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Jörg Mackenthun (Bildmitte) bis Saisonende Head Coach der Assindia Cardinals - Foto: Oliver JungnitschCoach „Mac“ musste bei seiner Premiere vor der Sommerpause eine bittere Niederlage hinnehmen: Trotz engagierter Vorstellung und zwischenzeitlicher Führung verloren die Cardinals ihr Heimspiel gegen die favorisierten Solingen Paladins auch aufgrund mehrerer Verletzungen unglücklich mit 21:22.
„Jörg Mackenthun ist ein absoluter Fachmann und hat der Mannschaft bereits als Defensive Coordinator vom ersten Tag an gutgetan. Wir sind froh, dass er die Verantwortung bis zum Saisonende übernimmt, und überzeugt davon, dass er dem Team für die restlichen Spiele noch einen zusätzlichen Schub geben wird – auch wenn wir in den Partien gegen Minden, Bielefeld und Münster sicherlich als Außenseiter antreten“, erklärt Cardinals-Präsident Marco Mitschek.
Mackenthun selbst sagt: „Um die Kontinuität innerhalb der Mannschaft zu wahren und die Saison so erfolgreich wie möglich zu gestalten, habe ich den Posten übernommen. Ich wollte nicht, dass jemand Außenstehendes, der das Team nicht kennt, in den letzten Wochen noch versucht, das Rad neu zu erfinden.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Am Samstag geht es gegen die Assindia Cardinals - Foto: Oliver Jungnitsch„Erst zum Football, dann zum Festival“ – so beschreibt Wolves-Sportdirektor Volker Krusche das Programm des Samstags. „Die Fans des 90er-Open-Air können sich bei uns schon mal einstimmen auf das, was noch kommt. Erst tolle Stimmung im Weserstadion, dann tolle Stimmen auf der anderen Weserseite.“
Angesichts der Bedeutung des Saisonfinales hofft Krusche auf einen deutlichen Zuschauerzuspruch. „Jetzt geht es um alles. Jetzt brauchen wir die Rückendeckung der Fans!“ Zunächst gilt der Fokus den beiden Heimspielen – am Samstag und acht Tage später. Nur mit zwei Siegen bleibt die Chance bestehen, dass es am 6. September (18 Uhr, Rußheide) bei den Bielefeld Bulldogs zu einem echten Endspiel kommt. „Aufgrund des knappen Hinspiels wird der Sieger dieser Begegnung mit größter Wahrscheinlichkeit auch Meister der Regionalliga“, prognostiziert Krusche.
Doch zunächst wartet die Aufgabe gegen die Assindia Cardinals aus Essen. Kickoff ist am Samstag um 15 Uhr im Mindener Weserstadion. Dass volle Konzentration gefordert ist, haben die Wolves im Hinspiel im Stadion „Am Hallo“ am eigenen Leib erfahren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit lag das Team überraschend mit 0:6 zurück.
Was dann folgte, ging in die Vereinsgeschichte ein: In der zweiten Hälfte zündete die Offense der Wolves ein wahres Feuerwerk – insbesondere im Schlussviertel mit unglaublichen 44 Punkten. Am Ende stand ein 64:12-Erfolg für die favorisierten Gäste. „64 Punkte in zwei Vierteln habe ich in meiner gesamten Karriere noch nicht erlebt“, staunte Quarterback und Offense-Coordinator Zachary Cavanaugh nach der Partie.
„Es gab viele gelbe Flaggen auf beiden Seiten. Wir haben den Vorteil nutzen können, Essen nicht. Das hat schon einen großen Unterschied gemacht. Zudem kamen die hohen Temperaturen, mit denen wir besser umgehen konnten“, erinnert sich Headcoach Phil Gamble. „Für das Rückspiel dürfen wir nicht erwarten, dass wieder alle Faktoren auf unserer Seite sind. Essen hat nichts mehr zu verlieren und wird alles daransetzen, uns zu ärgern. Das allein ist Warnung genug, den Gegner nicht am Hinspiel zu messen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Joshua Breece, Running Back der Paderborn Dolphins konnte einen Touchdown für sein Team erzielten - Foto: Oliver JungnitschSchon die ersten Drives zeigten die Schwierigkeiten der Dolphins-Offense. Lauf- und Passspiel blieben weitgehend in der gut organisierten Defense der Gäste stecken. Head Coach Jason Irmscher musste eine weitere enttäuschende Leistung seines Teams hinnehmen, während Cody Kent mit seinen Spiders den zweiten Saisonsieg feiern konnte.
Überragender Akteur auf dem Feld war Running Back Sidney Gibbs, der mit 19 Läufen 220 Yards Raumgewinn und drei Touchdowns erzielte. Zudem zeigte Quarterback Ewan Lewandowski sein bislang bestes Spiel im Spiders-Trikot: Zwei Touchdowns ohne Interception und eine insgesamt flüssige Offense führten zu mehr als 450 Yards Raumgewinn.
Running Back Sidney Gibbs erzielte drei Touchdowns - Foto: Oliver Jungnitsch
Mit diesem Erfolg wahren die Straubinger die Chance, durch einen weiteren Sieg gegen die Allgäu Comets den letzten Platz der GFL Süd zu verlassen. Für die Dolphins hingegen ist die Saisonvorentscheidung gefallen. Das Team hat keine Möglichkeit mehr, die Hildesheim Invaders einzuholen, und muss daher in die Relegation.
Die kommenden Wochen stehen in Paderborn ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Entscheidungsspiel am 21. September 2025 gegen den Meister der GFL2 Nord. Am 31. August bestreiten die Dolphins zuvor noch ihr letztes Heimspiel der regulären Saison gegen die Dresden Monarchs, den Vizemeister der GFL Nord.
Bildergalerie zum Spiel:
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Paderborn Dolphins |
Straubing Spiders |
Punkte |
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1. Quarter |
TD Sidney Gibbs PAT Benedikt Holmer |
0:7 |
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2. Quarter |
FG aus rd 30 Yards von Dean Severin |
TD Sidney Gibbs PAT Benedikt Holmer FG aus 25 Yards von Benedikt Holmer |
3:10 |
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3. Quarter |
TD Joshua Breece PAT Dean Severin |
TD Sidney Gibbs TD Stephen McCluskey PAT Benedikt Holmer |
7:13 |
|
4. Quarter |
TD Niklas Gorny PAT an Posten |
TD Simon Gendrisch PAT Benedikt Holmer |
6:7 |
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Ergebnis |
16 |
37 |
Oliver Jungnitsch für NRW Football
27:19 gegen Nordic Storm liefert Vorgeschmack auf das Playoff-Duell in Kopenhagen - Foto: Rhein FireDa die Vienna Vikings am Samstagabend Paris in einem hochdramatischen Spiel mit 35:29 bezwangen, stand bereits vor dem Kickoff in Duisburg fest, dass Rhein Fire und Nordic Storm am kommenden Sonntag in der ersten Playoff-Runde erneut aufeinandertreffen werden. Wer jedoch dachte, beide Teams würden Kräfte sparen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Trainer setzten auf ihre Startformationen.
Nordic Storm erwischte den besseren Beginn. Angeführt vom ehemaligen Fire-Quarterback Jadrian Clark kam das Team im ersten Viertel zweimal gefährlich nah an Punkte. Zunächst vergab Kicker Jakob Niemann Green ein Field Goal aus 32 Yards. Wenig später scheiterte Storm bei einem vierten Versuch kurz vor der Endzone – Jason Chikere fälschte Clarks Pass auf Adria Botella Moreno entscheidend ab.
Das erste Quarter blieb punktlos – und für Fire mit nur sieben Offensivspielzügen eher zäh. Im zweiten Viertel drehte die Partie jedoch auf: Clark fand Simon Fons mit einem Pass über sieben Yards zum ersten Touchdown. Der Extrapunkt misslang, 0:6 aus Sicht von Fire. Doch die Hausherren nutzten im Gegenzug eine gute Feldposition. Quarterback Chad Jeffries bediente Harlan Kwofie zunächst für 34 Yards, ehe dieser beim dritten Versuch von der 10-Yard-Linie spektakulär in der rechten Endzone zum Touchdown fing. Van Santen verwandelte sicher – 7:6 Fire.
Ein weiterer Höhepunkt: Nordic Storm marschierte mit einem 17-Play-Drive über neun Minuten und 92 Yards, trotz drei eigener Strafen. Am Ende stand ein Touchdown-Pass über acht Yards. Die Two-Point-Conversion misslang – 7:12. Doch Fire antwortete postwendend: Running Back Jonathan Scott fing einen kurzen Pass, sprintete 60 Yards in die Endzone und stellte mit Extrapunkt Van Santen die 14:12-Halbzeitführung her.
Nach der Pause sorgte Fire scheinbar für die Vorentscheidung: Scott erzielte aus zwei Yards seinen zweiten Touchdown, Van Santen erhöhte mit einem 46-Yard-Field-Goal auf 24:12. Zudem fing Defensive Back Tony Anderson einen Pass von Clark ab und eroberte nach einem Fumble erneut den Ball. Doch Storm blieb gefährlich: Kurz vor Ende des dritten Viertels bediente Clark erneut Simon Fons über 28 Yards zum Touchdown. Wieder misslang die Conversion – 24:19. Fire behielt die Nerven, baute durch ein 41-Yard-Field-Goal von Van Santen auf 27:19 aus und verabschiedete sich mit einem Spektakel vom Duisburger Publikum.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt es nun zum Rematch in der ELF-Norddivision: Rhein Fire reist in der Wildcard-Runde nach Kopenhagen. Head Coach Richard Kent und sein Team hoffen auf lautstarke Unterstützung. „Der unfassbare Lärm und Support unserer Fans steckt in den Köpfen von Nordic Storm“, betonte Assistant Head Coach Fred Armstrong. „Wir brauchen euch auch nächste Woche in Dänemark. Kommt bitte alle – gemeinsam können wir dort bestehen.“
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz
RB #25 Le’Anthony Reasnover von den Rostock Griffins - Foto: Helke - Media Team Griffins Für die Lions ging es um den Klassenerhalt, und sie erwischten den besseren Start. Nach einem Griffins-„Three and Out“ nutzte Leipzig einen Fake Punt und erhielt den Ball tief in der Rostocker Hälfte. Aus der guten Feldposition sprang immerhin ein Field Goal zum 0:3 heraus, die durch Ausfälle geschwächte Defense der Griffins verhinderte Schlimmeres. Doch die Gäste reagierten souverän: Ein langer Drive endete mit einem Shuffle Pass von QB #4 Vidal Woodruff auf RB #25 Le’Anthony Reasnover – Touchdown, Extrapunkt durch TE/K #15 Jonas Beumer, 7:3.
Die Defense der Rostocker drehte nun auf und zwang die Lions schnell vom Feld. In der Offensive war es immer wieder WR #6 Gabriel Love, der schließlich auch den zweiten Touchdown markierte – 14:3. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels allerdings ein Big Play der Lions: Erst ein langer Pass, dann der Anschluss-Touchdown zum 14:10. Auch der nächste Griffins-Angriff endete mit einem Punt, doch Leipzig konnte das nicht nutzen. Stattdessen marschierten die Gäste über Reasnover und WR #13 Lucian Stepanek das Feld hinunter, ehe Woodruff erneut Love in der Endzone fand – 22:10.
Als dann auch noch LB #32 Daniel Pohl eine Interception fing, schien alles für den Favoriten zu laufen. Doch Rostock ließ Punkte liegen, unter anderem durch eine Lions-Interception in der eigenen Endzone. So blieb es beim 12-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit.
Nach der Pause dann das gewohnte Bild: Rostock kam schläfrig aus der Kabine, leistete sich Strafen und Fehler. Leipzig nutzte die Gelegenheiten eiskalt und erzielte drei Touchdowns. Nur ein Pass Woodruffs auf Stepanek hielt die Griffins im Spiel. Plötzlich lag Rostock hinten: 29:30.
Das letzte Viertel geriet zum Drama. Zunächst brachte QB #17 Isaiah Weed die Gäste mit einem Pass auf Stepanek wieder in Front – 35:30. Die Lions aber witterten ihre Chance und drehten die Partie erneut: Ein Pass auf den Fullback und eine erfolgreiche Two-Point-Conversion sorgten 90 Sekunden vor Schluss für das 35:38.
Die Hitze im Leipziger Stadion schien den Rostockern in den Knochen zu stecken, doch Woodruff führte sein Team im Two-Minute-Drill noch einmal über das Feld. 21 Sekunden vor Schluss fand er TE Jonas Beumer in der Endzone – Touchdown, Extrapunkt gut: 42:38.
Doch der Wahnsinn war noch nicht vorbei: Mit auslaufender Uhr landete ein Leipziger Hail Mary, unterstützt von einer „Late Hit“-Strafe, an der 1-Yard-Linie der Griffins. Die Defense stemmte sich ein letztes Mal gegen die Lions, Linebacker Pohl und Wood setzten Druck, der Pass segelte incomplete – Spielende, Sieg Rostock! Der siebte Erfolg im achten Spiel.
Am kommenden Samstag steigt nun das Spitzenduell gegen den Tabellenzweiten: Die Hamburg Pioneers reisen an die Ostsee. Das Hinspiel ging spektakulär in Overtime an die Griffins – ein Highlight, das die GrifFANS sicher noch in Erinnerung haben. Spannung ist garantiert beim PENNEKE Gameday im altehrwürdigen Leichtathletikstadion zu Rostock.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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