Juniors
Nicht anders als in der Vorwoche war lange fraglich, ob es für die Typhoons noch ein weiteres, ein letztes Mal reichen würde, in den Kampf zu ziehen. Eine Viertelstunde vor Kick-off gab es dann aber Gewissheit, der 25. Spieler durchlief den Passscheck, dem Anpfiff der Partie bei den Düsseldorf Panthern stand nichts mehr im Wege. Er konnte ertönen, nachdem sich die Fliedner-Schüler unter der Woche geweigert hatten, durch die Tür zu gehen, die sich in Köln angesichts der Bedeutungslosigkeit der Begegnungen dieses Wochenendes fürs Tabellenbild aufgetan hatte, hatten die Falcons doch das Lokalderby bei den Crocodiles abgesagt. In Düsseldorf wurde gespielt. Einmal noch wollten die „300“ dagegenhalten, Widerstand leisten, Charakter zeigen, wohl wissend, dass die Schlacht nicht zu gewinnen war, bestenfalls zu überleben. Dass dies gelang, überraschte nicht wenige; dass man sich dafür auch noch belohnen konnte, noch mehr.
UTFG Typhoons beenden ihre 7. GFLJ-Saison mit einer weiteren Niederlage (Foto: Werner Thorenz)
Kurz nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte, nach einem Fumble der Typhoons-Offense in der eigenen Redzone, standen die Raubkatzen kurz davor, zum neunten Mal in der laufenden Partie in die Endzone der Typhoons einzudringen, nachdem sie das Ei auf der 10-Yard-Linie der Typhoons hatten sichern können. Zu verhindern wusste dies Oskar Dodenhof, der bereits in Halbzeit eins den Eindruck vermittelt hatte, als sei er auf der Suche nach Argumenten, die seiner Familie wenigstens im Nachhinein erklären könnten, warum er den gemeinsamen Urlaub für dieses Spiel frühzeitig verlassen hatte. Dem Defense Back der Typhoons gelang es, den Pass des Panther-QBs zu antizipierten und sicher aus der Luft zu pflücken, bevor er sich auf den 90 Yards langen Weg Richtung Panther-Endzone machte und diese auch noch erreichte. Wenig später hieß es 55:07, nachdem Ben Shepherd den Point-after-Touchdown (PAT) hatte zwischen die Stangen kicken können.
Was sich im Nachgang in der Kleinen Kampfbahn neben der Merkur Spiel-Arena abspielte, war vornehmlich der Tatsache geschuldet, dass auf Typhoons-Seite von den verbliebenen „300“ gerade noch ein Zwanzigstel einsatzfähig war, sodass in ihrer Teamzone bereits Rufe nach einer Neudefinition der „300“ laut wurden. Am Ende der Partie stand zum Abschluss einer weit mehr als herausfordernden Saison ein 104:07 auf dem Scoreboard. Ja, es war eine verlustreiche Saison – aber man ist durchgekommen!
20:00 31-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
27:00 60-Yard-Interception-Touchdown und PAT Düsseldorf Panther
34:00 21-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
41:00 44-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
48:00 Düsseldorf Panther nach 5-Yard-Pass und PAT
55:00 Düsseldorf Panther nach 75-Yard-Pass und PAT
55:07 90-Yard-Interception-Touchdown Oskar Dodenhof, PAT Ben Shepherd
62:07 95-Yard-Kickoff-Return-Touchdown und PAT Düsseldorf Panther
69:07 Düsseldorf Panther nach 9-Yard-Pass und PAT
76:07 13-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
83:07 60-Yard-Punt-Return-Touchdown und PAT Düsseldorf Panther
90:07 40-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
97:07 Fumble-Recovery in der Endzone und PAT Düsseldorf Panther
104:07 31-Yard-Interception-Touchdown und PAT Düsseldorf Panther
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
U19 Typhoons unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68- Foto: Werner Thorenz
Was danach folgte, war ein Kampf der „300“, an dem König Leonidas seine helle Freude gehabt hätte. Belohnt wurde er noch im ersten Spielabschnitt, als Wide Receiver Alexander Amstislavski einen 9-Yard-Pass von Quarterback (QB) Peter Kostenko in der Kölner Endzone sichern konnte, bevor Kicker Ben Shepherd auch noch für den Ausgleich sorgte. Die ersten Punkte für die beiden Typhoons in ihrer U19-Karriere, die ersten Punkte für die Typhoons in 2022 – das Momentum war klar aufseiten der Mannen von Head Coach Philipp Fritsche. Dieses zumal, da es Running Back Sooho Park zu Beginn des zweiten Quarters auch noch gelang, einen Fumble der Falcons auf der eigenen 48-Yard-Linie zu sichern. Allerdings konnte die nachfolgend aufs Spielfeld kommende Typhoons-Offense daraus noch kein Kapital schlagen. Das klappte dann aber wenig später, als Typhoons-Defense-Liner Tom Wolters sich nach einem Fumble der Gastgeber das Ei schnappen und über 60 Yards in die Endzone der Falken laufen konnte. Der Gamechanger – darüber waren sich in dem Moment in der Typhoons-Teamzone alle einig. Bis jemand ein gelbes Stück Stoff auf dem Grün des Kunstrasens der Kölner Ostkampfbahn ausmachen konnte. Kein Touchdown – Strafe gegen die Typhoons – anschließend kein weiterer Raumgewinn, sondern ein fehlgeschlagener vierter Versuch. Und doch war es der Gamechanger – nur nicht zugunsten der Typhoons. Ein Big Play der Kölner sowie ein verunglückter Punt aus der eigenen Endzone heraus hatten bei Halbzeit eine klare 21:07-Führung für die Gastgeber zur Folge.
Ungeachtet dessen waren die Typhoons Spartiaten gleich noch immer nicht gewillt aufzugeben. Bereits am Ende des ersten Offense-Drives in Halbzeit zwei stand es nur noch 21:15, nachdem es Sooho Park gelungen war, einen 25-Yard-Pass von QB Peter Kostenko zu seinem ersten U19-Touchdown in die Endzone zu laufen, bevor Alexander Amstislavski die Veredelung mit einer Two-Point-Conversion (TPC) gelang. Im Nachgang hielt nicht nur die Typhoons-Defense, wobei Defense Back Bright Afari Owusu-Tabiri auch noch eine Interception in der eigenen Endzone gelang. Auch der Angriff machte Yard um Yard vor allem durch Läufe von QB Peter Kostenko und Running Back Ben Shepherd sowie durch den immer stärker werdenden Wide Receiver Lasse Lüth. Was den Typhoons fehlte, war, sich für den aufopferungsvollen Kampf zu belohnen – der durch zwei Fumbles auch nicht unbedingt erleichtert wurde. Und somit kam, was kommen musste, blieb den Typhoons doch gar nichts anderes übrig, also mit fortschreitender Spielzeit das Risiko immer mehr zu erhöhen. Statt den Ausgleich zu erzielen, waren es die Falken , die kurz vor Spielende noch ein weiteres Mal in die Typhoons-Endzone eindringen und auf 28:15 stellen konnten.
Eine vermeidbare Niederlage – darüber waren sich nach Spielschluss aufseiten der Typhoons alle einig. Eine Niederlage, die aufgrund aktuell veränderter Prioritäten aber bereits im Abschluss-Huddle auch schon wieder vergessen war. Abgefeiert wurde der wahrlich bemerkenswerte Auftritt von Offense Liner Shawn Ekenedilichukwu Umeh im ersten Footballspiel seines Lebens sowie der seiner geschlossen rheinaufwärts mitgereisten Familie und Freunde, denen man für einige Stunden mal ein Lächeln auf die Lippen hatte zaubern können, derer es nach ihrer Flucht aus der Ukraine gerade nicht so viele gibt.
Am kommenden Samstag, den 2. Juli, treten die TFG Typhoons um 11 Uhr in der Kleinen Kampfbahn neben der Merkur Spiel-Arena zu ihrem letzten Saisonspiel in 2022 bei den Düsseldorf Panthern an. Relevanz fürs Tableau wird die Partie nicht mehr haben, werden doch die Raubkatzen als Sieger der Gruppe West gemeinsam mit den Cologne Crocodiles in die Play-offs gehen, während die Cologne Falcons Platz drei vor den Typhoons sicher haben.
07:00 PAT Cologne Falcons
07:06 Alexander Amstislavski nach 9-Yard-Pass Peter Kostenko
07:07 PAT Ben Shepherd
13:07 60-Yard-lauf Cologne Falcons
14:07 PAT Cologne Falcons
20:07 1-Yard-Lauf Cologne Falcons
21:07 PAT Cologne Falcons
21:13 Sooho Park nach 25-Yard-Pass Peter Kostenko
21:15 TPC Alexander Amstislavski
27:15 8-Yard-Lauf Cologne Falcons
28:15 PAT Cologne Falcons
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Die U10 der Barons schlagen die Teams von Düsseldorf und Essen deutlich
Riesiger Erfolg für die U10 der Black Barons - Foto: Herne Black Barons
Die U10 der Black Barons konnte einen großen Erfolg am letzten Wochenende bei dem Turnier in Essen feiern. Mit einer großartigen Leistung konnte der Nachwuchs des GFL Clubs der Düsseldorf Panther (42:14) und Assindia Cardinals (64:28) deutlich bezwungen werden. Für die U10 war es schon der zweite Turniersieg in dieser Saison. Das U10 Team der Herner steht aktuell mit vier Siegen an der Tabellenspitze der U10 NRW-Liga Mitte.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons (redaktionell geändert)
Die U13 des AFC Remscheid Amboss hat am Sonntag in Mönchengladbach am dritten Turnierspieltag der NRW-Liga Mitte teilgenommen und weiter Erfahrung gesammelt. Gegen die Junioren der Krefeld Ravens und Schiefbahn Riders sprang für die Mannschaft von Amboss-Trainer Kai Reichle trotz guter Leistungen leider nichts Zählbares für die Tabelle heraus.
U13 sammelt weiter Erfahrung - Foto: Remscheid Amboss
“Wir Coaches sind stolz auf das gesamte Team. Wie immer stand für uns im Vordergrund, dass die Kids Spaß haben und fair spielen”, sagte Reichle nach den Partien. Letzteres stand bei den Gegnern des ersten Duells leider nicht immer im Vordergrund. Gegen sehr ehrgeizig agierende Krefelder musste sich der Amboss mit 20:30 geschlagen geben, die Punkte für den Amboss machte allesamt Marlon Neuschäfer mit drei Touchdowns und einer Two-Point-Conversion.
Die Riders erwiesen sich im zweiten Spiel des Tages als fairer Gegner und fuhren einen 54:30-Erfolg gegen den Amboss ein. Abermals sorgte Neuschäfer mit vier Touchdowns für das Gros an Punkten für den Amboss, einen Touchdown steuerte auch Evren Kaya bei. “Die Jungs haben trotz der verletzungsbedingten Ausfälle alles gegeben und können stolz auf sich sein”, befand Reichle.
Für die U13 geht es nun in die Sommerpause. Danach steht noch der letzte Turnierspieltag am 21. August an. Gastgeber sind dann die Schiefbahn Riders.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
„Fliedner-Schüler“ unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68
U19 Typhoons unterliegen den Cologne Crocodiles mit 00:68- Foto: Düsseldorf Typhoons
Hatte die 00:69-Hinspielniederlage der TFG Typhoons beim amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles zum Saisonauftakt fürs Rückspiel Schlimmes befürchten lassen, legten die Verbliebenen der „300“ gegen die Kölner Übermacht einen dermaßen aufopferungsvollen Kampf hin, dass jeder Einzelne von ihnen am Ende das Schlachtfeld mit erhobenem Haupt verlassen konnte. Dieses gelang, ging es doch vornehmlich darum, den diesjährigen Seniors des TEAMs einen würdigen Abschied vom Rather Waldstadion zu bereiten.
Am Ende der Partie stand ein 00:68 auf dem Scoreboard, das genauso wie der vorherige Spielverlauf die Hoffnung darauf nährte, auch in den verbleibenden beiden Begegnungen der diesjährigen Spielzeit bei den Cologne Falcons (26. Juni) und den Düsseldorf Panthern (2. Juli) nicht zu fallen, auch wenn angesichts der noch vor der Partie in Köln beginnenden Sommerferien kaum damit zu rechnen ist, dass es den Fliedner-Schülern nochmals gelingen wird, auch nur mit 30 Mann – geschweige denn 300 – aufzulaufen.
00:24 49-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:26 Safety
00:32 74-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, TPC failed
00:40 2-Yard-Lauf und TPC Cologne Crocodiles
00:46 21-Yard-Laif Cologne Crocodiles, TPC failed
00:54 70-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:62 1-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
00:68 58-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, TPC failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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- Großer Erfolg für die U13 der Black Barons
U19 Beitragsanzahl: 201
U16 Beitragsanzahl: 92
U13 Beitragsanzahl: 41
U10 Beitragsanzahl: 9
Juniors- allgemeine Infos Beitragsanzahl: 90
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