Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit dem Heimsieg der Essen Assindia Cardinals gegen den direkten Konkurrenten, die Bielefeld Bulldogs, sicherten sich die Essener vorzeitig die Teilnahme zur Relegation der GFL2. Das gestrige Spiel in der Regionalliga West gewannen die Cardinals ungefährdet mit 47:21 (25:07) und damit auch den direkten Vergleich. Das Hinspiel ging, aus Essener Sicht, mit nur 29:31 verloren. Somit haben Head Coach DJ Anderson und sein Team voraussichtlich noch zwei weitere Spiele in diesem Jahr zu bestreiten. In der Relegation werden aus drei Mannschaften die beiden besten Team im direkten Aufeinandertreffen ermittelt.
Brian Burnett reckt sich mit dem Ball in die gegnerische Endzone zum Touchdown für die Cardinals (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Begegnung der Cardinals und der Bulldogs begann gestern erst eine Stunde später als vorgesehen, denn die Gäste aus Ostwestfalen standen im Stau. Der Mannschaftsbus der Bulldogs erreichte erst um 15:30 Uhr das Stadion am Hallo, dem Heimstadion der Assindia Cardinals. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen sicherlich nicht die schlechteste Endscheidung für die Akteure den Kickoff auf 17:00 Uhr zu verschieben. Dass die Begegnung hitzig werden sollte, konnte man schon beim Einlauf der Teams bemerken. Mit „Nettigkeiten“ bedachte man sich schon beim Einlauf. Im Laufe des Spieles kam es wiederholt, wie man im Fussball sagt, zur Rudelbildung. Diese verliefen, bis auf eine Ausnahme, glimpflich. Zwei Akteure wechselten kurz vor dem Ende der Partie beim Stande von 47:15 die Sportart und je ein Spieler beider Teams wurden mit dem vorzeitigem Duschen belohnt. Hauptsächlich gab es jedoch American Football zu sehen.
Das Regionalligaspiel begann mit einem kurzen Kickoff der Bulldogs. Die Assindia Cardinals starteten den ersten Angriff von der eigenen 35 Yardline mit einem Mix aus Lauf- und Passspiel und beendete diesen mit einem Fieldgoal von Simon Sikorski (#15). Somit gingen die Assindia Cardinals nach etwas mehr als 4 Minuten Spielzeit mit 3:0 in Führung. Das Bielefelder Team trennte sich in seinem ersten Drive mit einem Punt vom Ball. Ohne weitere Punkte oder nennenswerte Aktionen ging das erste Quarter zu Ende.
Im zweiten Viertel konnten die Cardinals wieder punkten: Nach einem Pass von Quarterback Rohan Dagdelen (#12) auf seinen Wide Receiver Brian Burnett (#8) gab es den ersten Touchdown der Partie. Burnett fing den Ball rund 10 Yards vor der Endzone der Bielefelder, schüttelte seien Verteidiger ab und lief in die Endzone. Nach dem PAT (Point After Touchdown) von Tobias Nick (#33) stand es somit 10:00 für die Hausherren. Auch die nächsten Punkte gehörten den Cardinals. Kurz vor der Endzone versuchte Quarterback Dagdelen ein Quarterback Sneak, der vermutlich erfolgreich war, denn so genau konnte man es in dem Pulk nicht erkennen. Whitehead Heinz Sauer und seine Crew erkannten den Spielzug als Touchdown für die Assindia Cardinals an. Da der PAT von Nick mißlang, stand es 16:00 für die Essener. Bei der Restspielzeit von 4:55 Minuten in der erste Hälfte durfte auch die Defense der Cardinals punkten. Nach einem Safety erhöhten die Gastgeber die Führung auf 18:00. Zum Ende des zweiten Quarters wurde es noch einmal spannend. Essen spielte an der gegnerischen zwei Yardline einen vierten Versuch aus. Hierbei täuschte Dagdelen eine Ballübergabe an einen Runningback an, jedoch passte er auf Wide Receiver Harlan Kwofie (#14) und dieser erzielte die nächsten Punkte für Hausherren. Nach dem PAT von Sikorski stand es 25:00 und es waren noch 43 Sekunden auf der Uhr. Diese Restspielzeit nutzen die Bielefelder für ihre ersten Punkte. Von der 50 Yardline warf Quarterback Niklas Gorny (#10) einen sehenswerten, langen Pass auf seinen Wide Receiver Felix Blissenbach, der nach noch ein paar Yards die Essener Endzone erreichte und den ersten Touchdown für die Bulldogs erzielte. Nach dem erfolgreichem PAT von Tobias Stork (#22) verkürzten die Bielefeld Bulldogs auf 25:07, was auch den Halbzeitstand darstellte.
Nach der Halbzeitpause stemmten sich die Gäste noch einmal gegen die drohende Niederlage. Dabei versuchten sie es mit Trickspielzügen, die jedoch aufgrund von Fehlern und folgenden
DJ Anderson war nach dem Spiel sichtlich gerührt (Foto: Oliver Jungnitsch)Strafen nicht erfolgreich waren (z.B. unerlaubter Vorwärtspass). So war es, wie vor der Pause, die Kombination von Dagdelen und Kwofie die mit einem Passspielzug für die nächsten Punkte sorgte. Auch hier gelang der PAT nicht, also stand es 31:07 für die Essen Assindia Cardinals nach 1 ½ Minuten Spielzeit im dritten Quarter. Dies war sicherlich ein psychologischer Vorteil für die Gastgeber. In der Folge wirkte die Offense der Bulldogs unsicher und so gab es den zweiten Safety der Partie. D-Liner Kevin Kocks (#92) und Simon Baumeister (#4) brachten in einer gemeinsamen Aktion Quarterback Gorny in der Bielefelder Endzone zu Fall (neuer Spielstand: 33:07). Für den nächsten Touchdown sorgte dann wieder ein Essener: Brian Burnett. Nach dem Pass seines Quarterbacks reckte er sich mit dem Spielgerät in die gegnerische Endzone und erzielte den Zwischenstand von 39:07 (PAT Sikorski: 40:07). Für Abwechslung in der doch recht einseitigen Partie sorgten die Cardinals, denn jetzt war es ein anderer Spieler, der den nächsten Touchdown erzielte. Nach einem Pass auf Wide Receiver Lesar Duran (#3) tankte er sich durch und versengte das Ei in der Endzone der Bulldogs. Für den letzten Punkt auf Essener Seite sorgte DB und Kicker Sikorski mit seinem PAT zum 47:07. Bei einer Restspielzeit von 11:41 Minuten (4. Quarter) ist es Runningback Veith Stickrock (#48) der für die Ostwestfalen punktete. Mit einem kurzen Lauf Lauf erzielte er den zweiten Touchdown für die Bulldogs. Mit Pass auf Wide Receiver Blissenbach gelang die TPC (Two Point Conversion) zum 47:15. Für die letzten Punkte des Spieles sorgte Niklas Gorny, der Quarterback der Bielefeld Bulldogs. Nach einem Lauf über einen Yards sorgte er für den Endstand von 47:21. Die TPC scheiterte. Nach dem Spiel war besonders Head Coach DJ Anderson die Freunde über den Titel anzumerken. Merklich gerührt und mit Freudentränen übersät bedankte er sich bei seinen Spielern und den Zuschauern.
Jetzt gibt es für die Cardinals noch ein Spiel ohne Wert in der Regionalliga am kommenden Wochenende. Hier empfangen die Essen Assindia Cardinals die Cologne Falcons. Wie es für die Essener weitergeht ist noch nicht ganz sicher. Es spielen voraussichtlich die Meister der Regionalligen West, Ost und Nord um den Aufstieg in die GFL2. Zwei Teilnehmer stehen bereits fest, denn außer dem Meister der Gruppe West (Assindia Cardinals) haben sich die Oldenburg Knights (Gruppe Nord) vorzeitig qualifiziert. Wer und ob es ein Team aus der Gruppe Ost schafft ist zur Zeit noch unklar. Diese Liga ist in zwei Gruppen unterteilt: Regionalliga Gruppe Ost-Nord und Ost-Süd. Die Ersten der beiden Gruppen treten in gegeneinander um den Titel der Gruppe Ost und der Teilnahme an der Relegation an. Qualifiziert für die Gruppe Ost-Süd sind die Magdeburg Virgin Guards, die jedoch nicht für die Aufstiegsrunde gemeldet haben. Anders in der Gruppe Ost-Nord. Hier können noch die Berlin Adler und die Spandau Bulldogs die Gruppe gewinnen (haben sich auch für die Aufstiegsrunde angemeldet)*. Die Entscheidungsspiele für die Regionalliga Ost sind für den 01.09 und 7/8.09.2019 terminiert. Wenn Berlin oder Spandau diese Liga gewinnen, dann gibt es eine Relegation, ansonsten sind die Oldenburger und Essener automatisch in die GFL2 aufgestiegen (Hinweis: im letztem Jahr gab es keine Relegation). Sollte es zur einer Relegationsrunde kommen, so käme es zu folgenden Partien:
Es bleibt also spannend für die Regionalligen und dem Aufstieg in die GFL2.
Update: In der Regionalliga Gruppe Ost-Nord konnten sich die Berlin Adler qualifizieren, somit wird in der Meister der Regionalliga so ermittelt:
07.09. Berlin Adler - Magdeburg Virgin Guards
Unsere Bildergalerie zum Spiel:
Text und Fotos: Oliver Jungnitsch
Auch beim Mitabsteiger Hannover war für die Troisdorf Jets am Samstag nichts zu holen. Nicht zuletzt durch vier Touchdowns des US-Amerikaners Michael Anderson, zogen die Niedersachsen am Ende mit 35:21 uneinholbar davon.
Hart gekämpft und doch wieder verloren. Jets können Hinspiel-Erfolg gegen Hannover nicht wiederholen (Foto: Katharina Hohenhoff)
Damit geht der Kampf um die Goldene Ananas zumindest zum Teil an die Spartans, denn als letzten kleinen Trost können sich die Jets wenigstens noch über den gewonnenen direkten Vergleich freuen. Dennoch sacken die Jets mit der erneuten Niederlage wieder auf den letzten Tabellenplatz ab.
Während die US-Verstärkung der Troisdorfer schon seit zwei Wochen wieder in der Heimat ist, räumten die Importspieler der Spartans mächtig ab und legten das Fundament für den Sieg. Nach dem ersten Touchdown des quirligen Running Backs Anderson, fiel sein amerikanischer Teamkollege Michael Angelo Reives Jr. dabei leider unangenehm auf. Nach einem Targeting Foul musste er schon im 1. Quarter vorzeitig unter die Dusche.
Die Jets konnten daraus aber keinen Nutzen schlagen, denn die Offense der Troisdorfer agierte über weite Teile des Spiels weitgehend harmlos. Gelang einmal ein gutes Play wurde das Ergebnis im darauffolgenden Spielzug durch Strafen oder Konzentrationsfehler meist wieder zunichte gemacht. Auch einen eroberten Fumble durch Defense Back Jan Kirsten konnten die Jets nicht in Punkte ummünzen. Nachdem Spartans-Kicker Manuel Birg ein Fieldgoal knapp verfehlte, erhöhte erneut Anderson mit seinem Lauf über 2 Yards zum 14:0 (PAT Birg).
Auch die Jets schossen einen Fieldgoalversuch an den Torstangen vorbei, bevor Etienne Kessler-Martinez eine sehenswerte Interception gelang, die den Troisdorfern den Ball kurz vor der Halbzeit zurückbrachte. Doch eine blitzsaubere 2-Minute-Offense wurde am Ende wieder einmal nicht mit Punkten belohnt. So ging es mit einem Zwischenstand von 14:0 aus Sicht der Gastgeber in die Pause.
„Der Anschluss kurz vor der Pause hätte uns sicherlich noch einmal Auftrieb gegeben“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Wenn du erst einmal in so einer Situation feststeckst, dann gelingen auf einmal auch die einfachsten Dinge nicht mehr. Aber das war echt knapp.“
Auch im 3. Spielviertel konnten die Spartans ihr Laufspiel nach Belieben etablieren, zu groß waren die Lücken durch verletzungsbedingt fehlende Spieler auf Seiten der Jets. Erneut legte Michael Anderson mit Touchdown Nummer Drei nach (21:0, PAR Birg). Zu allem Überfluss schnappte sich Hannovers Kevin Herbst dann einen Pass von Quarterback Jannik Nowak und retournierte den Ball fast bis in die Endzone. Den fehlenden Yard sicherte sich dann Fullback Jerome Morris mit dem Seitenwechsel (28:0, PAT Birg).
Auch wenn das Spiel damit entschieden schien, gaben die tapfer kämpfenden Jets nicht auf und wurden endlich für ihren Einsatz belohnt. Jannik Nowak fand seinen Wide Receiver Tim Manns zum 7:28 (PAT Dennis Schwartz). Doch auch davon ließen sich die Spartans nicht beeindrucken und legten ihrerseits mit dem vierten Touchdown an diesem Tag durch Michael Anderson nach (35:7, PAT Birg).
Aber das Spiel war noch nicht ganz vorbei. Zunächst entkam Nowak allen Verteidigern und trug den Ball bis an die 1 Yard-Linie der Hannoveraner. Mit dem anschließenden Pass fand er dann Wide Receiver Ray Ket zum 14:35 (PAT Schwartz). Im folgenden Kickoff konnte der starke Etienne Kessler-Martinez den Ball freischlagen und sichern, so dass die Jets-Offense noch eine letzte Chance bekam.
Mit freundlicher Unterstützung der Spartans-Defense, die eine Menge Raum durch Strafen verschenkte, gelang dann sogar mit auslaufender Uhr ein letzter Touchdown erneut über die Kombination Nowak und Ket (21:35, PAT Schwartz).
„Ein Sieg wäre natürlich schöner gewesen heute, aber wenn du selber das ganze Spiel über nichts produzierst und der Gegner dir mit einem einzigen Spieler vier Dinger einschenkt, dann darf man sich nicht beschweren“, so Head Coach Heinen ernüchtert. „Jetzt haben wir genau noch vier Trainingseinheiten und zwei Spiele, dann ist die Seuchensaison endlich Geschichte.“
Am kommenden Samstag empfangen die Troisdorf Jets die Solingen Paladins zum „Salute to Service-Gameday“ im Aggerstadion (Kickoff 16 Uhr, Einlass 15 Uhr). Gegen den gleichen Gegner folgt dann eine Woche später auswärts das Saisonfinale.
Hannover Spartans vs. Troisdorf Jets 35:21 (14:0/0:0/7:0/14:21)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Am Samstag empfingen die Hamburg Huskies die Elmshorn Fighting Pirates zum vorletzten Heimspiel der Saison 2019 im Stadion Hammer Park. Am Ende gab es eine knappe 20:29-Niederlage, trotz einer starken Einzelleistung von US-Runningback Ja Vontae Hence. Es sollte die große Revanche für das Hinspiel werden. Die Spieler und Trainer der Hamburg Huskies waren hoch motiviert, die 35:07-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen. Am Ende gab es sicherlich mehrere Faktoren, die dazu führten, dass es auch im Rückspiel nicht gelang, jedoch zählte Runningback Ja Vontae Hence ganz sicher nicht zu diesen Faktoren. Vor 1.129 Zuschauern, lieferte der US-Amerikaner eine spektakuläre Partie auf mehreren Positionen ab und brachte die Elmshorner damit zum Verzweifeln.

Die Partie begann mit einem soliden Elmshorner Angriff, den die Gäste mit einem 4-Yard-Lauf zum 00:07 beenden konnten. Der Hamburger Angriff, angeführt von Quarterback Dennis Bernhard, der den verletzten Moritz Maack vertrat, kam nicht gut ins Spiel und musste den Ball schnell wieder abgeben. Dies nutzten die Pirates und erhöhten die Führung im Gegenzug mit einem 14-Yard-Pass auf 00:14. Erst im zweiten Viertel kam Schwung in die Hamburger Offense. Nach einem erfolgreichen Drive erlief Ja Vontae Hence aus 6 Yards Entfernung die ersten Hamburger Punkte. Wide Receiver Oliver Nsingui, der auf der Position des Kickers aushalf, erzielte den Extrapunkt und so stand es nur noch 07:14. Doch auch die Gäste waren weiter in Angriffslaune. Nach einem weiteren 14-Yard-Pass erhöhten sie auf 07:21. Doch nun begann die One-Man-Show des Ja Vontae Hence. Er übernahm die Offense als Quarterback und stand von nun an entweder allein, oder mit seinem Import-Partner Lamont Crittendon im Backfield. Daraus entwickelte sich eine explosive Laufgefahr der beiden US-Amerikaner. Zudem war Hence nicht darum verlegen, den Ball auch zu werfen. Mit einem erfolgreichen Drive erlief er einen erneuten Touchdown, nur acht Sekunden vor der Halbzeit und so stand es zur Pause 14:21.
In der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Defense der Huskies ließ die Pirates nicht mehr in die Nähe der Endzone und Hence versuchte nach Kräften das Angriffsspiel aufrecht zu erhalten. Was ihm zeitweise auch gelang. Mit einem überragenden 40-Yard-Pass bediente er Wide Receiver Jean-Claude Madin-Cerezo, der sich nur noch mit dem Ball in die Endzone fallen lassen musste. Der anschließende Extrapunkt ging jedoch daneben und so lagen die Huskies weiterhin mit 20:21 zurück. Die folgenden Drives hatten es in sich. Beide Teams merkten, dass sie mit höchster Konzentration spielen mussten, denn nur ein Fehler hätte spielentscheidend sein können. Die Fehler machten am Ende dann die Hausherren. Mitte des vierten Viertels gelang es den Elmshornern immer wieder Lücken in der sonst sehr soliden Verteidigung der Huskies zu finden und so bauten sie mit einem 2-Yard-Lauf und einer Two-Point-Conversion ihre Führung auf 20:29 aus. Der letzte Hail Mary Pass eineinhalb Minuten vor Schluss fingen die Gäste auch ab und damit war das Spiel beendet. Die Hamburg Huskies verpassten knapp die Revanche, während die Elmshorn Fighting Pirates die vorzeitige Meisterschaft feiern dürfen.
Am Ende war Head Coach Kendral Ellison jedoch zufrieden mit der Leistung seiner Männer: „Als es 20:21 stand und wir den Ball hatten, hätten wir das Spiel vielleicht drehen können und es wäre alles anders gekommen. Aber ich bin stolz auf die Jungs! Wir haben die kurzfristigen Ausfälle gut kompensiert und nie aufgegeben. Und so haben wir es dem besten Team der Liga heute richtig schwer gemacht. Gratulation an Elmshorn für eine großartige Saison und eine verdiente Meisterschaft. Aber in 24 Stunden werden wir uns vollends auf Rostock konzentrieren.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Zum siebenten und damit letzten Heimspiel der GFL 2 Saison 2019 empfangen die Griffins am Sonntag im Rostocker Leichtathletikstadion die Solingen Paladins.

Mit den Paladins kommt ein Gegner an die Ostsee der ähnlich wie die Greifen in dieser Spielzeit etwas hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist, was sich auch in den Ergebnissen wiederspielgelt. Mit den starken deutschen Runningbacks Patrick Poetsch und Daniel Rennich setzen die Solinger wie bereits in der Vorsaison verstärkt auf das Laufspiel, aber die Greifen tun gut daran, den amerikanischen Quarterback Danny Farley ebenfalls nicht aus dem Augen zu lassen. Nachdem das Hinspiel in Solingen zu Saisonbeginn knapp verlorenging, brennen die Griffins nunmehr auf Revanche.
Nach der deutlichen Niederlage beim Tabellenführer am letzten Samstag geht es für die Greifen darum, die Serie von bereits vier Niederlagen in Folge zu stoppen, und sich mit einem Sieg von den Fans in die „Winterpause“ verabschieden zu können. Zwar sind die Greifen in dieser Saison noch zweimal auswärts gefordert, aber für die Rostocker GrifFans wird es dann erst im April 2020 wieder Live-Football geben. Spieler und Trainer hoffen auf zahlreiche Unterstützung auf den Rängen und diese wird das Team auch brauchen, geht man doch in allen Manschaftsteilen stark ersatzgeschwächt in diese Partie. Die Frage, ob US-Quarterback Christopher Jeffrey-Griggs auflaufen kann ist eine Spieltagsentscheidung, mit Michael Bensch können die Greifen im „Notfall“ aber auf einen starken Ersatz zurückgreifen, der bereits beim Auswärtsspiel in Elmshorn das Team anführte und gegen die beste Defense der Liga einen guten Job machte (3 Pass TD´s)
„Die Personaldecke ist durch weitere Verletzungen und Abgänge deutlich dünner geworden, so dass wir auch wie bereits in den letzten Spielen auf weniger erfahrene Spieler setzen müssen, die Ihre Sache aber bisher gut gemacht haben. Vor allem vertraue ich aber hundertprozentig auf den Kampfgeist unserer Mannschaft.“ Mit diesem Satz bringt Head Coach Kuhfeldt die Situation vor dem letzten Heimspiel auf den Punkt und rechnet trotz der Ausfälle mit einer starken Vorstellung des Teams.
Im Rahmenprogramm des PENNEKE Gamedays wird es nochmal ein großartiger Abschuss der Saison. Stargast wird Jonny Henning sein, der die Zuschauer schon im Ostseestadion verzückte. Zudem wird es sicher sehr emotional, verrät Teammanager Putzier. Das soll aber eine Überraschung bleiben…
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Am Samstag steht aller Voraussicht nach fest, wer die Regionalliga der Herren für sich entscheiden kann. Die Essen Assindia Cardinals empfangen die Bielefeld Bulldogs.
Das Hinspiel gewannen die Bielefeld Bulldogs nur knapp mit 31:29 (Foto: Oliver Jungnitsch)
„Jeder weiß, worum es geht. Wer da nicht hundertprozentig konzentriert ist, hat das Spiel einfach nicht verstanden“, sagt Wilfried Ziegler, Präsident der Assindia Cardinals, vor dem ultimativen Showdown in der Regionalliga West. Der steigt am Samstag um 16 Uhr im Sportpark am Hallo. Die zu Hause ungeschlagenen „Men in Blue“ empfangen die Bielefeld Bulldogs – das einzige Team der gesamten Liga, das es in dieser Saison geschafft hat, die Cardinals zu schlagen. „Das Hinspiel war richtig knapp. Deutlich zu viele Strafen und mangelnde Konzentration in den entscheidenden Situationen haben am Ende den Unterschied gemacht“, erinnert sich Headcoach Sherman „DJ“ Anderson an das 29:31 Anfang Juni. Dabei hatte sein Team nach drei verhältnismäßig schwachen Vierteln einen deutlichen Rückstand auswärts fast noch gedreht, denn rund fünf Minuten vor dem Ende der Partie stand es noch 31:14 für die Hausherren aus Bielefeld. „Da haben wir richtig gekämpft und unter Beweis gestellt, was für ein Team wir sind. Wir haben gezeigt, warum man die Assindia Cardinals nie abschreiben sollte“, so Anderson, der vom Hinspiel aber nichts mehr wissen will.
Jetzt gehe es nur darum, „am Samstag alles zu geben“ und „zu Hause ungeschlagen zu bleiben“, betont Anderson, dessen Mannschaft die lange Sommerpause genutzt hat, um sich auf das Spiel vorzubereiten. „Ich vertraue meinen Jungs absolut. Bei jeder Einheit haben die gezeigt, dass sie alles in die Waagschale werfen wollen und diesen Sieg unbedingt einfahren wollen“, sagt er. Auch Präsident Ziegler ist mehr als zufrieden mit der Vorbereitung auf das entscheidende Spiel der Saison: „Die Stimmung beim Training ist gut, die Jungs arbeiten konzentriert und obwohl wir noch in den Sommerferien sind, haben wir bei fast jeder Einheit mehr als 50 Mann auf dem Trainingsplatz.“
Beide Teams haben bislang nur ein Spiel verloren: Die Bulldogs aus Bielefeld mussten sich nur am ersten Spieltag in Paderborn geschlagen geben und sind damit das Team, das am längsten unbesiegt ist. Die Cardinals haben lediglich das Hinspiel gegen Bielefeld verloren, können den direkten Vergleich durch einen Sieg mit einem Field Goal Vorsprung aber für sich entscheiden. Damit würden die Footballer aus Essen auch gleichzeitig als Sieger der Regionalliga West feststehen, denn selbst im Falle einer Niederlage am letzten Spieltag könnte Bielefeld nicht mehr vorbeiziehen. Daher hofft Headcoach Anderson „wieder auf eine volle Hütte“ und auf „Fans, die unser Team wieder so nach vorne peitschen, wie in den letzten Heimspielen auch“.
Kickoff im alles entscheidenden Spiel der Saison ist am Samstag um 16 Uhr im Stadion am Hallo.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
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| Freitag, 2 Oktober 2026 | ||
Cologne Crocodiles U16
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vs |
Düsseldorf Panther U16
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| 18:30 | BSA Bocklemünd, Köln | ||
| Samstag, 3 Oktober 2026 | ||
Langenfeld Longhorns U16
|
vs |
Paderborn Dolphins U16
|
| 18:00 | Jahnstadion, Langenfeld | ||
| Sonntag, 27 September 2026 | ||
Aachen Vampires
|
36 : 0 |
Bonn Gamecocks
|
| 15:00 | Ludwig-Kuhnen-Stadion, Aachen | ||
Rheine Raptors
|
0 : 36 |
Lippstadt Eagles
|
| 15:00 | Jahnstadion, Rheine | ||
| Samstag, 26 September 2026 | ||
Paderborn Dolphins-U19
|
0 : 36 | SG Cologne Falcons/Bonn Gamecocks U19 |
| 15:00 | Hermann-Löns-Stadion, Paderborn | ||
| Sonntag, 20 September 2026 | ||
Lippstadt Eagles
|
21 : 14 |
Wesseling Blackvenom
|
| 15:00 | Stadion am Waldschlösschen, Lippstadt | ||
Oberhausen Tornados
|
40 : 0 |
Neuss Legions
|
| 15:00 | Stadion Sterkrade, Oberhausen | ||
Neuss Legions
|
36 : 0 |
Krefeld Ravens Prospects
|
| 15:00 | BSA Weckhoven, Neuss | ||
Windeck Giborim
|
36 : 0 |
Krefeld Ravens Prospects
|
| 15:00 | Giborim Arena, Windeck | ||
Coesfeld Bulls
|
21 : 16 |
Kevelaer Kings
|
| 15:00 | Weiling Arena, Coesfeld | ||
| Samstag, 19 September 2026 | ||
Dortmund Giants
|
17 : 0 |
Bochum Rebels
|
| 18:00 | Hoeschpark, Dortmund | ||
Gelsenkirchen Devils
|
7 : 41 |
Euskirchen Lions
|
| 15:00 | Fürstenbergstadion, Gelsenkirchen | ||
| SG Cologne Falcons/Bonn Gamecocks U19 | 10 : 0 |
Münster ASC Phoenix U19
|
| 11:00 | ||
| Sonntag, 13 September 2026 | ||
Neuss Legions
|
8 : 10 |
Coesfeld Bulls
|
| 15:00 | BSA Weckhoven, Neuss | ||
Bocholt Rhinos
|
20 : 16 |
Oberhausen Tornados
|
| 15:00 | Sportanlage des TSV Bocholt, Bocholt | ||
Krefeld Ravens Prospects
|
0 : 36 | Hückelhoven Firehawks |
| 15:00 | Sprödentalplatz, Krefeld | ||
Langenfeld Longhorns U19
|
36 : 0 |
Paderborn Dolphins-U19
|
| 15:00 | Jahnstadion, Langenfeld | ||