Vereine
Am letzten Freitag durften sich die Bewohner der Häuser Regenbogen und Arche in Bethel, wieder auf die Footballer der Bielefeld Bulldogs freuen. Nach fast genau einem Jahr hieß es am Freitag wieder ''Ready! Down! Set! Hut!''. Die Bulldogs Delegation rückte mit der Jugendmannschaft U16, Trainern , Ehemaligen Spielern und Betreuern, sowie mit jeder Menge Spaß im Gepäck an.

Nach einem kurzen Showtraining der Jugend, durften die Bewohner selber ran. Von leichten Koordinierungseinheiten an der Leiter, Passrouten laufen, fangen und werfen, war alles dabei. Das Highlight des Nachmittags, jeder der wollte durfte eine Ausrüstung anziehen und diese gleich im Tackling/Blocking ausprobieren. Wie beim letzten mal, mussten wir immer wieder bremsen. Natürlich stand der Spaß an diesem Nachmittag wieder im Vordergrund. Nach der Trainingseinheit traf man sich zu einem gemeinsamen Barbecue und es gab noch für Jeden einen kleinen Football als Erinnerung. Zusätzlich bekamen die Kids und ihre Betreuer eine Einladung zum Homecoming Game der Bulldogs am Samstag. Highlight des Nachmittags war hierbei das Abklatschen und das geimeinsame Feiern auf der Tartanbahn mit dem Bulldogsteam. Bulldogs Organisator der beiden Nachmittage, Roberto Menegaldo ''Mit unserer Aktion, haben wir die Welt einen Moment in den Stillstand versetzt und etliche Lachen in Gesichter gezaubert. Wirklich ein sehr emotionaler Moment.''
Die von Bodelschwinghschen Anstalten sind eine diakonische Einrichtung, in der Menschen mit geistiger Behinderung, psychischen Beeinträchtigungen, Epilepsie, alte und pflegebedürftige Menschen, kranke Menschen, Jugendliche mit sozialen Problemen und wohnungslose Menschen betreut werden.
Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, denn: ''Gesund oder krank, behindert oder nicht , alle Menschen in ihrer Verschiedenheit sollten selbstverständlich zusammen leben, lernen, arbeiten und Sport betreiben können.''
1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - i.A. André Zarnke
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19.07.2017
Kurz vor den Sommerferien gab es am Gymnasium Norf ein echtes Highlight:

Alle 50 Schüler/innen des Gymnasium Norf fanden die Projektwoche klasse!
Aus 50 Schülerinnen und Schülern wurden „Center, Linebacker, Wide Receiver oder Quarterbacks“ … zumindest für eine Woche. Acht Trainer der Neusser Legions vermittelten den jungen Teilnehmern das original „American Football“-Feeling. Es wurde geschwitzt, getackelt und geblockt! Die Idee zu dieser Projektwoche hatte Herr Perica Miloloza, der zusammen mit zwei Kollegen ebenfalls an der Projektwoche teilnahm.

Die Tackle-Übungen an den "Shadowman" haben den SuS besonders viel Spaß gemacht.
Bereits beim täglichen „warm-up“ war zu spüren, dass an einen American Football-Spieler hohe Ansprüche gestellt werden: Gefragt sind sportliche Attribute wie Lauf-Freude und Krafteinsatz sowie Disziplin und Geschick. Noch wichtiger sind Teamgeist und gegenseitiger Respekt, denn bei kaum einem anderen Mannschaftssport steht das Team so im Vordergrund wie beim American Football. In einem Bewegungszirkel durchliefen die Schülerinnen und Schüler viele unterschiedliche Stationen. Es wurde unter anderem das Werfen und Fangen eines Footballs, das Laufen von Passrouten oder das Tackeln und das Blocken eines Gegners geübt. In einer Theorieeinheit wurden erste Taktiken vermittelt. Hier erfuhren die Teilnehmer, warum American Football geistig anspruchsvoll ist und wie kaum eine andere Sportart auch strategisches Denkvermögen benötigt.

Das Highlight war, das Gelernte am letzten Tag auch in einem Spiel umzusetzen.
Jeden Tag auf´s Neue stellten sich die Schülerinnen und Schüler den sportlichen Herausforderungen und verinnerlichten immer mehr den Geist dieses Sportes. Nicht umsonst wächst seine Beliebtheit in Deutschland stetig. Am vierten und letzten Tag fand das große Abschlussspiel statt. Ausgerichtet auf die jeweiligen Stärken der Teilnehmer wurden die Positionen besetzt und die erlernten Taktiken erprobt. Die vielen Trainingseinheiten machten sich bezahlt und die Schülerinnen und Schüler spürten „American Football“-Feeling live! „So great“! Beim gemeinsamen Grillen danach war die Stimmung super und es wurde nur noch gefragt… „Wann geht es weiter“ ;)

Natürlich durften die Burger am Ende nicht fehlen.
Danke an Nanee Seven und Nils Bursch für die Unterstützung bei Text und Bildern und die vielen Helfer, die diesen Tag möglich gemacht haben!
Weitere Fotos findet ihr bei uns auf Facebook.
Quelle: NEUSS LEGIONS
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Trotz der ungünstigen Wetterlage gab es beste Stimmung mit über 2000 Zuschauern. Zum zweiten Mal schafften es die Münster Mammuts, tausende Zuschauer mit ihrem American Sportsday Event zu begeistern. Erstmalig im Stadion des DJK Borussia bot sich den Gästen ein für Münster einzigartiges Sportfest mit authentisch amerikanischem Flair.

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe übernimmt beim American Sports Day der Münster Mammuts das Wort (Foto: Roman Henel)
„Ein echtes American Football Spiel lebt insbesondere auch vom Rahmenprogramm und der Stimmung unter den Fans. Wir freuen uns, dass wir in Münster ein so breites Publikum mit unserer Leidenschaft zur amerikanischen Sportkultur überzeugen können“, so Elke Wirtz, Vorsitzende des 1. AFC Münster Mammuts e.V.. Oberbürgermeister Markus Lewe, der US-amerikanische Generalkonsul Michael R. Keller und Jochen Temme (SSB) waren sich einig: „ Das außergewöhnliche Engagement der Mammuts zur vereinsübergreifenden Ausrichtung eines solchen Sport-Kultur-Events ist beispielhaft und bedarf größter Anerkennung.“

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (1. v li), der US-amerikanische Generalkonsul Michael R. Keller und (3. v. li) und der Vorsitzende im Stadtsportbund Münster (4. v. re) begrüßten mit Mammuts-Vorsitzende Elke Wirtz das Münsteraner American Football Publikum beim American Sports Day der Münster Mammuts (Foto: Roman Henel)
Quidditch, Lacrosse und Baseball standen zu Beginn der Veranstaltung im Vordergrund. Präsentationen auf dem Hauptplatz sowie Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren ließen für interessierte Sportfans keine Wünsche offen. Die Nachwuchsband „Mezzanine“ sorgte als Überleitung zum Höhepunkt des Tages für Stimmung, bevor das Stadt-Derby ganz nach amerikanischem Vorbild mit Einlauf des Teams, Nationalhymne gesungen von Opernsänger Mark Coles und Münzwurf durch US-Generalkonsul M. R. Keller begann.

Der US-amerikanische Generalkonsul ist Schirmherr des Projektes "Touchdown in Fresno" der Münster Mammuts. Der bekennende American Football - Fan (im Bild links neben Markus Wirtz) besuchte am Samstag den American Sports Day des 1. American Football Clubs aus Münster (Foto: Roman Henel)
Durch einen frühen ersten Touchdown der Gegner sahen sich die Mammuts direkt in der Verteidigung. Die Offense hat bis zuletzt nicht richtig ins Spiel gefunden und viele Chancen vertan. Dennoch haben sich vor allem junge Mammuts großartig eingebracht: Len Havermeier als Defense-Line Spieler beispielsweise in seinem ersten Oberliga Herrenspiel mit gleich drei Quarterback Sacks. Das für die Mammuts erschreckende Endergebnis von 00:35 gibt den Trainern und Spielern die Aufgabe zu kritischer Analyse und intensivem Training während der Sommerpause.
„Die Blackhawks haben bislang in der Saison zweifelsfrei besser gespielt“, so Head Coach Sascha Krotil. „Bedingt durch den Generationswechsel in unserem Team und den überdurchschnittlich hohen, verletzungsbedingten Ausfall der erfahrensten Spieler stehen wir vor größten Herausforderungen. Ich bin sehr stolz auf den Zusammenhalt im Team und die Kompensationsleistung eines jeden Einzelnen. Für die Zukunft sehe ich großes Potential mit den Spielern, die aus unserer U19 Bundesligamannschaft hochkommen. Die intensive Jugendarbeit der vergangenen Jahre trägt erste Früchte!“
Der großartigen Stimmung im Verein und unter allen Gästen des American Sportsday hat das Ergebnis hingegen keinen Abbruch getan. Schade nur um den Ausfall der geplanten Half-time-Show der Mammuts Cheerleader. Der durch den Regen zu rutschige Rasen ließ einen Auftritt der Stunt-Groups leider aus Sicherheitsgründen nicht zu.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.
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Daniel Schreiner gibt das Amt des 1. Vorsitzenden ab. Der 1. Vorsitzender, Daniel Schreiner, scheidet mit Wirkung zum 1. August 2017 aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand des TB 06 Witterschlick e.V. aus.

Der neue Geschäftsführende Vorstand ab 1. August 2017 v.l.n.r. Frank Jackelen (1. Kassierer), Michael Arenz (1. Vorsitzender) und Ulrich Niemeyer (2. Vorsitzender) - Foto: Thomas Funk
Nach dem Beschluss des Gesamtvorstandes folgt ihm der bisherige 2. Vorsitzende und Geschäftsführer, Michael Arenz, seine Funktion nimmt Ulrich Niemeyer wahr. Der Gesamtvorstand dankte Daniel Schreiner für sein Engagement.
In dieser Zeit fielen der Besuch des FIFA-WM-Pokals, die Gründung der erfolgreichen Abteilung American Football mit den Fighting Miners sowie der Besuch des DFB-Präsidenten Reinhard Grindel in Witterschlick. Der Turnerbund 1906 Witterschlick e. V. ist der älteste und einer der größten Sportvereine der Gemeinde Alfter. Mit den Sparten American Football, Fußball und Breitensport begeistert er über 640 Mitglieder aus der Region von Jung bis Alt.
Thomas Funk - Turnerbund 1906 Witterschlick e.V.
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Münsteraner Stadt-Derby kombiniert mit einem Fest für den amerikanischen Sport und die amerikanische Kultur
Einen American Sports Day veranstaltet der 1. AFC Münster Mammuts e. V. am Samstag, den 01.07.2017 von 11:00 – 18:00 Uhr im Stadion des DJK SV Borussia Münster e. V., Grevingstr. 32. Dieser findet anlässlich des amerikanischen 4th of July Feiertages bereits zum zweiten Mal in Münster statt. Der familienfreundliche Event mit dem Stadt-Derby im American Football, Live-Bands, Sportpräsentationen und Mitmachaktionen steht unter der Schirmherrschaft von Jochen Temme, 1. Vorsitzender im Stadtsportbund Münster.
Bereits im vergangenen Jahr veranstalteten die Münster Mammuts erfolgreich den ersten American Sports Day. Die Sportarten American Football, Cheerleading, Lacrosse und Baseball wurden dabei vorgestellt. Knapp 600 begeisterte Zuschauer fanden den Weg zum Mammuts-Homefield am Wangeroogeweg in Münster-Kinderhaus. In diesem Jahr erwarten die Mammuts weitaus mehr Zuschauer und ziehen deshalb in das Stadion von Borussia Münster um. Sie haben außerdem das bewährte Programm ergänzt mit:
- den Münster Marauders, die den aus den Harry-Potter-Romanen bekannten Sport „Quidditch“ betreiben,
- den Bands Mezzanine, einer Nachwuchsband aus Senden und The Roads aus Münster, die eigens für die Münster Mammuts einen Song komponiert haben, sowie
- zahlreichen Mitmach-Aktivitäten.
Im Laufe des Vormittags präsentieren die teilnehmenden Vereine ihre Sportarten oder ihre sprachliche bzw. kulturelle Verbindung in die USA – beispielsweise mit der Deutsch Amerikanische Gesellschaft Münster e. V. Nebenbei sorgen die Münster Mammuts für ein umfangreiches Catering, Musik, Tombola, Torwandschiessen, Hüpfburg, Kinderschminken und Spielmöglichkeiten für die Kleinsten.
Mit dem Kick-Off des American Football – Stadt-Derbys um 15:00 Uhr findet der American Sports Day seinen Höhepunkt. Die Münster Mammuts begrüßen dazu ihren Oberliga NRW-Rivalen Münster Blackhawks. Zum Münzwurf erwarten die Münster Mammuts als Ehrengast den US Generalkonsul Michael Keller, Schirmherr ihres Projektes "Touchdown in Fresno".
Der 1. AFC Münster Mammuts e. V. veranstaltet den American Sports Day im zweiten Jahr in Folge. Die Veranstaltung soll alljährlich ein fester Event des Sportsvereins werden.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.
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Betrachtet man nur den eigenen Verein, haben die American Footballer beim BV Weckhoven längst die Kontrolle übernommen. Das vor gut 30 Jahren als Randprojekt gestartete US-Sportprogramm auf der Bezirkssportanlage an der Karl-Goerdeler-Straße zählt mittlerweile über 370 Mitglieder. Zum Vergleich: Die Fußballer des BVW kommen auf gerade mal 70. "Football ist eine Trendsportart. Und das haben wir im Mitgliederzuwachs der letzten Jahre auch deutlich gemerkt", sagt der Vorsitzende Markus Weyers. Der hat ein klares Ziel: "Wir wollen ein Leistungszentrum werden."
Seit Anfang 2016, als sich die Neusser mit dem bis dahin wenig klangvollen Namen "Frogs" in "Neuss Legions" umtauften, geht der Trend steil nach oben. "Mit der Umbenennung haben wir sozusagen auch einen Konzeptwechsel vollzogen. Wir wollten den Teamsport widerspiegeln, in einer Legion kämpfen viele gemeinsam", erklärt Weyers. Und viele sind sie seitdem in der Tat geworden. Als Weyers vor sechs Jahren im Verein anfing, zählte man 70 Mitglieder. Diese Zahl hat sich seitdem mehr als verfünffacht - Tendenz steigend. Entscheidender Punkt ist dabei der starke Fokus auf die Jugendarbeit. "Früher mussten wir auf Quereinsteiger hoffen. Heute ist es unser Ziel, unsere eigenen Talente auszubilden und damit so früh wie möglich anzusetzen."
Die Legions stellen eine U19, die übrigens seit mittlerweile drei Jahren ungeschlagen ist und vor dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse steht, eine U16, eine U13 und nun sogar eine U10. Damit sind die Neusser einer von nur drei Vereinen in ganz Deutschland, der alle Altersklassen besetzt hat.
Dazu kommt das Herren-Team, ein Flag-Football-Team (also American Football ohne Körperkontakt) sowie drei Cheerleading-Gruppen. Und damit nicht genug: Nach den Sommerferien soll sogar eine U7 ins Rennen gehen. "Diese Klasse gibt es eigentlich gar nicht. Wir wollen die Kinder aber schon so früh wie möglich ins Boot zu holen, am besten schon bei den Bambini. Da wird natürlich noch kein Football in dem Sinne gespielt, aber spielerisch und auch taktisch können wir den Kleinen da schon erste Sachen beibringen", sagt Weyers, der auch erfolgreich mit Schulen wie dem Gymnasium Norf kooperiert.
Beim Nachwuchs kommt das bestens an, wie man an den wachsenden Mitgliederzahlen sieht. "Im Moment tritt auch in der Öffentlichkeit ein Wandel ein. American Football ist in den Medien viel präsenter, was auch zu höheren Mitgliedszahlen führt. Das wollen wir natürlich nutzen", sagt der Vorsitzende. Ein Vorteil, den er sieht: "Bei uns kann wirklich jeder mitmachen. Wir können auch die etwas schwereren Brocken gebrauchen, die es in anderen Sportarten schwer haben." Dazu biete man auch Förderung für Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) an: "So ein hartes Training wirkt sich auf die richtig positiv aus."
Unterstützung könnte es jetzt auch aus der Politik geben. Weckhoven könnte in Neuss zum Leistungszentrum für American Sports werden, da ja auch Baseball und Cheerleading angeboten werden. "Wenn wir zum Zentrum werden, könnten wir vielleicht noch mal eine andere Förderung erhalten", hofft Weyers. Denn Trainingsausrüstung ist im Football teuer, zudem benötigen Mannschaften mit 50 bis 60 Spielern auch eine große Zahl an Betreuern. Doch auch hier habe sich der Verein professionalisiert: "Ich würde behaupten, dass wir uns von unseren Trainingsmöglichkeiten in NRW vor niemandem verstecken müssen. Wir haben unser Equipment massiv aufgestockt."
Quelle: RP Online, Original erschien in der NGZ vom 24.06.2017
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