Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Zwei Jets-Touchdowns am Ende sorgen für einen Lichtblick – Wie nach der Hinspiel-Niederlage vor einer Woche zu erahnen, konnten die Troisdorf Jets auch ihr letztes Saisonspiel auswärts nicht mit einem Sieg beenden. Zu stark war der Gegner in Solingen, der bereits in der 1. Halbzeit für die Entscheidung sorgte. Als Lichtblick bleibt aber zurück, dass die Troisdorfer Footballer trotzdem bis zum Ende gefightet haben und kurz vor Schluss immerhin noch zwei Touchdowns zum 13:43-Endstand erzielen konnten.
Den Jets steht ein Generationswechsel bevor: Niklas Hornen (#33, links) und Niko Nikolakopoulos (#37) (Foto: Jets)
Die Partie begann gleich mit einem Knaller – allerdings leider aus Sicht der Gastgeber. Der US-Amerikaner Dorian Stanard trug einen Punt der Jets über 70 Yards zum Touchdown zurück und brachte die Paladins damit nach wenigen Minuten mit 6:0 in Führung.
Sichtlich geschockt lief danach bei den Troisdorfern auf beiden Seiten des Balles rein gar nichts mehr. Die Gastgeber hingegen zogen ihr Programm routiniert durch. Während die Solinger quasi im Minutentakt Punkte zweimal über Running Back Daniel Rennich und einmal Tight End Thilo Lindenberg, sowie je eine Two-Point-Conversion durch Patrick Poetsch und Brice Jaques-André-Coquin erzielten, beschränkte sich der Erfolg der Jets-Offense meist auf drei kurze Versuche mit anschließendem Punt.
Auch nach dem Halbzeitpfiff zeigte sich der vollen Tribüne im Jahnstadion das gleiche Bild: die Solingen Paladins erhöhten den Score erneut über Thilo Lindenberg sowie Running Back Timo Hübner nahezu unbedrängt auf 43:0 (mit TPC Daniel Rennich und PAT Robin Schimkus).
Aber die Jets gaben trotz des aussichtslosen Spielstandes nicht auf, Jannik Grützenbach schnappte sich einen Ball von Solingens Quarterback Daniel Farley und bereitete damit die ersten Punkte für Troisdorf über Fullback Niklas Hornen vor (6:43). Gleich im nächsten Drive schaffte Jannik Grützenbach, der insgesamt ein sehr starkes Spiel ablieferte, erneut eine Interception, die jedoch ohne Zählbares für die Jets blieb. Für das dritte Turnover bei den Paladins sorgte dann Jets-Linebacker Kasper Bongaerts, der einen Fumble eroberte und den Ball sogar einige Yards in Richtung gegnerischer Endzone tragen konnte. Die Chance ließ sich danach Running Back Niko Nikolakopoulos nicht entgehen und flitzte mit dem Ball über 34 Yards zum 13:43-Endstand (PAT Dennis Schwartz).
„Die letzten beiden Punkte über den alten Hasen Niklas, der seinen Helm nach der Saison an den Nagel hängen will, und durch unser Nachwuchstalent Niko sind sinnbildlich für die kommende Saison, denn wir stehen auf vielen Positionen vor einem Generationswechsel“, so Head Coach Andreas Heinen. „Dank der drei Turnovers der Defense und den beiden Touchdowns mussten wir immerhin nicht ganz mit leeren Händen nach Hause fahren.“
Neben einigen Spielern, die ihre Football-Karriere beenden werden, verlassen auch Offensive Line Coach Andreas Brock, Quarterback Coach Klaus Zettelmeier und Defense Coordinator Marcel Fritsche nach dieser Saison die Mannschaft. Die Troisdorf Jets bedanken sich für das teils jahrelange, tolle Engagement der drei erfahrenen Trainer und sind sich dessen bewusst, dass es nun einige große Lücken zu schließen gilt.
Dies wird sicherlich die dringendste Aufgabe für die bestehende Trainercrew der Jets um Head Coach Heinen für die anstehende Offseason sein. Die ersten Weichen für die Regionalligasaison 2020 werden also schon in Kürze gestellt.
Solingen Paladins vs. Troisdorf Jets 43:13 (20:0/8:0/15:0/0:13)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Gemessen an der Stärke des Gegners war es am letzten Spieltag der GFL 2 wohl die beste Saisonleistung der Rostock Griffins, welche dem Team zu einem 33:16 Auswärtssieg verhalf. Mit diesem Sieg konnten die Männer von der Ostseeküste den 3. Platz in der Endabrechnung sowie eine „Winning Season“ sichern.
Griffins gewinnen Saisonfinale in Lübeck (Foto: Gunnar Rosenow)
Head Coach Kuhfeldt fasste nach seinem letzten Spiel als Cheftrainer zusammen: „Wir haben in dieser Saison mit unheimlich vielen Herausforderungen, Verletzungen uns Sperren zu kämpfen gehabt. Es spricht für die Spieler und für das Team, dass sie im letzten Saisonspiel nochmal alles geben und so eine Leistung abrufen.“
Vor allem physisch dominierten die Greifen die Partie gegen den frischgebackenen Vizemeister aus Lübeck von Anbeginn. Quarterback Michael Bensch, der später im Spiel an den wieder genesenen Christopher Jeffrey-Griggs übergab, dirigierte den ersten Angriffsdrive der Greifen, der mit einem Lauftouchdown von Julian Hagen die Führung für die Griffins brachte. Unterstützt durch die bärenstarke Defense der Griffins, die in der ersten Halbzeit nicht mehr als ein Field Goal zuließ, erhöhte QB Jeffrey-Griggs durch einen eigenen Touchdownlauf sowie einen TD-Pass auf Chiam James auf den Halbzeitstand von 21:3.
Doch die Cougars, die noch in der Vorwoche den bis dato ungeschlagenen GFL-Champion aus Elmshorn besiegen konnten, gaben sich nicht geschlagen. Das 3. Viertel gehörte den Hausherren, die durch zwei Pässe auf 21:16 verkürzen konnten, bevor die Greifen wieder das Ruder übernahmen. Vor allem gegen das starke Laufspiel der Griffins war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Running Back Kam Harris brachte die Griffins mit 28:16 in Führung und nachdem Alex Posunko mit einer Interception die zunächst letzten Angriffsbemühungen der Cougars beenden konnte, war es erneut QB Jeffrey-Griggs selbst, der für den 33:16 Endstand sorgte. Überschäumende Emotionen beider Teams sorgten nach dem letzten Spielzug für Disqualifikationen auf beiden Seiten und einen Wermutstropfen in einer ansonsten fairen Partie.
Nachdem diese Phase überwunden war, war der Jubel bei den Greifen über diese starke Leistung und dem positiven Saisonabschluss riesig.Teammanager Putzier fasste im Interview dann nochmal zusammen: "Ich denke, wir haben heute völlig verdient gewonnen. Es war fast so, als wenn das TEAM die psychologische Bremse gelöst hätte. Dadurch konnten wir auch verhindern, dass wir bei einer Niederlage in der Endabrechnung nur Sechtser geworden wären, was bei einer dann ausgeglichenen Bilanz sicher so auch noch nicht da gewesen ist. Vor allem aber freue ich mich für unsere langjährigen Spieler, die nun in ihre Karriere beenden werden und natürlich auch für unseren scheidenden HC Dr. Kuhfeldt, dass wir mit diesem Sieg so stark aus der Saison gehen. Für den bevorstehenden Umbruch in unserem Team und die neue Saison sicher eine gute und richtige Ansage der Mannschaft. An dieser Stelle allen Beteiligten, vor allem aber unseren Sponsoren, Förderern, Helfern und Fans herzlichsten Dank für die grandiose Unterstützung in dieser Saison. Dann auf ein Neues… !"
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Am vergangenen Samstag reisten die Hamburg Huskies zum letzten Spiel der GFL2-Saison 2019 zu den Hannover Spartans. Dort feierten die Hanseaten zum Abschluss der Saison einen deutlichen 19:40 Auswärtserfolg und beenden die Saison damit auf dem sechsten Tabellenplatz.

Das letzte Spiel der Saison möchte man natürlich immer gerne gewinnen. Mit genau diesem Ziel fuhren die Hamburg Huskies demnach am Samstag auch nach Hannover zu den Spartans. Die Saison mit einem positiven Ergebnis beenden und damit eine ausgeglichene Saison abschließen, das war die Devise. Das Spiel startete sehr aussichtsreich. Bereits im ersten Angriffsdrive lief Quarterback Ja Vontae Hence über 70 Yards zum Touchdown und sorgte so für eine schnelle 00:06-Führung. Doch die Spartans hatten direkt eine Antwort parat und punkteten ihrerseits im ersten Drive. Durch den geglückten Extrapunkt gingen die Hausherren mit 07:06 in Führung. Doch in den anschließenden Angriffen konnten beide Verteidigungen ihre Stärke zeigen. Im zweiten Viertel wurde es dann jedoch hektisch auf der Punktetafel. Zunächst blockten die Spartans einen Hamburger Puntversuch und konnten mit ihrer Offense die wenigen Yards bis zur Endzone schnell überbrücken und bauten die Führung auf 13:06 aus. Doch diesmal waren es die Huskies, die sofort zu antworten wussten. Und zwar in Form von US-Linebacker Lamont Crittendon, mittlerweile in der Rolle als Running Back voll angekommen, der über 24 Yards zum Touchdown und damit dem 13:13 lief. Im Anschluss nutzten die Hamburger zweimal Unaufmerksamkeiten in den Special Teams der Hannoveraner und konnten sich den eigenen Kickoff nach Punkten selbst sichern. Daraus entstanden durch einen weitern Lauf von Quarterback Hence und einem Pass auf Wide Receiver Jean-Claude Madin-Cerezo weitere Touchdowns und eine mittlerweile deutlichere Führung von 13:26. Kurz vor der Halbzeit fand Hence dann Felician Daquah zum 13:33-Halbzeitstand. Die Defense der Huskies stand im zweiten Viertel für 1:30 Minuten auf dem Feld und sicherte die wenigen Angriffsversuche der Spartans ab.
In der zweiten Hälfte schaltete die Offense der Huskies dann merklich einen Gang zurück. Den Spartans gelang ein weiterer Touchdown zum 19:33, ehe Hence seinen Receiver Maurice Stubbe zum 19:40 fand. Spätestens mit dem Ergebnis waren die Fronten klar, die Hamburger Defense ließ keine weiteren Punkte mehr zu, während die Offense der Huskies mit soliden Drives die Spieluhr kontrollierte.
Am Ende war Head Coach Kendral Ellison zufrieden: „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Auch wenn wir etwas langsam gestartet sind, aber unsere Special Teams haben heute eine super Leistung gezeigt und uns ins Spiel zurückgeholt. Dadurch konnte unsere Offense durchstarten. Ich bin definitiv zufrieden, wie wir diese Saison herumgerissen haben, nachdem wir mit drei knappen Niederlagen am Anfang nicht gut aussahen. Aber jetzt konnten wir die Saison mit einem positiven Momentum beenden und darüber bin ich sehr glücklich.“
Die Hamburg Huskies beenden die GFL2-Saison 2019 mit sieben Siegen und sieben Niederlagen auf dem sechsten Platz der Gruppe Nord.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Auch im 14. und damit letzten regulären Punktspiel der GFL Saison 2019 vor den Play-Offs behalten die New Yorker Lions ihre weiße Weste und bezwingen die Kiel Baltic Hurricanes problemlos mit 53:14 (14:0; 17:0; 9:0; 13:14). Etwas mehr als 2.700 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen ein Spiel welches vom Anfang bis zum Ende von den Hausherren dominiert wurde und in dem die Gäste aus Kiel erst im vierten und damit letzten Spielviertel, punkten konnten.
Game MVP: DB 17 Robin Papke (Foto: Fabian Uebe)
Die Gäste aus Kiel gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, der Offensive der Hausherren zuerst das Angriffsrecht zu überlassen. Im Nachhinein betrachtet wohl die falsche Entscheidung. Micky Kyei trug den Kick-Off der Gäste bis an die 36 Yard Linie zurück und Lions Spielmacher Brandon Connette trug im ersten Spielzug der Partie, den Ball über 64 Yards zum 7:0 (PAT T. Goebel) direkt bis in die Endzone der Kieler. Vorausgegangen war ein angetäuschter Lauf von Christopher McClendon, der die gesamte Kieler Abwehr auf dem falschen Fuß erwischte. Es folgte der erste Angriffsversuch der Kiel Baltic Hurricanes und damit auch schnell der erste Punt. Wie bereits in den Spielen zuvor, war die Verteidigung des Gastgebers erneut hervorragend auf den Gegner von Defense Koordinator Dave Likins und seinem Trainerteam eingestellt wurden und ließ der Offense um den Kieler Spielmacher Jake Purichia, nur wenig bis gar keinen Raum.
Anders dagegen der effektive Angriff der Löwen um Brandon Connette. Nach einem kurzen Lauf von Christopher McClendon, bediente der Braunschweiger Quarterback seinen Ballfänger Christian Bollmann mit einem kurzen Pass, welchen dieser über 35 Yards Richtung gegnerische Endzone tragen konnte. Gleichbedeutend mit diesen Raumgewinn, ist Christian Bollmann nun der beste Wide Receiver in der Geschichte der Lions, mit dem meisten Yards aus Passfängen. Krönen konnte das Braunschweiger Eigengewächs seinen Rekord zwei Spielzüge später mit einem weiteren Catch, dieses mal über 16 Yards, zum 14:0 (PAT T. Goebel) in der Kieler Endzone.
Der Angriff der Hurricanes machte in der folgenden Angriffsserie, bedingt durch Strafen gegen die Hausherren und einem schönen Passfang von Markell Castle, größeren Raumgewinn und konnte sich zumindest bis auf 33 Yards der Braunschweiger Endzone nähern, ehe dann die Defense der Lions dem Vorwärtsdrang ein Ende bereitete. Der Punt der Gäste ging an der drei Yard Linie ins Aus und somit startete der nächste Drive der Löwen knapp vor der eigenen Endzone. Doch wer einen Runningback vom Kaliber Christopher McClendon in seinen Reihen hat, braucht sich wegen der ungünstigen Ausgangssituation keine Sorgen machen, den drei Läufe später war man bereits bis an die 37 Yard Linie vorangekommen. Es folgten zwei sehenswerte Pässe von Brandon Connette auf Micky Kyei und Nicolai Schumann über insgesamt 51 Yards, bevor Christopher McClendon, dieses Mal als Passempfänger, aus 19 Yards die Führung seines Teams auf 21:0 (PAT T. Goebel) erhöhte.
Nach einem weiterer Punt der Gäste durch Benedikt Englmann, erhöhten die New Yorker Lions umgehend mit einem 31 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel auf 24:0. Dem Fieldgoal voran gegangen war ein weiterer Passfang über 28 Yards von Christian Bollmann. Die Defense der Löwen behielt weiterhin die Oberhand und konnte u.a. durch einen Quarterbacksack von Linebacker Christoph Bachmann, die Kieler Offense umgehend wieder vom Feld schicken. So erhielt der Braunschweiger Angriff kurz vor der Halbzeitpause noch einmal den Ball und machte das Beste daraus. Zweimal Brandon Connette mit über 30 Yard Raumgewinn aus Läufen und einmal Christopher McClendon mit einem weiteren Passfang, brachten die Löwen in Schlagdistanz zur Kieler Endzone. Den Halbzeitstand zum 31:0 (PAT T. Goebel) erzielte Micky Kyei, nach 19 Yard Pass von Brandon Connette.
Nach der Halbzeitpause schraubten die New Yorker Lions das Tempo etwas zurück und begannen auf beiden Seiten des Balls die Spieler durchzuwechseln. So übernahm im Angriff das Duo Mike Friese und Sonny Weishaupt die Regie und Mirel Zero und Patrick Papke teilten sich die Last im Laufangriff. In der Verteidigung konnten z.B. Robin Papke, der spätere Game-MVP und Christoph Wahl Akzente setzen. Die zweite Halbzeit begann für die Kiel Baltic Hurricanes mit ihren Angriff um Jake Purichia, der sich aber schnell nach zwei Sacks durch Adam Roszkowski und Evans Yeboah im Rückwärtsgang befand. So war es auch kein Wunder, das die nächsten Punkte für die Löwen durch einen Safety (Snap beim Punt über die Endzone hinaus) zum 33:0 entstanden. Es folget die erste Angriffsserie der Spiels der Gastgeber, welche ohne Punkte endete. Der 25 Yard Fieldgoalversuch durch Tobias Goebel, ging knapp rechts an den Torstangen vorbei. Doch sollten die nächsten Punkte nur aufgeschoben sein.
Die Braunschweiger Verteidigung sorgte erneut für ein schnelles Ende der Kieler Angriffsbemühungen und das Duo Sonny Weishaupt auf Justus Holtz über 41 Yards, für das fällige 40:0 (PAT T. Goebel). Es ging ins vierte und letzte Quarter und die Gäste aus Kiel nutzten dieses, um zumindest nicht ganz ohne Punkte nach Hause zu fahren. Doch bevor es dazu kam, schlug abermals der Braunschweiger Angriff zu. Vorbereitet durch schöne Läufe von Patrick Papke, bediente Mike Friese final mit einem 19 Yard Pass Jan Hilgenfeldt in der Endzone der Gäste zum 47:0 (PAT T. Goebel). Es folgte der erste Drive der Hurricanes, welchen das Team mit Punkten abschließen konnte. Jake Purichia fand seinen amerikanischen Teamkollegen Markell Castle mit einem Pass über 75 Yards zum 47:7 (PAT B. Englmann), allein gelassen im Backfield der Braunschweiger Verteidigung. Nur kurze Zeit später war es die gleiche Kombination, dieses Mal über fünf Yards, die sogar auf 47:14 den Abstand der Kiel Baltic Hurricanes zu den New Yorker Lions, verringern konnte.
Dem zweiten Touchdown der Gäste vorrausgegangen war ein Fumble von Mirel Zero tief in der eigenen Hälfte, der von der Verteidigung der Gäste gesichert werden konnte. Das Endergebnis zum 53:14 (PAT nicht gut) war dann noch einmal eine Premiere im doppelten Sinne. Nachdem Micky Kyei, ungewohnt als Runningback eingesetzt, sein Team bis in die Spielfeldhälfte der Kieler gebracht hatte, fand Sonny Weishaupt mit einem Pass über 34 Yards, den italienischen Wide Receiver im Jersey der Lions, Enrico Iuliano. in der Endzone der Kieler. Enrico Iulinao fing dabei nicht nur seinen allerersten Pass im Team der Lions überhaupt sondern konnte diesen auch direkt in Punkte umwandeln. Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel der Saison, gehen die New Yorker Lions als einer der Anwärter auf den Einzug in den German Bowl am 12. Oktober in Frankfurt / Main in die Play-Offs. Gegner am 21. September (Kick-Off 18 Uhr) im Viertelfinale werden der viertplatzierte der GFL Süd, die Stuttgart Scorpions sein.
Scoreboard
07:00 64 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
14:00 16 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
21:00 19 Yard TD-Pass B. Connette auf C. McClendon (PAT T. Goebel)
24:00 31 Yard Fieldgoal T. Goebel
31:00 19 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
33:00 Safety (Snap über Endzone hinaus)
40:00 41 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
47:00 19 Yard TD-Pass M. Friese auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
47:07 75 Yard TD-Pass J. Purichia auf M. Castle (PAT B. Englmann)
47:14 5 Yard TD-Pass J. Purichia auf M. Castle (PAT T. Goebel)
53:14 34 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf E. Iuliano (PAT nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Etwas mehr als vier Monate nach dem Ligastart ist für die Troisdorf Jets das Abenteuer „2. Bundesliga“ leider schon wieder Geschichte. Heute reisen die Troisdorfer Footballer zum Saisonabschluss nach Solingen und müssen im Anschluss wieder für die Regionalliga planen.
Kampflos ergeben werden sich die Jets nicht, auch wenn es sportlich um nichts mehr geht (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)
Das Spiel gegen die Solingen Paladins ist dann auch das direkte Rückspiel zwischen den beiden NRW-Teams. Am vergangenen Wochenende mussten sich die Jets im heimischen Aggerstadion mit 14:42 geschlagen geben. Und die Aussichten für die Partie am Samstag haben sich innerhalb der Woche noch einmal verschlechtert.
„Als wären unsere vielen Ausfälle durch Verletzungen nicht schon schlimm genug, hat in den vergangenen Tagen auch noch eine Grippewelle zugeschlagen“, so Head Coach Andreas Heinen frustriert. „Dazu hat sich am Donnerstag im Abschlusstraining einer meiner Running Backs noch einen Finger ausgekugelt. Mehr kann in diesem Jahr echt nicht schiefgehen. Ich glaube, wir sind mittlerweile alle froh, wenn wir diese Seuchensaison endlich abhaken können.“
Als Aufsteiger hatten sich die Jets zu Saisonbeginn bescheiden den Klassenerhalt als Ziel gesetzt. Mit einem eigentlich gut besetzten Kader aus deutschen Spielern, ergänzt durch die dreiköpfige Verstärkung aus den Niederlanden und nicht zuletzt durch zwei amerikanische Spieler, waren die Troisdorfer selbstsicher in die Saison gestartet. Doch bevor es richtig losging, fielen bereits die ersten Leistungsträger mit teils langwierigen Verletzungen aus, die aus dem jungen und unerfahrenen Kader kaum ersetzt werden konnten. So folgte Niederlage auf Niederlage mit dem Absturz in den Tabellenkeller.
„Das war auf beiden Seiten des Balles die schlechteste Jets-Saison seit Jahren“, so Heinen. „In der Pause haben wir eine Menge aufzuarbeiten. Außerdem stehen wir vor einem großen Umbruch, denn es werden sicherlich einige ältere Spieler und definitiv drei erfahrene Coaches nach der Saison das Team verlassen. Langweilig wird unsere Offseason also eher nicht.“
Zunächst gilt es aber am Samstag den Saisonabschluss zu bestreiten. Da an der Jahnkampfbahn nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, sollten Jets-Fans nach Möglichkeit auf dem Walder Marktplatz parken (Fußweg ca. 5 Minuten).
Troisdorf Jets @ Solingen Paladins
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
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| Freitag, 2 Oktober 2026 | ||
Cologne Crocodiles U16
|
vs |
Düsseldorf Panther U16
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| 18:30 | BSA Bocklemünd, Köln | ||
| Samstag, 3 Oktober 2026 | ||
Langenfeld Longhorns U16
|
vs |
Paderborn Dolphins U16
|
| 18:00 | Jahnstadion, Langenfeld | ||
| Sonntag, 27 September 2026 | ||
Aachen Vampires
|
36 : 0 |
Bonn Gamecocks
|
| 15:00 | Ludwig-Kuhnen-Stadion, Aachen | ||
Rheine Raptors
|
0 : 36 |
Lippstadt Eagles
|
| 15:00 | Jahnstadion, Rheine | ||
| Samstag, 26 September 2026 | ||
Paderborn Dolphins-U19
|
0 : 36 | SG Cologne Falcons/Bonn Gamecocks U19 |
| 15:00 | Hermann-Löns-Stadion, Paderborn | ||
| Sonntag, 20 September 2026 | ||
Lippstadt Eagles
|
21 : 14 |
Wesseling Blackvenom
|
| 15:00 | Stadion am Waldschlösschen, Lippstadt | ||
Oberhausen Tornados
|
40 : 0 |
Neuss Legions
|
| 15:00 | Stadion Sterkrade, Oberhausen | ||
Neuss Legions
|
36 : 0 |
Krefeld Ravens Prospects
|
| 15:00 | BSA Weckhoven, Neuss | ||
Windeck Giborim
|
36 : 0 |
Krefeld Ravens Prospects
|
| 15:00 | Giborim Arena, Windeck | ||
Coesfeld Bulls
|
21 : 16 |
Kevelaer Kings
|
| 15:00 | Weiling Arena, Coesfeld | ||
| Samstag, 19 September 2026 | ||
Dortmund Giants
|
17 : 0 |
Bochum Rebels
|
| 18:00 | Hoeschpark, Dortmund | ||
Gelsenkirchen Devils
|
7 : 41 |
Euskirchen Lions
|
| 15:00 | Fürstenbergstadion, Gelsenkirchen | ||
| SG Cologne Falcons/Bonn Gamecocks U19 | 10 : 0 |
Münster ASC Phoenix U19
|
| 11:00 | ||
| Sonntag, 13 September 2026 | ||
Neuss Legions
|
8 : 10 |
Coesfeld Bulls
|
| 15:00 | BSA Weckhoven, Neuss | ||
Bocholt Rhinos
|
20 : 16 |
Oberhausen Tornados
|
| 15:00 | Sportanlage des TSV Bocholt, Bocholt | ||
Krefeld Ravens Prospects
|
0 : 36 | Hückelhoven Firehawks |
| 15:00 | Sprödentalplatz, Krefeld | ||
Langenfeld Longhorns U19
|
36 : 0 |
Paderborn Dolphins-U19
|
| 15:00 | Jahnstadion, Langenfeld | ||