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Die Rostock Griffins befinden sich in einer schwierigen Situation. Sportlich läuft es auch wegen einer hohen Verletztenrate aktuell in der 2. Bundesliga nicht sehr erfolgreich. Eine seit zehn Jahren ungewohnte Niederlagenserie macht dem Football Leuchtturm Mecklenburg-Vorpommerns arg zu schaffen.
v.l.n.r.: Dr. Zierau, Pieper, Penneke, Mahler, Czwerinski, Pfähler (Foto: privat)
Positive Signale aber kommen aus dem Kreis der Sponsoren und Förderer der Greifen. So gab es anlässlich des Spiels im Ostseestadion eine erste Zusammenkunft unter Leitung des neuen designierten Präsidenten, des Ex-Sumo-Weltmeisters und Mitgliedes der Griffins Hall of Fame Alexander Czerwinski.
Nun traf man sich erneut inRostocks Fliegerkneipe SCHALLMAUER zu einer konkreten Planung. Ein Aufsichtsrat soll in Kürze installiert werden, um den Griffins wirtschaftlich und planerisch zur Seite zu stehen. SAPHENION-Venenspezialist Dr. Ulf Zierau, OSPA Vertreter Fabian Pieper, Rechtsanwalt Thomas Penneke, Geschäftsführer der Schwimmbadtechnik Lange GmbH André Mahler und Gastgeber Bernd Pfähler verständigten sich zunächst zur aktuellen Situation, denn diese lässt alle Kraft für den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse binden. Nach der Saison sollen dann Zukunftspläne aufgestellt und sich konstituiert werden. Nur so viel vorab, es wird an einem Griffins-Stipendium für Studierende gearbeitet, Details dazu folgen in Kürze.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Das dritte Jahr infolge findet nun das Sommer Football Camp der Hemer Cave Bears des Jugendzentrums Hemer und der Iserlohn Titans statt.
Die Cave Bears mit dem Bürgermeister von Hemer Christian Schweitzer, der vor ein paar Wochen ein komplettes Training mit den Kindern und Jugendlichen mitgemacht hat (Foto: Dennis Fidler).
Das Camp findet vom 05.08.22 bis zum 07.08.22 statt. Alle Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren sind herzlich eingeladen. Neben dem Training wird es auch Freizeit Aktivitäten wie einen Besuch im Freibad und dem besuch im Sauerlandpark geben.
Am Samstag, den 06.08.22 gibt es einen Football Familientag im Felsenmeerstadion Deilinghofen wo alle herzlichst zu eingeladen sind.(Foodtruck, Hüpfburgen etc.) Die Kosten des Camps belaufen sich auf 55€ pro Teilnehmer. Mit in den Kosten ist die volle Verpflegung, die Aktivitäten und ein Camp Shirt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dennis Fidler - Iserlohn Titans im TuS Iserlohn 1846 e.V. (Text: Dennis Fidler)
Etwas mehr als 15 Jahre nach ihrem letzten Aufeinandertreffen am 19. Mai 2007 ist es endlich wieder Zeit für ein ganz besonderes Derby. Denn am kommenden Sonntag begrüßt Rhein Fire die Cologne Centurions in ihrer Heimarena in Duisburg. Dieses Match lässt eingesessene Football Fans in Erinnerungen schwelgen.
Rhein Fire begrüßt Köln zum Derby (Foto: Oliver Jungnitsch)
Schon zu Zeiten der NFL Europe galten die Spiele zwischen Fire und den Centurions immer als ganz besondere Duelle. Dies macht allein die Zuschauerzahl deutlich, die sich an den Spieltagen dieses Lokalderbys im Vergleich zum sonstigen Durchschnitt meist verdoppelte und im Jahre 2005 sogar den Rekordwert von 32.500 Zuschauern im Kölner Stadion erreichte.
Damals verabschiedeten sich die beiden Teams nach vier Spieljahren in der NFL Europe mit einer unentschiedenen Bilanz: Sowohl 2004 als auch 2005 gingen sie mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage auseinander. 2006 konnte Rhein Fire beide Spiele gegen die Centurions für sich entscheiden, während sich das Blatt ein Jahr später wendete und die Kölner zwei Siege erkämpfen konnten. Die letzte Saison im Jahre 2007 ging demnach zugunsten der Cologne Centurions aus. Doch nach jeweils fünf Spielen in der aktuellen Saison der European League of Football (ELF) liegt Rhein Fire mit drei gewonnenen Matches und zwei Niederlagen den Centurions, die zwei Siege und drei verlorene Spiele nachweisen, ein Stückchen voraus. Jedoch mussten beide Teams am vergangenen Sonntag relativ harte Niederlagen einstecken und müssen jetzt unter Beweis stellen, wie sie diese Rückschläge in Motivation und Kampfgeist umwandeln.
Durch die ohnehin bestehende Rivalität zwischen den rheinischen Städten Düsseldorf und Köln, die man im Sport selbstverständlich verstärkt zu spüren bekommt, wird eine ganz besondere und hitzige Atmosphäre im Stadion erwartet. Auch aufgrund der absehbaren hohen Anzahl der aus Köln mitreisenden Fans wird die Stimmung des Derbys mit Sicherheit ON FIRE sein, weshalb auf jeden einzelnen Rhein Fire Fan gezählt wird.
Ab 12 Uhr können sich die Fans auf dem Gelände der Schauinsland-Reisen-Arena einfinden, um sich gemeinsam auf dieses Derby einzustimmen. Tickets für das BATTLE of RHEIN können auf www.ticketmaster.de oder am Spieltag selbst vor Ort erworben werden.
am Sonntag, den 10.07.2022
Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg
Fire Party ab 12 Uhr
Pregame Show 14:45 Uhr
Kickoff: 15:00 Uhr
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Vor rund 4.200 Zuschauern war Rhein Fire am Sonntag bei den Hamburg Sea Devils zu Gast. Als um 15 Uhr der Kickoff erfolgte, waren die zahlreichen mitgereisten Fans noch frohen Mutes, dass sie bei perfektem Wetter ein spannendes Football Spiel erleben würden.

Im ersten Drive sah es auch noch gut für die Rheinländer aus. Nach einem schönen Kickoff Return von Omari Williams über rund 30 Yards bewegte die Fire Offense zunächst gut den Ball durch Running Back Daniel Rennich, bis Matt Adam dann eine seiner inzwischen ligaweit gefürchteten Bomben auf Nate Robitaille über 55 Yards auspackte und dieser zwei Defender der Hamburger noch über 20 Yards bis in die gegnerische Endzone schleppen konnte. Bereits beim anschließenden Extra Punkt Versuch zeigte sich dann aber, dass Fire an diesem Tag in Hamburg kein Glück haben sollte. Der Extrapunktversuch wurde geblockt, segelte durch die Luft und wurde schließlich von einem Hamburger Spieler gefangen und für 2 Punkte in die Endzone von Fire zurückgetragen. Anstatt 0-7 stand es damit nur 2-6.
Auch die Defense von Rhein Fire sah im ersten Drive zunächst perfekt eingestellt aus. Passversuche des Hamburger Quarterbacks Ceesay wurden gut weggeschlagen, das Laufspiel von Glen Toonga zunächst völlig unterbunden, so dass Hamburg nach nur 3 Spielzügen schon wieder punten musste. Der Punt segelte über fast 60 Yards durch die Luft und der designierte Returner Nate Robitaille entschloss sich, den Punt nicht aufzunehmen, so dass Fire an der eigenen 28-Yard Line in Ballbesitz gekommen wäre. Doch leider kam es anders und ein Fire Spieler hatte einen kurzen „Geistesblitz“ und entschied sich, nach dem Ball zu greifen, bekam diesen aber nicht richtig zu fassen, so dass der Ball schließlich in den Händen der Hamburger landete – Ballbesitz Hamburg. Die Sea Devils nutzen das Momentum schnell aus und nur zwei Spielzüge später konnte der Hamburger Running Back Glen Toonga seinen ersten Touchdown des Tages erzielen.
Den Spielern von Rhein Fire konnte man den Schock deutlich ansehen und es wirkte, als wäre für einige Spieler der Rheinländer das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon im Kopf verloren gewesen. Für den Rest des Spiels lief bei Fire jedenfalls kaum etwas zusammen und immer wieder machten individuelle Fehler jede Möglichkeit zu Nichte, doch noch wieder ins Spiel zu finden.
Die Angriffsreihen von Fire blieben wie gegen Barcelona äußerst ausrechenbar und immer wieder musste Quarterback Matt Adam vor den starken Defense Linern der Sea Devils um sein „Leben“ rennen. Erneut dauerte die Entwicklung der ausgewählten Spielzüge deutlich zu lang und nie hatte man das Gefühl, Rhein Fire würde erforderliche Änderungen in seinen Angriffsbemühungen vornehmen. Vor dem Spiel hatte Hamburgs Starspieler Kasim Edebali im Pregame Interview noch festgestellt: „Rhein Fire versucht zu Laufen oder tiefe Big Plays zu werfen – dies werden wir versuchen zu unterbinden.“ Damit hatte er die Situation perfekt analysiert.
Während die Rhein Fire Defense gegen Barcelona das Spiel bis zum Ende das Spiel noch offen halten konnte, hatte die Verteidigung gegen Hamburg ebenfalls große Probleme, vor allem mit Running Back Glen Toonga, der insgesamt vier Lauftouchdowns und mit 17 Läufen mehr als 200 Yards erzielen konnte. Teilweise rannte der Brite Slalom um die Defense Spieler von Fire, aber auch sein Backup Simon Homadi, der im 4. Quarter eingewechselt wurde, konnte in einem Quarter selbst noch einmal knapp 100 Yards und einen weiteren Touchdown erzielen. Am Ende zeigte das Scoreboard ein deutliches 42-15 für Hamburg - ein Ergebnis, dass sich Hamburg an diesem Tag wohl verdient hatte.
Für Rhein Fire steht am kommenden Sonntag das Derby zu Hause gegen die Cologne Centurions an. Kickoff ist um 15 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena Duisburg.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Die Assindia Cardinals haben das zweite NRW-Duell in Folge verloren. Nach der knappen 28:29- Niederlage bei den Langenfeld Longhorns mussten sich die Men in Blue auch den Solingen Paladins geschlagen geben. Bei sommerlichen Temperaturen am Samstagabend in der Solinger Jahnkampfbahn unterlagen die Essener den Klingenstädtern nach einer bis in die Schlussminuten engen Partie deutlich mit 13:25 (0:0, 7:6, 6:3, 0:16).
QB Alex Jodlauk (#17) übergibt RB Darnell Walker Jr. (#1) den Ball (Foto: S.Schneider / sushysan.de)
Dabei schien das Spiel gut zu starten für die Gäste: Der wiedergenesene Alexander Jodlauk arbeitete sich mit den Running Backs Brett Sylve und Darnell Walker Jr. zügig über das Spielfeld. Kurz vor dem Ziel, ein Yard vor der Endzone, verunglückte allerdings der Snap – Fumble der Men in Blue und Ballbesitzwechsel. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben: Im ersten Spielzug des zweiten Viertels gingen die Cardinals in Führung. Walker Jr. tankte sich nach Ballübergabe von Jodlauk von der 12-Yard-Line durch bis in die Endzone. Kicker Tim Rechter verwandelte den Extra-Punkt-Versuch: 7:0 für die MiB. Nach leichten Startproblemen kam aber auch das Solinger Laufspiel im zweiten Viertel in Schwung, als US Running-Back Moses Harris von der gegnerischen 47-Yard-Line zum ersten Touchdown der Hausherren lief. Die Two-Point-Conversion war allerdings nicht erfolgreich, sodass zur Halbzeit ein knapper Essener Vorsprung auf dem Scoreboard stand, den die Men in Blue im dritten Spielabschnitt ausbauten. Diesmal passte Jodlauk von der gegnerischen 21-Yard-Line auf Sylve, der schon halb am Boden lag, sich aber wieder aufraffte und doch noch die Goalline erreichte. Rechter sollte es den Cardinals beim zweiten Extra-Punkt-Versuch aber nicht recht machen. Er verfehlte das Ziel – 13:6 für die Men in Blue. Nach einem aberkannten Touchdown ihrerseits konnten die Paladins dennoch verkürzen. Justus Fürup stellte per Field Goal auf 9:13 aus Sicht der Solinger und eröffnete seinem Team so die Möglichkeit, das Spiel mit dem nächsten Touchdown zu drehen. Diese Chancen ließen sich die Hausherren zu Beginn des Schlussviertels nicht nehmen. Der Ex- Essener Cole Williams fing einen langen Pass kurz vor der Goalline und schleppte sich in die Endzone. Nachdem sie in der ersten Halbzeit nicht erfolgreich waren, sollte die Two-Point-Conversion nun funktionieren – 17:13 für die Paladins und das Spiel war gedreht.
Die Cardinals warfen noch einmal alles in die Waagschale, waren allerdings auch über einen Field- Goal-Versuch von Tim Rechter nicht erfolgreich. Der Ball prallte vom linken Pfosten ins Aus. Und mit dem zweiten Touchdown-Lauf von Harris eine halbe Minute vor Schluss war auch die letzte Essener Hoffnung dahin. Cole Williams verwandelte die anschließende Two-Point-Conversion zum 25:13 – der Schlusspunkt eines gebrauchten Abends aus Sicht der Cardinals.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
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