Juniors
Am vergangenen Sonntag gelang den Black Skulls, der Spielgemeinschaft der Herne Black Barons und Duisburg Vikings U16, ein vielversprechender Auftakt in die neue Saison. Vor heimischer Kulisse im Horststadion konnte das Team die SG Remscheid Amboss/Solingen Paladins deutlich mit 48:8 besiegen.
Black Skulls überzeugen beim Saisonauftakt gegen die SG Remscheid/Solingen - Foto: Herne Black Barons
Besonders beeindruckend war die Leistung des Teams sowohl in der Offense als auch in der Defense. Die Spieler zeigten von Beginn an eine hohe Konzentration und einen starken Zusammenhalt, was sich auch in den zahlreichen erfolgreichen Spielzügen und -abschlüssen widerspiegelte. Die Trainer lobten die Mannschaft für ihre taktische Disziplin und ihre hervorragende Umsetzung der Spieltaktik.
Doch trotz des erfolgreichen Starts bleibt das Team auf dem Boden der Tatsachen und weiß, dass noch viele weitere Herausforderungen auf sie warten. Die Spieler und Trainer sind jedoch zuversichtlich und freuen sich bereits auf die nächsten Aufgaben, bei denen sie ihr Können erneut unter Beweis stellen wollen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons (redaktionell geändert)
Nach dem Abstieg 2018, tritt das Junioren Team des 1.FFC Braunschweig, die Junior Lions U19, 2023 erstmalig wieder in der GFL Juniors an.
Junior Lions U19 starten in die GFL Juniors Saison 2023 - Foto: Dennis Dröge
Auf Head Coach Tom Friedrichs und sein Team kommt dabei keine leichte Aufgabe zu. Einige Leistungsträger aus dem Aufstiegsteam des letzten Jahres haben die Mannschaft aus Altersgründen verlassen müssen und laufen in diesem Jahr, wie z.B. QB Leon Dirmeier, RB Damian Bytomski oder auch LB Jakob Hage, in der Erima-GFL im Jersey der New Yorker Lions auf.
Diese Spieler sind schwer zu ersetzen, aber den Verantwortlichen der Junior Lions ist es gelungen, die entstandenen Lücken durch vielversprechende Talente aus eigenen Reihen z.B. Aufsteiger aus der U16,
sowie Neuzugängen aus der Region wie Magdeburg, Hannover, Göttingen und Hildesheim zu kompensieren. Dazu kommen weitere neue Spieler, welche zum einem aus dem Projekt „Lions@School“ als auch aus dem im Februar veranstalteten „Offenen Training“ des 1. FFC Braunschweig stammen.
Da der Großteil der Mannschaft weiterhin aus dem Kern erfahrener Spieler aus dem letzten Jahr besteht, müssen die daraus verbliebenden Führungsspieler nun die neuen „jungen Wilden“ mitziehen und Verantwortung übernehmen. Ziel ist es, sich in der GFL Juniors zu etablieren und dabei den Fokus immer auf das nächste Spiel zu setzen. Speziell für die „Neuen“ gilt es Spielpraxis zu sammeln und aus etwaigen Fehlern zu lernen, um bereits beim nächsten Spiel die Erfahrungen auf dem Feld umzusetzen.
Um das gesteckte Ziel zu erreichen, muss sich die Mannschaft der Junglöwen nicht nur gegen, in der GFL Juniors gefestigte Teams, wie den Berlin Adler, Lübeck Cougars, Dresden Monarchs oder Hamburg Young Huskies durchsetzen, sondern auch gegen den Mitaufsteiger die Potsdam Royals. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen dabei ein klares Bild, was die Kräfteverhältnisse in der Gruppe Nord betrifft.
Nichtsdestotrotz ist Jugendfootball jahrgangsgebunden und damit von der Stärke der entsprechenden Jahrgänge abhängig.
Zusätzlich wartet ein eng getakteter Spielplan mit 10 Partien in 12 Wochen auf die Braunschweiger und damit verbunden ein hohes Maß an Selbstdisziplin sowie notwendiger mentaler Stärke. Neben den spielerischen und physischen Aspekten, dürfen auch diese Faktoren nicht außer Acht gelassen werden und können einen entsprechend wichtigen Einfluss auf den Verlauf der Saison, nicht nur für die Junior Lions nehmen.
Bereits am kommenden Samstag (29. April) starten die Junior Lions U19 in ihre GFL Juniors Saison 2023 gegen den Mitaufsteiger die Potsdam Royals, auf der heimischen Roten Wiese in Braunschweig (Kickoff 15 Uhr). Das Ergebnis dieser Partie dürfte eine erste Standortbestimmung für beide Mannschaften in der GFL Juniors Gruppe Nord werden. Zusätzlich ist es für die Braunschweiger Jungs um Tom Friedrichs der Auftakt einer Serie von vier harten Spielen in Folge, geht es doch direkt im Anschluss an den Folgewochenenden gegen die etablierten Mannschaften aus Berlin, Dresden und Hamburg.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Paladins und Amboss gehen zukünftig gemeinsame Wege im Jugendbereich - Ingo Hübner Silva stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Mit der Spielgemeinschaft im Bereich der U16 ist uns ein großer Schritt gelungen. Zum einen rückt das Bergische Land enger zusammen und zum anderen ermöglichen wir so gemeinsam den Solinger und Remscheider Jugendspielern eine erfolgreiche Ligateilnahme.“
Jugend 2023 - Foto: Christian Offermann
Die Corona-Zeit führte nicht nur in Nordrhein-Westfalen zu einem deutlichen Rückgang an Kindern, die in den Vereinen Sport trieben. „Wir hören aus fast allen Städten, dass gerade die Jugendteams herbe Verluste im Mitgliederbereich verzeichnen mussten. Diese Entwicklung hat leider auch vor uns nicht Halt gemacht und so standen die U16 und die U19 kurz vor dem Aus“, beschreibt Birgit Friedrichs, Vorstand Sport, die Situation. Dementsprechend führten die Solinger Verantwortlichen viele Gespräche mit den umliegenden Vereinen, aus denen der Amboss Remscheid letztendlich als bester Partner herausstachen.
Philipp Hensch, 1. Vorsitzender des Amboss, sieht der Zusammenarbeit sehr positiv entgegen: „Ich freue mich sehr, dass wir die Kooperation im Bereich der U16 so unkompliziert realisieren können. Das ist ein erster Schritt, dem die U19 zeitnah folgen wird. In den letzten Jahren haben wir in Remscheid deutlich gemerkt, wie kräftezehrend gerade der Spielbetrieb im Bereich der U19 ist. Von einem gemeinsamen Neuaufbau im Bergischen Land profitieren nun alle Beteiligten und besonders die Jugendlichen. Die Konkurrenz um uns herum ist groß, daher ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit für mich sehr wichtig.“
Die Coaches der Paladins und des Amboss arbeiten schon gemeinsam an Trainings- und Saisonplanungen, um ein gleichsinniges und vor allem gleichberechtigtes Programm zu entwickeln. Ziel ist eine schlagkräftige Truppe, die in beiden Städten Trainingseinheiten und Spiele absolvieren wird. Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr: Der Spielbetrieb für die U16 startet Ende April.
„Der Rebuilt des Jugendprogramms ist einer der wichtigsten Bausteine unserer Jahresplanung. Neben Thementagen, die wir mit den Sportfachschaften einiger weiterführenden Schulen geplant haben, wird es auch weitere Aktionen geben, um Jugendliche für diesen großartigen Sport zu begeistern. Letztendlich steht dabei auch die Zukunft des Seniorenteams auf dem Spiel, denn was wären die Paladins ohne Mikka und Jeremy Konzack, ohne Felix Issberner oder Defensive-Ass Jan Berens? Der Nachwuchs ist unsere Zukunft – diese Floskel bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue“, so Hübner Silva abschließend.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der Jugend. Sowohl die U10 der Black Barons, als auch die U13 veranstalteten ein gemeinsames Training mit den Schiefbahn Raiders.
Gruppenbild: U13 der Barons mit den Raiders (Foto: Herne Black Barons)
Die U10 stand dabei als komplettes Newcomer-Team auf dem Feld. Headcoach Guido Geismann konnte hierbei gut feststellen, woran bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss. Die U13 konnte sich einspielen, vor allem die Defense zeigte sich sehr stark. Die Coaches waren insgesamt sehr zufrieden, wollen aber in den nächsten Wochen fleißig weiterarbeiten. Daraufhin folgte ein gemeinsames Training unserer U16 mit den Duisburg Vikings und den Abschluss machte die U19, die gemeinsam mit den Vikings, den Gelsenkirchen Devils und den Recklinghausen Chargers trainierte. Insgesamt hatten alle Kinder und Jugendliche super viel Spaß und fiebern schon der Saison 2023 entgegen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
Die U19 der TFG Typhoons wird nicht am Ligabetrieb im Jahr 2023 teilnehmen
Archivfoto: Oliver Jungnitsch
Die Pressemitteilung der TFG Typhoons im Wortlaut: "Schönen guten Abend aus Kaiserswerth,
von wo aus wir heute Abend leider dem American Football Verband Deutschland (AFVD) und dem American Football und Cheerleading Verband Nordrhein-Westfalen (AFCV/NRW) über unseren Ligaobmann mitteilen mussten, dass unser U19-Team entgegen bisheriger Planungen im Jahr 2023 nicht am Ligaspielbetrieb der Juniorenbundesliga (German Football League Juniors, GFLJ) teilnehmen wird.
Hintergrund der Entscheidung ist der durch den AFVD übermittelte Rahmenspielplan, der ab April in einem Zeitraum von 78 Tagen das Absolvieren von 10 Vorrundenspielen vorsieht. Da Stand heute nicht davon auszugehen ist, dass die seit Langem hinter den Kulissen und über verschiedene Kanäle laufenden Bemühungen, den Spielbetrieb über die Sommerferien hinaus in den Herbst zu strecken und somit zu entzerren, noch von Erfolg beschieden sein werden, wurde aufseiten der Typhoons die Reißleine gezogen.
Schutzbefohlene Jugendliche im Schnitt alle 7,8 Tage ein Meisterschaftsspiel austragen zu lassen, ist aus Typhoons-Sicht nicht zu verantworten. Dieses gilt noch verstärkt, führt man sich vor Augen, dass Senioren in der Regular Season 2023 der GFL lediglich alle 9,4 Tage auflaufen müssen, Spieler in der GFL2 gar nur alle 10,6 Tage. Zur vollständigen Wahrheit gehört allerdings auch, dass es sehr wohl auch Footballer gibt, die in einer gar noch höheren Taktung als in der GFLJ auflaufen: sie spielen in der NFL, der US-amerikanischen Profiliga. In der gerade zu Ende gegangenen Regular Season haben sie im Schnitt alle 7,1 Tage ein Spiel absolviert. Heftig! Nur geht es in der NFL auch weniger um Fürsorgepflicht als um den schnöden Mammon …
Von daher: Die TFG Typhoons wünschen allen in der GFLJ verbleibenden Teams, insbesondere natürlich der zweiten Mannschaft Düsseldorfs, eine gute, vor allem aber verletzungsfreie Saison 2023. Sollte sich jemand beim Lesen dieser Zeilen die Frage stellen, ob das Timeout der Footballer des Theodor-Fliedner-Gymnasiums (TFG) womöglich nicht ausschließlich mit dem zu eng getakteten Spielplan zusammenhängt, sondern auch mit dem ausgesprochen kurzen Schuljahr, den daraus resultierenden verschärften Bedingungen des diesjährigen Abiturs und den in der Folge notwendigen Prioritätensetzungen – ja!"
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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