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Vor rund 1.000 Zuschauern an der Lübecker Lohmühle mussten sich die Cougars den stark aufspielenden Hamburg Pioneers mit 14:27 geschlagen geben. Während der sportliche Neustart nach dem Zusammenschluss von erster und zweiter Mannschaft sowie einem neuen Coaching-Team noch holprig verlief, wurde das Fan-Event rund ums Spiel zum vollen Erfolg – und sorgte für beste Stimmung abseits des Rasens.
Lübeck Cougars Helm - Foto: Oliver Jungnitsch
Direkt nach dem Wiederanpfiff setzte Special-Teams-Ass Andreas Nehlsen ein Ausrufezeichen: Sein perfekt ausgeführter Onside Kick landete beim eigenen Team. Nur wenig später bediente Ceesay mit einem 50-Yard-Pass erneut Henderson – Touchdown, nur noch 14:17! Die Lohmühle bebte.
Doch dann übernahmen erneut die Pioneers das Kommando. Zwei sichere Field Goals und ein Touchdown nach einer abgefangenen Interception stellten den Endstand von 14:27 aus Lübecker Sicht her.
Trotz der Niederlage zeigte sich Cougars-Headcoach Florian Knüppel zuversichtlich: „Uns war klar, dass es mit dem kurzen Vorlauf zu Fehlern und Abstimmungsproblemen kommen wird. Trotzdem waren wir zwischenzeitlich nah dran und haben jetzt eine volle Woche, um uns besser einzuspielen – das stimmt uns sehr positiv für die kommenden Wochen. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, gab es aufseiten der Cougars zahlreiche Lichtblicke. Der neuformierte Kader zeigte phasenweise starken Einsatz und viel Kreativität. Insbesondere der Trickspielzug und der Kampfgeist nach dem Onside Kick machen Hoffnung für die kommenden Spiele. Mit dem Rückhalt der Fans und einem gelungenen Rahmenprogramm bleibt die Erkenntnis: Der sportliche Neustart ist noch nicht geglückt – aber der Weg stimmt."
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Björn Brinkmann - Lübeck Cougars (redaktionell geändert)
RB Soulerot unaufhaltsam - Foto: Gunnar Rosenow
Das Wetter spielte mit, und trotz mehrerer Großveranstaltungen in der Hansestadt strömten ab 14 Uhr zahlreiche Besucher zum OSPA Gameday samt Tailgate Party auf dem Stadionvorplatz. Gemeinsam mit Sponsoren und Partnern der Griffins wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten – vom Bungee Run neben dem Karrierecenter des Spieltagspartners Bundeswehr bis zur Kletterwand der Stadtwerke Rostock AG. Bereits am Einlass zeigten sich die Auswirkungen des Stadionumbaus: Drei der vier Zuwegungen waren durch den Bau der neuen Flutlichtmasten gesperrt, was zu langen Schlangen führte.
Schon 75 Minuten vor Kickoff begann eine eindrucksvolle Pregame-Show, gekrönt von einem Helikopter-Überflug zur Nationalhymne, gesungen vom Oberstufenchor des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Spätestens nach dem spektakulären Einlauf beider Teams, begleitet von einer beeindruckenden Pyroshow, war klar: Dieser Tag sollte in Erinnerung bleiben. Das ausgegebene Ziel von 11.111 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde sogar noch übertroffen – und der bisherige Vereinsrekord aus dem Vorjahr (10.300) deutlich überboten.
Der Coin Toss wurde von Sportministerin Stefanie Drese und OSPA-Vorstand Bernd Brummermann durchgeführt. Die Gäste entschieden sich für den Ballbesitz, doch ihr erster Drive wurde schnell von der stark organisierten Defense rund um MLB #9 Austin Wood gestoppt. Nur zwei Spielzüge nach dem Punt Return war es dann soweit: RB #25 Armand Soulerot lief für 21 Yards, anschließend WR #6 Gabriel Love überbrückte die restlichen 14 Yards zur Endzone. Der PAT von #8 Artur Riemer war gut – 7:0 für Rostock.
Auch der zweite Pirates-Drive endete mit einem Punt. QB #4 Vidal Woodruff setzte nun vermehrt auf kurze Pässe, ehe WR #1 Ruben Saint-Jean, frisch zurück nach Verletzung, in der Endzone zum Touchdown fing. Wegen einer Strafe der Elmshorner wurde der PAT zurückgepfiffen – stattdessen verwandelte Soulerot den Two-Point-Conversion zum 15:0.
Die Pirates antworteten mit einem starken Drive über RB #22 André Dreiling-Renteria, der sein Team bis kurz vor die Endzone brachte. Dort war es Austin Wood, der den Ball heraus schlug; DB #2 Dante Anderson sicherte das Fumble. Der folgende Drive der Griffins wurde mit einem 19-Yard-Touchdownlauf von Soulerot abgeschlossen – 22:0.
Griffins vor Rekordkulisse - Foto: Gunnar Rosenow
Elmshorn zeigte nun Moral: Nach einem langen Drive lief QB Jaylen Tregle selbst aus 10 Yards in die Endzone – 22:7. Kurz darauf kam es zu einer kuriosen Szene: Ein Pass von Woodruff traf versehentlich einen Referee, wurde abgefälscht und von den Pirates abgefangen. Tregle fand in der Folge einen freien Receiver – nur noch 22:14. Doch erneut war es Soulerot, der antwortete: Vor den Augen seiner eigens aus Frankreich angereisten Mutter durchbrach er spektakulär die Defensive über 72 Yards – 29:14.Mit noch reichlich Zeit auf der Uhr unterband DB Anderson die nächste Hoffnung der Gäste mit einem stark antizipierten Pick Six über 65 Yards – 35:14 zur Halbzeitpause.
Rostock machte dort weiter, wo es aufgehört hatte: Woodruff fand erneut WR Love zum 42:14. Doch Elmshorn ließ sich nicht abschütteln. Ein Pass von Tregle brachte das 42:21. Die Defense der Griffins zeigte in dieser Phase einige Lücken – angesichts mehrerer Ausfälle durchaus erklärbar. Doch Soulerot hatte noch nicht genug: Ein weiterer Touchdownlauf über 20 Yards ließ das Stadion beben – 49:21.
Die Pirates kamen nochmals heran: Tregle lief selbst in die Endzone und verwandelte auch die anschließende Conversion – 49:29. Im letzten Viertel wog das Spielgeschehen hin und her. Den Schlusspunkt setzte – einmal mehr – Armand Soulerotmit seinem vierten Touchdown des Tages, hervorragend freigeblockt von seiner O-Line. Mit diesem überzeugenden Sieg bleiben die Rostock Griffins auf dem 2. Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende gilt es, diese Position bei den heimstarken Hamburg Pioneers zu verteidigen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Die Bielefeld Bulldogs gewannen mit 30:6 gegen die Assindia Cardinals - Foto: Kevin Schyra „Ich bin sehr stolz auf die Leistung unserer Jungs“, bilanzierte Headcoach DJ Anderson nach der Partie. „Bielefeld war wie erwartet sehr stark, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sie uns durchgehend komplett dominiert haben.“
Zwar reichte es nicht für eine Überraschung, doch zwei Fieldgoals von Kicker Darren Quinn sorgten zumindest für Punkte auf Seiten der Cardinals – und unterstrichen die kämpferische Haltung des Teams. Die Bulldogs mussten mehr investieren, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Bitter aus Essener Sicht: Erneut gab es verletzungsbedingte Rückschläge. „Wir haben unsere positiven Schlüsse aus dem Spiel gezogen“, so Anderson weiter, „aber die zusätzlichen Ausfälle erschweren sowohl die Vorbereitung als auch das Spiel gegen Minden am kommenden Samstag.“
Trotz der Niederlage bleibt der Auftritt in Bielefeld ein Signal: Die Cardinals sind auch unter schwierigen Bedingungen ein unbequemer Gegner – und bereit, auch kommende Herausforderungen mit Biss anzunehmen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football (Basis für den Text: Pressemitteilung der Assindia Cardinals)
Aymen Tlili vertritt in dieser Woche die Farben der Minden Wolves bei den Afrika-Meisterschaften im Flagfootball in Kairo - Foto: Minden WolvesBeide „Wölfe“ wurden von ihren Heimatverbänden für internationale Meisterschaften sowie Olympia-Qualifikationsturniere im Flag Football nominiert. Obwohl sich Tlili und Horevitch ursprünglich dem kontaktintensiven Tackle Football verschrieben haben, verfügen sie auch im körperlosen Flag Football über herausragende Fähigkeiten. Diese blieben ihren Nationaltrainern nicht verborgen – und so erhielten beide Einladungen zu Trainingscamps, aus denen sie in die jeweiligen Kader ihrer Länder berufen wurden.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Die Defense der Lions hatte alle Hände voll zutun - Foto: Fabian UebeNur rund 40 Spieler standen Headcoach Troy Tomlin für das Heimspiel zur Verfügung, und selbst unter diesen Akteuren waren viele gesundheitlich angeschlagen. Den Coin Toss gewannen die New Yorker Lions und entschieden sich für den ersten Ballbesitz. Das erste Viertel wurde von starken Defensivreihen auf beiden Seiten geprägt. Weder Braunschweig noch Dresden gelang es, offensiv nennenswerte Akzente zu setzen. Jonas Pflug und Lukas Baumann steuerten je einen Quarterback-Sack zur Statistik bei, zudem sicherte sich die Löwen-Verteidigung einen Fumble von Monarchs-Runningback Tof Lala bei einem ausgespielten vierten Versuch. Offensiv versuchten die Gastgeber vor allem über Runningback CJ Okpalobi zum Erfolg zu kommen, doch die Gäste-Defense war gut eingestellt. Ein Passversuch von Quarterback Karé Lyles auf Michael Breuler wurde von Dresdens Passverteidiger Yann Marton abgefangen.
Mit Beginn des zweiten Viertels kamen die Monarchs erstmals gefährlich nah an die Endzone der Braunschweiger heran. Doch starker Druck der Lions-Defense – in der Patrick Finke sein Comeback gab – ein unpräziser Passversuch von Spielmacher Justin Miller und ein misslungener Field-Goal-Versuch verhinderten Punkte. Besser lief es anschließend für die Gastgeber: Durch Läufe von Okpalobi sowie Passfänge von Michael Breuler, Lewis Kirby und Tammo Vroom arbeitete sich die Offense bis an die Acht-Yard-Linie der Monarchs vor. Lewis Kirby vollendete nach einem Pass von Karé Lyles zur 7:0-Führung (Extrapunkt: Mark Peschelt).
Im Anschluss scheiterten beide Teams jeweils mit ihren Angriffsserien. Dann jedoch fanden die Monarchs erstmals den Weg in die Endzone der Lions. Neben Runningback Tof Lala überzeugte vor allem das Duo Justin Miller und Tyler Hudson. Letzterer fing einen sieben Yard Pass zum Ausgleich (Extrapunkt: Florian Finke). Kurz vor der Halbzeit versuchten die Gäste noch, mit einem 44-Yard-Field-Goal in Führung zu gehen, doch Lucas Baumann blockte den Versuch erfolgreich.
Nach der Pause übernahmen die Gäste aus Sachsen zunehmend die Kontrolle. Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit fing Aaron David Perez einen 16-Yard-Pass von Justin Miller zum 7:14 (PAT F. Finke). Zwar setzte der Braunschweiger Angriff immer wieder kleine Highlights, doch am Ende fehlte die Durchschlagskraft – auch aufgrund der personellen Engpässe.
Die Monarchs hingegen agierten nun deutlich effizienter. Ein 46-Yard-Pass von Miller auf Tyler Hudson brachte das 7:21 (PAT F. Finke), kurz darauf erhöhte Runningback Tof Lala mit einem beeindruckenden 63-Yard-Lauf auf 7:28 (PAT F. Finke).
Trotz aller Bemühungen konnten die Lions im Schlussviertel keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Den Schlusspunkt der Partie setzte erneut Tof Lala, der mit einem 29-Yard-Lauf den Endstand von 7:35 herstellte (PAT F. Finke).
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07:00 – 8-Yard-TD-Pass K. Lyles auf L. Kirby (PAT M. Peschelt)
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07:07 – 7-Yard-TD-Pass J. Miller auf T. Hudson (PAT F. Finke)
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07:14 – 16-Yard-TD-Pass J. Miller auf A. D. Perez (PAT F. Finke)
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07:21 – 46-Yard-TD-Pass J. Miller auf T. Hudson (PAT F. Finke)
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07:28 – 63-Yard-TD-Lauf T. Lala (PAT F. Finke)
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07:35 – 29-Yard-TD-Lauf T. Lala (PAT F. Finke)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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Juniors Beitragsanzahl: 433
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2819
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