News
Bei Dauerregen setzten beide Teams konsequent auf das Laufspiel – allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während die Minden Wolves aus Vorsicht vor Ballverlusten auf ein riskantes Passspiel verzichteten, fehlte den personell angeschlagenen Kölnern schlichtweg die Möglichkeit, durch Pässe Raumgewinn zu erzielen. So entwickelte sich ein Spiel, in dem das Wetter den Gastgebern eher entgegenkam.
Die Falcons agierten fast ausschließlich mit der sogenannten „Tush-Push“-Variante: Der Ball wurde einem kräftigen Runningback übergeben, der dann von mehreren Mitspielern nach vorn geschoben wurde. So arbeiteten sich die Kölner kontinuierlich über das Feld – Yard um Yard. Immer wieder erreichten sie neue First Downs und hielten damit die Uhr am Laufen. Ihr Plan, durch lange Laufserien Zeit von der Uhr zu nehmen, ging voll auf.
Im dritten Viertel stand Mindens Offense gerade einmal für eine einzige Minute auf dem Feld – erzielte dabei aber dennoch einen Touchdown. Genau hier setzte die Kritik der Coaches an. „Unsere Defense hat zwar keinen Punkt zugelassen, es aber nicht geschafft, die Kölner Offense frühzeitig zu stoppen“, bemängelte Gamble. Insgesamt hatte seine Offense lediglich acht Ballbesitze im gesamten Spiel. Dennoch gelangen vier Touchdowns – dank effizienter Laufspielzüge von Quarterback Fabrice Steinbach, der den Vorzug vor dem am Spieltag 39 Jahre alt gewordenen Zachary Cavanaugh erhielt, und seiner Runningbacks.
Bemerkenswert war auch die Spieldauer: Durch das laufintensive Spiel mit kaum Spielunterbrechungen endete die Partie nach nur 1:52 Stunden. „Ich habe noch kein Spiel erlebt, das so schnell vorbei war“, staunte Gamble.
Zufrieden zeigte sich Routinier „Zack“ Cavanaugh: „Wir wissen, dass wir die besten Receiver der Liga haben. Aber es war wichtig zu sehen, dass wir auch über das Laufspiel ein Spiel dominieren können.“ Als Fan des lauforientierten College-Footballs der vergangenen Jahre gefiel ihm die Ausrichtung der Partie. Noch bedeutender sei jedoch die Erkenntnis gewesen, wie sich die sechs Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend präsentierten. Nach Abpfiff erhielten sie viel Lob – von Trainern wie Mitspielern.
Das Spiel begann standesgemäß: Bereits bei den ersten beiden Offense-Drives sorgten Steinbach und Runningback Jordon McKenzie mit einfachen, aber effektiven Läufen sowie zwei erfolgreichen PATs von Tobias Pauls für eine schnelle 14:0-Führung. Doch bereits im zweiten Viertel wurde deutlich, dass Köln vor allem auf Spielkontrolle setzte, um ein Debakel zu vermeiden – mit Erfolg. Minden gelang es nicht, den Spielfluss der Falcons entscheidend zu unterbrechen.
Kurz vor der Endzone war Steinbach einmal bis an die 1-Yard-Linie vorgedrungen, ein Touchdown blieb aber zunächst aus. So schien der Safety von Kai Schröter zum 16:0 lange die einzige Ausbeute im zweiten Viertel zu bleiben – bis René Lange, der sich zum besten Spieler der Partie aufschwang, mit einem kraftvollen Lauf kurz vor der Pause die Führung auf 23:0 ausbaute. Pauls verwandelte erneut den Extrapunkt.
Direkt nach der Halbzeit erhöhte erneut Lange – nach nur einer Minute Spielzeit – auf 30:0. Es sollte der letzte zählbare Erfolg der Wolves in einer Partie sein, die in der zweiten Hälfte eher vom Spielverlauf als vom Score geprägt war.
Mit dem dritten Auswärtssieg in Folge im Gepäck empfangen die Minden Wolves am kommenden Samstag die ambitionierten Cologne Crocodiles im heimischen Weserstadion. Dort wollen sie nachlegen und mit Rückenwind in die Sommerpause und die letzten drei Saisonspiele starten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Bittere Niederlage für Rhein Fire im Rennen um die Playoffs der European League of Football: Am Samstagabend unterlag das Team von Head Coach Richard Kent den Raiders Tirol mit 18:35.

Dabei begann die Partie aus Sicht von Rhein Fire durchaus vielversprechend. Die Raiders wurden im ersten Drive bei einem ausgespielten vierten Versuch in der gegnerischen Hälfte gestoppt. Anschließend legte Fires Offense einen sehenswerten Auftakt hin – eine Angriffsserie über elf Spielzüge in knapp sieben Minuten, darunter eine 29-Yard-Completion auf Wide Receiver Clemens Schuldt. Den verdienten Touchdown erzielte Running Back Jonathan Scott per Lauf aus fünf Yards. Der Extrapunkt von Eritros Haggi verfehlte zwar sein Ziel, doch das sollte zunächst das geringste Problem bleiben: Beim anschließenden Kickoff ließ Raiders-Returner Dijon Walls den Ball zunächst fallen, bekam ihn aber an der eigenen 5-Yard-Linie unter Kontrolle – und sprintete über 95 Yards in die Endzone. Die Special Teams von Fire wurden auf dem falschen Fuß erwischt, und durch den verwandelten PAT von Loria gingen die Hausherren mit 7:6 in Führung.
Gegen Ende des ersten Viertels entwickelte sich das erwartete Duell auf Augenhöhe. Neuzugang Mark Pope setzte mit einem 43-Yard-Catch nach Pass von Quarterback Chad Jeffries ein Ausrufezeichen. Die vielversprechende Angriffsserie endete jedoch in der Redzone der Raiders mit einem Field Goal von Haggi – 9:7 für Fire.
Im zweiten Viertel konnte ein starker Punt von Eisenhut die Raiders an ihrer eigenen 3-Yard-Linie festsetzen – eigentlich eine ideale Ausgangslage für die Defense. Doch Tirol konterte eindrucksvoll: In rund fünf Minuten marschierte die Offense übers Feld, unter anderem durch Läufe von Lukas Haslwanter und präzise Pässe von Quarterback N’Kosi Perry, darunter ein 34-Yard-Pass auf Markus Schaberl. Nach dem Two-Minute-Warning vollendete JaCorey Sullivan die Serie mit einem Touchdown-Catch. Der Extrapunkt von Loria stellte den 14:9-Pausenstand her. Fire hatte zuvor noch die Chance zu punkten, doch nach einem Sack gegen Jeffries und einem geblockten Field-Goal-Versuch blieb es bei der knappen Führung für Tirol.
Die zweite Hälfte begann vielversprechend: Jeffries brachte Fire mit einer Completion auf Sergej Kendus bis an die 1-Yard-Linie der Raiders. Doch Strafen warfen die Offense zurück – erneut musste sich Fire mit einem kurzen Field Goal von Haggi begnügen: nur noch 12:14.
Die nächste große Gelegenheit folgte prompt: Bei einem dritten Versuch entwischte Perry der Fire-Defense, wurde jedoch von Omari Williams gestoppt – der erzwang einen Fumble, den Bennet Dümmer sichern konnte. Doch zu Beginn des Schlussviertels leistete sich Fire in der Redzone den nächsten Ballverlust: Running Back Scott verlor den Ball, Tirols Defensive Liner Pietro Manicardi reagierte am schnellsten.
Nun übernahmen die Raiders endgültig das Kommando: Ein Touchdown-Run von Jan Wiesauer aus sechs Yards erhöhte auf 21:12 – erstmals eine Führung mit zwei Scores Unterschied.
Nur zwei Spielzüge später folgte der nächste Rückschlag: Jeffries verlor bei einem Passversuch in der eigenen Hälfte den Ball, und da der Wurfarm laut Schiedsrichter nicht in der Vorwärtsbewegung war, konnte Tirol den Fumble bis an die 2-Yard-Linie zurücktragen. Haslwanter vollendete problemlos – 28:12 nach Loria-PAT.
Zwar verkürzte Fire noch durch einen 13-Yard-Touchdown von Mark Pope, doch die Raiders setzten den Schlusspunkt: Mit einem Trickspielzug warf Wide Receiver und Backup-Quarterback Adrian Platzgummer einen 35-Yard-Touchdown-Pass auf Haslwanter – 35:18, der Endstand einer schmerzhaften Niederlage für Rhein Fire. Mehr Ballbesitz und mehr Total Yards reichten erneut nicht zum Sieg.
Stimmen zum Spiel: Head Coach Richard Kent: „Kompliment an Tirol. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und Dinge gut gemacht – aber nicht gut genug. Das ist meine Verantwortung. Als das Spiel eng war, hatten wir Gelegenheiten, die wir hätten nutzen müssen. Jetzt heißt es analysieren, selbstkritisch sein und weitermachen.“
Defensive Tackle Jason Chickere: „Wir haben nicht auf unserem Standard gespielt. Undiszipliniertheiten wie Flaggen oder der Kickoff-Return-Touchdown dürfen einfach nicht passieren. Letztlich haben wir uns heute selbst geschlagen.“
Ausblick: Mit vier Siegen und drei Niederlagen steht Rhein Fire aktuell auf Rang zwei der North Division. Im Kampf um einen Wildcard-Platz dürfen sich die Düsseldorfer im Saisonendspurt kaum noch Ausrutscher leisten. Am kommenden Sonntag wartet die nächste Herausforderung: Dann ist Rhein Fire beim ungeschlagenen Tabellenführer der North Division, den Nordic Storm aus Kopenhagen, zu Gast. Kickoff im Gladsaxe Stadion ist um 16:25 Uhr.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz
Am vergangenen Samstag fieberte ganz Football-Düren dem Spitzenspiel in der NRW-Liga entgegen: Die zweitplatzierten Düren Demons sollten am Veldener Hof auf die drittplatzierten Coesfeld Bulls treffen.
Gegner aus Coesfeld sagt Spiel bei den Düren Demons ab - Foto: Düren Demons
Doch dazu kam es nicht – die Gäste aus dem Münsterland sagten kurzfristig wegen Spielermangels ab. „Das war ein echter Schock für uns“, erklärte Präsident Dominik Böddrich. „Für dieses letzte Spiel vor der Sommerpause hatten wir ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und viel investiert.“ Mindestens 300 Zuschauer wurden im heimischen Stadion erwartet.
Nach kurzer Diskussion entschied sich der Vorstand, den Spieltag dennoch stattfinden zu lassen – unter geänderten Vorzeichen. Der Eintritt wurde deutlich reduziert, stattdessen trat die Offense der Demons gegen die eigene Defense an. Ergänzt wurde das Programm durch zusätzliche Auftritte der Cheerleader-Gruppe Demoniacs sowie eine verlängerte Halbzeitshow mit einem Liveauftritt des Deutschrap-Kollektivs AC Artist Collective.
Alles auf eine Karte – und es funktionierte! Obwohl sich die Absage der Coesfelder rasch über die sozialen Medien verbreitete, fanden am Ende rund 150 Zuschauer den Weg ins Stadion und erlebten einen entspannten Football-Tag gemeinsam mit dem Team und den Cheerleadern.
„Es war mal ein anderes Feeling beim Gameday“, sagte Zuschauer und Demons-Fan Klaus Hannen. „Bei bestem Wetter haben wir viel über Football gelernt. Es war einfach ein richtig schöner Tag.“
Ein kleiner Lichtblick also für die American Footballer aus dem Kreis Düren. „So etwas möchten wir in dieser Saison aber nicht noch einmal erleben“, betonte ein sichtlich entspannter Präsident Böddrich nach der Veranstaltung.
Nun gehen die Demons als Tabellenzweiter und Mitfavorit auf den Aufstieg – gemeinsam mit Hückelhoven – in die verdiente Sommerpause. Weiter geht’s am 23. August, wenn die aufstrebende Trendsportart American Football in Düren in die heiße Phase der Saison startet.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Dominik Böddrich (redaktionell geändert)
Gabriel Love sprintete 98 Yards in 11 Sekunden - Foto: Gunnar RosenowNach einer beeindruckenden Opening Show, unter anderem mit der starken Griffiness Pregame Show, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Den Kickoff der Lions nahm WR #6 Gabriel Love an der 2-Yard-Linie auf – elf Sekunden später stand er bereits in der Endzone der Gäste. Die großartige Stimmung im gut gefüllten Leichtathletikstadion fand so gleich zu Beginn ihren Höhepunkt. Der PAT durch WR und K #8 Arthur Riemer war gut – 7:0.
Auch die Defense zeigte, dass sie in nichts nachstehen wollte, setzte im ersten Drive der Lions einige krachende Ausrufezeichen und zwang die Gäste zum Punt. Schon kurze Zeit später befand sich der Ball – dank eines gelungenen Mixes aus Lauf- und Passspiel – erneut in der Endzone der Lions. QB #4 Vidal Woodruff passte auf TE #15 Jonas Beumer – PAT gut, 14:0. Nur vier Plays später verlor Leipzig wieder den Ballbesitz. Die Griffins in Topform, auf dem Weg zum nächsten Touchdown – doch hier unterlief Woodruff einer seiner wenigen Fehler an diesem Tag. Acht Yards vor der Endzone landete sein Pass in den Armen der Leipziger Defense. Doch auch dieser Drive der Gäste endete nach einem 3 & Out – erneut dank der bärenstarken Griffins-Defense.
Beim anschließenden Punt der Lions, die einen Trickspielzug versuchten, waren die Hausherren hellwach. DB #22 Daniel Beumer brachte den Punter rechtzeitig zu Boden – Ballbesitz Griffins an der 17-Yard-Linie der Lions. Die Gäste warfen nun alles in die Goalline-Defense und zwangen die Griffins „nur“ zu einem Field Goal – 17:0.
Es folgte der erste gute Drive der Leipziger, doch ein ausgespielter vierter Versuch an der 36-Yard-Linie der Griffins endete ebenfalls ohne Punkte. Ein Gang-Tackle drängte den Lions-Quarterback ins Aus. Im Gegenzug ein sehenswerter Drive der Griffins: Woodruff hatte Zeit und passte auf Love, Saint-Jean, Beumer und Soulerot bis kurz vor die Endzone. WR #13 Lucian Stepanek vollendete mit einem 3-Yard-Lauf. Der PAT misslang – 23:0.
Auch danach kamen die Lions nicht richtig ins Spiel. Kurz vor der Pause erhöhten die Rostocker durch das Duo Woodruff/Beumer auf 30:0 – Halbzeit und Zeit zum Durchschnaufen für Fans und Gäste.
Leipzig kam mit neuem Schwung aus der Kabine und wurde für seinen Einsatz belohnt: QB Bodman fand WR Kevin Stelzer zum ersten Touchdown der Lions. Der Rostocker Angriff stockte und musste punten. Doch die Defense hielt dagegen – und dann brandete Applaus auf: Quarterback Isaiah Weed, der Erfolgs-Spielmacher aus 2023, kehrte zurück aufs Feld. Als wäre er nie weg gewesen, vollendete er nur vier Plays später einen Touchdown – 37:7.
Die Griffins-Defense zwang die Lions erneut zum Punt. Mit Beginn des letzten Spielviertels war das Spiel quasi entschieden. Die Coaches der Griffins wechselten nun munter durch – alle Spieler kamen zum Einsatz. Die diszipliniert auftretenden Sachsen nutzten die Phase und erzielten verdient weitere Punkte.
Für die Griffins legte Woodruff nochmals nach und fand WR #1 Ruben Saint-Jean für den letzten Touchdown – Endstand 44:20 und die verdiente Bestätigung der Tabellenführung.
Etwas überraschend fiel der deutliche Sieg dennoch aus. Die Leipziger hatten in einem Testspiel gegen die Dresden Monarchs überzeugt (Endstand 13:23 gegen den aktuellen Tabellenführer der GFL 1). Die Griffins taten sich in ihrem Test gegen Dresden schwerer. Nun steht eine kleine Verschnaufpause für die Rostocker an. Am 26.07. kommen die Langenfeld Longhorns nach Rostock – das klar verlorene Hinspiel ist den Griffans sicherlich noch in schmerzhafter Erinnerung. Es gibt also etwas gutzumachen…
Einlass am 26.07.2025 ab 14:30 Uhr, Kickoff wie gewohnt um 16:00 Uhr beim WIRO-Spieltag.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Aufgrund anhaltender Verletzungssorgen standen gleich fünf Neuzugänge für die Braunschweiger auf dem Feld. Im Angriff feierten der französische Quarterback Marouane Dardour, die Runningbacks Vincent Fehr und Nils Bünger sowie Rückkehrer Fabian Rolfes (Tight End) ihr Debüt. In der Defense verstärkt der Brasilianer Gabriel Montagner ab sofort die Line.
Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den ersten Ballbesitz. Doch schon der erste Passversuch von Karé Lyles auf Michael Breuler geriet zu kurz – Royals-Safety Ronaldo Tomasello fing den Ball ab. Die Gastgeber begannen ihren Drive an der eigenen 32-Yard-Linie, wurden jedoch von der gut aufgelegten Defense der Lions schnell gestoppt und mussten punten.
Braunschweig bewegte den Ball mit Läufen von CJ Okpalobi und Pässen auf Breuler und Kirby bis an die 9-Yard-Linie der Royals. Kicker Mark Peschelt brachte die Lions mit einem 26-Yard-Fieldgoal mit 3:0 in Führung.
Im nächsten Drive tastete sich Potsdam, angeführt von Quarterback Kenyatte Allen, mit variantenreichem Lauf- und Passspiel bis tief in die Hälfte der Lions vor. Doch beim ersten Spielzug des zweiten Viertels verlor Allen beim Versuch eines eigenen Laufes den Ball, den Lauritz Heinze für Braunschweig sichern konnte. Allerdings blieb auch dieser Turnover folgenlos – die Potsdamer Defense ließ kaum Raumgewinn zu.
Im weiteren Verlauf kam mit Neuzugang Xeavier Bullock ein zweiter US-Quarterback für Potsdam ins Spiel. Auch er brachte sein Team bis an die 5-Yard-Linie der Lions, verlor jedoch ebenfalls bei einem Laufversuch den Ball, den Safety Louis Bergeron in der Endzone sichern konnte. In der Folge blieb das Spiel defensiv geprägt. Erst kurz vor der Halbzeit gelang den Lions weitere Punkte: Patrick Finke blockte einen Punt der Royals, der Ball rollte über die Endzone hinaus – Safety, 5:0 für Braunschweig.
Nach der Halbzeit präsentierten sich die Royals deutlich verbessert. Die Offense fand nun Wege, die Braunschweiger Verteidigung zu knacken. Ein 5-Yard-Touchdown-Pass von Kenyatte Allen auf Tight End Finn Krause brachte Potsdam erstmals in Führung – 8:5 nach erfolgreicher Two-Point-Conversion durch Maceo Flowers.
Auch die Defense der Royals dominierte nun das Spielgeschehen. Die Angriffsversuche der Lions wurden früh gestoppt, Braunschweig fand kaum noch Mittel und Wege zum Raumgewinn. Mit kraftvollen Läufen von Heiko Bals und Xeavier Bullock arbeitete sich Potsdam erneut bis tief in die Lions-Hälfte vor. Bullock erhöhte mit einem 14-Yard-Lauf auf 16:5 (TPC Bals).
Im Schlussviertel setzten die Royals ihren dominanten Auftritt fort. Die Defense ließ weiterhin nichts zu, während die Offense das Laufspiel konsequent durchzog. Heiko Bals erhöhte mit einem 9-Yard-Touchdown-Lauf auf 24:5, erneut gefolgt von einer erfolgreichen Conversion – diesmal durch Bullock selbst.
Den Schlusspunkt setzte Aashari Crosswell: Ein Passversuch von Karé Lyles in die Endzone der Royals wurde abgefälscht, Crosswell fing den Ball und trug ihn über das gesamte Feld – rund 100 Yards – zum Touchdown zurück. Die anschließende Two-Point-Conversion von Kenyatte Allen besiegelte das 32:5-Endergebnis.
Der Versuch der Lions, mit auslaufender Uhr noch Ergebniskosmetik zu betreiben, blieb ohne Erfolg.
Scoreboard
| Zeitpunkt | Aktion |
|---|---|
| 1. Viertel | 26-Yard-Fieldgoal – M. Peschelt (0:3) |
| 2. Viertel | Safety – Blocked Punt durch P. Finke, Ball rollt über die Endzone (0:5) |
| 3. Viertel | 5-Yard-TD-Pass – K. Allen auf F. Krause (TPC M. Flowers) (8:5) |
| 3. Viertel | 14-Yard-TD-Lauf – X. Bullock (TPC H. Bals) (16:5) |
| 4. Viertel | 9-Yard-TD-Lauf – H. Bals (TPC X. Bullock) (24:5) |
| 4. Viertel | 100-Yard-Interception-Return-TD – A. Crosswell (TPC K. Allen) (32:5) |
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Weitere Beiträge …
- Richtungsweisendes Duell vor der Sommerpause: Assindia Cardinals empfangen Solingen Paladins
- Minden dreht auch im Verfolgerduell bei Münster Phoenix nach der Pause auf und gewinnt klar mit 35:14
- Am Sonntag fliegt in Iserlohn das Ei wieder – Titans empfangen die Ronin zum Rückspiel im Olymp
- Assindia Cardinals trennen sich von Head Coach Sherman „DJ“ Anderson
- Rhein Fire will in der Hauptstadt auf Kurs bleiben
Juniors Beitragsanzahl: 433
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2819
Seite 28 von 402










