freuen sich auf die nächste Saison.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V. / Text: Felicitas Jürgensmeier/Ursula Schrader
Die Wirbelstürme und die Königlichen treffen in kurzer Folge zweimal aufeinander
Schon früh in der Saison kann sich zeigen, welches Team in Richtung Playoffs marschiert

Zwei Wochenenden. Zwei Spiele. Zwei Mannschaften. Die Dresden Monarchs treffen in kurzer Folge auf die ewigen GFL-Rivalen der Kiel Baltic Hurricanes. Beide Teams planen fest mit dem Einzug in die diesjährigen Playoffs. Beide Mannschaften zählen zudem zum erweiterten Favoritenkreis hinter den großen Titelaspiranten aus Braunschweig und Schwäbisch Hall. Schon früh in der Saison können beide Kader nun die Weichen in Richtung Meisterschaftsendrunde stellen. Mit zwei Siegen gegen einen direkten Konkurrenten um die Plätze, wäre der erste Vorteil perfekt. Leicht dürften es sowohl die Hurricanes als auch die Monarchs ihrem Gegner nicht machen. Nutzt Kiel auch am kommenden Sonnabend (Kickoff: 16 Uhr) den Heimvorteil für sich?
Das Kilia-Stadion in Kiel ist kein gutes Pflaster für die Dresden Monarchs. In vier aufeinanderfolgenden Jahren konnten die Königlichen keinen Sieg im hohen Norden für sich erringen. Keine Serie hält bekanntlich ewig. Doch schon jetzt ist klar, ein Spaziergang wird die kommende GFL-Partie gegen die Hurricanes nicht werden. Zu erfahren, zu routiniert ist der Kader von Headcoach Marcus Herford. Auch wenn die ersten drei Partien des Jahres sich nicht zur erwarteten Demonstration der Stärke entwickelten, gefährlich bleibt das giftig grün gekleidete Team aus Kiel mit Sicherheit.
„Kiel hat in den vergangenen Wochen durchwachsene Spiele in der European Football League (EFL) und ein verlorenen Auftakt in der GFL abgeliefert. Noch sind die Hurricanes für ihre Konkurrenten schwer einzuschätzen. Einer Niederlage gegen Amsterdam (24:31) folgte in der EFL ein klarer Sieg gegen die Hamburg Huskies (61:33). In der vergangenen Woche unterlag Kiel in seinem GFL-Auftaktspiel den Berlin Rebels (17:19). Auch wir hatten gegen starke Rebels unsere Probleme, konnten erst spät zum 21:21-Unentschieden ausgleichen. Mein Bauchgefühl sagt mir, die kommenden zwei Partien werden alles von uns fordern. Wir müssen hochkonzentriert und bissig zur Sache gehen“, fordert Dresdens Cheftrainer John Leijten.
Aktuell liegt Dresden, punktgleich mit den Berlin Rebels, auf dem ersten Platz der GFL Nord. Kiel verweilt nach seiner Niederlage gegen die Hauptstadt-Rebellen auf dem siebten Platz. „Diese Momentaufnahme hat keinen Wert. Die kommenden beiden Spieltage können dieses Bild komplett auf den Kopf stellen, passen wir nicht gehörig auf“ mahnt Leijten. Zwei Siege sind das feste Ziel beider Kader. Sie könnten zum Zünglein auf der Playoff-Wage werden. Ob dies einem der Teams gelingen kann, bleibt abzuwarten. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass diese Saison für einige Überraschungen gut sein könnte. Was spräche also gegen einen Auswärtssieg der Dresden Monarchs im hohen Norden?
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
The boys are back in Town: Am Samstag haben die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars die Bielefeld Bulldogs am heimischen Buniamshof zu Gast. Kickoff ist um 17.30 Uhr. Gibt es wieder einen Krimi, so wie in den Vorjahren?

Bielefeld ist der nächste Gegner der Cougars / Foto:Caro Engel/hfr
Die Ausgangslage
Die Cougars sind mit einem Sieg gegen Ritterhude und einer Niederlage gegen Bonn in die Saison gestartet, die Bulldogs gewannen gegen die Assindia Cardinals, kassierten aber schon zwei Niederlagen gegen die Cologne Crocodiles und jüngst gegen die Potsdam Royals. Für beide Mannschaften ist das Match die Gelegenheit, ihren Saisonstart noch zu retten.
Der Gegner
Bielefeld stand nach der Saison 2015 als Tabellensiebter eigentlich als Absteiger fest. Weil es aus der GFL allerdings keinen Absteiger gab, Meister Hildesheim aufstieg und aus den Regionalligen mit Essen und Ritterhude nur zwei Aufsteiger hochkamen, war ein Platz vakant. Die Bulldogs bewarben sich um den letzten Spot - und erhielten vom AFVD den Zuschlag. 2016 wollen die Ostwestfalen auf die Gunst des Verbandes nicht noch einmal angewiesen sein. US-Quarterback Hank Kujak will den Zweitliga-Meister von 2013 mit seinen Landsmännern Bert Smith (Receiver), Olivera Nsigui (Runningback), Darryl Williams (Linebacker) sowie Joe Donner (Defensive Line) wieder unter die Top drei der Liga führen.
Das sagt der Coach
Special Teams Coordinator Mark Holtze: "Ich erwarte ein enges Spiel. Bielefeld hat einen guten Passangriff. Wir müssen in der Offense konstanter werden und die sich bietenden Chancen konsequenter nutzen. Nach der tollen Unterstützung unserer Fans beim Auswärtsspiel in Ritterhude freue ich mich auf das Heimspiel."
Die Statistik
Acht Begegnungen gab es bislang zwischen beiden Teams. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen. Vier Siege stehen vier Niederlagen gegenüber. Im vergangenen Jahr gewannen die Cougars in Bielefeld deutlich mit 43:13, am heimischen Buniamshof gab es eine unglückliche 14:17-Niederlage.
Cougars-Personal
Die Cougars müssen für ein Spiel auf Head Coach Willie J. Robinson verzichten. Der US-Trainer reiste aufgrund eines Trauerfalls in der Familie kurzfristig in die Vereinigten Staaten. Special Teams Coordinator Mark Holtze hat gegen Bielefeld daher das Sagen. Auf der Runningback-Poistion wird es indes eng bei den Cougars. Nach den Ausfällen von Julian Porath(Wirbelverletzung) und Collins Salau (Muskelfaserriss) fällt nun auch noch Tino Karstens mit einem Außenbandanriss für mehrere Wochen aus. Auch im Defense Backfield gibt es Probleme: Jordi Brugnani ist für die Partie nach seinem Platzverweis gegen Ritterhude gesperrt, der Einsatz von Daniel Richter ist verletzungsbedingt fraglich. Dafür steht Julian Dohrendorf nach überstandener Muskelverletzung wohl für sein erstes Cougars-Pflichtspiel seit sieben Jahren bereit.
Rund ums Spiel
Um 15 Uhr treffen sich Fans beider Teams zum Tailgaiting an der Dankwartsbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Buniamshof. Im Stadion selbst gibt es erstmals eine Foto-Box, in der sich die Fans gemeinsam ablichten lassen können.
Tickets - Karten für das Match gibt es an der Tageskasse (10 Euro/6 Euro) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Münster Mammuts und Paderborn Dolphins kämpfen um die Tabellenspitze
Die jüngsten Spieler im goldenen Helm werden am Wochenende in Münster erwartet. Beim Turnier der U13 steht vor allem die Partie gegen die Münster Mammuts im Focus (Foto: John Bishop)
Die U13 der Paderborn Dolphins gastiert in Münster. Gegner sind bekannte Teams aus vorherigen Turnieren. Gegen die Dortmund Giants, die Mülheim Shamrocks und die Münster Mammuts müssen sich die Footballer behaupten.
Gerade das Aufeinandertreffen mit den Mammuts wird mit Spannung erwartet. Zweimal sind die Teams in der Saison bereits gegeneinander angetreten. Einmal konnten die Dolphins punkten, einmal entschieden die Mammuts das Spiel für sich. Beide Spiele zeichneten sich durch spannenden und anspruchsvollen Football aus. Auch am kommenden Wochenende werden beide Teams wieder alles geben um als Sieger vom Platz zu gehen. Damit würde das siegreiche Team einen richtungsweisenden Erfolg in Richtung Meisterschaft einfahren.
Verzichten muss das Team auf eine wichtige Stütze: Wie auch beim letzten Turnier in Mülheim kann Offense Coordinator Hannes Darley sein Team nicht mit nach Münster begleiten da er mit dem Herren-Team auf Punktejagd geht. Head Coach Florian Kettelhoit ist sich sicher, dass ein Team in Münster erfolgreich sein wird.
Paderborn Dolphins - Björn Gorniak
Potsdam Royals gehören mit in die Favoriten-Gruppe der GFL2 Saison

Gegen die Potsdam Royals wird auch in diesem Jahr Linebacker Jonas Pohl ordentlich zupacken müssen, um das Laufspiel frühzeitig zu unterbinden (Foto: John Bishop)
Die Paderborn Dolphins erwarten im zweiten Heimspiel der laufenden German Football League Saison die Potsdam Royals. Spannung ist vorprogrammiert, wenn die beiden Teams aufeinandertreffen. Die Bilanz aus der vergangenen Saison ist ausgeglichen, die Mannschaften gewannen jeweils ihr Heimspiel. Head Coach Carsten Weber warnt: „Die Royals haben sich noch einmal gezielt verstärkt und haben das Potential aus der vergangenen Spielzeit weiter ausgebaut. Ein starkes Team, welches schlagkräftig aufgestellt ist."
Der gute Mix der Potsdam Royals macht das Team aus der Nähe von Berlin so unberechenbar. Mit Runningback Derek Elliot haben die Royals einen US-Amerikaner verpflichtet, der sowohl den American Football über den Platz tragen kann, aber auch den nötigen Raum für Receiver und Laufrouten frei blockt. Kann Elliot einmal selber nicht laufen, dann sind es Quarterback Zachary Shaw oder Receiver David Saul, die für die nötigen Yards zum First Down sorgen.
„Die Potsdam Royals verfügen über eine sehr gut ausgestellte Offensive. Diese ist nur schwer zu stoppen. Selbst wenn ein Spielzug einmal nicht so wie geplant funktioniert, haben die Royals genügend Anspielstationen auf dem Feld, auf die sie zurückgreifen können", analysiert Head Coach Weber die Potsdamer. Gerade der Mix aus guten ausländischen Spielern und deutschen Eigengewächsen machen dieRoyals so spielstark. Ein bunter Mix aus Pässen und Laufspielzügen erwartet die Paderborner Defensive, wenn sie gegen die Royals verteidigen.
Der US Quarterback Zachary Shaw bediente im ersten Heimspiel besonders seinen Runningback. Dieser belohnte ihn mit 250 erlaufenen Yards im gesamten Spiel. Aber die Paderborn Dolphins werden sich vor den Potsdam Royals nicht verstecken müssen. Die Ostwestfalen verfügen ebenfalls über eine ausgeglichene Offensive, die zwischen Laufspiel und Passspiel variieren kann.
Gerade die Ruhe von Quarterback Ethan Haller, auch scheinbar unmögliche Pässe an den Mann zu bekommen, geben der Offensive die nötige Stabilität. Dabei weiß Head Coach Weber, dass auf Haller eine schwierige Aufgabe wartet, denn die Defensive der Royals gilt ebenfalls als schlagkräftig. „Die Royals spielen mit einer physisch starken und agilen Defensiv Line und haben gute Linebacker. Diese können den nötigen Druck auf den Quarterback aufrechthalten, sind aber schnell genug, auch in den Passzonen zu verteidigen", so Weber.
Keine leichte Aufgabe, die auf die Offensive der Paderborn Dolphins wartet. Deshalb kündigt Head Coach Weber an: „Ich erwarte eine ebenso umkämpfte Partie wie gegen Köln. Wir werden sogar noch einen Zahn zulegen, um auch gegen die Royals erfolgreich sein zu können." Mit dem nötigen Rückenwind aus der Partie gegen die Cologne Crocodiles sollte es für die Paderborn Dolphins möglich sein, auch die Royals zu schlagen.
Doch auch die Potsdam Royals reisen mit einer gesunden Menge an Selbstbewusstsein nach Paderborn. Das Team um Head Coach Michael Vogt konnte das erste Spiel der Saison 2016 gegen die Bielefeld Bulldogs mit 40:25 für sich entscheiden. Der Royals Coach zeigte sich nach der Partie gerade mit dem Passspiel der Royals noch nicht 100%tig zufrieden. Gerade an diesem wollten die Royalen noch weiterarbeiten, um auch in den weiteren GFL2 Spielen Punkte zu holen.
Es wird erneut nicht leicht für die Paderborn Dolphins, wenn sie am kommenden Sonntag im Hermann-Löns- Stadion den Rasen betreten. Präsident David Schmidtmann, der in der vergangenen Saison noch gegen die Royals mit auf dem Feld stand, freut sich auf die anstehende Partie und hofft auf die Unterstützung der heimischen Fans. „Wir haben ganz großartige Fans, die die Mannschaft wunderbar unterstützen! Damit ist es den Jungs möglich, wie im Spiel gegen Köln, auch noch einmal am Ende in der Defensive dicht zu machen", berichtet Schmidtmann.
Gegen die Cologne Crocodiles konnte Receiver Cameron Richmond sich immer wieder den nötigen Freiraum erlaufen, gegen die Potsdam Royals wird der US-Amerikaner noch mehr gefordert werden (Foto: John Bishop).
„Ich weiß, dass die Potsdam Royals ihre Hausaufgaben in der Vorbereitung gemacht haben. Ebenso wie in der vergangenen Saison stehen die Royals wieder mit einer schlagfertigen Truppe auf dem Feld", warnt Schmidtmann. Schmidtmann und Weber sind sich aber in einer Sache einig: ,,Wenn wir so engagiert spielen wie gegen die Cologne Crocodiles und sich das Team ganz auf die anstehende Aufgabe konzentriert, dann werden die Royals in Paderborn nicht punkten." Das Team wird alles dafür geben, im heimischen Stadion weiter ungeschlagen zu sein, versprechen Schmidtmann und Weber. Kickoff ist am Sonntag um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion in Schloss-Neuhaus.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
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