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Men in Blue feiern beim Schlusslicht in Hamburg ersten Saisonerfolg -Die Assindia Cardinals haben den ersten Saisonsieg in der Zweitliga-Spielzeit 2022 (GFL2) gefeiert. Wie bereits im letzten Jahr gelang dieser bei den Hamburg Huskies: Im Hammerpark-Stadion siegten die Men in Blue bei stürmischen Wetterbedingungen am Samstagnachmittag deutlich mit 35:0 (6:0, 8:0, 7:0, 14:0) und haben ihre Tabellenbilanz (1-1) vorerst ausgeglichen.
RB Brett Sylve (#5) kommt nach dem ersten seiner beiden Touchdowns vom Feld - Foto: Roland Schicho / Assindia Cardinals
Nach der 14:31-Auftaktniederlage gegen die Paderborn Dolphins waren die Gäste bemüht, schnell etwas Zählbares aufs Scoreboard zu bringen. Running Back Darnell Walker Jr. erzielte mit einem Lauf über zwei Yards die frühe Führung für die MiB, der Zusatzpunktversuch war jedoch nicht erfolgreich – 6:0-Führung für die Cardinals. So hätten die Hausherren die Partie mit dem nächsten Touchdown drehen können. Sie stoppten einen Essener Drive im zweiten Viertel kurz vor der Endzone, doch die Cardinals punkteten trotzdem.
Der hohe Druck der Men in Blue und die feuchten Außenbedingungen zwangen die Huskies zu einem Fumble in der Endzone, Defensive Back Dominic Bergmeister reagierte am schnellsten und erhöhte per Recovery auf 12:0. Um den verpassten Extrapunkt nach dem ersten Touchdown wieder auszugleichen, setzten die AC zur Two-Point-Conversion an – Running Back Brett Sylve verwandelte zum 14:0-Halbzeitstand. Der war jedoch etwas schmeichelhaft für die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die in der ersten Hälfte zwei Fumbles in der eigenen Hälfte und eine gegnerische Interception verkraften mussten. Doch die Essener Defense verteidigte die Hamburger Offensivbemühungen souverän weg, auch ein Field- Goal-Versuch der Huskies war nicht von Erfolg gekrönt. Und so sollten sich die Men in Blue den Auswärtssieg in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen lassen. Sylve rannte aus kurzer Distanz zum nächsten Essener Touchdown, Kicker Tim Rechter verwandelte den PAT zum 21:0. Spätestens durch die nächsten sieben Cardinals-Punkte im Schlussviertel - erneut durch Sylve, der diesmal 20 Yards laufen musste, um die Hamburger Endzone zu erreichen, Rechter mit dem Zusatzpunkt – war klar, dass sich die Gäste den herbeigesehnten Auswärtssieg nicht mehr nehmen lassen würden. Quarterback Alexander Jodlauk ließ das Punktekonto durch einen 50-Yard-Lauf auf 34 anwachsen, und Kicker Tim Rechter setzte mit seinem verwandelten Extrapunkt die Kirsche auf die Torte – 35:0 und ein rundum gelungener Nachmittag aus Essener Sicht.
„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt und in der Defense zu null gespielt. Noch schöner ist, dass wir auch einen Defense-Touchdown erzielt, dass wir als Team gut funktioniert haben und dass wir noch ein Stück enger zusammengerückt sind. So konnten wir die Hamburger in Schach halten, sodass sie zwar mal die Chance hatten, einen Score zu machen, aber nie, das Spiel zu gewinnen – über die ganze Strecke nicht.“, analysiert Head Coach Bernd Janzen das Spiel.
Und Florian „Tic Tac“ Hartmann, Offense Coordinator ergänzt: „Unser Gameplan ist komplett aufgegangen. Alexander Jodlauk hat zum zweiten Mal in Folge eine Top- Leistung abgeliefert und hat sich mit einigen Scores selbst belohnt. Aufgrund des nassen Wetters sind wir dem Lauf treu geblieben. Ich glaube, wir hatten nur zwei Passversuche im ganzen Spiel. Wir haben eine Riesensteigerung zur letzten Woche gezeigt und sind natürlich alle super happy, dass wir uns endlich mal für das monatelange Training belohnt haben. Wir haben gezeigt, was unser System kann und was die Spieler können, und einfach konzentriert das Ding runtergespielt.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Eine starke Teamleistung, im Vergleich zum Spiel gegen Kiel eine Woche zuvor, war der Grundstein für den 27:14 (0:7; 10:0; 10:0; 7:7) Heimsieg der New Yorker Lions gegen die Cologne Crocodiles.
TE 87 Fabian Rolfes - Foto: Fabian Uebe
Knapp 2.200 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen nachdem schweren Start in die Saison 2022 in Woche eins ein Team der Löwen, welches sich in nahezu allen Punkten zur Vorwoche verbessert zeigte und dabei zusätzlich noch auf Leistungsträger wie z.B. Christian Bollmann und Justus Holtz verzichten mussten. Die Löwen gewannen den Coin-Toss und überließen den Gästen aus Köln zuerst den Ball. Von Beginn an setzten die Crocodiles wie zu erwarten, auf ihr starken Passspiel. Zur Lieblingsanspielstation von Spielmacher Christian Strong entwickelte sich schnell Wide Receiver Jarvis McClam, der es immer wieder schaffte, seinen Gegenspielern zu entwischen. Doch weiter als zur Mittellinie kam der Angriff der Kölner nicht und musste sich dort erstmalig per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Gleiches widerfuhr dem Angriff der Löwen, welcher ebenfalls nicht weiter als bis zur Mittellinie vorankamen. Besser lief es im folgenden Drive für die Kölner. Mit Pässen auf Aaron Jackson, Jarvis McClam und Montel Patterson, ging es bis kurz vor die Endzone der Lions. Letztendlich war es das Duo Christian Strong auf Aaron Jackson aus zwei Yards Entfernung, welches ihr Team erstmalig mit 0:7 (PAT D. Schwartz), in Führung brachte. Doch auch die Hausherren waren jetzt hellwach und bewegten ihrerseits den Ball über das Feld. Mit Läufen von Emmanuel Abedi-Bawa und Pässen auf Tamsir Seck, Mika Wickinger und Fabian Rolfes, ging es bis tief in die Hälfte der Gäste.
Kurz nachdem ersten Seitenwechsel fand dann Quarterback Jakob Parks, seinen Ballfänger Isaiah Woods mit einem 31 Yard Pass in der Kölner Endzone zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich. Damit war der Bann gebrochen und fortan kontrollierten die Gastgeber das Spiel. Zwar gelang es dem Kölner Angriff Raumgewinn zu erzielen, doch den letzten entscheidenden Schritt, wusste die, von Defense Koordinator Jim Ward gut eingestellte Verteidigung, zu verhindern.
So war es Veteran Benjamin Krahl, der mit einer Interception und anschließenden Return von knapp 30 Yards, seine Farben wieder in Schlagdistanz brachte. Die Punkte zur 10:7 Führung für die Lions erzielte Luca Jeckstadt mit einem 35 Yard Fieldgoal. Zuvor sorgten Wide Receiver Tamsir Seck und Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, für die entsprechenden Yards bis weit in die Hälfte der Crocodiles. Nach weiteren Punts beider Mannschaften, setzten die Domstädter kurz vor der Halbzeit nochmal alles auf eine Karte, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. Mit einem langen Pas über 39 Yards auf Montel Patterson, führte Christian Strong sein Team bis weit in die Braunschweiger Spielfeldhälfte, doch kurz vor dem Pausenpfiff Löwen Passverteidiger Dante Neumann, der kurz vor seiner eigenen Endzone am schnellsten reagierte und einen weiteren Passversuch des Kölner Spielmachers abfing und somit die Führung für die Löwen festhielt.
Der dritte Spielabschnitt begann für den Angriff der New Yorker Lions tief in der Hälfte der Kölner, nachdem Mika Wickinger den Kick-Off der Gäste bis an die gegnerische 33 Yard Line zurücktragen konnte. Diese gute Ausgangsposition ließen sich die Löwen nicht nehmen und Emmanuel Abedi-Bawa erhöhte, nach einem 21 Yard Screen-Pass von Jakob Parks, die Führung auf 17:7. Die Verteidigung der New Yorker Lions hielt weiterhin den Angriffsversuchen der Cologne Crocodiles tapfer stand und brachte somit seiner Offensivabteilung weitere Chance die Führung auszubauen. Nach zwei weiteren Punts durch die Gäste, marschierte der Braunschweiger Angriff kurz vor dem letzten Seitenwechsel nochmals los in Richtung Kölner Endzone. Isaiah Woods und Tamsir Seck waren hierbei die Hauptanspielstationen von Jakob Parks. Für die verbleibenden kurzen Yards war Emmanuel Abedi-Bawa zuständig. Final war es der an diesem Tag fehlerfreie Luca Jeckstadt, der mit einem 28 Yard Fieldgoal das 20:7 aus Braunschweiger Sicht erzielte.
Mit diesem Spielstand ging es in den vierten und letzten Spielabschnitt. Die Braunschweiger Defense um den späteren Game-MVP Linebacker David Müller, lief nun zur Höchstform auf und stoppte den Angriff der Cologne Crocodiles, welcher nun auch die vierten Versuche ausspielte, im entscheidenden Moment. Der Braunschweiger Angriff bedankte sich dafür und legte noch einmal nach. Runningback Emmanuel Abedi-Bawa krönte seine Leistung mit seinem zweiten Touchdown des Tages und lief über 42 Yards zum 27:7 bis in die Endzone der Kölner. Bei noch knapp fünf Minuten verbleibender Spielzeit war der erste Sieg für die New Yorker Lions so gut wie sicher, doch die Crocodiles gaben nicht auf, scheiterten aber wiederholt im vierten Versuch an der Lions Verteidigung.
Head Coach Troy Tomlin setzte nun vollkommen auf das Laufspiel und nahm somit so viel Zeit von der Spieluhr wie möglich, so dass Kölns Angriff mit weniger als zwei Minuten kurz vor Ende nochmal das Angriffsrecht zurückbekam. Jarvis McClam und Sergej Kendus führten ihr Team bis an die 19 Yard Linie der Löwen. Von dort aus fand Christian Strong mit dem letzten Spielzug und Pass der Partie seinen Receiver Aaron Jackson zum finalen Spielstand von 27:14 (PAT D. Schwartz) in der Braunschweiger Endzone. Unschönes Ende war die Disqualifikation des US-Amerikaners nach seinem Touchdown, als er seinem Braunschweiger Verteidiger gegen den Helm schlug.
Damit reisen die New Yorker Lions nächste Woche mit einem Sieg und einem Unentschieden in der Tasche, zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Sharkwater GFL Saison 2022 nach Berlin. Gastgeber sind die Berlin Rebels welche ihr Auftaktspiel, im Stadtduell gegen die Berlin Adler am vergangenen Wochenende, knapp mit 35:43 verloren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Mit einem 34:12 über die Krefeld Ravens hat die U13 des AFC Remscheid Amboss am vergangenen Donnerstag beim 2. Turnierspieltag der NRW-Liga Mitte ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Für die Amboss-Recken war es darüber hinaus nicht nur der erste Erfolg der Spielzeit, es war gleichzeitig das erste gewonnene Football-Spiel der noch jungen Karrieren.
Erster Sieg für die U13 - Foto: Remscheid Amboss
“Die Jungs haben alles gegeben, alles umgesetzt was einstudiert wurde und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Nicht umsonst – der verdiente Lohn war das 34:12 gegen die Ravens”, sagte Kai Reichle, Head Coach der U13. “Die Kids und wir Coaches sind unfassbar stolz auf diese Leistung”, so Reichle weiter.
Auf dem Kunstrasenplatz am Stadion Reinshagen stand Reichle zuvor – anders als noch zum Turnierspieltag Anfang Mai in Krefeld – nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Die Punkte zum Sieg über die Krefelder steuerten Marlon Neuschäfer (drei Touchdowns), Jamie Riedel, Roman Geist (jeweils ein Touchdown) sowie Gianluca Ortes über zwei verwandelte Two-Point-Conversions bei. Highlight war dabei der Touchdown von Geist, der eine Interception über das gesamte Spielfeld zum Touchdown zurücktrug.
Zuvor war der Amboss im ersten Spiel des Turnierspieltags noch gegen Mönchengladbach Wolfpack mit 20:30 unterlegen. Geist, Neuschäfer und Riedel hatten auch gegen das Wolfpack für die Touchdowns gesorgt, hinzu kam als Höhepunkt ein Safety von Sajad Al-Azawi. “Nach einer knappen Niederlage im ersten Spiel gegen das Wolfpack lag ein Jetzt-erst-recht-Gefühl in der Luft” beschreibt Reichle und sollte sich nicht täuschen.
"Die U13 dankt allen Helferinnen und Helfern für einen gelungenen Heimspieltag. Weiter geht es für die U13-Junioren am 12. Juni mit dem dritten Turnierspieltag, der diesmal in Mönchengladbach abgehalten wird.", sagt Markus Schulz, der Pressesprecher der Remscheider.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Die Solingen Paladins reisen zum Aufsteiger nach Paderborn (Foto: Frank Reimann) Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Es war ein erfolgreicher Tag für die Junioren der Herne Black Barons.
Helm der Herne Black Barons (altes Logo) - Foto: Oliver Jungnitsch
Die U13 konnte heute ihr 2. Turnier in dieser Saison gewinnen. „Beim Turnier in Dorsten konnten die Dorsten Reapers und die Mülheim Shamrocks deutlich bezwungen werden. Das gesamte Team zeigte wieder eine starke Leistung und bleibt so unbesiegt.“, sagt Dirk Dreßler, der Pressewart der Black Barons.
Die neu zusammengesetzte U16 verlor zwar beim Turnier in Recklinghausen, ihr erstes Spiel gegen die Iserlohn Titans, konnte sich dann aber gegen den Gastgeber knapp durchsetzen. „Das Team zeigte neben sehr guten Ansätzen, auch viel Kampfkraft und Moral, war man doch nur mit 10 Spielern angetreten. Für den ersten Saisonsieg gibt es kein besseres Spiel als das Derby gegen die Recklinghausen Chargers.“, berichtet Dirk Dreßler.
„Eine gute Leistung zeigte am letzten Wochenende auch die neu gegründete Spielgemeinschaft Black Barons/ Gamecocks U19, zwar verlor man bei den favorisierten Solingen Paladins mit 14:27. Aber man zeigte gute Ansätze und konnte das Spiel lange offenhalten.“, so der Pressewart weiter.
Die Black Barons suchen weiterhin noch Verstärkungen für ihre Jugendabteilung, speziell ab dem Jahrgang 2008 werden benötigt. Training ist Mittwoch und Freitag um 17:00 Uhr im Horststadion in Herne. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich gerne auch unter
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
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