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Stand: 12.07.2017 / 14:50:01
German Football League
| Nord | 15.07. | Hildesheim Invaders vs. Kiel Baltic Hurricanes | 16:00h | Eintrachtstadion | |||
| Nord | 15.07. | Berlin Adler vs. Dresden Monarchs | 16:00h | Poststadion | |||
| Süd | 15.07. | Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 18:00h | GAZI-Stadion | |||
| Süd | 15.07. | Ingolstadt Dukes vs. Samsung Frankfurt Universe | 18:30h | ESV-Stadion | |||
| Nord | 16.07. | Berlin Rebels vs. NewYorker Lions Braunschweig | 15:00h | Wilmersdorf | |||
German Football League 2
| Nord | 15.07. | Essen Assindia Cardinals vs. Potsdam Royals | 17:00h | Am Hallo | |||
| Nord | 15.07. | Lübeck Cougars vs. Rostock Griffins | 17:30h | Phönixstadion | |||
| Nord | 16.07. | Paderborn Dolphins vs. Bonn Gamecocks | 15:00h | H.-Löns-Stadion | |||
| Süd | 16.07. | Albershausen Crusaders vs. Kirchdorf Wildcats | 15:00h | Waldstadion | |||
| Nord | 16.07. | Langenfeld Longhorns vs. Düsseldorf Panther | 16:00h | Jahnstadion | |||
| Süd | 16.07. | Fursty Razorbacks vs. Nürnberg Rams | 16:00h | Auf der Lände | |||
Damenbundesliga
| B | 23.07. | München Rangers vs. Allgäu Comets | 11:00h | Dantestadion | |||
| B | 23.07. | Mainz Golden Eagles vs. Munich Cowboys | 15:00h | BSA Mombach | |||
2. Damenbundesliga
| Nord | 22.07. | Hamburg Blue Devilyns vs. Hannover Grizzlies | 15:00h | Hemmingstedter Weg | |||
| Nord | 22.07. | Braunschweig FFC vs. Spandau Bulldogs | 15:00h | Rote Wiese | |||
| Süd | 23.07. | Stuttgart Scorpions Sisters vs. Tübingen Red Knights | 20 | : | Wertung | ||
| Süd | 23.07. | Saarland Hurricanes vs. Crailsheim Hurricanes | 15:00h | Matzenberg | |||
Deutsche Flag Football Liga
| Nord | 15.07. | Kiel Baltic Hurricanes vs. Hamburg Ravens | 15:00h | Moorteichwiese | |||
| West | 16.07. | Hildesheim Invaders vs. Assindia Fire Birds | 15:00h | A.d.Sportplätzen 10 | |||
| Nord | 22.07. | Hamburg Pioneers Snappers vs. Hamburg Ravens | 15:00h | Stadtpark Jahnring | |||
ERGEBNISDIENST AFVD
Die Damen der Wupppertaler Greyhounds sichern sich nach erfolgreichem Spiel als klarer Tabellenführer der 2. Damenbundesliga West2 einen Playoffplatz.
Für beide Teams ging es am Sonntag um alles, denn der Gewinner zieht in die Playoffs ein, für den Verlierer ist die Saison zwar nicht vorbei, aber sie müssten jeweils ein Heim- sowie ein Auswärtsspiel gegen den Dritt- und Viertplatzierten der DBL2 West1 absolvieren. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass zu diesem Spiel gegen die Bielefelder Bulldogs Ladies 200 Zuschauer nach Wuppertal kamen, um die beiden Teams anzufeuern.
Die Wuppertaler Greyhounds begannen das Spiel im 1. Quarter, dennoch returnten die Bielefelder mit dem Angriffsrecht und knüpften dort an, wo sie beim Heimspiel am 27. Mai zuvor aufgehört hatten. Mit einem gutem Laufspiel marschierten die Bulldogs in Richtung Wuppertaler Endzone, machten nach einem First Down 2 Minuten nach den Kick Off einen Touchdown und gingen mit 00:06 in Führung, der darauf kommende PAT war nicht gut und es gelang ihnen dadurch keine weiteren Punkte zu erzielen.
Foto: Frank Pechtel
Nach einer 5-Yard-Strafe für die Greyhounds gelang es den Wuppertalern dennoch, nach zwei First Downs, jeweils an der gegnerischen 45 und 15 Yardline nach einer Auszeit und nur noch 5 Yards vor der gegnerischen Endzone einen Touchdown, ausgeführt durch Quarterback Robin Lina Arndt und Alina Rettke, zum Ausgleich von 06:06 zu erzielen, die 2-Point Conversion, ebenfalls von beiden ausgeführt, war gut und Wuppertal ging mit 08:06 auf dem heimischem Field in Führung.
Im zweiten Quarter ließ die Offense der Greyhounds ihre Gegner aus Bielefeld nur noch selten zum Zug kommen. Durch einen 40-Yardlauf von Carola Gleixner sowie einen 65-Yardlauf durch Lea Wintjes gelangen den Footballerinner aus Wuppertal zwei weitere Touchdowns und bauten somit die bisher verdiente Führung zur Halbzeit zu einem 20:08 aus.
Foto: Frank Pechtel
In der Halbzeit war es den Windhunden bereits klar, dass sie keine Zweifel mehr an einem Sieg haben müssen,denn die gute Arbeit der Defensive Line vertreten durch Ricky Jahnke ,Nadja Schaefer ,Jessica Taubenheim und Jana Krüger zeigte den Bulldogen deutlich das es heute sehr schwer werden würde weitere neue Versuche zu erzielen. Der Angriff der Greyhonds kam somit immer wieder in aussichtsreicher Position aus Feld und so war es dann Runningback Carola Gleixner die im 3. Quarter zweimal bis in die Endzone lief und zwei weitere Touchdowns zum 32:06 Zwischenstand erzielen konnte. Im letzten Quarter gelang es Bonnie Menzel einen Pass von Arndt zu fangen und erzielte damit einen Touchdown, somit kam es zum Endstand von 38:06.
Bis zum Viertelfinale im September ist noch einiges zu tun. Head Coach Volker Taubenheim zeigte sich sichtlich begeistert, teilte aber dennoch folgendes mit: "Wir haben etliches umgestellt sowie auch neue Spielzüge ausprobiert. Einiges hat schon sehr gut funktioniert, aber es gibt genug an dem wir bis zum Viertelfinale noch zu arbeiten haben".

Foto: Frank Pechtel
Nun geht das gesamte Damenteam erst einmal in die verdiente Sommerpause um sich dann voll auf die Playoffs zu konzentrieren.
Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“. Das wusste schon der Hamburger Dichter Matthias Claudius. So gesehen haben die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies nach ihrem gestrigen Ausflug zu den Cologne Crocodiles eine Menge Gesprächsstoff. Wenn auch nicht zwingend positiven…

Huskies-Quarterback John Uribe erzielt den zweiten Hamburger Touchdown gegen Köln (Foto: Stephan Partisch)
Mit 16:51 ging auch das neunte von neun Spielen verloren, die Hamburger kleben am Tabellenende der GFL fest. Dabei stand die Partie in der Domstadt auch unter keinem guten Stern: Fast 11 Stunden dauerte die Anreise aus Hamburg mit dem Bus. Der Grund: Nach einem Zwischenstopp an der Autobahnraststätte Dammer Berge gab das Getriebe des Mannschaftsbusses den Geist auf, erst nach fünfstündiger Zwangspause ging es weiter Richtung Köln. Eigentlich sollte der Kickoff um 15 Uhr im Sportpark Höhenberg, durch die verspätete Anreise wurde dieser Termin drei Stunden nach hinten verlegt.
Im Spiel selbst war dann von Müdigkeit nach dem langen Horror-Trip auf Seiten der Huskies zunächst nichts zu spüren. Zweimal ging das Team von Head Coach Sean Embree in Führung, zur Pause stand ein knappes 16-21 aus Huskies-Sicht auf dem Scoreboard. In Hälfte zwei war es dann allerdings vorbei mit der Hamburger Herrlichkeit, die lange Reise forderte dann doch ihren Tribut. Zwar tauchte man mehrere Male in der Red Zone des Gastgebers auf, unnötige Strafen verhinderten dann aber zählbare Erfolge. „Der schwerste Gegner sind wir selbst“, kritisierte Embree nach der Partie. „Wir stehen an der 5-Yard-Line der Kölner, aber durch zwei Strafen katapultieren wir uns selbst sogar aus der Fieldgoal-Range. Das ist nicht zu akzeptieren“. Negativer „Höhepunkt“ in einem wahren Strafenfestival auf Hamburger Seite war die Herausstellung von Defense Lineman Sergio Sa Borges Dju nach mehreren persönlichen Fouls.
In der nun anstehenden dreiwöchigen Sommerpause der Liga gibt es für die Huskies keinen Urlaub. Embree: „Wir können es uns nicht erlauben, Ferien zu machen. Wir müssen weiter an uns arbeiten, um für die dann anstehenden Aufgaben besser gerüstet zu sein“. Für die Hamburger Busreisenden endete der Trip an den Rhein übrigens am Montag Morgen um 4 Uhr. Viel Zeit zum Ausschlafen vor dem Job oder dem Studium blieb da nicht…
Wer nach der herben Klatsche im Lokalderby bei den Düsseldorf Panthern vor Wochenfrist Auflösungserscheinungen, Selbstzerfleischung o.Ä. aufseiten der Typhoons erwartet hatte, wurde am gestrigen Sonntag in Paderborn bitter enttäuscht. Zwar unterlagen die „Fliedner-Schüler“ beim Tabellenzweiten Dolphins mit 10:44, sahen dabei phasenweise aber deutlich besser aus, als man es angesichts des Ergebnisses vermuten könnte.
Foto: Susanne Paprotny
So sahen die mitgereisten Fans im altehrwürdigen Hermann-Löns-Stadion ein Team, das von Anfang auf Wiedergutmachung aus war und alles daran setzte, die Eindrücke vom vergangenen Sonntag vergessen zu machen. Hängende Köpfe gab es dabei nichtmals zu sehen, nachdem man bereits kurz nach Beginn des zweiten Quarters mit 00:21 zurücklag, wozu nicht zum ersten Mal in dieser Saison Fehler aufgrund von Unkonzentriertheiten geführt hatten. Überworfene Snaps, vermeidbare Fumbles, um Zentimeter verpasste Catches, missglückte Punts, wenig herzhafte Tackles - auch gestern gab es wieder das volle Repertoire. Man machte Yards, bewegte die Kette, holte First Downs - nur fehlte am Ende die letzte Durchschlagskraft, sich auch gebührend zu belohnen. Ein Musterbeispiel dafür der Drive nach dem dritten Dolphins-Touchdown: Mit einem langen Pass hatte Quarterback Jona Willemsen Wide Receiver Fabian Büßelmann bedient, der das Ei anschließend bis Inches vor die Paderborner Endzone vortragen konnte. Was folgte, waren zwei nicht erfolgreiche Quarterback-Sneaks und ein überworfener Snap, sodass schließlich Kicker Fabrice Reimann dafür sorgen musste, dass die ersten Punkte aufs Scoreboard kamen.
Ähnliche Unvollkommenheit deutete sich auch im dritten Quarter an, nachdem die Dolphins inzwischen mit drei weiteren Dolphins-Touchdowns davongezogen waren. Die Typhoons, nichts mehr zu verlieren, spielten ihren vierten Versuch in der eigenen Spielhälfte aus, wobei der Snap ein weiteres Mal deutlich zu hoch ausfiel. Allerdings konnte dieses Mal Kicker Frederic Boßmann die Situation retten, der blitzschnell reagierte, sich das Ei schnappte und zu einem neuen First Down lief. Was folgte, waren zwei mustergültige Pässe von QB Jona Willemsen auf Christopher Kähler und Richard Jasper, die die Mannen von Offense-Coordinator Frank Willemsen auf die gegnerische 1-Yard-Linie brachten. Für die fehlenden Inches sorgte anschließend Running Back Jannik Glasmacher, bevor Kicker Fabrice Reimann mit seinem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) auf 10:42 stellte. Für den Endstand sorgte schließlich ein Safety im letzten Quarter, nachdem es den Typhoons zuvor nicht gelungen war, sich nach einem Dolphins-Punt bis Inches vor die Typhoons-Endzone zu befreien.
Durch diese Niederlage beenden die TFG Typhoons um Head Coach Dan-Serban Bins die GFLJ-Saison 2017 mit 8:12 Punkten auf einem vor der Saison sicherlich nur von den Kühnsten aller Optimisten erwarteten vierten Tabellenplatz, während die Paderborn Dolphins gemeinsam mit den Düsseldorf Panthern in die Playoffs einziehen.
14:00 6-Yard-Lauf und PAT Dolphins
21:00 4-Yard-Lauf und PAT Dolphins
21:03 30-Yard-Fieldgoal Fabrice Reimann
28:03 10-Yard-Lauf und PAT Dolphins
35:03 9-Yard-Pass und PAT Dolphins
42:03 1-Yard-Lauf und PAT Dolphins
42:10 1-Yard-Lauf Jannik Glasmacher, PAT Fabrice Reimann
42:10 Safety Dolphins
Am Ende des Spiels, welches von „innogy“ exklusiv präsentiert wurde, stand man ohne Punkte dar. Mit 22:33 ging der Sieg an die Gäste aus Langenfeld. Dabei war mehr drin, doch man hat zahlreiche Chancen das Spiel für sich zu entscheiden liegen lassen. Erst der letzte Drive des Gegners machte alle Chance auf Punkte zu Nichte. Zuvor war man nach schwachem Start immer wieder in Reichweite und hatte durchaus auch Chancen auf den Sieg.

Quarterback Donnie Avant mit Ball (Foto: Dirk Unverferth)
Ein langer Drive der Longhorns im letzten Viertel, welcher am Ende in einem Touchdown endete, begrub alle Hoffungen der Assindia Cardinals, gegen die Gäste aus Langenfeld einen Heimsieg einfahren zu können.
Es begann wenig verheißungsvoll für die Cardinals. Die Gäste langen schnell mit 0:12 in Führung. Zwei Touchdowns ohne erfolgreiche Extrapunktversuche ließ zunächst nichts Gutes erahnen, doch die „Men In Green“ kamen stark zurück und fanden zur Freude der Fans in das Spiel. Zwei schnelle Aktionen und es hieß durch Moritz Petzold nur noch 7:12. Nur einen Spielzug der Longhorns später fing Michael Dudek den Pass spektakulär ab. Es ging 19 Yards in Richtung der Endzone von Langenfeld und brachte Quarterback Donnie Avant so in eine gute Position. Am Ende kam es kurz vor dem Viertelende zu einem Fieldgoal zum 10:12 durch Toby Nick.

Toby Nick mit Ball (Foto: Dirk Unverferth)
Im zweiten Viertel hatten lange beide Defensivformationen das sagen. Auf beiden Seiten ging es kaum vorwärts. Begünstigt durch einen Fehler in der Defense konnten die Langenfelder die Führung wieder auf 10:19 ausbauen. Doch die Cardinals hatten noch vor der Pause die Antwort. Ein starker Drive kurz vor der Pause endete in der Langenfelder Endzone. Kurtis Oveson fing den Pass von Donnie Avant und brachte ihn über 19 Yards über die Goalline. Es hieß kurz vor der Pause 16:19 und das Spiel war somit wieder völlig offen.
Im dritten Viertel waren es erneut die Defenseformationen, welche lange das Spiel bestimmten. Ein Fumble in der Cardinals Offense brachte die Gäste aus dem Rheinland erneut einen Touchdown zum 16:26 nach vorne. Der Ballgewinn wurde schnell in Punkte umgelegt.
Konnte man die eigenen Fehler vermeiden und den Gegner unter Druck setzen, war im letzten Viertel durchaus mehr möglich. Entsprechend engagiert ging es in den letzten Abschnitt. Fabian Schorn, der jetzt als Quarterback zum Einsatz kam, fand zunächst für 45 Yards Samuel Grotz. Es kam zu einem vierten Versuch und Fabian Schorn blieb cool. Erneut war über 45 Yards Samuel Grotz der Empfänger des Balls, doch diesmal hieß es dazu, Touchdown Assindia Cardinals. Mit 22:26 war jetz wieder alle möglich. Ein Stopp und eine finaler Drive …, doch es kam leider anders. Langenfeld nahm geschickt sehr viel Zeit von der Uhr.
Das Laufspiel der Gäste konnte nicht entscheidend gestört oder gestoppt werden und nach 16 Spielzügen sowie 84 Yards hieß es kurz vor dem Ende 22:33. Damit war das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Langenfeld entschieden. Die „Men In Green“ hatten lange Zeit die Chance auf den Sieg, am Ende waren es zahlreiche Kleinigkeiten, welche die Gäste eiskalt ausnutzen und die am Ende den Unterschied ausmachten.
Head Coach Yves Thissen zeigte sich enttäuscht: „Wir kriegen es einfach nicht hin, Konstanz in unser Spiel zu bringen. Deshalb haben wir auch heute dieses Spiel hergeschenkt. Mit einem Return-Touchdown oder mit einem Fumble direkt vor der eigenen Endzone. Das sind 14 Punkte bei 11 Punkten Differenz in der Endabrechnung. Es ist so klar, was zwischen Sieg und Niederlage entscheidet. Wenn wir dann die Defense eigentlich ganz vernünftig umgesetzt bekommen und auch in der Offense zwischendurch aufblitzen lassen, als wäre der Gegner in der Defense eigentlich nicht existent, wir danach aber wieder mit den einfachsten Dingen Probleme haben, weiß man irgendwann auch nicht mehr, was man noch an die Spieler geben soll. Immer wenn es noch einmal knapp wird, scheitern wir an der eigenen Courage. Wir legen einfach in diesen Phasen nicht den Fokus auf die wichtigen Dinge!“
Bereits am kommenden Samstag haben die „Men In Green“ die nächste Chance auf Punkte. Zu Gast im Sportpark „Am Hallo“ sind dann um 17 Uhr die Potsdam Royals.
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