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Der Schultenhof bleibt für die Bochumer Rebels eine wahre Festung. Auch am vergangenen Samstag (05.10.2024) zeigten die Hausherren ihre Dominanz auf heimischem Rasen und gewannen souverän mit 31:7 gegen die Rheine Raptors. Der Sieg war jedoch nur noch Formsache, da die Rebels bereits vor den letzten beiden Spielen als Meister der Verbandsliga (Gruppe Ost) feststanden. Die beiden Begegnungen gegen die Rheine Raptors hatten daher kaum noch Einfluss auf die Tabelle und waren eher Muster ohne Wert.
Niklas Deutscher war wieder ein Garant für Punkte der Bochum Rebels, auch wenn er diesen Ball nicht festhalten konnte - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel startete um 17:00 Uhr mit dem Kickoff der Rheine Raptors, doch die Bochumer machten früh klar, dass sie die Partie bestimmen würden. Im ersten Drive gelang Jan Malte Jarchow ein Lauf über fünf Yards, der den ersten Touchdown der Partie einbrachte. Mit dem erfolgreichen PAT von Dominik Falk stand es schnell 7:0. Falk war es auch, der im weiteren Verlauf des ersten Viertels mit einem Fieldgoal auf 10:0 erhöhte.
Die Rebels spielten weiterhin dominant und beeindruckten das Publikum im Schultenhof-Stadion mit einem spektakulären Reverse von Niklas Deutscher. Sein Lauf über 60 Yards führte zum zweiten Touchdown der Bochumer. Mit dem Extrapunkt von Falk bauten die Rebels ihren Vorsprung auf 17:0 aus. Kurz vor der Halbzeitpause vergaben die Rheine Raptors noch die Chance auf ein Fieldgoal, während Jarchow erneut mit einem Lauf in die Endzone punktete. Mit 24:0 ging es in die Pause.
Nach der Halbzeitpause zeigten die Gäste aus Rheine ein kurzes Lebenszeichen. Ein beeindruckender Lauf ihrer Nummer 12 über 80 Yards führte zum einzigen Touchdown für die Raptors. Max Quandt traf den Extrapunkt, sodass der Zwischenstand 24:7 lautete.
Im letzten Viertel machten die Rebels jedoch endgültig den Sack zu. Ein weiterer Touchdown von Niklas Deutscher, nach einer Interception von Ole Kollrich und einem gelungenen Fakepunt von Nick Jungnitsch, stellte den Endstand von 31:7 her. Falk traf auch diesen PAT sicher.
Nach dem Spiel feierten die Bochumer ausgelassen auf dem Platz. Grund zur Freude gab es genug – neben dem Sieg gab es auch für jeden Touchdown der Rebels 10 Liter Freibier, was die Stimmung im Stadion zusätzlich anheizte.
Das nächste und letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams findet am 26. Oktober 2024 in Rheine statt, wo die Rebels erneut auf die Raptors treffen werden. Die letzte Heimniederlage der Rebels datiert übrigens vom 21. August 2022, als sie mit 0:48 gegen die Coesfeld Bulls verloren. Seitdem sind die Bochumer ungeschlagen – und im Schultenhof anscheinend unschlagbar.
Unsere Bildergalerie mit 99 Fotos:
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Teams: |
1. Quarter: |
2. Quarter: |
3. Quarter: |
4. Quarter: |
Total: |
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Bochum Rebels |
10 |
14 |
O |
7 |
31 |
|
Rheine Raptors |
O |
O |
7 |
O |
7 |
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Trotz höchstem Saisonscore kehren Mönchengladbachs American Footballer mit leeren Händen aus Wesseling zurück.Nach einem spannenden und punktereichen Spiel hatten die Hausherren am Ende das glücklichere Ende für sich: Mit 40:35 (0:14/24:7/8:7/8:7) mussten sich die Seniors des MG Wolfpack am vergangenen Sonntagnachmittag den Wesseling Blackvenom geschlagen geben.
MG Wolfpack Seniors Einlauf - Foto: M.Hohnen/Archiv
Die Gastgeber, die bis dato erst ein Spiel gewonnen hatten, trumpften mit einer überragenden Leistung ihres Quarterbacks Jeremy Davies auf, dessen Spiel die Defense des Wolfpacks nur im ersten Quarter kontrollieren konnte. Umgekehrt zeigte sich auch die Offense der Mönchengladbacher in guter Form – vor allem das Laufspiel bescherte dem Team mit 35 Punkten den höchsten Score der Saison. Am Ende war dies jedoch nicht genug, um den Vitusstädtern zwei Punkte und damit die Chance auf den dritten Platz in der Abschlusstabelle zu sichern.
Die Punkte für das MG Wolfpack erzielten #92 Kilian Albrecht mit vier und #3 Serge Bowkun mit einem Touchdown, alle PATs verwandelte #41 Niklas Schützendorf.
Im finalen und zweiten Aufeinandertreffen beider Teams, angesetzt für Sonntag, den 27.10. (Kick-off: 13:00 Uhr) in Mönchengladbach, geht es für beide Mannschaften auf dem Papier um nichts mehr: Selbst bei einem zweiten Sieg über das Wolfpack würde Wesseling den letzten Tabellenplatz und damit den Abstiegsrang nicht mehr verlassen (die dann punktgleichen Bulldozer hätten im direkten Vergleich die Nase vorn). Die Mönchengladbacher könnten auch im Falle eines Sieges den viertplatzierten Mammuts nicht mehr einholen (da beide Spiele gegen Münster verloren gingen). So geht es im Rückspiel Ende Oktober nur noch „um die Ehre“ – mit einem Mönchengladbacher Team, das seit Sonntag noch eine offene Rechnung hat.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Mit einem am Ende deutlichen 28:0 (7:0/14:0/0:0/7:0)-Erfolg über den Ligakonkurrenten Düsseldorf Bulldozer beendete das MG Wolfpack am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel und wahren damit die Chance auf den dritten Tabellenplatz in der Oberliga.

Die knapp 200 Zuschauer, die sich trotz des herbstlichen Wetters im Stadion Odenkirchen-Süd eingefunden hatten, sahen eine abwechslungsreiche Partie, in der die Gäste größtenteils auf Augenhöhe mit dem Wolfsrudel agierten.
Dank einer im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbesserten Leistung der Mönchengladbacher Offense und einer Defense, die nur zu Beginn etwas überrascht wirkte, kontrollierten die Vitusstädter weite Teile des Spiels und freuten sich am Ende verdient über die zwei Pluspunkte. Diese sicherten nicht nur endgültig den Klassenerhalt, sondern bewahren ihnen auch die Chance, in den letzten beiden Spielen gegen Wesseling (06.10. auswärts und 27.10. in MG) noch weiter in der Tabelle aufzurücken. Bei zwei Siegen gegen den Blackvenom könnte das MG Wolfpack sogar Dortmund vom dritten Tabellenplatz verdrängen, da die Mönchengladbacher im direkten Vergleich mit den Giants vorne liegen (das Wolfpack gewann beide Spiele).
Die Punkte für Mönchengladbach erzielten #4 Tom Siegel, #5 Taylor, #7 Dave Engel und #32 Sebastian Thiel jeweils per Touchdown, alle PATs verwandelte #41 Niklas Schützendorf sicher.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Am 29. September 2024 fand das lang erwartete Saisonfinale der NRW-Liga statt, in dem die Bocholt Rhinos als Tabellenerster die Neuss Legions, den Zweitplatzierten, empfingen. Das Spiel wurde um 15:00 Uhr mit dem Kickoff der Gäste eröffnet und endete mit einem entscheidenden 26:12-Sieg für die Neusser, die damit den Meistertitel holten und ihre 12:22-Heimspielniederlage wettmachten.
Neuss feiert Meisterschaft, doch Rhinos beeindrucken mit starkem Neustart - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Partie begann mit einem Blitzstart der Neuss Legions. Nachdem die Rhinos ihren ersten Drive mit einem Punt beendeten, erzielten die Neusser im ersten eigenen Drive sofort einen Touchdown. Quarterback Jakob Jäschke fand mit einem präzisen Pass einen seiner Wide Receiver in der Endzone. Allerdings misslang die anschließende Two-Point-Conversion, sodass es zunächst 0:6 stand.
Die Antwort der Rhinos ließ nicht lange auf sich warten. Youri Üffing gelang ein spektakulärer Kickoff-Return-Touchdown, der den Ausgleich zum 6:6 brachte, nachdem der Point after Touchdown (PAT) jedoch ebenfalls nicht erfolgreich war. In der Folge schien das Momentum zunächst auf Seiten der Rhinos zu liegen, als Defensive Back Maximilian Elting eine wichtige Interception fing. Doch die Gastgeber konnten diese Gelegenheit nicht nutzen. Quarterback Luke Klein-Hitpaß warf in der Endzone eine Interception, und die Neusser behielten die Oberhand.
Noch vor der Halbzeitpause schlugen die Legions dann doppelt zu. Zwei Pass-Touchdowns und ein erfolgreicher PAT sorgten für einen klaren 6:19-Vorsprung für die Gäste.
Im dritten Quarter bauten die Neusser ihre Führung weiter aus. Erneut war es ein Pass von Jäschke, der in der Endzone für Punkte sorgte, und der PAT erhöhte den Spielstand auf 6:26. Obwohl die Bocholt Rhinos im letzten Quarter durch einen weiteren Touchdown auf 12:26 verkürzen konnten, ließen die Gäste keine weiteren Punkte mehr zu.
Während die Neuss Legions ausgelassen ihren NRW-Liga-Meistertitel feierten, zeigte sich Marcel Seidel, Head Coach der Rhinos, trotz der Niederlage stolz auf sein junges Team. Mit vielen neuen Spielern in den Reihen habe Bocholt einen Neustart hingelegt, der zuversichtlich in die Zukunft blicken lasse. Die Neuss Legions krönten ihre starke Saisonleistung mit einem dominanten Auftritt im Saisonfinale und können sich verdient NRW-Liga-Meister 2024 nennen, denn sie erzielten die meisten Punkte und ließen die wenigsten zu.
Bildergalerie zum Spiel:
| Teams: | 1. Quarter: | 2. Quarter: | 3. Quarter: | 4. Quarter: | Total: |
| Bocholt Rhinos | 6 | O | O | 6 | 12 |
| Neuss Legions | 6 | 13 | 7 | O | 26 |
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Trotz einer starken Leistung im Playoff-Halbfinale gegen die Potsdam Royals beenden die New Yorker Lions mit einer 25:6 (12:0; 0:0; 13:6; 0:0) Niederlage ihre Erima-GFL-Saison 2024.
Quarterback Donavan Isom (#18) hatte einen schweren Stand - Foto: Fabian Uebe
Im Potsdamer Stadion am Luftschiffhafen gewannen die Lions den Coin Toss und entschieden sich für den Kick-Off durch Luca Jeckstadt. Nach einem kurzen Kick und ebenso kurzen Return durch Potsdams Joshua Wünsch starteten die Royals auf Höhe der 45-Yard-Linie ihren ersten Angriffsdrive. Die Verteidigung der Braunschweiger setzte Royals-Ausnahmespielmacher Jaylon Henderson von Beginn an unter Druck. Lukas Baumann erzielte unter anderem den ersten Sack des Spiels zugunsten der Löwen. Nach drei erfolglosen Versuchen mussten die Gastgeber ihre erste Angriffsserie mit einem Punt beenden.
Während die Defense der Lions von Beginn an im Spiel war, tat sich der Angriff schwer, einen Rhythmus zu finden, und musste sich ebenfalls nach nur wenigen Spielzügen wieder vom Angriffsrecht trennen. Besser lief es für die Potsdamer im nächsten Angriff. Nach zwei Läufen und einem neuen First Down fand Jaylon Henderson seine Lieblingsanspielstation Brendan Beaulieu mit einem 66-Yard-Pass zum ersten Touchdown und zur 6:0-Führung (TPC nicht gut) für die Royals. Die Löwen hatten weiterhin Schwierigkeiten, auch wenn Luc Meacham nach einem Pass von Donavan Isom für das erste First Down des Spiels zugunsten der Braunschweiger sorgte. Letztlich beendete ein weiterer Punt die Angriffsbemühungen. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel kamen die Hausherren erneut in Reichweite der Lions-Endzone. Wide Receiver Tommy Wilson und Quarterback Jaylon Henderson brachten ihr Team bis an die 17-Yard-Linie heran. Schließlich war es Henderson selbst, der mit einem 12-Yard-Lauf den Spielstand auf 12:0 (PAT nicht gut) erhöhte.
Das zweite Viertel wurde von den Verteidigungsreihen beider Mannschaften dominiert. Der Angriff der New Yorker Lions fand weiterhin keine Mittel und Wege, die starke Abwehr der Potsdam Royals zu durchbrechen. In zwei Angriffsserien gelang ihnen kein First Down, und sie mussten ohne Erfolgserlebnis das Spielfeld verlassen. Auch die Potsdam Royals bissen sich im zweiten Quarter die Zähne an der Löwen-Defense aus. Zwar bewegten sie den Ball über das Feld und erzielten Raumgewinn sowie First Downs, doch der Weg in die Endzone der Braunschweiger blieb ihnen verwehrt. Auch ein erster Versuch kurz vor der Halbzeit auf Höhe der 20-Yard-Linie der Lions führte nicht zum Erfolg. Die Lions-Verteidigung wehrte alle vier Versuche der Royals ab, in die Endzone vorzudringen, und konnte somit die „“ im zweiten Viertel halten.
Nach der Halbzeitpause musste die Offense der Lions erneut nach kurzer Zeit mit einem Punt das Angriffsrecht abgeben. Die Potsdam Royals hingegen waren gleich wieder im Spiel und standen nach nur zwei vollständigen Passfängen von Thomas Jenkins schnell an der 9-Yard-Linie Braunschweigs. Kurze Zeit später erhöhte Heiko Bals den Spielstand mit einem 3-Yard-Lauf auf 19:0 (PAT H. Bals).
Es folgte der erste erfolgreiche Drive der Lions. Von der eigenen 35-Yard-Linie beginnend, führten Donavan Isom und Tyrrell Bovelle mit Läufen sowie Luc Meacham mit einem 21-Yard-Passfang ihr Team tief in die Spielfeldhälfte der Potsdamer. Den Anschlusstouchdown zum 19:6 (TPC nicht gut) erzielte Donavan Isom mit einem 4-Yard-Lauf. Wer jetzt auf eine Aufholjagd der Löwen hoffte, wurde leider im folgenden Drive der Royals enttäuscht. Von der eigenen 30-Yard-Linie ging es Yard um Yard für die Hausherren voran. Die Lions-Defense setzte immer wieder Akzente, doch reichte es nicht aus. Letztlich war es erneut die Kombination Henderson auf Beaulieu, die über 10 Yards den Spielstand auf 25:6 (TPC nicht gut) erhöhte.
Im vierten und letzten Viertel versuchten die New Yorker Lions nochmals alles, um eine Ergebniskorrektur zu erzielen. Die Verteidigung schaffte es wie im zweiten Viertel, eine weiße Weste zu behalten und die Potsdamer aus der eigenen Endzone fernzuhalten. Braunschweigs Angriff bewegte zwar den Ball mit Lauf- und Kurzpassspiel in Richtung der gegnerischen Endzone, doch der finale Schritt blieb ihnen verwehrt. Somit blieb es beim 25:6 für den amtierenden Titelverteidiger, die Potsdam Royals, die erneut den Einzug in den Erima GFL Bowl feiern können. Gegner am 12. Oktober in Essen sind die Dresden Monarchs, die im zweiten Halbfinale die Hildesheim Invaders mit 27:13 besiegen konnten.
12:00 – 12-Yard-TD-Lauf J. Henderson (PAT nicht gut)
19:00 – 3-Yard-TD-Lauf H. Bals (PAT H. Bals)
19:06 – 4-Yard-TD-Lauf D. Isom (TPC nicht gut)
25:06 – 10-Yard-TD-Pass J. Henderson auf B. Beaulieu (TPC nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions (redaktionell geändert)
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- Minden Wolves feiern Aufstieg und „Perfect Season“ mit 39:0-Sieg
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