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Im vergangenen Jahr gelang es den TFG Typhoons erstmals in ihrer noch jungen GFLJ-Geschichte, den Lokalrivalen Düsseldorf Panther in der Gruppe West hinter sich zu lassen. Nach Auswärtssieg und Heimniederlage sorgten am Ende ganze zwei Punkte im direkten Vergleich (42:40) dafür, dass die „Fliedner-Schüler“ in die Play-offs einziehen konnten.
Touchdown Frederik Wieding #81 (Foto: Bernd Thiel-Wieding)
In diesem Jahr ging es dann noch ein Stück knapper aus: Nach der 6:8-Auswärtsniederlage zu Saisonbeginn konnten sich die Typhoons am gestrigen Samstag zu Hause mit 9:7 durchsetzen, bleiben in der Tabelle aber hinter den Raubkatzen. So will es das Regelwerk, die Bundesspielordnung (BSO) der American Football Verbands Deutschland e.V. (AFVD): „Bei Punktgleichstand mehrerer Teams derselben Liga wird nach Abschluss der Saison der direkte Wertungspunktvergleich der jeweiligen Teams untereinander herangezogen (Panther und Typhoons jeweils 2:4)… Ist der direkte Wertungspunktvergleich gleich, zählt die Spielpunkte-Differenz untereinander (Panther vs. Typhoons 15:15). Ist die ebenfalls gleich, zählt die Spielpunkt-Differenz der gesamten Saison.“ Die Panther beenden die mit dem gestrigen Tag nun corona-bedingt vorzeitig beendete Saison mit einem Score von 29:55 (gleich -26), die Typhoons mit einem von 28:57 (gleich -29). Somit landen die Düsseldorf Panther auf Platz zwei hinter dem amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles, die Typhoons auf Rang drei.
Wie bereits im Hinspiel, so waren es auch gestern zunächst die Typhoons, die Punkte aufs Scoreboard bringen konnten. Kurz vor Ende des ersten Quarters fand Quarterback (QB) Tom Wolf mit einem 45-Yard-Pass seinen Receiver Frederik Wieding, der erst auf der gegnerischen 10-Yard-Linie gestoppt werden konnte. Anschließend waren es dieselben Protagonisten, die auch die restlichen Yards bis in die Panther-Endzone überbrücken konnten, bevor Kicker Ben Shepherd mit einem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) die Punkte noch veredelte.
Im zweiten wie im dritten Spielviertel war es vor allem die Typhoons-Defense, die Akzente zu setzen wusste. Ihr bärenstarker Auftritt dokumentierte sich über lange Zeit darin, dass die Panther-Offense die Typhoons-Redzone nicht zu sehen bekam. Und wenn die Gäste dann noch Fehler machten, waren die Mannen von Defense-Coordinator Martin Pfeiffer zur Stelle. Der Beleg dafür waren zwei Panther-Fumbles, die von Linebacker Anthony Baer und Defense Back Alexander Warné gesichert werden konnten, ohne dass es der Typhoons-Offense zunächst gelang, Kapital daraus zu schlagen. Dieses gelang erst kurz vor Ende des dritten Quarters, nachdem Frederik Wieding den Punt-Returner der Gäste auf dessen 20-Yard-Linie hatte stoppen können. Eine Passbehinderung und ein Fehlstart später standen die Typhoons an der gegnerischen 5-Yard-Linie, von wo aus den Panthern der Snap dermaßen misslang, dass daraus ein Safety resultierte, der die Typhoons mit 9:0 in Front brachte. Mit dem damit einhergehenden Ballgewinn wusste die Typhoons-Offense allerdings nichts anzufangen, sondern produzierte ihrerseits einen Fumble, der erneut die Panther-Offense auf den Platz brachte. Das Ergebnis: der dritte Fumble der Raubkatzen in diesem Spiel und die zweite Recovery für Anthony Baer, die den dritten Spielabschnitt beendete.
Kurz nach Anpfiff des letzten Quarters gelang es der Panther-Offense erstmals, die Typhoons-Verteidigungsreihen zu überraschen. Nach einem 50-Yard-Pass des Gäste-QBs in die Typhoons-Endzone stand es nur noch 9:6. Nach dem erfolgreichen PAT zierte fortan ein 9:7 das Scoreboard, das die Typhoons bis zum Schlusspfiff der Referees verteidigen konnten. Dieses zumal, da Wide Receiver Janez von Renesse wenige Minuten später nach einem 38-Yard-Pass von QB Tom Wolf noch die Panther-Endzone erreichen konnte – sechs Punkte, die den Typhoons allerdings aufgrund einer Strafe mit Recht aberkannt wurden. So blieb es letztlich der Typhoons-Defense überlassen, den Zwei-Punkte-Vorsprung ins Ziel zu bringen. Dafür sorgte zunächst Linebacker Julian Lammerskitten, der den ausgespielten vierten Versuch der Panther erfolgreich stoppen konnte. Den nächsten Offense-Drive der Gäste beendete ebenfalls im vierten Versuch Defense Liner Paul Kukuk mit einem QB-Sack. Was blieb, waren eineinhalb Minuten auf der Uhr, die die Panther-Offense ohne eigene Time-Outs nicht mehr nutzen konnte.
Mit diesem Sieg gehen die Mannen von Head Coach Philipp Fritsche in der unvollständigen Abschlusstabelle der Gruppe West auf Platz drei durchs Ziel und gratulieren den Düsseldorf Panthern zur inoffiziellen Stadtmeisterschaft, wenngleich sich letztlich nun beide Teams – wie auch weitere 14 Bundesligisten deutschlandweit – einem stärkeren Gegner geschlagen geben müssen: Corona.
TFG Typhoons vs. Düsseldorf Panther 9:7 (7:0; 0:0; 2:0; 0:7) Rather Waldstadion, Düsseldorf
7:0 PAT Ben Shepherd
9:0 Safety Düsseldorf Panther
9:6 Düsseldorf Panther nach 50-Yard-Pass
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam

Freundschaftsspiel
| 24.10. | Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 17:00h | Abgesagt | ||||
German Football League Juniors
| Nord-Ost | 24.10. | Berlin Adler vs. Dresden Monarchs | 15:00h | Stade du Napoleon | |||
| Süd-West | 24.10. | Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 15:00h | TUS 1 Platz | |||
| Mitte | 25.10. | Gießen Golden Dragons vs. Saarland Hurricanes | 15:00h | Abgesagt | |||
| Nord-Nord | 25.10. | Hamburg Huskies vs. Hamburg Junior Devils | 15:00h | Tribünenweg | |||
| West | 31.10. | Düsseldorf Typhoons vs. Düsseldorf Panther | 14:00h | Rather Waldstadion | |||
| Nord-Ost | 31.10. | Berlin Rebels vs. Berlin Adler | 15:00h | Stadion Wilmersdorf | |||
| Süd-West | 01.11. | Stuttgart Scorpions vs. Freiburg Sacristans | 15:00h | TUS 1 Platz | |||
2. Damenbundesliga
| Süd-West | 31.10./01.11. | Playoffs oder vs. Finale |
Basis: Ergebnisdienst vom AFVD
Die Assindia Cardinals starten am Dienstag (27.10.2020) in die Vorbereitung für die kommende GFL 2 Saison. Neu ist dabei nicht nur die Zusammensetzung des Teams, sondern auch der Head Coach. Mit Bernd Janzen ist ein langjähriger Weggefährte zurück an der Sideline der „Men in Blue“: der gebürtige Essener coachte bereits von 2000 bis 2010 im Sportpark Am Hallo und führte den heutigen Zweitligisten in den Jahren 2007 bis 2009 von der Regionalliga bis in die Playoffs der GFL.

„Wir hatten eine sehr erfolgreiche, schöne gemeinsame Zeit“, erinnert sich Janzen und begründet damit auch, warum er „keinen Moment gezögert“ hatte als das Angebot der Cardinals bekam: „Ich glaube, ich weiß, was ich hier kriege, und auch die Vereinsführung weiß was sie bekommt. Das ist sehr gute Basis für eine gute Zusammenarbeit.“
Für Janzen, der zuletzt beim Ligarivalen aus Solingen unter Vertrag war, geht es beim Trainingsauftakt am Dienstag darum, die einzelnen „Men in Blue“ kennenzulernen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Den Auftakt dafür macht eine Reihe von Athletik-Einheiten, die vom neuen Athletik Coach Jan Marbach geleitet werden. Grundlagenausdauer und eine gute Physis seien „das A und O für eine gute GFL 2 Saison“, betont Head Coach Janzen: „Wir brauchen athletisch gute Spieler auf jeder Position“, wirbt er für die Teilnahme an der ersten Trainingseinheit. Vorbeikommen könne jeder, der sich zutraut in der zweithöchsten deutschen Footballliga zu spielen: „Wettbewerb bringt das Beste der einzelnen Spieler zum Vorschein, und so wolle man die Klasse am Ende der Saison halten."
Wer sich zutraut Zweitligafootball zu spielen, ist beim Training (auf Kunstrasen im Stadion Am Hallo, ab 19 Uhr) herzlich willkommen. Um in Corona-Zeiten den Überblick zu behalten, müssen sich Interessierte allerdings bis Montag per Email anmelden:
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals

Freundschaftsspiel
| 24.10. | Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 17:00h | GAZI-Stadion | ||||
German Football League Juniors
| West | 17.10. | Cologne Crocodiles vs. Düsseldorf Panther | 13:00h | Ostkampfbahn | |||
| Mitte | 17.10. | Wiesbaden Phantoms vs. Gießen Golden Dragons | 14:00h | Europaviertel | |||
| Nord-Ost | 17.10. | Berlin Rebels vs. Dresden Monarchs | 15:00h | Stadion Wilmersdorf | |||
| Süd-West | 17.10. | Freiburg Sacristans vs. Stuttgart Scorpions | 15:00h | FT Sportpark | |||
| Nord-Ost | 24.10. | Berlin Adler vs. Dresden Monarchs | 15:00h | Stade du Napoleon | |||
| Süd-West | 24.10. | Stuttgart Scorpions vs. Schwäbisch Hall Unicorns | 15:00h | TUS 1 Platz | |||
| Mitte | 25.10. | Gießen Golden Dragons vs. Saarland Hurricanes | 15:00h | Heegstrauchweg | |||
| Nord-Nord | 25.10. | Hamburg Huskies vs. Hamburg Junior Devils | 15:00h | Hamburg ,Tribünenweg | |||
2. Damenbundesliga
| Süd-West | 17.10. | Mannheim Banditaz vs. Trier Stampers | 11:30h | MTG Stadion Mannheim | |||
| Süd-West | 18.10. | Saarland Hurricanes vs. Mainz Golden Eagles | 14:00h | Matzenberg | |||
Basis: Ergebnisdienst vom AFVD
Bernd Janzen, der neue Head Coach, beim Spiel der Assindia Cardinals bei den Braunschweig Lions 2010 (Foto: Roland Schicho/Assindia Cardinals)„Es ist sehr schade, dass wir den vor über zwei Jahren eingeschlagenen Weg nicht weiter gemeinsam weiter gehen können. Auf der anderen Seite ist es eine Frage des gegenseitigen Respekts und der bestehenden Freundschaft, offen und ehrlich miteinander umzugehen. Und da kommt es im Leben eben vor, dass man unterschiedliche Auffassungen hat“, erläutert Cardinals Präsident Wilfried Ziegler die Trennung. Er betont: „Wir wünschen „DJ“ von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“
Einen Nachfolger für den Aufstiegstrainer von 2019 haben die Cardinals bereits gefunden: Mit Bernd Janzen übernimmt ein langjähriger Bekannter an der Sideline. Janzen war von 2000 bis 2010 als Trainer bei den Cardinals. Ab 2004 übernahm er die sportliche Leitung des Teams und führte den Essener Footballverein 2008 in die GFL. Dort erreichte er 2009 das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft, wo die Cardinals nur knapp dem späteren Meister der Südstaffel, den Schwäbisch Hall Unicorns unterlagen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
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