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Personalsituation wird immer kritischer
Das war wieder nichts für die Troisdorf Jets. Auch aus Hamburg kehrt das Team von Head Coach Andreas Heinen ohne Punkte zurück. Dabei sah die erste Halbzeit gar nicht so schlecht aus für die Männer in Rot.
Jets bleiben Glücklos (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Der erste Drive des GFL-Absteigers aus der Hansestadt endete mit einem verschossenen Fieldgoal. Die Freude auf Seiten der Jets währte aber nicht lange, denn wirklich voran ging es für die Offense, die ohne die beiden etatmäßigen Running Backs Niklas Hornen und Philipp Bürling angereist war, nicht.
Besser machten es die Gastgeber nach einem kurzen Punt der Jets mit einem knackigen Pass von Quarterback Moritz Maack auf Wide Receiver Marvin Amankwah zum 7:0 (PAT Alexandr Astahin).
Zu Beginn des zweiten Quarters blitzte dann Defense-Talent Lino Schröter auf, indem er einen Pass von Huskies-Quarterback Maack abfing und fast bis in die Endzone zurücktragen konnte, obwohl mehrere Schlittenhunde an ihm zerrten. Die Jets-Offense konnte die perfekte Feldposition aber nicht verwerten und verschoss ebenfalls ein Fieldgoal aus 17 Yards. Die starke Passverteidigung von Etienne Keßler Martinez verhinderte den nächsten Touchdown der Huskies, die sich über Kicker Astahin aber immerhin drei Punkte für eine Fieldgoal sichern konnten (10:0).
Wenige Sekunden vor der Halbzeit schnappte sich Wide Receiver Fabian Bach einen Pass von Nowak und trug den Ball bis kurz vor die gegnerische Endzone. Doch statt den Anschlusstreffer zu erzielen, fumbelten die Jets den Ball, der von den Huskies geistesgegenwärtig gesichert wurde. Wieder keine Punkte für die Troisdorfer. „Wieder einmal haben wir uns für harte Arbeit nicht belohnen können“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Da wir mit der Offense bis dahin nicht sonderlich erfolgreich waren, tun solche vergeigten Großchancen doppelt weh.“
Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten sich die Jets nach drei erfolglosen Spielzügen erneut vom Ball trennen. Kicker Dennis Schwartz platzierte den Punt perfekt bis an die 3 Yards-Linie der Huskies. Doch ein kurzer Aussetzer der ansonsten gut eingestellten Jets-Defense sorgte für einen Pass von Hamburgs Maack auf Finn Appelt, der über 96 Yards zum nächsten Touchdown der Huskies rannte (17:0, PAT Astahin). Während die Troisdorfer ein weiteres Fieldgoal neben die Torstangen setzten, eilten die Hamburger mit einem Pass-Touchdown erneut durch Marvin Amankwah auf 24:0 davon (PAT Astahin).
Im letzten Spielviertel erzielten die Hamburger erneut ein Fieldgoal durch Astahin zum 27:0, bevor auch die Jets wenigstens einen Ehrentreffer erzielen konnten. Jannik Nowak fand seinen Wide Receiver Pascal Paravan zum 7:27 (PAT Schwartz).
Der Freude über einen eroberten Fumble durch Frederic Huppers auf Seiten der Jets folgte im direkten Gegenzug eine Interception der Huskies, die damit auch diesen Angriff direkt wieder zunichtemachten. Den Schluss-Touchdown erzielte dann noch Huskies-Running Back Tobias Nill mit einem Lauf über 47 Yards zum 34:07-Endstand (PAT Astahin).
Als wäre die Niederlage nicht schon schlimm genug, bringen die Jets auch noch drei weitere Verletzte mit von der Elbe zurück an die Agger. Fabian Bach und Sascha Gummersbach, beide erfahrene Footballer, wurden noch vor Ort im Krankenhaus untersucht und werden in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr für die Troisdorfer Footballer auflaufen können. Niklas Remke fällt mit einer Rippenverletzung wohl ebenfalls lange aus.
Die ohnehin schon extreme Personalsituation der Jets wird dadurch noch prekärer und dabei sind erst fünf von 14 Saisonspielen absolviert. Mit der baldigen Rückkehr von verletzten Spielern ist nicht zu rechnen, so dass „wir bereits bei der Partie am kommenden Samstag zu Hause gegen Lübeck auf der Felge fahren“, so Heinen.
Hamburg Huskies vs. Troisdorf Jets 34:07 (7:0/3:0/14:0/10:7)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Nach zwei Spielen konnten die Gelsenkirchen Devils zwar wieder etwas auf das Scoreboard bringen, aber es reichte am Ende nicht gegen die gut eingestellten Kölner. Die Cologne Falcons gewannen ihr erstes Spiel in der Regionalliga in diesem Jahr. Am Ende gab es ein 9:28 im Gelsenkirchener Fürstenbergstadion.
Joshua Wilhelm (#4) von den Cologne Falcons war kaum aufzuhalten (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Das Spiel begann mit dem Kickoff der Gastgeber. Zunächst ging es munter hin und her, ohne etwas zählbares für beide Teams. Die Chance auf die ersten Punkte hatte der Gast aus Köln. Nach einem Firstdown an 8 Yardline der Devils konnten die Falcons nicht weiter an oder in die Endzone kommen. Im vierten Versuch verschossen die Falcons ein Fieldgoal von der 8 Yardline (#11 - Valentin Rödiger). Die Hausherren machten es etwas später besser. Nachdem sich die Devils bis zur 1 Yardline vorarbeiten konnten, bleib auch ihnen nur ein Fieldgoalversuch. Von der 11 Yardline verwandelte Niklas Bossek, der Kicker der Devils, zur 3:0 Führung. Gleichzeitig mit dem Fieldgoal endete das erste Quarter.
Nachdem viel über das Laufspiel bei den Gästen lief, war es ein Pass auf Joshua Wilhelm (#4), der die Defence der Teufel komplett überraschte. Nach dem gefangenen Pass lief
Devils wurden meist schnell gestoppt (Foto:© Oliver Jungnitsch)Joshua Wilhelm rund 70 Yards über das Feld zum ersten Touchdown für die Falcons. Den PAT schloss Valentin Rödiger (#11) sicher ab und somit stand es 3:7. Konrad Jäker sorgte für den zweiten Touchdown. Nach einem Lauf über ein Yard und dem PAT von Valentin Rödiger (#11) bauten die Kölner die Führung zum 3:14 aus. Die Devils waren jetzt verunsichert. Beim anschließenden Kickoff nahm Eric Fingas (#26), Runningback der Gelsenkirchen Devils, den Ball auf und verlor ihn sofort. Serge Kansou-Eteh (#7) sicherte das Spielgerät an der 30 Yardline der Gelsenkirchen Devils.
Dieser Kölner Drive endete nach Strafen mit einem Punt von der 50 Yardline. Die Teufel konnten im Anschluss mit einem weiteren Fieldgoal von Niklas Bossek (#7) auf 6:14 verkürzen. Jedoch brachten die Gäste kurz vor der Pause weitere Punkte auf das Scoreboard. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr versuchen die Cologne Falcons ein Fieldgoal von der 10 Yardline der Gastgeber. Der Holder konnte den Ball nicht richtig in Position bringen, nimmt ihn daher auf und läuft in Richtung Endzone. So kam René Berres (#13) zu seinem Touchdown des Tages. Beim anschließenden PAT geht alles gut und Valentin Rödiger (#11) sorgt für den Halbzeitstand von 6:21.
Tim Trojan (#21) mit drei Interceptions und einem Touchdown für die Falcons erfolgreich (Foto: ©Oliver Jungnitsch)Nach der Pause ging es ähnlich wie in der ersten Hälfte los. Es gab ein Fieldgoal von Niklas Bossek (#7) und somit einen neuen Spielstand von 9:21. Die Devils versuchten das Spiel zu drehen und riskierten viel. Schön anzusehen war an der eigenen 42 Yardline ein Puntfake, denn Leon Füllgraf (#11) für die Teufel zum Firstdown verwandeln konnte. Aber wer viel riskiert, kann auch viel verlieren und so kam es auch. Die Pässe von Devils Quarterback Thomas Iking konnte Tim Trojan (#21) für die Falcons gleich drei Male abfangen. Seine erste Interception veredelte er sogar zum Pick Six. Hier fing Tim Trojan (#21) den Ball in der eigenen Hälfte und trug ihn über 70 Yards in die Endzone der Hausherren (PAT Valentin Rödiger- #11). Mit diesen Punkten stand es 9:28. Im weiteren Verlauf des Spiels kamen keine Zähler auf das Scoreboard.
Die Falcons reisen in der nächsten Woche nach Aachen zu den Vampires, die bisher keines ihrer Spiele gewinnen konnten. Die Gelsenkirchen Devils haben spielfrei.
Bildergalerie zum Spiel:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Brilon Lumberjacks setzen ihre Siegesserie fort und erobern mit einem Auswärtssieg bei den Kleve Conquerors die Tabellenführung in der Landesliga Gruppe Ost. 6:17 hieß es nach einem sonnigen Samstagnachmittag am Niederrhein, an dem die Lumberjacks in drei von vier Vierteln das bessere Team waren. Damit ist am kommenden Sonntag (2. Juni) das Heimspiel gegen die Bocholt Rhinos an der Jakobuslinde in Brilon nicht einfach nur das nächste Spiel, sondern das Spitzenspiel dieser Liga. Der Erste gegen den Zweiten – die Fans dürfen sich freuen.
Kampf um jeden Zentimeter: Der balltragende Spieler der Lumberjacks ist inmitten des Pulks nicht zu erkennen. Seine Kollegen der Offense (in Grün) versuchen ihn noch ein Stück zu schieben, bevor er zu Boden geht und der Spielzug beendet ist. Die Defense der Kleve Conquerors hält dagegen. (Foto: Mario Polzer)
Das erste Viertel des Spiels bei den Kleve Conquerors war eine Angelegenheit für Zuschauer mit starken Nerven – zumindest, wenn sie die Brilon Lumberjacks unterstützen. Denn den Sauerländern unterliefen zu viele Flüchtigkeitsfehler. Eigene Chancen führten nicht zu Punktgewinnen. Im Gegenzug konnten die Gastgeber im Angriff fast nach Belieben passen und Raumgewinne erzielen. Die Konsequenz: der Touchdown der Kleve Conquerors zur Mitte des ersten Viertels und damit die 6:0-Führung. Einen Extrapunkt konnte die Briloner Verteidigung aber verhindern.
Im zweiten Viertel lief es dann besser für die Lumberjacks. Beide Mannschaften waren etwa gleich stark, der Ballbesitz wechselte häufig. Zunächst konnte Tobi Harting, der Matchwinner des Auswärtsspiels vor einer Woche in Herne, durch ein Fieldgoal auf 3:6 verkürzen. Dann gelang Rico Schwarck der erste Briloner Touchdown, dem Tobi Harting einen Extrapunkt folgen ließ. Die Lumberjacks hatten das Spiel gedreht: Mit einer 6:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Eine kurze Schrecksekunde gab es nach dem Wiederbeginn für die Briloner Offense. Ein Fieldgoal-Versuch scheiterte, weil die Defense der Kleve Conquerors den Ball blocken und sichern konnte. Somit ging das Angriffsrecht zunächst wieder an die Gastgeber über. Doch mit zunehmender Dauer des Spiels wurden die Brilon Lumberjacks immer sicherer und bestimmten mehr und mehr das Spiel. Sicherlich zahlte sich auch aus, dass die Gäste am Samstag den größeren Kader hatten und die Einsätze der Spieler auf mehr Schultern verteilen konnten. Folglich war es nur eine Frage der Zeit bis zu einem weiteren Punktgewinn.
Der gelang Moritz Hund mit einem Touchdown, dem wieder Tobi Harting einen Extrapunkt folgen ließ. Den Spielstand von 6:17 konnten die Lumberjacks nicht nur sicher bis zum Schlusspfiff halten, sie machten trotz der klaren Führung weiterhin Druck bis zum Ende.
Drei Spiele, drei Siege: Mit dieser bislang makellosen Bilanz haben die Brilon Lumberjacks die Tabellenführung in der NRW Liga Ost übernommen. Die Briloner Fans dürfen sich freuen, denn damit wird das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag (2. Juni) im Sportzentrum an der Jakobuslinde in Brilon zum Spitzenspiel. Die Bocholt Rhinos werden dann zu Gast sein, die der Briloner Headcoach Chris Weaver als die stärkste Mannschaft der Liga einstuft. „Trotzdem ist unser Ziel der Sieg“, sagt er nach dem Auswärtssieg in Kleve selbstbewusst. „Wir treten nicht zu Hause an, um zu verlieren.“ Besonders stolz ist Weaver auf die Fähigkeit seines Teams, nach einem Rückstand wieder ins Spiel zurückzufinden.
Der Kickoff des Spitzenspiels am kommenden Sonntag ist um 15 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Wie bei allen Heimspielen bieten die Brilon Lumberjacks wieder ein attraktives Rahmenprogramm, unter anderem mit den Cheerleadern, den „Flying Axes“.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Heute empfingen die Hamburg Huskies in der zweiten Footballbundesliga, die Troisdorf Jets im Hammer Park Stadion. Am Ende stand ein deutlicher 34:07 Sieg, in dem eine gut aufgelegte Offense und eine starke Defense perfekt zusammen agierten.

Nach zwei knappen Niederlagen in den vergangenen zwei Wochen, waren die Hamburg Huskies hoch motiviert, im heimischen Stadion wieder Erfolge zu verzeichnen. Die Umstände waren mehr als vielversprechend. Durch das Hammer Sommerfest fest im anliegenden Hammer Park, wodurch der Eintritt an diesem Tage auch frei war, fanden im Verlauf des Spiels insgesamt 2.419 Zuschauer ihren Weg ins Stadion. Die Offense der Hamburger legte ambitioniert los. Nach einem langen Drive mussten sie jedoch ein Field Goal versuchen, welches Kicker Alexandr Astahin nicht komplettieren konnte. Doch auch die Defense der Huskies schien hoch motiviert. Die ersten drei Angriffsserien der Troisdorfer Gäste endete jeweils nach drei Spielzügen und einem Punt. Somit konnte die Offense im ersten Viertel ohne Druck durch einen Rückstand agieren und wenig später führte Quarterback Moritz Maack die Offense erneut über das gesamte Feld, ehe er seinen Wide Receiver Marvin Amankwah auf einem 16 Yard Pass in der Endzone bediente. Den anschließenden Extrapunkt verwandelte Astahin und so stand es 07:00 für die Hausherren. Im zweiten Viertel unterlief Maack dann ein Fehler, die Jets fingen den Ball ab und trugen ihn bis an die Hamburger 10 Yard Linie zurück. Doch die Huskies Defense war zur Stelle und stoppten auch diesen Drive gnadenlos, sodass die Jets ein Field Goal versuchten, welches jedoch rechts an den Stangen vorbei ging. Im Gegenzug waren es wieder die Huskies, die mit einem langen Drive vor der Endzone des Gegners standen. Aus 9 Yards Entfernung waren jedoch alle drei Pässe in die Endzone unvollständig und so war es erneut Astahin der durch einen Kick auf 10:00 erhöhte. Kurz vor der Halbzeit wurde es dann noch einmal brenzlig. Die Troisdorf Jets kämpften sich bis an die 5 Yard Linie der Huskies vor und standen kurz vor ihren ersten Punkten. Doch wieder war es die bärenstarke Defense der Hamburger, die die Oberhand behielten. Defensive Lineman Daniel Rotärmel schlug den Ball aus den Händen des Troisdorfer Running Backs und Linebacker Samy Saafan eroberte den Ball und sicherte so die 10:00 Halbzeitführung.
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Rollen klar verteilt: Die Hamburger Offense erzielte Raumgewinne und die Defense ließ beim Gegner kaum welchen zu. So konnten die Jets mit ihrer ersten Angriffsserie keinen Erfolg erzielen und die Huskies Offense verschwendete keine Zeit. Moritz Maack fand seinen Receiver Finn Appelt auf einem 96 Yard Touchdown Pass und startete so, was eine dominante zweite Halbzeit werden sollte. Die Gäste fanden keine probaten Mittel gegen die stark aufspielende Huskies Verteigung und konnte trotz einiger längerer Drives keine Punkte erzielen. Moritz Maack fand jedoch jede Menge Mittel, um den Ball konstant über das Feld zu bewegen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit fand er immer wieder die richtigen Anspielsationen, gepaart mit dem starken Laufspiel der Huskies an diesem Tage, lagen die Punkte quasi in der Luft. Ein weiterer Touchdown auf Amankwah und ein Field Goal von Astahin legte noch einmal 10 Punkte auf die Führung der Huskies und entschied das Spiel vorzeitig. Im vierten Viertel gelang es den Troisdorf Jets zwar noch zu Punkten zu gelangen, jedoch war es im direkten Anschluss der ehemalige Jugendnationalspieler Tobias Nill, der mit einem spektakulären 47 Yard Touchdown Lauf das letzte Sagen hatte. Am Ende gewannen die Hamburg Huskies hochverdient mit 34:07 und konnten damit die zwei knappen Niederlagen deutlich abstreifen.
Am Ende war Head Coach Kendral Ellison sichtlich zufrieden: „Was soll ich sagen? Wir haben genau das gemacht, was nötig war. Wir haben die Strafen reduziert! Unsere Offensive Line hat heute einen großartigen Job gemacht, dadurch konnten wir erfolgreiche Drives produzieren. Heute hat einfach alles zusammengepasst: Offense, Defense und die Special Teams.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Am vergangenen Sonntag konnten die „Seniors“ des MG Wolfpack ihr Auswärtsspiel beim Verbandsliga-Rivalen Schiefbahn Riders mit 0:14 (0:0/0:7/0:0/0:7) gewinnen. Nach den Startschwierigkeiten bei der Auftaktniederlage gegen Mülheim vor drei Wochen war es der erste Erfolg des Teams aus der Vitusstadt – und das im prestigeträchtigen Lokalderby. Großer Wehrmutstropfen für das Rudel: gleich drei Spieler verletzten sich im Laufe der von beiden Seiten sehr fair ausgetragenen Partie; Marco Vieten (#50), Sebastian Thiel (#32) und Maurice Holzvoigt (#82) werden wohl für längere Zeit ausfallen. Bereits am kommenden Samstag erwartet das Team die Kevelaer Kings zum nächsten Spiel im Wolfpack-Stadium an der Bruchstraße in MG-Mülfort (KO 15:00h).
Foto: ©Sascha Crumbach
Mehr als einhundertfünfzig mitgereiste Mönchengladbacher freuten sich am Sonntagabend nach Abpfiff des zweiten Spieltags der NRW Verbandsliga West über einen Auswärtssieg des Rudels, der auch deutlicher hätte ausfallen können. Mit nur einem Touchdown (S. Thiehl) plus erfolgreichem PAT (Niklas Schützendorf #41) kurz vor der Halbzeitpause und der endgültigen Entscheidung, ebenfalls per TD (Sebastian Esser #79) plus PAT (N. Schützdorf), erst in der Schlussminute machten es die Mönchengladbacher zumindest lange Zeit spannend. Gleichzeitig verdienten sich beide Teams mit ihren Defensive-Reihen über die ganze Partie hinweg Bestnoten; immer wieder mussten beide Angriffsabteilungen ihre Drives im vierten Versuch per Punt beenden. Zweimal erreichten die Gastgeber dabei sogar die Fieldgoal-Distanz; beide Versuche, per Kick zu Punkten zu kommen, misslangen den Riders jedoch.
Im Angriff des Wolfpack mühte sich QB Jason Scales (#13) redlich um die Etablierung eines erfolgreichen Passspiels; trotz einiger guter Szenen der Receiver Isaiah (#21), Klaus Schröer (#11) und Sebastian Radeck (#17) scheiterte die Offense immer wieder in den entscheidenden Momenten an der Verteidigung der Hausherren. Das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden von M. Vieten und S. Thiel schwächte zusätzlich vor allem das Laufspiel des Rudels erheblich.
Als mit weniger als drei Minuten Restspielzeit im vierten Quarter die Partie nach einer 20-minütigen Gewitter-Unterbrechung wieder angepfiffen wurde, schienen zunächst kurz die Riders dem Ausgleich näher als die Gäste mit ihrer knappen 0:7-Führung dem Sieg. Doch in der Schlussminute gelang es dem Wolfpack mit einer Interception und zwei anschließenden Laufspielzügen, ein weiteres Mal zu scoren und die endgültige Entscheidung herbei zu führen.
Bis zum kommenden Samstag muss sich der Headcoach des Rudels, Phil Scales, also Einiges einfallen lassen, steht doch am 25.05. (Einlass 14:30 /Kick-Off 15:00 Uhr) in MG-Mülfort bereits das nächste Ligaspiel an. Im Stadion an der Bruchstraße erwartet das Wolfpack die Ligakonkurrenten der Kevelaer Kings. Diese rangieren mit einem Sieg und einem Unentschieden momentan einen Platz höher auf Rang 2 der aktuellen Tabelle.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - ASMG - American Sports Mönchengladbach e.V.
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