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Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der Regionalliga unter Interims-Headcoach Jörg Mackenthun haben die Assindia Cardinals nun Nils Müller als neuen Cheftrainer für die kommende Spielzeit vorgestellt.
Assindia Cardinals: Nils Müller neuer Headcoach der Men in Blue - Foto: Assindia Cardinals
Der 33-Jährige kommt von den Recklinghausen Chargers und bringt trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits reichlich Coaching-Erfahrung mit. Der angehende Theologe trainierte unter anderem Jugendteams der Green Machine (NRW-Auswahl), ist in die Trainerausbildung des Landesverbands AFVCNRW eingebunden und war bei den Paderborn Dolphins als Offensive Coordinator in der GFL (German Football League) aktiv. Bei seiner Vorstellung in Essen sprach Müller über seine Eindrücke, seine Philosophie und die Perspektiven der Cardinals.
Nils Müller über …
… seine Eindrücke vor der Verpflichtung: „In diesem Jahr hat mich Cardinals-Präsident Marco Mitschek kontaktiert und eingeladen, mir den Verein einmal anzuschauen. Und wenn man dann das Gelände sieht, wird das Football-Herz deutlich weicher, als man es vielleicht erwartet hätte.“
… seine Spielphilosophie: „Ich bin überzeugt, dass alle Spieler auf dem Feld gefordert sein müssen. Wir werden nächstes Jahr keine Cardinals erleben, die zu 90 Prozent den Ball laufen oder zu 90 Prozent passen. Ich möchte modernen Football spielen – Football, für den die Menschen ins Stadion kommen und sagen: Wow, das sieht nach Football aus.“
… seine frühe Verantwortung als Coach: „Ich schätze es, wenn Menschen Talente erkennen und fördern wollen. Das muss auch unser Weg in Zukunft sein: Wenn wir gute Trainer gewinnen wollen, müssen wir sie selbst ausbilden. Dazu gehört auch der Mut, jemandem eine Chance zu geben, auch wenn er vielleicht noch nicht so viel vorzuweisen hat.“
… den Weg der Cardinals, auf eigene Talente und Spieler aus der Region zu setzen: „Das ist genau der richtige Ansatz, weil er auch meine persönliche Football-Laufbahn geprägt hat. Ich habe mich früh in der Green Machine engagiert, junge Menschen ausgebildet und den Sport auf ein höheres Level gebracht. Mit diesem Weg kann ich mich voll identifizieren. Im Ruhrgebiet gibt es genug Athleten, die auf hohem Niveau performen können. Was bislang vielleicht noch fehlt, ist ein Verein, der diese Performance-Kultur konsequent vorlebt. Das ist für mich ein ganz wesentlicher Grund, jetzt nach Essen zu kommen.“
… die Voraussetzungen bei den Cardinals: „Die Anlagen hier suchen ihresgleichen – da wurde in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet. Kabinen, Platz, Trainingsmöglichkeiten: Das ist absolute Spitzenklasse. Jetzt gilt es, das sportliche Programm so auszurichten, dass die Spieler spüren: Hier wird Struktur gelebt, hier bedeutet es etwas, dieses Trikot zu tragen. Genau das möchte ich vorantreiben.“
… die Auswahl neuer Coaches: „Gemeinsam mit dem Vorstand bin ich dabei, den Coaching-Staff zu komplettieren. Essenziell ist, dass unsere Ziele klar sind: Performance-Kultur, Energie und Intensität. Spieler müssen das Gefühl haben, dass jedes Training sie fordert. Dafür brauchen wir ein starkes, passendes Team.“
… die Zusammenarbeit mit den Jugendteams: „Das ist unverzichtbar. Wir haben uns als Verein auf einen klaren Weg festgelegt, und der funktioniert nur, wenn wir altersübergreifend zusammenarbeiten. Es geht nicht darum, überall das gleiche System zu spielen, aber Jugendspieler müssen früh lernen, was es heißt, im Cardinals-Trikot aufzulaufen. Diese Standards können nicht früh genug etabliert werden.“
… die Erwartungen: „Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, deren Herz für die Cardinals schlägt. Ab November liegt es mir besonders am Herzen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind. Ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Wir werden Schritt für Schritt daran arbeiten.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Mönchengladbachs American Footballer bezwingen trotz Personalsorgen überraschend den bislang ungeschlagenen Tabellenführer und klettern auf Rang zwei der Oberliga NRW: In einem hochdramatischen High-Score-Game setzte sich das MG Wolfpack am Samstagnachmittag beim favorisierten Remscheid Amboss mit 49:45 (28:23) durch. Mit diesem Überraschungserfolg rücken die Mönchengladbacher in der Oberliga-Tabelle auf Platz zwei vor und wahren sich bei noch zwei verbleibenden Spieltagen die Chance auf die Vizemeisterschaft.
MG Wolfpack ringt Remscheid Amboss mit 49:45 nieder - Foto: Cedric Eltze
Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer standen denkbar schlecht: Head Coach Phil Scales musste auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Neun Starter und zwei Trainer fehlten aufgrund privater Verpflichtungen, zwei weitere Spieler verletzungsbedingt, hinzu kamen vier kurzfristige Ausfälle wegen Krankheit. „Schon die Vorbereitung war eine echte Herausforderung“, erklärte Scales. Gemeinsam mit seinem Trainerstab entwickelte er daher eine angepasste Spielstrategie, bei der insbesondere die Rookies verstärkt zum Einsatz kommen sollten. Diese rechtfertigten am Samstag eindrucksvoll das Vertrauen ihrer Coaches und lieferten zusammen mit den Routiniers eine herausragende Mannschaftsleistung.
Die Partie war von Beginn an ein intensiver Schlagabtausch. Beide Teams lieferten sich ein Duell um jedes einzelne Yard, die Führung wechselte nahezu nach jedem Drive. Zur Halbzeitpause lagen die Vitusstädter knapp mit 28:23 vorne. Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel hochspannend: Routiniers und Rookies kämpften Seite an Seite, hielten das Tempo hoch und verteidigten mit unermüdlichem Einsatz. Am Ende gaben Entschlossenheit, Teamgeist und der unbedingte Wille den Ausschlag – mit 49:45 fügte das Wolfpack dem Remscheid Amboss die erste Saisonniederlage zu. (Im Hinspiel im Mai hatte Mönchengladbach noch deutlich mit 7:27 das Nachsehen.)
„Ich bin unglaublich stolz auf diese Männer“, sagte Head Coach Scales nach dem Spiel. „Sie haben gezeigt, dass wir auch in der Breite stark aufgestellt sind, und einige unserer Rookies haben sich für mehr Spielzeit empfohlen. Heute werde ich niemanden einzeln hervorheben – auch wenn manche außergewöhnlich gespielt haben. Denn heute war es Familie: Brüder, die für den Mann neben sich gekämpft haben und für diejenigen, die nicht dabei sein konnten. Das ist ein tolles Team, und ich bin sehr froh, ein Teil davon zu sein.“
Bereits am kommenden Samstag, 27. September 2025, empfangen die MG Wolfpack Seniors in Odenkirchen-Süd die Bonn Gamecocks (Kick-Off 15 Uhr). Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Gladbacher auf Platz zwei festsetzen. Das große Saisonfinale folgt am Sonntag, 5. Oktober 2025, ebenfalls zu Hause: Dann steht ein Flutlichtspiel gegen die Kachtenhausen White Hawks an (Kick-Off 17 Uhr). Für beide Heimspiele wird den Fans zusätzlich eine Tribüne bereitgestellt, die beste Sicht auf das Geschehen garantiert.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Bei sonnigem Spätsommerwetter traten die TFG Typhoons am Samstagnachmittag im Rather Waldstadion zum ersten von zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die GFLJ an. Rund 250 Zuschauer verfolgten die Begegnung gegen die Weinheim Longhorns, die mit ihrem kompletten Kader aus Baden-Württemberg angereist waren.
„Fliedner-Schüler“ gewinnen Relegationshinspiel gegen die Weinheim Longhorns - Archivfoto: Oliver Jungnitsch
Die Gäste präsentierten sich zunächst als starker Gegner und setzten die Typhoons vor allem im ersten Quarter mehrfach unter Druck. Punkte konnten sie jedoch nicht erzielen – auch, weil der Pass Rush der Düsseldorfer Verteidigung zunehmend Wirkung zeigte. Im zweiten Quarter übernahmen die Typhoons endgültig die Kontrolle und gingen mit einer 27:0-Führung in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte bauten sie ihren Vorsprung konsequent aus, während die Longhorns offensiv nicht mehr zur Entfaltung kamen.
Am Ende stand ein deutlicher 75:0-Erfolg der Typhoons, die seit Juni 2023 ungeschlagen sind. Die Defense überzeugte mit zahlreichen Ballgewinnen: Daniel Tilger und weitere Linemen sorgten für mehrere Quarterback-Sacks, Paul Brouwers und Sebastian Kreiling erzielten je einen Pick Six, Karim Dumoulin und Till Heukelbach fingen weitere Interceptions. Zudem verwandelten Ben Flohr und Ferdinand Kreiling Fumble Recoveries direkt in Punkte.
Auch die Offense zeigte sich variabel. Running Backs Oskar Vogel und Leonardo Ruffert sowie Wide Receiver und Kicker Oskar Horstmann punkteten jeweils mehrfach. Da in der Jugendbundesliga-Relegation keine Mercy Rule angewendet wird, spiegelt das Endergebnis von 75:0 die deutliche Überlegenheit der Gastgeber wider.
Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 14 Uhr in Weinheim statt. Angesichts des klaren Ergebnisses erscheint der erneute Bundesliga-Aufstieg der Typhoons äußerst wahrscheinlich. Head Coach Patrick Lorenz hatte die Relegation im Vorfeld als „Charaktertest“ für sein Team bezeichnet – und es ist nicht ausgeschlossen, dass die Mannschaft auch in der zweiten Begegnung noch einmal mit voller Konzentration auftritt.
Ergebnis:
TFG Typhoons – Weinheim Longhorns 75:0 (06:0; 21:0; 20:0; 28:0) Zuschauer: 250, Rather Waldstadion
Scoring:
06:0 – 80-Yard-Lauf Ruffert (TPC failed)
13:0 – Vogel nach 62-Yard-Pass Treibmann (PAT Horstmann)
20:0 – Horstmann nach 34-Yard-Pass Treibmann (PAT Horstmann)
27:0 – 70-Yard-Pick Six Brouwers (PAT Horstmann)
34:0 – 10-Yard-Lauf Vogel (PAT Horstmann)
40:0 – 49-Yard-Lauf Horstmann (PAT failed)
47:0 – 40-Yard-Pick Six S. Kreiling (PAT Horstmann)
54:0 – 66-Yard-Lauf Ruffert (PAT Horstmann)
61:0 – 28-Yard-Lauf Vogel (PAT Horstmann)
68:0 – 12-Yard-Lauf nach Fumble Recovery Flohr (PAT Horstmann)
75:0 – 2-Yard-Lauf nach Fumble Recovery F. Kreiling (PAT Horstmann)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam (redaktionell geändert)
Die Krefeld Ravens setzen auch 2026 auf Kontinuität in ihrer stärksten Waffe: der Defense. Zoltan Nagy, ausgezeichnet als „Coach of the Year“, bleibt Chef der Defensiveline und damit ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Seidenstädter. Seit Jahren gilt die D-Line der Ravens als Aushängeschild des Teams – und in der ersten GFL2-Saison der Vereinsgeschichte präsentierte sich die Unit so schnell, hart und aggressiv wie nie zuvor.
Zoltan Nagy (Bildmitte) bleibt ein Raven - Foto: Oliver Jungnitsch
Unter Nagys Führung zeichnen sich seine Spieler vor allem durch Disziplin und außergewöhnliche Work Ethic aus – beides klare Markenzeichen seiner Arbeit. Der 44-Jährige verlangt in jeder Einheit das Maximum von seiner Defense. Sein unermüdlicher Antrieb und seine Leidenschaft machen ihn zu einem der beliebtesten Coaches in Krefeld.
Vereinspräsident Dino Volpe findet deutliche Worte: „Zoltan ist ein großartiger Trainer mit einer beeindruckenden Work Ethic. Sobald er das Feld betritt, geht es für ihn nur darum, alles aus seinen Spielern herauszuholen. Genau das zeigt sich Jahr für Jahr in der Entwicklung seiner Unit. Er pflegt zudem zu jedem Spieler ein persönliches Verhältnis – das macht ihn als Coach so besonders.“
Doch Nagys Blick geht über die Defenseline hinaus: Er denkt stets im Sinne des gesamten Teams und des Clubs. Mit seiner Vision, seinem Engagement und seiner Nähe zu den Spielern bleibt Zoltan Nagy ein zentraler Baustein für die Zukunft der Krefeld Ravens.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
Seit drei Jahren prägt Sebastian Nawroth als Defensive Coordinator (DC) maßgeblich die Erfolgsgeschichte der Krefeld Ravens. Zuvor hatte er bereits ein Jahr lang die Defensive Backs betreut. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im American Football zählt „Nawi“, wie er deutschlandweit genannt wird, zu den anerkanntesten Trainern seines Fachs.
Coach Sebastian Nawroth übernimmt zusätzliche Rolle bei den Krefeld Ravens - Foto: Oliver Jungnitsch
Sein analytisches Denken, seine ruhige und besonnene Art sowie die Fähigkeit, Spieler individuell und als Team weiterzuentwickeln, machen ihn zu einem hochgeschätzten Coach – sportlich wie menschlich. Unter seiner Leitung stellte die Ravens-Defense in den vergangenen drei Jahren die beste Verteidigung der Liga. Besonders eindrucksvoll: Bereits im ersten Jahr in der 2. Bundesliga stellte die Krefelder Verteidigung Ligaweit die stärkste Unit und setzte damit Maßstäbe.
„Mit Coach Nawi behalten wir nicht nur sportlich einen zentralen Grundpfeiler im Verein. Auch menschlich ist er für mich nicht mehr wegzudenken – inzwischen verbindet uns eine Freundschaft. Umso mehr freue ich mich, dass er in diesem Jahr noch mehr Verantwortung übernimmt“, betont Vereinspräsident Dino Volpe.
Denn Nawroth übernimmt künftig neben seiner Funktion als Defensive Coordinator auch die Position des Assistant Head Coaches. Zum ersten Mal gibt er die direkte Betreuung der Defensive Backs ab – und das voller Vertrauen: „Ich freue mich riesig, mit Coach Mac zusammenzuarbeiten. Er ist seit Jahren mein absoluter Wunschkandidat. Wir teilen die gleiche Philosophie, und ich weiß genau, wie viel Potenzial er aus Spielern herausholen kann. Seine Vita spricht für sich“, erklärt Nawroth mit einem Lächeln.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
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Juniors Beitragsanzahl: 433
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2819
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