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Vorschau für die kommenden Tage:
Hier kannst du feststellen, welche Football-Games in deiner Nähe stattfinden. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es meist über die Internetseiten der Heimmannschaften.
| Datum: | KickOff: | Liga: | Heimmannschaft: | Gastmannschaft: | Stadion / Ort: |
| 14.10.17 | 12:00 | U19VL/N-20 | Recklinghausen Chargers U19 | Duisburg Thunderbirds U19 | Stadion Hohenhorst, Recklinghausen |
| 14.10.17 | 12:00 | U19VL/N-14 | Mülheim Shamrocks U19 | Bochum Cadets U19 | Sportplatz Wenderfeld, Mülheim (Ruhr) |
| 14.10.17 | 13:00 | U16NRW/G-4 | Westerwald Giborim U16 | div. | Sportplatz Öttershagen, Windeck |
| 14.10.17 | 15:00 | OL-28 | Aachen Vampires | Münster Mammuts | Ludwig-Kuhnen-Stadion, Aachen |
| 14.10.17 | 15:00 | OL-30 | Mönchengladbach Wolfpack | Duisburg Thunderbirds | BSA Mülfort, Mönchengladbach |
| 14.10.17 | 15:00 | LL/S-19 | Troisdorf Jets Prospects | Witterschlick Fighting Miners | Aggerstadion, Troisdorf |
| 14.10.17 | 15:00 | LL/N-29 | Kevelaer Kings | Sauerland Mustangs | Union Kervenheim, Kevelaer |
| 14.10.17 | 16:00 | VL/O-30 | Recklinghausen Chargers | Hamm Aces | Stadion Hohenhorst, Recklinghausen |
| 14.10.17 | 17:00 | LL/S-20 | Westerwald Giborim | Cologne Ronin | Sportplatz Öttershagen, Windeck |
| 15.10.17 | 10:00 | FS | Düsseldorf Panther U10 | div. | Rather Waldstadion, Düsseldorf |
| 15.10.17 | 11:00 | U16NRW/B-2 | Iserlohn Titans U16 | div. | Hemberg-Stadion, Iserlohn |
| 15.10.17 | 11:00 | U19OL/N-19 | Gelsenkirchen Devils U19 | SG Mustangs/Aces U19 | Fürstenbergstadion, Gelsenkirchen |
| 15.10.17 | 12:00 | VL/W-28 | Düsseldorf Panther Prospects | Siegen Sentinels | Kleine Kampfbahn, Düsseldorf |
| 15.10.17 | 15:00 | VL/O-28 | Bocholt Rhinos | Wuppertal Greyhounds | TSV Bocholt, Bocholt |
| 15.10.17 | 15:00 | OL-29 | Gelsenkirchen Devils | Münster Blackhawks | Fürstenbergstadion, Gelsenkirchen |
| 15.10.17 | 15:00 | NRW/O-19 | Herne Black Barons | Lippstadt Eagles | Erich-Höll-Sportanlage, Herne |
| 15.10.17 | 15:00 | NRW/O-20 | Iserlohn Titans | Duisburg Seahawks | Hemberg-Stadion, Iserlohn |
| 15.10.17 | 15:00 | NRW/W-19 | Kleve Conquerors | Wesseling Black Venom | Merkurplatz, Kleve |
| 15.10.17 | 15:15 | VL/W-29 | Langenfeld Longhorns Prospects | Schiefbahn Riders | Jahnstadion, Langenfeld |
Am Sonntag den 15.10. treten die Wuppertal Greyhounds zum vorletzten Auswärtsspiel bei den Bocholt Rhinos an.

Die Defense der Greyhounds war im Hinspiel von den Rhinos nicht zu überwinden, denn die Bergischen Footballer konnten einen gefährdeten 37:00 Erfolg einfahren. Zuletzt musste das Spitzenspiel gegen die Chargers aus Recklinghausen, wegen Unbespielbarkeit des Platzes, abgesagt werden.
An der Tabellensituation in der Verbandsliga hat entscheidendes verändert. Am letzten Wochenende konnten die Chargers bei den Bocholt Rhinos erwartungsgemäß mit 26:00 gewinnen. Damit die Greyhounds weiterhin um den Titel der Verbandsliga Ost mitspielen können, müssen sie auch gegen die Rhinos aus Bocholt gewinnen. Aus diesem Titelrennen haben sich die Mülheim Shamrocks verabschiedet, denn sie kassierten die dritte Saisonniederlage. Sie unterlagen knapp mit 00:06 bei den Hamm Aces und haben somit nur noch theoretische Chancen auf den Gruppensieg. Vor dem Spiel äußerte sich der Head Coach Otto: "Das sind alles Gedankenspiele, wir treten zu jeder Begegnung mit dem festen Willen an zu gewinnen. Aus diesem Grunde werden wir keinen Gegner unterschätzen oder gar leichtfertig agieren".
Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds
Die U16 der Bielefeld Bulldogs konnte den Gewinn der Meisterschaft vom letzten Jahr wiederholen. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer, die Dortmund Giants, reisten die Bulldogs nach Bochum. Es musste mindestens ein Punkt zum Gewinn der Meisterschaft her.

Es sollte eine Schlacht auf sehr schweren Geläuf werden. Die Bulldogs begannen wie die Feuerwehr. Sie marschierten sofort über das gesamte Feld und konnten durch Freddy Sarhane punkten (die Two Point verwandelte ebenfalls Sarhane). Bis zur Halbzeit erhöhte dann noch einmal Merlin Hagemeister mit einem Touchdown zum 14:00 für die Bulldogs. Die Two Point Conversion misslang.
Nach der Halbzeit verkürzte Bochum zum zwischenzeitlichen 14:06. Die Bulldogs schlugen sofort durch Freddy Sarhane wieder zurück zum 20:06. Auch hier misslang die Two Point Conversion. Im Anschluss drängte die Defense der Bulldogs die Bochumer Offense an ihre eigene Endzone zurück. Die Konsequenz daraus, Erik Krause und Jakob Maatz brachten den Bochumer Ballträger in der eigenen Endzone zu Fall und erzielten einen Safety und so stand es 22:06 für die Bulldogs. Im letzten Quarter konnten die Cadets noch auf 22:14 verkürzen. Die Bulldogs hatten zu dieser Zeit schon ihre Backup's auf dem Feld. Am Ende kniete das Team der Bulldogs dann ab. Die Bulldogs konnten somit den Gewinn der Meisterschaft vom letzten Jahr wiederholen.
Coach Daniel Korbmacher sagte nach dem Spiel: "Der Saisonabschluss ist uns trotz schwieriger Widrigkeiten gelungen. Wir konnte in einer Schlammschlacht unsere Meisterschaft verteidigen und uns mit einem sehr schönen Gefühl in die Winterpause verabschieden". Defense-Coordinator Lukas Biermann würdigte besonders unter anderem die Leistung aller Defense-Coaches, ohne diese wäre der Titelgewinn zweimal in Folge nicht möglich gewesen.
1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - i.A. André Zarnke
„Fliedner-Schüler“ holen bei den Cologne Falcons den noch fehlenden Punkt - Am letzten Spieltag der Saison sicherte sich die U16 der TFG Typhoons beim Tabellenzweiten Cologne Falcons mit einem 14:14-Unentschieden die Oberliga-Meisterschaft des American Football und Cheerleading Verbandes Nordrhein-Westfalen (AFCV/NRW). Bis es allerdings so weit war, wurden die Nerven der mehr als 100 mit nach Köln gereisten Typhoons-Fans aufs Äußerste strapaziert.

Jubel nach dem Schlusspfiff U16 Typhoons Running Backs Levi Kaymaz 24 und Lenard von Tucher 21 (Foto: Bernd Thiel)
Hochnervös gingen die Nachwuchsfootballer des TFG in die Partie in der Kölner Ostkampfbahn, in der für die Gastgeber nur ein Sieg die Meisterschaft hätte bringen können. Nicht weniger als drei Turnovers erlaubten sich die Mannen von Jens Ruffert und Lukas Handlögten alleine im ersten Quarter, in dem kurz vor seinem Ende ein 14:00 für das Heimteam auf dem Scoreboard stand. Dann gelang Defense Back Jonathan Reineke eine Interception, die er anschließend unwiderstehlich über 65 Yards zum 14:06 in die Kölner Endzone tragen konnte. Für das 14:07, mit dem erstmals die Seiten gewechselt wurden, sorgte gewohnt sicher Kicker Jannik Jürgensen mit seinem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT).
Sowohl im zweiten Quarter als auch bis tief in den dritten Spielabschnitt hinein wogte die Partie vornehmlich zwischen den Redzones der beiden Teams hin und her, woran auch ein von Linebacker Julian Lammerskitten gesicherter Fumble kurz vor dem Halbzeitpfiff nicht großartig was ändern konnte. Richtig Fahrt auf nahm die Begegnung dann allerdings ausgangs des dritten Quarters, als Offense Coordinator Martin Pinter verstärkt aufs Laufspiel setzte. Das Ergebnis waren mehrere First-Down-Läufe der Running Backs Levi Kaymaz und Lenard von Tucher, die dazu führten, dass sich die Fliedner-Schüler Anfang des letzten Quarters bis auf die 6-Yard-Linie der Falcons vorgearbeitet hatten. Für das 14:14 sorgten schließlich Lenard von Tucher mit seinem Lauf in die Endzone und Kicker Jannik Jürgensen.
Alles, was die verbleibende Spielzeit danach noch zu bieten hatte, wird jeder, der live dabei war, so schnell nicht wieder aus dem Kopf kriegen. Wenngleich die personell stark dezimierte Typhoons-Defense hielt, wurde es gleich noch zweimal mehr als eng für die Fliedner-Schüler. Zunächst galt es einen überworfenen Snap zu überstehen, dem Quarterback Tim Höltkemeyer hinterherhechten musste, um ihn dann Inches vor der eigenen Endzone noch zu sichern – andernfalls wären die Domstädter mit einem Safety in Führung gegangen. Nachdem man sich anschließend durch Läufe von Levi Kaymaz und Lenard von Tucher so einigermaßen aus der eigenen Redzone hatte befreien können, unterlief Letzterem auf der eigenen 30-Yard-Linie ein Fumble, der es nochmal so richtig spannend machte. Allerdings gelang es den Falcons in vier Versuchen nicht mehr, die Mannen von Defense Coordinator Martin Pfeiffer zu überwinden, sodass es der Offense überlassen blieb, die Partie abzuknien.
Somit verteidigten die U16 Typhoons ihren 2-Punkte-Vorsprung in der Tabelle und holten dadurch den vierten Titel seit ihrer Gründung im Jahre 2013, den dritten in unmittelbarer Folge.
14:00 1-Yard-Lauf, Cologne Falcons, TPC failed
14:14 6-Yard-Lauf Lenard von Tucher, PAT Jannik Jürgensen
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
In einem bis zur letzten Sekunde spannenden German Bowl XXXIX, unterliegen die New Yorker Lions letztendlich den Schwäbisch Hall Unicorns vor 13.500 Zuschauern knapp mit 13:14 (7:7; 6:0; 0:7; 0:0) und beenden damit erstmalig seit 2013 als Vizemeister die Saison in der GFL.

David McCants (Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
Das Spiel war von Beginn an geprägt durch den ständig anhaltenden Regen und entwickelte sich zu einem Spiel der Ballverluste und vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Gewinn des Coin Toss eröffneten die Lions den German Bowl mit dem Kick-Off durch Tom van Duijn. Die Offense der Schwäbisch Hall Unicorns um Spielmacher Marco Ehrenfried startete an ihrer eigenen 13 Yard Linie, musste sich aber schnell per Punt wieder vom Angriffsrecht trennen.
Doch auch im Angriff der Lions lief es nicht rund. Nach einem guten Lauf von David McCants zum Auftakt, ging der folgende Passversuch von Casey Therriault, auf den zum German Bowl als Unterstützung angereisten Evan Landi, schief und wurde von Halls Safety Mark Scherenberg abgefangen. Doch sollte das Glück nicht lange auf Seiten der Unicorns bleiben. Denn nur kurze Zeit später gelang Braunschweigs Passverteidiger Tim Unger das gleich Kunststück, in dem er einen Passversuch von Halls Quarterback Ehrenfried abfangen konnte.
Anders als die Haller vor ihnen, nahmen die Lions das Geschenk dankend an. Mit Pässen auf Nathaniel Morris, Niklas Römer und Christian Bollmann, führte Casey Therriault sein Team bis an die 19 Yard Linie der Unicorns heran. Ein Lauf von Therriault selbst und zwei weitere durch David McCants, davon der Letzte über zwei Yards und die New Yorker Lions gingen erstmalig mit 7:0 (PAT T. Goebel) in Führung. Der folgende Angriff der Schwäbisch Haller gehörte der Kombination Marco Ehrenfried und Nathaniel Robitaille. Insgesamt vier Mal bediente Ehrenfried seinen US-amerikanischen Ballfänger und konnte mit dem abschließenden Pass über 15 Yards die Partie auf 7:7 (T. Stadelmayr) ausgleichen. Doch der Konter der Lions ließ erneut nicht lange auf sich warten.
Mit Läufen von Therriault und McCants arbeiteten sich die Braunschweiger mit acht Läufen bis an die zwei Yard Linie der Haller voran. Mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielviertels vollendete McCants mit seinem zweiten Touchdown des Spiels zum 13:7 (PAT nicht gut). Dieses sollte auch gleichbedeutend der Halbzeitstand der Begegnung sein, obwohl beide Teams noch große Chancen auf weitere Punkte hatten. So konnten die New Yorker Lions weder aus einem Fumble-Return von Robert Kitching, noch aus einer Interception von Tissi Robinson Kapital schlagen und auch zwei ausgespielte vierte Versuche, in aussichtsreicher Position, bei nur kurzer Distanz zu gehen, schlugen gegen eine starke Verteidigung der Schwäbisch Hall Unicorns fehl. Da aber auch die Angriffsbemühungen der Haller verpufften, blieb es bei der knappen Führung für den Titelverteidiger zur Halbzeit.
Auch in Halbzeit zwei ging das Muntere hin und her auf dem Rasen des Friedrich-Ludwig-Jahn Stadions in Berlin weiter. Der Angriff der Löwen bewegte Yard um Yard den Ball Richtung Endzone der Unicorns, schaffte es aber weiterhin nicht zu punkten. So konnte man weder ein Fieldgoal aus 44 Yard verwandeln, noch einen ausgespielten vierten Versuch an der Haller 19 Yard Linie und weniger als ein Yard zu gehen, in ein neues First Down umwandeln. Die Verteidigung der Braunschweiger in Person von Kerim Homri konnte einen weiteren Ballverlust der Haller Offense an deren 29 Yard Linie produzieren, aber auch daraus resultierten keine Punkte.
Das Highlight auf Seiten eines Angriffs im dritten Spielviertel gelang den Schwäbisch Hall Unicorns in Person von Marco Ehrenfried und Wide Receiver Tyler Rutenbeck. Eigentlich schon von der Lions Defense gestoppt, fand Ehrenfried in letzter Sekunde einen freien Rutenbeck mit einem Pass über 71 Yards zur 13:14 Führung (PAT T. Stadelmayr) mutterseelenallein im Backfield der Löwen.
Mit diesem Spielstand ging es ins letzte und vierte Quarter des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft und es sollte bis zum Ende spannend bleiben. Das finale Viertel begann mit einem weiteren vergebenen Fieldgoal der New Yorker Lions, dieses Mal aus 40 Yards Entfernung.
Der Defense der Löwen gelang der nächste Turnover durch Kerim Homri, der einen weiteren Passversuch von Marco Ehrenfried abfangen konnte und damit einen erfolgsversprechenden Drive des Angriffs der Lions einleiten sollte. Drei Mal David McCants und ein langer Pass von Therriault auf Morris und die Lions standen an der zwei Yards Linie der Unicorns. Hier unterlief dem späteren German Bowl MVP David McCants der einzige Fehler des Spiels. Bei einem weiteren Laufversuch in Richtung Endzone verlor der amerikanische Ballträger der Braunschweiger den Ball, welcher von der blitzschnell reagierenden Verteidigung der Unicorns gesichert werden konnte.
Bei noch knapp fünf verbleibenden Spielminuten lag es nun wieder an der Verteidigung der Löwenstädter, die möglichen Chancen auf den Sieg am Leben zu halten. Zwar musste man zwei große Raumgewinne vom Haller Receiver Robitaille hinnehmen, der sein Team bis in die Hälfte der Lions voranbrachte, doch an Braunschweigs 33 Yard Linie war letztendlich Schluss und die Unicorns mussten sich durch ihren Punter Joseph Joyner vom Angriffsrecht trennen. Damit blieben dem Angriff der New Yorker Lions noch etwas mehr als zwei Minuten, um das Spiel doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Mit Läufen von McCants und Pässen von Therriault auf Landi, Morris, Römer und Hilgenfeldt, arbeiteten sich die Löwen bis an die 18 Yard Linie der Schwäbisch Hall Unicorns voran. Dort lag das Spiel und der mögliche erneute Sieg im German Bowl mit auslaufender Uhr auf dem Fuß von Kicker Tobias Goebel. Doch auch diesen Versuch, dieses Mal aus 35 Yards Entfernung, konnten die Lions nicht verwerten und der Fieldgoalversuch wurde vom Special Teams der Haller geblockt.
Damit Stand die erste Niederlage in einem Deutschen Endspiel seit 2013 und die erste Niederlage in der Saison 2017 überhaupt für die Lions aus Braunschweig fest. Andererseits konnten die Schwäbisch Hall Unicorns im vierten Anlauf ihren ersten Sieg in einem German Bowl gegen die Löwen feiern.
07:07 15 Yard TD-Pass M. Ehrenfried auf N. Robitaille (PAT T. Stadelmayr)
13:07 2 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT geblockt)
13:14 71 Yard TD-Pass M. Ehrenfried auf T. Rutenbeck (PAT T. Stadelmayr)
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