Seniors
Den Rückzug der Cologne Crocodiles aus der GFL1 bedauern wir sehr. Wir hoffen, dass der Verein sich wieder erholen kann und zu alter Stärke zurückfindet. Da im Zuge der - wie es der Crocodiles-Vorstand selbst formuliert hat - „Turbulenzen“ auch Fragen und Gerüchte um die CENTURIONS aufgekommen sind, möchten wir dazu Stellung nehmen.

Wir werden die Spieler in den kommenden Wochen ausführlich vorstellen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Die Lippstadt Eagles fahren den ersten Auswärtssieg der Saison ein - Am vergangenen Samstag ging es für die Footballer aus Lippstadt zu ihrem ersten Saisonspiel nach Recklinghausen.
Die Lippstadt Eagles starten mit einem Sieg bei den Recklinghausen Chargers in die neue Spielzeit (Foto: Lippstadt Eagles)
Die schon fast „alten Bekannten“ Chargers (seit 2019 zusammen in der Liga) haben sich viel vorgenommen und sich auch gut in der spielfreien Zeit vorbereitet. Direkt von Anfang an war klar, dass das keine leichte Aufgabe für die Lippstädter wird. Ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften war das Ergebnis in der ersten Halbzeit. Wie oft zu Beginn der Saison üblich, brauchten beide Angriffsreihen ihre Zeit, um richtig ins Rollen zu kommen. Trotz gelegentlichem Raumgewinn kam es auch immer wieder zu Unkonzentriertheiten und Abstimmungsfehlern. So war es schließlich Linebacker Daniel Ammann (# 23), der im zweiten Quarter einen Pass der Chargers 15 Yards vor der Endzone abfangen konnte und der Offense dadurch eine hervorragende Feldposition verschaffte. Runningback Marc Reinsdorff (# 10) war es dann, der den erlösenden ersten Touchdown der Saison durch einen starken Lauf erzielte. Der Extrapunkt wurde von Tim Schulze sicher verwandelt.
Die 0:7 Führung hielt allerdings nicht allzu lange, auch wenn Linebacker Vincent „Brot“ Holthaus (# 0) einen weiteren Pass der Chargers abfangen konnte. Kurz vor der Halbzeitpause blockten die Chargers einen Punt und bekamen den Ball fünf Yards vor der Eagles-Endzone. Im vierten Versuch konnten sie schließlich einen Pass an den Mann bringen und den Vorsprung verkürzen. Den Extrapunkte konnte Safety Jan Mönnig allerdings ebenfalls blocken, sodass es mit einer knappen 7:6 Führung für die Lippstädter in die Pause ging.
In der Halbzeit erinnerte Head Coach Philipp Reiche sein Team an die Stärken und den Zusammenhalt, die den Lippstädter Football ausmacht. Er lobte die vielen guten Aktionen und schickte seine Jungs motiviert in die zweite Hälfte. Genau das setzte das Team dann zu Beginn der ersten Halbzeit auch um. Wie ein alter Motor kam nun auch die Offense der Eagles ins Laufen. Im ersten Drive konnte Quarterback und Offense Coordinator David Wagner einen Pass nach dem anderen an seine Receiver verteilen, bis schließlich Wide Receiver Nico Schneider (Nummer 89) einen sehenswerten Pass in der Endzone fing. Der beeindruckende 80-Yard-Drive bewies, zu was der Angriff in der Lage ist. Den PAT verwandelte Tim Schulze sicher zum 6:14.
Auch die bärenstarke Defense unter Defense Coordinator Luca Berdelmann lies nichts weiter anbrennen und schickte die Chargers-Offense nach drei Spielzügen wieder vom Feld. Im nächsten Drive waren es erneut ein paar Pässe von Wagner und gute Läufe vom unermüdlichen Reinsdorff, die ordentlich Raumgewinn generierten. Schließlich war es Wide Receiver Andreas Kokott (Nummer 16), der den nächsten Touchdown in der Endzone fing. Kicker Tim Schulze erhöhte auf 6:21. Im übernächsten Drive war es erneut Kokott, der mit dem Ball in der Endzone landete und nach dem PAT stand es zu Beginn des vierten Quarters 6:28.
Die Defense blieb weiterhin dominant und die Offense war kaum zu stoppen. Reinsdorff eröffnete den nächsten Drive mit einem 30-Yard-Run in die Endzone, weil auch die Offensive Line nicht müde wurde und den Weg freiräumte. Nach dem PAT zum 6:35 konnten schließlich die Backups und viele Rookies ihre ersten Minuten der Saison oder gar ihrer Karriere sammeln.
Nach einem spektakulären Catch-and-Run der Nummer 89 von Recklinghausen schafften es die Chargers, mit einem Pass auf 12:35 zu verkürzen. Den anschließenden 2-Point-Versuch konnte Safety Jan Mönnig abfangen. Den Schlusspunkt des Spiels setzte aber trotzdem die Defense der Eagles: Kurz vor Schluss konnte Linebacker Daniel Ammann einen Fumble forcieren, Cornerback Liam Rehse hob den Ball gedankenschnell auf und rann bis in die Endzone. Kicker Schulze verwandelte den PAT zum 12:42 Endstand.
Headcoach Phillip Reiche war sichtlich zufrieden nach dem Spiel: "Mir fällt ein Stein vom Herzen! Nach der doch recht durchwachsenen Vorbereitung war das Spiel heute direkt gegen Recklinghausen tatsächlich eine echte Härteprüfung. Dass es am Ende so deutlich ausfällt, habe ich nicht erwartet, umso mehr freue ich mich über diesen Sieg. Die Mannschaft hat das gezeigt, auf das wir so lange hingearbeitet haben. Sie haben zusammengehalten und sich auf ihre Stärken konzentriert. Ein guter Start in die Saison."
Für die Eagles geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Nächsten Sonntag sind die ambitionierten Aufsteiger der Coesfeld Bulls zu Gast im Waldschlösschen, die ihr erstes Spiel mit 17:0 gegen die Siegen Sentinels gewinnen konnten. Die Sentinels sind dann am darauffolgenden Sonntag zu Gast in Lippstadt.
Die Kachtenhausen White Hawks sind mit einem 47:03-Sieg gegen die Rheine Raptors in die neue Verbandsliga-Saison 2023 gestartet.
Rheine Raptors Spieler Max Quandt und die Defensespieler der White Hawks Lee Schmieder rechts und im Vordergrund mit der Nummer 8 Joel Sandmann - Foto: André Bauch
Bei gutem Wetter fanden etwa 500 Zuschauer den Weg nach Kachtenhausen, um das erste Saisonspiel der White Hawks auf heimischem Boden gegen die Rheine Raptors zu verfolgen. Zum Standardrahmenprogramm wie Bratwürstchen, selbstgebackenem Kuchen und Getränken gehörten heute auch Cocktails und Angus-Cheeseburger zum Cateringsangebot. Der Ansturm der Fans war so groß, dass die Angus-Cheeseburger und Bratwürstchen am Ende sogar ausverkauft waren.
Das Spiel konnte für die Hausherren nicht besser beginnen, als mit einem gefangenen Touchdown-Pass durch Michael Franzen bereits im ersten Spielzug. Christoph Schmidt verschoss leider das anschließende PAT auf die neuen Torstangen, an der rechten Seite vorbei. Die Defense der White Hawks stoppte die Offense der Rheine Raptors schnell und die White Hawks konnten durch einen erneuten gefangenen Touchdown-Pass von Felix Freudenberg den Spielstand schnell auf 12:00 erhöhen. Das anschließende PAT wurde leider auch verschossen, dieses Mal an der linken Seite vorbei. Nun hatte Christoph Schmidt das Visier passend eingestellt und alle weiteren PATs wurden von ihm verwandelt.
Felix Freudenberg konnte durch seinen zweiten Touchdown den Zwischenstand auf 18:00 erhöhen. Christoph Schmidt traf sicher zum 19:00. Die Rheine Raptors fanden im nächsten Drive etwas besser ins Spiel. So konnten sie einiges an Raum gewinnen, jedoch keinen Touchdown erzielen. Kurz vor der Endzone war Schluss und der vierte Versuch wurde für ein Fieldgoal genutzt. Max Quandt traf sicher zum 19:03. Kurz vor der Halbzeit erzielte Luis Teixeira durch eine abgefangene Interception 6 Touchdownpunkte für die White Hawks. Das anschließende PAT war gut und der Halbzeitstand betrug 26:03 Punkte.
Nach der Halbzeit konnten weitere Touchdowns auf der Seite der White Hawks erzielt werden, durch Michael Franzen (Wide Receiver), Lee Schmieder (Defenseline) und Marc Kramer (Runningback). Am Ende jubelten die White Hawks verdient über ihren 47:03-Erfolg. Schon am kommenden Samstag geht es weiter in Siegen gegen die Sentinels. Die Siegener hatten ihr erstes Spiel der Saison auswärts gegen die Coesfeld Bulls mit 17:00 verloren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: André Bauch - Kachtenhausen White Hawks
Die neue Saison in der Landesliga NRW im American Football hat begonnen und die Dorsten Reapers empfingen die Oberhausen Tornados zum ersten Heimspiel der Saison. Doch für die Hausherren gab es eine bittere Niederlage: Sie verloren auf heimischem Boden mit 6:19 (0:0).
Die Dorsten Reapers verlieren die Auftaktbegegnung gegen den Aufsteiger, die Oberhausen Tornados (Foto: Nick Jungnitsch)
Beide Teams hatten Startschwierigkeiten und machten gerade in der ersten Hälfte viele Fehler, wie Pässe, die nicht ankamen, Snaps die zu hoch oder zu niedrig waren, misslungene Fieldgoalversuche, Interceptions oder Fumbles. Positiv formuliert, hielten beide Verteidigungsreihen gut, und somit stand es zur Halbzeit 0:0.
Nach der Pause spielten beide Teams besser, aber es waren die Gäste aus Oberhausen, die sich schnell über das Feld zu den ersten Punkten arbeiteten. Inches vor der Endzone wurde die #6 der Tornados gestoppt, aber der Touchdown wurde vom Oberhausener Passempfänger Nils Hendricks (#80) erzielt. Der PAT verwandelte Kicker und Wide Receiver Lukas Lehwald (#10), und somit stand es 0:7.
Die nächsten Punkte gingen zwar wieder an die Gäste aus Oberhausen, aber diesmal war es die Defense der Tornados, die für den Touchdown verantwortlich war. DB Philip Noch (#24) fing einen Pass an der eigenen 35 Yardline ab und lief bis in die Endzone zum Touchdown. Der PAT war nicht gut, und somit stand es 0:13. Bei den Tornados lief viel über das Laufspiel, und der letzte Touchdown wurde durch ein Laufspiel von Runningback Oscar Beukenbusch (#5) erzielt. Da der PAT abgewehrt wurde, erhöhten die Tornados nur auf 0:19.
Zum Ende des Spiels kamen die Reapers besser ins Spiel und schafften kurz vor dem Ende noch den Anschluss zum 6:19. Vorausgegangen war ein weiter Pass von Reapers Quarterback Hanns Wiemann (#11) auf seinen Wide Receiver Birk Albrecht (#85), der mit dem Ball in die Endzone fiel. Dorsten wollte durch eine Two-Point Conversion das Ergebnis verbessern, aber Linebacker Jan Stolarski (#96) wurde vor der Endzone gestoppt.
Die Gäste feierten, während auf den Head Coach der Dorstener Stephan Humberg jetzt Arbeit wartet, denn es gilt an der Feinabstimmung zu arbeiten, die besonders in der ersten Hälfte fehlte. Für beide Teams geht es bereits am nächsten Wochenende weiter. Die Oberhausen Tornados empfangen die Euskirchen Lions, während die Dorsten Reapers nach Neuss zu den Gladiators fahren. Die Reapers werden sicherlich versuchen, aus ihren Fehlern zu lernen und im nächsten Spiel ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Unsere beiden Bildergalerien sind hier verlinkt:
Oliver mit 101 Fotos:
Nick mit 141 Fotos:
Best of mit 15 Fotos von Nick sind hier verlinkt
Best of mit 15 Fotos von Oliver sind hier verlinkt
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Der AFC Remscheid Amboss hat am 1. Spieltag der NRW-Oberliga 2023 den ersten Sieg eingefahren. Ein Leckerbissen war das 6:0 (0:0, 0:0, 0:0, 6:0) am Schifffahrter Damm bei den Münster Mammuts allerdings eher für Liebhaber von Defense-Football.
Amboss gewinnt Defensivschlacht im Münsterland - Linebacker Jan Herrmann zu sehen, der beim Kickoff-Return einen Fumble der Mammuts verursacht (Foto: CEPD Sports)
Kurz vor Schluss streckte Defensive Back Dominic Babioch die Hände aus und fing einen Pass der Münster Mammuts zur entscheidenden Interception. Der Turnover war einer der vielen Highlights, die die Defense des Amboss in diesem Spiel setzte. In der Folge musste Amboss-Quarterback Erik Hensch den Ball in der Victory-Formation nur noch abknien. “Dieser Sieg tut der Mannschaft nach dem umfassenden Umbruch in der Offseason gut“, sagte Philipp Hensch, der 1. Vorsitzende des Amboss. “Daraus sollen die Jungs Kraft schöpfen“, so Hensch weiter, “es gibt allerdings auch noch sehr viel zu tun.”
Schon im ersten Spielzug sorgte der Amboss für einen Schlüsselmoment, der die Mannschaft, allen voran die Defense, über das gesamte Spiel beflügeln sollte. Linebacker Jan Herrmann verursachte beim Kickoff-Return der Mammuts sofort einen Fumble und sorgte so für Ballbesitz des Amboss. Im Spielverlauf folgte eine Serie von Quarterback-Sacks und Tackles for Loss. Kanada-Import Jason South sorgte wie Defensive Tackle Max Wandschura gleich dreimal dafür, dass der gegnerische Quarterback samt Ball zu Boden ging. Auch Justin Wendling und Niklas Senftleben fügten Sacks und Tackles für Raumverlust hinzu, Defensive Back Liam Hagemann gelang im zweiten Viertel eine Interception.
In der Offense blieb die Eroberung von Raum allerdings Stückwerk. Runningback Dennis Remmers hatte eine Hauptlast zu tragen, sorgte immer wieder für einige Yards in die richtige Richtung und fand dabei auch Unterstützung von Fullback Kai Reichle, der nach sieben Jahren Football-Pause sein Comeback als Amboss-Spieler feierte. Einige kurze Pässe von Quarterback und Head Coach Willie Sheard kamen ebenfalls an, doch auch der US-Amerikaner musste in Abwesenheit nahezu der kompletten Starting Offensive Line etliche Sacks und Hits hinnehmen. So entwickelte sich auf beiden Seiten ein Spiel, in dem vor allem die Punter viel zu tun hatten. Die Unzufriedenheit über das eigene Spiel war den Offense-Spielern auch immer mehr anzumerken.
Außerdem blieb dem Amboss sein Pech auf der Quarterback-Position treu. Schon 2022 hatten aus Verletzungsgründen in den zehn Saisonspielen insgesamt vier verschiedene Passgeber under Center gespielt. Diesmal erwischte es Sheard im zweiten Viertel, der mit einer Verletzung am Wurfarm die Position für Backup-Quarterback Erik Hensch räumte und selbst auf eine Wide-Receiver-Position auswich. Der Wechsel entwickelte sich zum Glücksfall. Hensch zeigte sich unter dem Druck des gegnerischen Pass Rushs nicht nur beweglicher und erlief selbst immer wieder einige Yards, er packte auch das einzige Highlight der Offense an diesem Tag aus, wenngleich er vom Glück begünstigt wurde.
Unter starker Bedrängnis warf Hensch einen Pass über 30 Yards zu Sheard, der sich allerdings in Doppel-Coverage befand. Die Verteidiger behinderten sich bei der sich anbahnenden Interception allerdings gegenseitig, tippten den Ball in die Luft und Sheard nahm das flatternde Ei dankbar auf, um es unbedrängt in die Endzone zu tragen – die folgende Two-Point-Conversion schlug fehl. Im Drive zuvor hatten die Mammuts ihre Siegchance mit einem Fieldgoal-Versuch aus 40 Yards gesucht, da sich abzeichnete, dass die Mannschaft gewinnen würde, die überhaupt Punkte auf das Scoreboard bringen würde. Viel näher waren sie der Amboss-Endzone im Spielverlauf allerdings auch nicht gekommen. Der Schuss schlug fehl – der Rest ist Geschichte.
Der Amboss hat nun einen Monat Zeit, um an der Offense zu arbeiten und einige der ausgefallenen Spieler, insbesondere in der Offensive Line, auf den Platz zu bringen. Am 20. Mai ist der ambitionierte Aufsteiger Minden Wolves im Stadion Reinshagen zum Heimspielauftakt zu Gast. Minden gewann seine Auftaktpartie bei den Aachen Vampires mit 36:6.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
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