News
So hatten die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars sich ihren Saisonstart nicht vorgestellt: Nur zwei Siege sprangen aus den ersten vier Partien raus. Am Sonntag (15 Uhr) bei Aufsteiger Assindia Cardinals stehen die "Berglöwen" nun mächtig unter Druck.

Foto: Caro Engel
Die Ausgangslage
Vierter gegen Achter: Während die Cougars den Anschluss an die Ligaspitze nicht verlieren möchten, warten die aufgestiegenen Essener, die bislang alle drei Partie verloren haben, noch auf den ersten Erfolg in 2016. Vor einer Woche unterlagen die Cardinals den Ritterhude Badgers mit 14:24.
Der Gegner
Souverän sicherten sich die Cardinals 2015 den Titel in der Regionalliga West, auch die Aufstiegsrelegation gegen Rostock und Ritterhude war kein Problem für die Männer aus dem Westen. In der GFL2 machte bislang vor allem die Defense auf sich aufmerksam - ganz klar das Prunkstück der Essener. Mit nur rund 21 zugelassenen Punkten pro Spiel knapp hinter Köln die zweitbeste Abwehrreihe der Liga. Die nur 234 zugelassenen Yards pro Spiel sind sogar Bestwert in der GFL2 Nord. Die Cardinals sind dabei die einzige Mannschaft der Liga in diesem Jahr, die auf Importspieler verzichtet. Denn der in Virginia Beach aufgewachsene und GFL-erfahrene Donnie Avant ist in Deutschland geboren. Angeführt wird die Mannschaft vom jungen Quarterback Michael Fritsche.
Die Statistik
Sechs Partien gab es zwischen beiden Mannschaften. Beide Teams siegten dreimal. Zuletzt standen sich Cougars und Cardinals im Jahr 2008 gegenüber. Das Meisterjahr der Cardinals, die beide Spiele knapp mit 17:14 und 7:6 gewinnen konnten.
Cougars-Personal
Einzig Positives aus dem Lazarett der Cougars: In Paderborn hat sich kein weiterer Spieler verletzt. Allerdings müssen die Lübecker gegen Essen auf den privat verhinderten Linebacker Jonas Tykfer verzichten. Dafür kehrt Alexander Sarrazin nach seiner Gehirnerschütterung gegen Bielefeld zurück in den Kader.
Das sagt der Coach
Willie J. Robinson: "Essen ist eine bessere Mannschaft, als es ihr Tabellenplatz aussagt. Ich habe die Cardinals zweimal persönlich beobachtet und gesehen, dass sie mehr drauf haben als bislang gezeigt. Sie spielen sehr physisch und dürfen von uns unter gar keinen Umständen auf die leichte Schulter genommen werden. Defensive End Simon Baumeister ist zudem einer der besten deutschen Pass Rusher. Für uns ist das Match eine große Chance zurück in die Spur zu finden. Gegen Paderborn haben wir sowohl in der Offense als auch in der Defense gute Ansätze gezeigt auf die wir aufbauen wollen um mit einem Sieg in die kurze Spielpause zu gehen."
Live-Radio und Live-TV
HL-Sports.de überträgt das Spiel live ab 14.45 Uhr unter hlsports.de - fanradio.
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Die Münster Mammuts sind am Samstag (04.06.16) zu Gast in Gelsenkirchen. Im Fürstenbergstadion treten sie bei den Gelsenkirchen Devils an. Für beide Teams geht es um wertvolle Punkte.

Diese Punkte benötigen die Münster Mammuts, um den vorletzten Tabellenplatz gegen eine darüber liegende Position zu tauschen. Die Gelsenkirchen Devils belegen aktuell den dritten Tabellenrang. Sie wollen sich mit weiteren Punkten den Aufstieg sichern. „In Gelsenkirchen werden wir auf ein gut gecoachtes Team treffen“, warnt daher Mammuts-Defensive Coordinator Sascha Krotil. „In der letzten Saison haben sie verbissen bis zum Ende gekämpft und das wird auch am Samstag so sein.“
Erstmalig treffen die Münster Mammuts und Gelsenkirchen Devils in der aktuellen Spielzeit aufeinander. Der Kick-Off im Fürstenberstadion an der Fischerstr. 35, 45899 Gelsenkirchen-Horst ist um 15.00 Uhr angesetzt.
An diesem Wochenende können einige Tabellenplatzierungen ohnehin neu gemischt werden. Alle Teams der Oberliga NRW sind im Einsatz. Am Sonntag (05.06.16) treten die anderen vier Teams an. Die bestplatzierten Teams treffen dabei auf Teams in der unteren Tabellenhälfte:
Siegen Sentinels – Dortmund Giants
Schiefbahn Riders – Mönchengladbach Wolfpack
Auch das U16-Team der Münster Mammuts ist am Samstag (04.06.16) im Ruhrgebiet am Start. Um 11 Uhr spielt es auf der Bezirkssportanlage Bäuminghausstraße in Altenessen bei der Essen Assinia Cardinals U16.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.
Nach dem souveränen Auftritt gegen Kiel können die Monarchs entspannter angreifen

Die NewYorker Lions spielen eine bislang überragende Saison in zwei Ligen
Dieser Sieg war wichtig. Mit ihrem 56:14-Triumph gegen die Kiel Baltic Hurricanes zeigten die Dresden Monarchs vor eigenem Publikum ihre ganze Klasse. Statt sich von der knappen Auswärtsniederlage in Kiel (30:35) verunsichern zu lassen, drehte das Team von Cheftrainer John Leijten kräftig auf. Untermauerte mit einer überragenden Mannschaftsleistung ihren Anspruch auf einen der wenigen Playoff-Plätze. Nun folgt also Braunschweig. Die Übermannschaft der vergangenen drei Spielzeiten. Mit drei Deutschen Meisterschaften und einem Eurobowlsieg im vergangenen Jahr positionierte sich der Kader von Cheftrainer Troy Tomlin an der Spitze des europäischen Footballs. Auch in diesem Jahr scheint dieser Erfolgszug anzuhalten. Die Favoritenrolle ist demnach klar verteilt, wenn die Dresden Monarchs am kommenden Sonnabend (Kickoff: 18 Uhr) nach Braunschweig reisen.
Drei Jahre. Drei Meistertitel. Dazu ein Eurobowl-Sieg. Die New Yorker Lions aus Braunschweig surfen aktuell auf einer Erfolgswelle, spielen Football der absoluten Spitzenklasse. Auch in diesem Jahr ist das Team von Headcoach Troy Tomlin noch immer ungeschlagen. In zwei Wettbewerben reisen die Lions von einem Sieg zum anderen. Allein die Vienna Vikings ein weiteres europäisches Spitzenteam, konnte die Braunschweiger in der ersten Partie des Jahres geringfügig ins Wanken bringen. Mit 21:14 gewannen die Lions trotz heftiger Gegenwehr erneut. Mehr Punkte schenkten die Löwen keinem anderen Team in diesem Jahr.
Ein überragender Sieg nach dem nächsten wurde in den vergangenen Wochen eingefahren. 50 Punkte Unterschied waren in den letzten Spielen keine Seltenheit (53:0, 56:6, 52:7). Offensiv gnadenlos und defensiv unglaublich stabil, so präsentierten sich die Braunschweiger in jeder einzelnen Partie. Auch die Dresden Monarchs erwartet im Eintracht Stadion in Braunschweig mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Dennoch ist die aktuelle Überlegenheit der Lions kein allzu schlechter Fakt für Dresden. Braunschweig muss vor eigenem Publikum gewinnen. Frei von jedem Druck, können und wollen die Männer von Cheftrainer John Leijten am kommenden Sonnabend in aller Ruhe angreifen.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Mit Spannung erwartetes Duell der beiden einzigen noch sieglosen Teams der GFL-Nord

Foto: Düsseldorf Panther / Birgit Häfner
Aller guten Dinge sollen drei sein: Die Düsseldorf Panther zeigen sich fest entschlossen, bei ihrem dritten Auftritt in der laufenden GLF-Saison am kommenden Samstag (4.6., Kick-off: 17 Uhr) den ersten Saisonsieg einzufahren. Mit den Hamburg Huskies stellt sich ein gefährlicher, weil angeschlagener Gegner im Stadion des VfL Benrath vor. Der letztjährige Tabellenvierte verlor in dieser Saison bislang alle sechs Pflichtspiele (vier Niederlagen in der GFL, zwei in der European Football League). Die GFL- Begegnung markiert am kommenden Samstag den Höhepunkt eines Football- Doubleheaders in Benrath, auf den sich die Fans freuen dürfen. Bereits um 11 Uhr trifft an gleicher Stelle die U19 der Panther in einem Spiel der GFL-Juniors auf ihre Altersgenossen der Dortmund Giants.
Besinnung auf die eigenen Stärken: Von den aus dem Umfeld der Hamburg Huskies aktuell zu vernehmenden Nebengeräuschen und Unmutsbekundungen angesichts der aktuellen sportlichen Situation will Marc Ellgering nicht viel wissen. „Es ist wenig relevant für uns, ob bei denen der Haussegen schief hängt oder nicht“, so der Head Coach der Düsseldorf Panther. „Das ändert nichts an unserer Vorbereitung auf das Spiel. Auch nicht auch an der Zielsetzung: Wir gehen in das Spiel, um zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir unsere beste Leistung abrufen. Nur darauf haben wir Einfluss.“
Nachdem es am vergangenen Wochenende trotz einer über weite Strecken sehr guten Leistung bei den Berlin Adlern noch nicht ganz mit dem Sieg geklappt hat, herrscht im Panther-Gehege der Optimismus vor. Gegen Hamburg sollen alle Puzzleteile zusammengebracht werden, um den ersten Strich in der „Win“-Kategorie machen zu können. „Eine Garantie oder Glaskugel haben wir natürlich nicht, dennoch sind wir überzeugt, am Samstag zuhause den nächsten Schritt zu machen und mit einem Sieg aus der Partie zu gehen“, so Ellgering.
Ganz anders hingegen die Stimmung in Hamburg. Als Aufsteiger legten die Huskies in der vergangenen Saison geradezu einen Traumstart hin, gewannen fünf ihrer ersten sechs GFL- Begegnungen. Danach war aber vorbei mit der Herrlichkeit, die restlichen sechs Ligaspiele sowie das Playoff-Viertelfinale gingen verloren, zumeist recht deutlich. Die neue Saison brachte keine Besserung, neben zwei Niederlagen in der European Football League (EFL) gab es auch in den vier bisherigen GFL-Partien nur Pleiten. Dabei erzielten die Huskies nur 62 Punkte, 39 davon beim letzten Spiel gegen die Berlin Rebels. Zum Vergleich: Die Panther konnten sich in nur zwei Spielen bereits 59 Zähler gutschreiben lassen.
„Das größte Problem ist die amateurhafte Einstellung zu dem, was wir machen“, machte Huskies-Sportdirektor Patrick Esume seinem Ärger nach dem vergangenen Wochenende Luft. „Wir können nicht GFL spielen, und die Leute kommen nur einmal zum Training. Denn genau der, der dann nicht da war, macht dann die Fehler, die uns das Genick brechen.“ Ob der auch als Experte von den Footballübertragungen auf ProSieben MAXX bzw. Sat 1 bekannte Esume damit eine Reaktion seiner Spieler provozieren wollte? Der kommende Samstag wird es zeigen.
Karten für die Partie im Stadion des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße (Kick-off: 17 Uhr) sind zum Preis von 10,-Euro, ermäßigt 8,-Euro online auf www.dticket.de und www.westticket.de erhältlich. Fans, die es am Samstag nicht ins Stadion schaffen, sei die Live-Übertragung des Panther-Fanradios (http://www.duesseldorfpanther.de/panther- radio/) empfohlen. Sendungsbeginn ist um ca. 16.45 Uhr.
Carsten van Zanten - AFC DÜSSELDORF 1978 E.V. DÜSSELDORF PANTHER

Richtig! Es sind die Schiedsrichter. Klar, jeder sieht seine Mannschaft, Partner(in), Kind, Freund(in) oder Bekannten immer benachteiligt, aber auch sie geben ihr Bestes! Wenn ihr euch mal mit den "Zebras" unterhaltet, werdet ihr feststellen, die Schiedsrichter lieben den Sport mindestens so wie die Aktiven. Auch sie sind leidensfähig, denn warum sollte man sich das sonst antuen. Scherz beiseite, ohne sie geht nichts! Ihr Job ist schwer und es hängt viel von dem ab, was sie 'wie' gesehen haben.
Wir sollten dankbar sein, dass es sie gibt. Der Verband berichtet auf seiner Homepage wie viele Spiele mittlerweile zu pfeifen sind: Schiedsrichter sorgen für Rekorde
Weitere Beiträge …
Juniors Beitragsanzahl: 436
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 558
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2821
Seite 370 von 402









