Juniors
28.06.2017
Bereits am 04.06. traf die Legion U19 im dritten Spiel der Season in Gelsenkirchen auf die Devils. Das Spiel stand im Vorfeld unter keinem guten Stern, so mussten die Coaches auf 18 Spieler auf Grund von Verletzungen und Urlaub verzichten. Mit einem dezimierten Kader bestehend aus 24 Spielfähigen Spielern reiste man also nach Gelsenkirchen um dort auf die hochmotivierte Devils U19 zu treffen.

Jeder Yard zählt.
Als klarer Favorit angereist unterstrich die starke Neusser offense bereits im ersten Play, dass man hier gewinnen wollte. Der Lauf über den starken Runningback Kaan Batmaz brachte über 60 Yard Raumgewinn und sorgte auch zugleich für die ersten sechs Punkte auf dem Konto.
Auch im zweiten Drive der Offense gab diese die klare Marschrichtung an und sorgte innerhalb von drei Spielzügen für einen Raumgewinn von deutlich über 60 Yards und brachte durch Cedric Engels die nächsten Punkte auf das Board.
Die Defense der Neusser machte an diesem Tag nur ganz wenige Fehler. Unter der Führung von Kapitän von Julian Hofmann konnte man die Angriffsversuche der Devils zu jeder Zeit kontrollieren und von der eigenen Endzone fernhalten.

Manchmal muss der QB selber laufen.
Die Legion überzeugte an diesem Spieltag wieder einmal mit sehr starkem Laufspiel und sorgte immer wieder über Nick Eichhorn und Kaan Batmaz für starke Raumgewinne und setzte den Gegner damit andauernd unter Druck. Mit der Kontrolle über die Uhr und durch lange Drives in der Offense ging man mit einer Sicheren Führung in die Halbzeit.
Auch in der zweiten Hälfte lies man nichts anbrennen und erhöhte den Score durch Läufe von Maurice Stirken und erneut Kaan Batmaz zu den eigenen Gunsten. Den Schlusspunkt zum 07:34 setzte Defense Liner und Teamkapitän Cem Vosen durch einen 10 Yard Fumble Recover bis in die Endzone. Damit verzeichnet das kongeniale Duo in der Neusser Defense Weyers/Vosen nun schon 12 Punkte.
Am 02.07. geht es für das Team der U19 weiter zu Hause gegen die Wuppertal Greyhounds.

Freude nach dem Sieg.
Quelle: NEUSS LEGIONS
Zum zweiten Heimspiel der Season empfing das Team um Head Coach Daniel Frece, den Tabellenführer aus Troisdorf an der BSA Bäuminghausstraße. Das dies kein Spiel auf Augenhöhe werden würde, war von vornherein klar. Das zeigte auch die deutliche Niederlage (00:56). Die Cardinals waren in diesem Spiel eindeutig das schwächere Team.

#10 QB Martin Chromik verletzte sich am gerade genesenem Knie (Foto: Oliver Jungnitsch)
Gleich im ersten Drive, nach dem KickOff der Cardinals, zeigten die Jets von der eigenen 22yd nach dem Return, wo es lang gehen sollte. Mit einem langen Pass und Lauf an die 28yd der Cardinals waren die Jets bereits nach zwei Minuten kurz vor der Endzone und so hieß es bereits nach knapp 3 Minuten 00:07. Danach erfolgte ein Penalty Festival gegen die Cardinals Offense, die dann von der eigenen 4yd Line Punten mussten. Von der 41yd Line ließen die Jets mit einem antrittsstarken Laufspiel der Defense der Essener nicht den Hauch einer Chance und es Stand 00:13.
Die Referees, machten mit den Cardinals da weiter, wo sie im ersten Drive aufgehört hatten. Gleich vier Penaltys hintereinander und die Offense war wieder an der eigenen Goalline. Nach einer Interception schraubten die Jets das Ergebnis auf 00:20 nach oben. Die Jets Defense erzwang einen Safety (00:22), nachdem die Cardinals durch weitere Strafen wieder kurz vor der eigenen Goalline stand. Bis zu diesem Zeitpunkte wurde keine einzige Strafe gegen die Jets verhängt.
Im 2 Quarter mit dem ersten Spielzug erhöhten die Troisdorfer auf 00:28. Der Offense gelange es nicht aus der eigenen Hälfte zu kommen und durch einen Fumble schraubten die Jets das Ergebnis auf 00:35 weiter nach oben. Mit gelungenen Pass Spielzügen und eindrucksvollem Laufspiel, erhöhten die Troisdorfer noch vor der Pause auf den Halbzeitstand von 00:42.
Nach der Pause lief die Uhr aufgrund der Mercy Rule durch und die Troisdorfer konnten noch weiter Punkten. Mit 2 weiteren Touchdowns und PAT´s hieß es am Ende dann 00:56. Die Cardinals versuchten bis zum Schluss noch Punkte auf das Scoreboard zu bekommen, jedoch ließ die Defense der Jets nichts mehr in diesem Spiel zu.
Bitter an diesem Tag war nicht nur die Niederlage für die Essener. Der Starting QB Martin Chromik verletzte sich am gerade genesenem Knie und wird wohl voraussichtlich diese Season nicht mehr zur Verfügung stehen.. Fazit, die Troisdorfer werden sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr in der GFLJ mit dieser Verfassung mehr als ein Wörtchen mitreden können.
Olaf Melot de Beauregard - Assindia Cardinals
Bildergalerie zum Spiel - (c) NRW Football
„Fliedner-Schüler“ unterliegen überraschend zu Hause den Cologne Falcons - Mit vier Siegen in die Saison gestartet, gerade mal einen Touchdown zugelassen, hingegen bereits 16 erzielt, 7 davon vor Wochenfrist in Neuss – da dürfte zum Abschluss der Hinrunde auch der Tabellenvierte keine größere Hürde darstellen, zumal er im heimischen Rather Waldstadion anzutreten hat. Dies oder Ähnliches dürfte in den vergangenen Tagen in den Hinterköpfen der U16 Typhoons herumgeschwirrt sein, führt man sich ihren Auftritt gegen die Cologne Falcons am gestrigen Samstag vor Augen. Am Ende der Partie stand eine alles andere als eingeplante 14:20-Heimniederlage gegen einen Gegner, der es, für jedermann sichtbar, einfach mehr wollte. Eine Niederlage, die zwar immer noch nicht die Tabellenführung kostete, die aber wehtat. Und von der man nur hoffen kann, dass sie heilende Wirkung entfalten wird. Zeit dafür ist genug, steht das nächste Ligaspiel für die Mannen von Head Coach Jens Ruffert doch frühestens nach einer nun beginnenden, zehnwöchigen Sommerpause an. Schöne Ferien...
Gestolpert U16 Typhoons gegen die Cologne Falcons (Foto: Susanne Paprotny)
Bereits die ersten Sekunden nach Anpfiff der Partie dürften den Fans der Typhoons wie ein Alptraum vorgekommen sein. Erster Offense-Drive, Fumble, Turnover – und wenig später heißt es 0:8. Kurz vor Ende des ersten Quarters war es Wide Receiver Finn Schnitzler, der nach einem 60-Yard-Pass von Quarterback (QB) Tim Höltkemeyer verkürzen konnte, wohingegen der Versuch einer Two-Point-Conversion (TPC) liegengelassen wurde.
Nach einem ereignisarmen zweiten Quarter verlief der Start in Halbzeit zwei für die Typhoons nicht weniger schlecht als der Spielbeginn. Kaum hatte die Offense den Ball wieder abgeben müssen, verpasste man aufseiten der Defense einige Tackles und schon stand es 6:14, wobei lediglich die TPC der Falcons durch Julian Lammerskitten geblockt werden konnte. Und es wurde nicht besser: Nur eine Strafe wegen Haltens gegen die Gäste konnte verhindern, dass ihr 41-Yard-Lauf in die Typhoons-Endzone nach einer Interception Anerkennung fand.
Zu Beginn des letzten Spielviertels keimte dann doch nochmal Hoffnung auf, nachdem QB Tim Höltkemeyer zwei Pässe bei seinen Receivern anbringen konnte – den ersten auf Wide Receiver Florian Liebau, den zweiten auf dessen Kollegen Jannik Jürgensen, den dieser in der Gäste-Endzone sicher fangen konnte. Letzterer war es dann auch, der die anschließende TPC zum 14:14-Ausgleich verwandeln konnte. Und es hätte sogar noch besser kommen können, gelang in den beiden nachfolgenden Offense-Drives der Falcons doch zunächst Defense Back Lennart Schwarz eine Interception, dann Defense Liner Lorenz Fromme eine Fumble Recovery. Doch in beiden Fällen schaffet es die Typhoons-Offense nicht, Kapital daraus zu schlagen. Stattdessen beendete wenig später eine weitere Typhoons-Interception ihre Träume vom fünften Sieg in Folge, die die Kölner zum 14:20 in die Endzone der Gastgeber tragen konnten.
Ungeachtet dieser Niederlage führen die Typhoons die Tabelle der U16-Oberliga mit 8:2 Punkten weiterhin an, gefolgt von den punktgleichen Gamecocks, die man im Mai mit 36:07 zurück nach Bonn geschickt hatte.
06:14 38-Yard-Lauf Cologne Falcons, TPC failed
„Fliedner-Schüler“ revanchieren sich für Hinspiel-Niederlage bei den Mammuts: Als Bundesliga-Aufsteiger mit zwei Siegen in die diesjährige Saison der German Football League Juniors (GFLJ) gestartet, hatten die TFG Typhoons am dritten Spieltag Anfang Mai eine alles andere als eingeplante 21:28-Niederlage bei den Mammuts in Münster kassiert. Der Stachel saß tief, zumal die Mannen von Head Coach Dan-Serban Bins auch in den Partien danach nicht mehr als Sieger den Platz verlassen konnten. Bis gestern, als man sich im heimischen Rather Waldstadion mit einem eindrucksvollen 56:07-Heimsieg für die Hinspiel-Niederlage revanchieren konnte.
Keine Chance fur die Munster Mammuts hier gegen Typhoons Defense Liner Alexander Ehrensberger 90 und Linebacker Alexander Kraus 55 (Foto: Michael Pfaff)
Hellwach und hochkonzentriert gingen die Typhoons in die Partie, was diesmal auch für die Units von Offense Coordinator Frank Willemsen galt, die bereits ihren ersten Drive mit Punkten abschließen konnten. Aufs Scoreboard brachte sie Quarterback (QB) Richard Jasper mit einem 1-Yard-QB-Sneak, nachdem ihn zuvor Wide Receiver Julian Berk mit einem Punt-Fake und Christopher Kähler mit einem sicheren Catch nach 50-Yard-Pass in die vielversprechende Feldposition gebracht hatten. Kurz vor Ende des ersten Quarters war es dann Kicker Fabrice Reimann, der mit einem 30-Yard-Fieldgoal auf 9:0 erhöhen konnte.
So richtig auf Touren kam die Typhoons-Offense dann im zweiten Spielabschnitt, woran erstmals in dieser Saison auch die Running Backs der „Fliedner-Schüler“ nachhaltigen Anteil hatten. Den Anfang machte allerdings nochmal QB Richard Jasper, dem ein 22-Yard-Lauf in die Endzone der Gäste gelang, nachdem ihm der Weg dorthin schulbuchmäßig durch seine Offense Line freigeblockt worden war. Die Zeit der Running Backs läutete anschließend Defense Back Dwayne Lieck mit seiner Interception auf Höhe der Münsteraner 25-Yard-Linie ein. Wenig später war nämlich der erste Running-Back-Touchdown der Saison 2017 in trockenen Tüchern, wenngleich er noch aus einem Pass von Richard Jasper auf Jannik Glasmacher resultierte. Den erster Rushing-Touchdown gab es im nächsten Drive der Typhoons-Offense, für den erneut Jannik Glasmacher verantwortlich war, der das Ei nach sehenswerter Ballübergabe durch QB Richard Jasper über 21 Yards in die Gäste-Endzone tragen konnte. Knapp die Hälfte der Distanz reichte kurz vor Halbzeit dann Running-Back-Kollege Fabrice Reimann, der das Ergebnis auf 35:00 stellte, nachdem zuvor noch zwei weitere Punkte durch einen Safety in der Mammuts-Endzone aufs Scoreboard gekommen waren.
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts erhielten aufseiten der Typhoons dann verstärkt Backups Spielzeit, wobei aber auch den Mammuts anzumerken war, dass sie unbedingt noch einmal etwas zeigen wollten. Den verdienten Lohn für die nie aufgebenden Gäste gab es am Ende ihres Eröffnungs-Drives in Halbzeit zwei, den sie mit einem 20-Yard-Pass in die Endzone und einem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) abschließen konnten. Zu mehr als diesen 7 Punkten sollte es aber bis zum Ende der Partie gegen die bärenstarken Jungs von Defense Coordinator Martin Pfeiffer nicht mehr reichen. Stattdessen drehte die Offense der Typhoons nochmal mächtig auf, hatte sie sich doch vorgenommen, die Konzentration bis zum Schlusspfiff hochzuhalten und ein deutlich wahrnehmbares Zeichen zu setzen. So stand es Ende des dritten Quarters 42:07, nachdem auch Running Back Marc Scheepers mit einem 5-Yard-Lauf seine ersten Punkte für die TFG Typhoons gelungen waren und im sechsten Versuch an diesem Tage auch der erste PAT saß.
Auch im letzten Spielabschnitt trieb der inzwischen als QB agierende Jona Willemsen seine Mannen vor allem mit langen Pässen nach vorne, wovon nicht zuletzt Wide Receiver Yerlan Kappassov profitierte. Er war es dann auch, der nach einem verunglückten Snap aufseiten der Typhoons als Schnellster reagierte, sich das Ei schnappte und über 8 Yards in die Endzone der Gäste laufen konnte. Veredelt wurde dieser wie auch der letzte Typhoons-Touchdown des Tages durch Frederic Boßmann, der den Ball beim PAT zwischen die Torstangen zu setzen wusste. Für den Schlusspunkt sorgte dann Defense Back Leon Jansen, der seinen beeindruckenden Auftritt an diesem Tage mit einer 20-Yard-Interception in die Gäste-Endzone krönen konnte. Hingegen hatte der vorangegangene Offense-Drive der Typhoons keine Punkte aufs Scoreboard gebracht, obwohl er für das größte Raunen unter dem Tribünendach des Rather Waldstadions gesorgt hatte. Dafür verantwortlich war Wide Receiver Jöran Gerhold mit einer artistischen Flugeinlage nach einem 52-Yard-Pass von QB Jona Willemsen, die in einem sicheren Catch mündete.
Am Ende des 100. Ligaspiels der U19 Typhoons seit Aufnahme des Spielbetriebs durch die Schulmannschaft im Mai 2007 hieß es 56:07 – die noch offene Rechnung war beglichen. Von daher sollten die Typhoons am kommenden Sonntag mit viel Rückenwind nach Benrath fahren, wo sie im Stadion des dort beheimateten VfL um 15.00 Uhr Gäste der Düsseldorf Panther sind. Losgelöst vom Ausgang dieser Partie und der am letzten Spieltag in Paderborn dürfte den Typhoons als GFLJ-Aufsteiger Platz 4 in diesem Jahr nicht mehr zu nehmen sein, den sie mit 8:8 Punkten auch aktuell innehaben.
09:00 30-Yard-Fieldgoal Fabrice Reimann
15:00 22-Yard-Lauf Richard Jasper, PAT failed
21:00 Jannik Glasmacher nach 20-Yard-Pass Richard Jasper, PAT failed
29:00 Safety Münster Mammuts
35:00 10-Yard-Lauf Fabrice Reimann, TPC failed
35:07 20-Yard-Pass und PAT Münster Mammuts
42:07 5-Yard-Lauf Marc Scheepers, PAT Fabrice Reimann
49:07 8-Yard-Lauf Yerlan Kappassov, PAT Frederic Boßmann
56:07 20-Yard-Interception Leon Jansen, PAT Frederic Boßmann
Die U19 der Troisdorf Jets hat sich auch im fünften Saisonspiel keine Blöße gegeben. Das Team von Head Coach Lorenz Kunkel fegte am Samstag die Essen Assindia Cardinals vom Platz. Beim 56:0-Erfolg hatten die Gastgeber nicht den Hauch einer Chance.

(Foto: Oliver Jungnitsch)
Wenn man bedenkt, dass im Jugendbereich bei einer Differenz von 35 Punkten die so genannte „Mercy Rule“ in Kraft tritt, bei der die laufende Spielzeit nicht mehr gestoppt wird, hätte die das Endergebnis durchaus auch noch deutlicher ausfallen können.
Beide Mannschaftsteile der Jets spielten hochkonzentriert und sorgten so für viele Highlights. 196 eigenen Punkten stehen nach dem Sieg in Essen nur sieben Punkte für die gegnerischen Teams gegenüber. Damit ist den JuniorJets ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Saisonziel gelungen. Mit der German Football League Juniors (GFLJ) hat das A-Jugendteam der Troisdorfer Footballer den Aufstieg in die Jugendbundesliga fest im Blick.
Etwas weniger Erfolg hatten zuvor die RookieJets an gleicher Stelle. Das U16-Team verlor gegen Essen knapp mit 12:22. Beide Jugendteams treten noch einmal am 9. Juli zu Hause gegen Solingen (U19) bzw. auswärts gegen Neuss (U16) an, bevor es in die verdienten Sommerferien geht.
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Bildergalerie zum Spiel - (c) NRW Football
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U19 Beitragsanzahl: 201
U16 Beitragsanzahl: 92
U13 Beitragsanzahl: 41
U10 Beitragsanzahl: 9
Juniors- allgemeine Infos Beitragsanzahl: 90
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