Cheerleading
Das Anfeuern der eigenen Mannschaft und das Animieren der Fans auf den Tribünen gilt allgemein als wichtigste Aufgabe von Cheerleadern. Dass aber weit mehr dahintersteckt, nämlich eine eigenständige Sportart, bei der es auch auf Element auf dem Turnen und der Akrobatik ankommt, wissen viele nicht.
Hier sind die Cheerleaderinnen von Rheinfire zu sehen - Foto: Oliver Jungnitsch
Eine Mischung aus beidem ist das Ziel der nun ins Leben gerufenen Cheerleader-Gruppe der DJK Dom Minden, die sich mit einem Probetraining erstmals in der Öffentlichkeit zeigen will und Interessenten sucht.
Jeder, der Lust hat, den Sport einmal näher kennenzulernen und später bei den Spielen der Minden Wolves oder an Cheerleading-Wettkämpfen teilzunehmen, ist aufgerufen, am kommenden Samstag, 26. November, in die Sporthalle der Bierpohlschule (Bierpohlweg 51, Minden) zu kommen. Beginn ist um 14 Uhr. Die Teilnehmer/innen sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Anmeldungen können per E-Mail an
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Nach zwei eingeschränkten Saisons - aufgrund der Pandemie - soll es in dieser Saison eine gewohnte Wettkampfstruktur geben.
Foto von Felix Labus (zeigt "Rebellious" Team 21/22 auf der deutschen Meisterschaft im Mai 2022)
Am 03. Dezember 2022 wird in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo der Saisonauftakt gefeiert. Beide Teams der Senior Wildcats (Team Ü16, genannt "Rebellious" und "Rising") starten auf der offenen Meisterschaft. Die Kleinsten, die Peewees, starten bereits am 27.11.2022 auf einer Landesmeisterschaft des CCVD-Verbandes. Tabby wird dort im Level 0 zeigen, wie die Jüngsten an Tanz und Akrobatik herangeführt werden. Der Wettkampf findet in Bonn statt.
Rebellious wurde in der letzten Saison deutscher Meister und geht im höchstmöglichen Level (7) an den Start. Das zweite Team der Wildcats ist unter anderem mit vielen Neueinsteigerinnen besetzt und startet in Level 5. Die Sparte der Bielefeld Wildcats durfte noch vor wenigen Wochen im Campwochenende vom eingeflogenen Coach Matjaz Gerbec lernen. Der Slowene ist mehrfach auf den Weltmeisterschaften unterwegs gewesen- als Coach und als aktiver Sportler. Neben dem dänischen Nationalteam trainierte Gerbec bereits erfolgreich andere Teams in Deutschland, der Schweiz, Italien und natürlich auch Slowenien.
Die Saison wird mit der Landesmeisterschaft des CVD für den größten Teil der Bielefeld Wildcats offiziell eingeläutet. Diese wird voraussichtlich Mitte bis Ende März stattfinden. Für Bielefeld gehen dann die Peewee Wildcats "Brave", die Juniors Wildcats, Wildcats "Rebellious", Wildcats "Rising" und voraussichtlich ein neu gebildeter Groupstunt an den Start. Auf diesem Wettkampf gilt es dann die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft zu sichern.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - Sarah Möller
Ein Footballspiel von Rhein Fire wäre ohne die Pyromaniacs Cheerleader kaum denkbar. Schon im ersten Jahr konnte das Danceteam und die Flightcrew von Cheer- und Dancedirektorin Nini Wagner die Zuschauer bei jedem Spiel durch immer neue Showeinlagen begeistern.
Pyromaniacs Cheerleader starten Bewerbungsverfahren für die Saison 2023 - Foto: Oliver Jungnitsch
Nun suchen die Pyromaniacs Verstärkung für die Saison 2023 und starten ab sofort das Bewerbungsverfahren für das Team 2023. Bewerben können sich Tänzerinnen ab 18 Jahren, die bereits über Tanzerfahrung verfügen. Diese muss allerdings nicht aus dem Bereich Cheerleading stammen.
Alle Bewerberinnen werden zu einem Trainingstag am 04.12. eingeladen, am 11.12.2022 findet dann in der Dr. Thompsons Seifenfabrik die abschließende Auswahl des Team 2023 statt. Dazu werden die Teilnehmerinnen vor mehr als 300 Zuschauern und einer Jury zwei einstudierte Tänze präsentieren. Bewerbungen können bis zum 15.11. unter folgendem Link eingereicht werden.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Am Samstag, den 28.05.2022, hieß es für rund 75 Wildkatzen früh aufstehen und den Weg nach Mülheim an der Ruhr antreten. Dort erwartete die Sportler:innen ein starkes Teilnehmerfeld im Rahmen der deutschen Meisterschaften im Cheerleading.
Die Bielefeld Wildcats werden deutscher Meister - Foto: Zaklina Tazbir-Chmura
Gleich nach Ankunft konnten die Junior Wildcats mit der Vorbereitung starten, denn ihr Team ging gleich zu Beginn des Wettkampfes an den Start. Als Vizemeister auf der NRW-Meisterschaft qualifiziert, hatte das Team einen besonderen Ehrgeiz erwiesen. Ein fehlerfreies Programm und mit nur wenigen Wacklern machte die Trainerinnen besonders stolz. Michelle Gehner: „Das Team hat in den letzten Wochen hart gekämpft und nicht aufgegeben. Die Verbesserung um 13 Punkte seit dem Wettkampf im April zeigt, dass sich das harte Training gelohnt hat.“ Letztendlich reichte die Leistung für den siebten Platz. „Das eher unerfahrene Team konnte dennoch in der Vorbereitung die Schwierigkeit der Elemente erhöhen. Wir freuen uns als Trainierinnen besonders über den Zusammenhalt und den Ehrgeiz der Sportlerinnen.“, erklärte Michelle Gehner weiter.
Ungewohnter Weise gingen erst als nächste Starterinnen der Wildcats die Peewees, die jüngste Gruppe, auf die Matte. In einem besonders starken Teilnehmerfeld junger Sportler:innen erkämpften sich die „kleinen Katzen“ den dritten Platz. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung. Das Erlernte der letzten Monate konnte heute zu 100 Prozent gezeigt werden. Wir haben fast ausschließlich unerfahrene, neue Kinder in unserem Team. Dass diese sich vor ein Publikum von über 300 Zuschauer:innen stellen und eine so souveräne Performance ablegen ist mehr, als wir uns erhoffen konnten.“ , so die Coaches . Auch blicken die Trainerinnen sehr zuversichtlich auf eine erfolgreiche nächste Saison.
Nach zwei fehlerfreien Programmen durfte die Rebellious, das „Senior“- Team der Wildcats, die Zuschauer:innen mit ihrem Programm überzeugen. Einen Ausfall durch eine Covid- Infektion, einige Erkältungen und besonders viele Verletzungen aus der Vorbereitungszeit machten es dem Team nicht leicht. Nach einem grandiosen Auftakt bei der Landesmeisterschaft mussten die Meisterinnen dennoch höher stapeln und Schwierigkeiten erhöhen. Die besonders gefährlichen Gegnerinnen aus Freiburg und Wiesbaden waren gut vorbereitet und zeigten ebenso schwierige Elemente. Keines der Seniorteams schaffte jedoch ein komplett fehlerfreies Programm. „Wir können es eigentlich besser, dennoch sind wir mit der Leistung absolut zufrieden“, sagt Trainerin Sarah Möller. „Die Sportlerinnen standen unter enormen Druck, die Anspannung vor Beginn der Routine war fast nicht auszuhalten“ erklärt Trainerin Dilek Boztüy. Am Ende reicht es für den ersten Platz und den Titel des deutschen Meisters. Die Sportlerinnen konnten ihr Glück kaum fassen und das nach zwei Jahren coronabedingter Pause.
CAT-ix (auch mit verletzungsbedingten Ausfällen geplagt) startete in einer ungewohnten Konstellation: Marleen Lohmann und Sarah Möller fielen aus, daher durfte die langjährige Ersatzperson Aliena Handke nun ihre Prämiere feiern und das mit dem bereits mehrfachen deutschen Meistern auf die Matte. Einen besonderen Einsatz zeigt Julia Henkel, Sportlerin bei den Senior- Wildcats und Trainerin der Peewees. Trotz angeschlagener Gesundheit durch mehrere Kapselrisse in den Fingern, sprang sie für das Team ein und glänzt souverän auf der Matte.
Sarah Möller stolz: „Ein meilenweiter Abstand zum zweiten Platz katapultierte CAT-ix wieder an die Spitze Deutschlands, wo Flyer Anna Kästel und ihre Bases sich wohlfühlen.“ Marcus Wippermann, der Karter im CAT-ix Kader bleibt gelassen: „Wir sind untereinander so eingespielt und vertrauen uns, dass die Wettkämpfe zunehmend leichter zu bestreiten sind. Es wirkt beinahe wie ein Training unter Zuschauer:innen.“
„Nun heißt es für die Wildcats die Verletzungen kurieren, neue Kraft über den Sommer tanken und die Zeit an der Sideline bei den Bielefeld Bulldogs genießen, bevor gleich nach den Sommerferien wieder in die neue Wettkampfsaison gestartet wird. Aufgrund der weltweiten Pandemie sieht der Verband davon ab eine Europameisterschaft, oder eine Weltmeisterschaft auszutragen- somit endet die Saison für die Sportler:innen deutlich früher als gewohnt.“, sagt Sarah Möller von den Bielefeld Bulldogs.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - Sarah Möller (redaktionell geändert)
Bielefelder Wildcats fahren zur deutschen Meisterschaft (Foto: Sarah Möller)
Um vier Uhr morgens war für die meisten Wildkatzen die Nacht zu Ende und sie machten sich mit dem Bus gemeinschaftlich zur Veranstaltung auf. Vor Ort haben die Veranstalter deutlich auf herrschende Verordnungen geachtet und den Wettkampf mit strengen Kontrollen der Impf- und Testnachweise, sowie dem Tragen einer Maske, durchgeführt.
Kaum angekommen ging es für die Kleinsten auch schon los: Warm-Up. Der Zeitplan war sehr eng getaktet, sodass auch die Juniors schon bald nachfolgten. Zeitgleich mit dem Auftritt der Peewees durften sich die Senior Wildcats aufwärmen. Die kleinsten Wildkatzen zeigten ein solides und fast fehlerfreies Programm. Trainerin Julia Henkel war sehr erleichtert, dass alles so gut funktioniert hat. Schwester Nina Henkel, ebenfalls Trainerin der Peewees: „Diese Leistung konnten wir im Training nicht abrufen. Die Kinder haben heute gestrahlt wie noch nie und sich sehr gut konzentriert. Wir als Trainerinnen haben schon in der Routine gemerkt, dass wir gute Punkte bekommen werden.“
Und auch die Jury war überzeugt von der Leistung: die Peewees sind neuer Landesmeister 2022 und fahren im Mai zur deutschen Meisterschaft nach Mülheim.
Kurz darauf sollte der Auftritt der Juniors starten. „Am Freitag mussten wir noch eine Pyramide umbauen, da wir kurzfristig einen Ausfall verbuchen mussten.“, so Leonie Böcker. „Diese war wirklich klasse. Alle haben sich nochmal fokussiert, um diese Stelle des Programms zu meistern.“ Leider war die Routine der Juniors mit einigen Fehlern versehen, sodass auch die Juroren Punkte abziehen mussten. Im Teilnehmerfeld von vier startenden Teams konnte sich die Wildcats-Jugend dennoch durchsetzen und zieht mit einem guten zweiten Platz zur deutschen Meisterschaft ein.
Zum Mittag durften dann die Senior Wildcats zeigen, worauf sie sich in den letzten Monaten intensiv vorbereitet haben. Das Team hat noch bis Freitagmittag bangen müssen, ob sie in geplanter Konstellation zum Wettkampf fahren können, da sich eine Sportlerin mit Covid infiziert hatte. Glücklicherweise endete die Quarantäne am Freitag und so konnten sich die Wildcats in voller Stärke präsentieren. „Ich habe so sehr gehofft, dass das Team die Leistung abrufen kann, die wir im Training erarbeitet haben. Das Team besteht derzeit aus 25 aktiven Sportlerinnen, die enorm ehrgeizig sind und daher schon fest mit einer Teilnahme an der deutschen Meisterschaft rechneten.“, berichtet Sarah Möller, Trainerin der Seniors. Und so sollte es auch kommen. Ein beinahe fehlerfreies Programm mit schwierigen Elementen begeisterte Publikum und Jury. Der erste Platz war dem Team sicher. CAT-ix verdoppelte die Punkte der Gegner und gewann somit mit deutlichem Abstand in der Zusatzkategorie „Groupstunt“. Yvonne Rafinski, die Trainerin der sieben Sportlerinnen sah diesen Wettkampf als guten Auftakt: „Es gab durchaus einige Wackler und es wurde nicht jedes Element gezeigt. Alles in Allem konnte aber ein guter Grundstein für die Saison gelegt werden. Für die deutsche Meisterschaft werden wir die Skills noch ausbauen und festigen müssen.“
Gegen Nachmittag war der gut durchplante Wettkampftag dann schon wieder vorbei. Die Wildcats trafen in Bielefeld unter Applaus der stolzen Eltern ein. Nun müssen sich die Sportler:innen ausruhen, bevor die Saison der Bielefeld Bulldogs losgeht. Parallel zur Saison wird für den Wettkampf trainiert, der hoffentlich ebenso erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Weitere Beiträge …
- Die Bielefeld Wildcats starten in die Saison
- Wildcats kehren noch nicht aus der Coronapause zurück
- Die PeeWees kommen!
- Neues Team, neue Trainerinnen – Cheerleader wollen durchstarten
- Pantherettes starten mit Probetrainings Vorbereitung auf neue Saison
- Nach 29 Jahren in die Cheerleader-Rente
- Zwei zweite Plätze für die Wildcats
- Ein weiterer Prüfstein für die Wildcats
- DCC lädt zum Workshop mit Europameister Constantin Stalzer
- Die Pantherettes laden zum Probetraining in allen Altersstufen
News (Cheerleading) Beitragsanzahl: 19
Auswahlen (Cheerleading) Beitragsanzahl: 66
Seite 3 von 17