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Die Saison 2023 startet demnächst für die Oberhausen Tornados. Gegen die Schiefbahn Riders konnten die Oberhausener am 01.04.2023 bereits im Voraus ihr Spielsystem testen.
Im Testspiel trafen die Oberhausen Tornados auf die Schiefbahn Raiders (Foto: André Steinberg)
Um 15 Uhr starteten die Tornados gegen die Schiefbahn Riders zum Freundschaftsspiel. Zunächst konnten beide Mannschaften im ersten Quarter einige Yards gut machen, jedoch erschwerte der Dauerregen das Spiel sichtlich. Der Ball rutschte im Sekundentakt aus den nassen Händen. Bevor sich alle Spieler an die Situation gewöhnt hatten, ging es schon ins zweite Quarter. Spielstand 0:0. Das zweite Quarter fing an, wie das vorherige aufhörte. Die Schiefbahner begannen nun, das Spiel zu dominieren und das wurde belohnt. Nach einem Fumble Return und dem erfolgreichen Extrapunkt, stand es zur Halbzeit 0:7.
Nach der Pause änderten sich die Gegebenheiten nicht, im Gegensatz zum Spiel der Tornados. Die Mannschaft fand ins Spiel und konnte viele Yards gut machen. Der Oberhausener #10 Lukas Lehwald sorgte dann mit einem Touchdown und dem PAT (Point after Touchdown) für den Ausgleich. Lediglich ein Fehler der Tornados wurde hart bestraft. Die Schiefbahn Riders konnten ein Safety erzielen und weitere zwei Punkte gutmachen. Mit dem Spielstand von 07:09 ging es ins vierte und letzte Quarter.
Die Oberhausener fanden letztendlich immer besser ins Spiel. Am Ende war es #5 Oskar Beukenbusch, welcher mit einem starken Tackle den Defense Spieler der Riders in seine Schranken wies und einen Touchdown erzielte. #10 Lukas Lehwald schoss erfolgreich de PAT: Endstand 14:09.
Aus Sicht der Tornados war das Freundschaftsspiel erfolgreich. Auch, beziehungsweise vor allem, da noch einige Fehler gemacht wurden. Diese heißt es nun zu eliminieren damit sich Oberhausen in der Landesliga NRW etabliert.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Oberhausen Tornados
Paladins und Amboss gehen zukünftig gemeinsame Wege im Jugendbereich - Ingo Hübner Silva stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Mit der Spielgemeinschaft im Bereich der U16 ist uns ein großer Schritt gelungen. Zum einen rückt das Bergische Land enger zusammen und zum anderen ermöglichen wir so gemeinsam den Solinger und Remscheider Jugendspielern eine erfolgreiche Ligateilnahme.“
Jugend 2023 - Foto: Christian Offermann
Die Corona-Zeit führte nicht nur in Nordrhein-Westfalen zu einem deutlichen Rückgang an Kindern, die in den Vereinen Sport trieben. „Wir hören aus fast allen Städten, dass gerade die Jugendteams herbe Verluste im Mitgliederbereich verzeichnen mussten. Diese Entwicklung hat leider auch vor uns nicht Halt gemacht und so standen die U16 und die U19 kurz vor dem Aus“, beschreibt Birgit Friedrichs, Vorstand Sport, die Situation. Dementsprechend führten die Solinger Verantwortlichen viele Gespräche mit den umliegenden Vereinen, aus denen der Amboss Remscheid letztendlich als bester Partner herausstachen.
Philipp Hensch, 1. Vorsitzender des Amboss, sieht der Zusammenarbeit sehr positiv entgegen: „Ich freue mich sehr, dass wir die Kooperation im Bereich der U16 so unkompliziert realisieren können. Das ist ein erster Schritt, dem die U19 zeitnah folgen wird. In den letzten Jahren haben wir in Remscheid deutlich gemerkt, wie kräftezehrend gerade der Spielbetrieb im Bereich der U19 ist. Von einem gemeinsamen Neuaufbau im Bergischen Land profitieren nun alle Beteiligten und besonders die Jugendlichen. Die Konkurrenz um uns herum ist groß, daher ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit für mich sehr wichtig.“
Die Coaches der Paladins und des Amboss arbeiten schon gemeinsam an Trainings- und Saisonplanungen, um ein gleichsinniges und vor allem gleichberechtigtes Programm zu entwickeln. Ziel ist eine schlagkräftige Truppe, die in beiden Städten Trainingseinheiten und Spiele absolvieren wird. Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr: Der Spielbetrieb für die U16 startet Ende April.
„Der Rebuilt des Jugendprogramms ist einer der wichtigsten Bausteine unserer Jahresplanung. Neben Thementagen, die wir mit den Sportfachschaften einiger weiterführenden Schulen geplant haben, wird es auch weitere Aktionen geben, um Jugendliche für diesen großartigen Sport zu begeistern. Letztendlich steht dabei auch die Zukunft des Seniorenteams auf dem Spiel, denn was wären die Paladins ohne Mikka und Jeremy Konzack, ohne Felix Issberner oder Defensive-Ass Jan Berens? Der Nachwuchs ist unsere Zukunft – diese Floskel bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue“, so Hübner Silva abschließend.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Mit Leon Dirmeier und Sami Tuna, verstärken zwei Talente aus dem letztjährigen Aufsteigerteam in die GFL-Juniors der Junior Lions U19, das Ballfänger-Corps der New Yorker Lions 2023.
Leon Dirmeier - Foto: Sven Friedrich
Bereits seit 2010 ist Leon Dirmeier Bestandteil der Teams des 1. FFC Braunschweig. Über die Jugend-Flag Teams der Red Cubs 94 und der Junior Lions U13, wechselte der heute 19-jährige 2016 in die U16 und zur Spielzeit 2020 in die U19. In allen Jugendmannschaften der Lions war das Multitalent auf vielen Positionen eingesetzt, wobei das Hauptaugenmerk dabei immer in der Offense als Wide Receiver lag. In seinem letzten Jugendjahr 2022 wechselt er dann auf die Position des Spielmachers und half den Junior Lions maßgeblich dabei, den Aufstieg zurück in die GFL-Juniors zu erreichen. Nach Abschluss der Jugendsaison 2022 folgte der Wechsel direkt in das Team der New Yorker Lions, wo er zwei Wochen mittrainierte, aber auf Grund der Niederlage im Play-Off Viertelfinale, nie den Sprung in den aktiven Kader der Löwen schaffte. Nun 2023 will der 1,79 m große und 82 kg schwere angehenden Anlagenmechaniker für erneuerbare Energien seine Chance nutzen und den Sprung auf die große Erima GFL-Bühne schaffen.
Sami Tuna - Foto: Sven Friedrich
Wie Leon Dirmeier, schaffte auch Sami Tuna mit dem Team der Junior Lions U19 im letzten Jahr den Aufstieg in die GFL-Juniors. Eigentlich dem Boxsport verschrieben, begann der Informatikstudent im Alter von 15 Jahren auf Grund eines Freundes und eines zufälligen Umstandes, mit dem American Football im Team der Junior Lions U16. Nach nur einem halben Jahr folgte der Wechsel in die U19 und die definitive Festlegung auf die Position des Wide Receivers. Ebenso wie bei seinem Teamkollegen Leon Dirmeier, steig auch Sami Tuna nachdem Ende der Junior Lions Saison mit in das Training der GFL-Mannschaft ein, obwohl kurzfristig die Überlegung bestand, zurück zum Boxsport zu gehen. Aber das Umfeld und der interne Wettbewerb, aber auch die gegenseitige Unterstützung in der Mannschaft der New Yorker Lions für die „Rookies“, sorgte für ein Umdenken und den Wunsch, es 2023 in der Erima-GFL zu versuchen. Neben der Möglichkeit in der GFL-Mannschaft der Braunschweiger mitzutrainieren und um einen Platz im aktiven Kader der Löwen zu kämpfen, hat Sami Tuna auch sich die Möglichkeit offengelassen, in der Regionalligamannschaft des 1. FFC Braunschweig, den Lions2, Erfahrung im Herrenbereich zu sammeln.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Mehrere Top-Spiele in den Saisons 2025 und 2026 finden in Düsseldorf statt. Das Comeback von RHEIN FIRE im Jahr 2021 hat bei zahlreichen Footballfans in Düsseldorf und Umgebung für große Begeisterung gesorgt. Nun haben sich die Verantwortlichen des Teams aus der European League of Football (ELF), die Stadt Düsseldorf und D.LIVE darauf verständigt, dass RHEIN FIRE in der Saison 2025 mindestens ein Topspiel und im Jahr 2026 zwei Topspiele in der MERKUR SPIEL-ARENA austragen wird.
ELF Düsseldorf Rhein Fire - Foto Oliver Jungnitsch
Alle beteiligten Parteien stehen bereits seit einiger Zeit in einem stetigen positiven Austausch. Nun ergibt sich auch die terminliche sowie inhaltliche Gelegenheit für reguläre ELF-Saisonspiele in Düsseldorf. Zuletzt haben RHEIN FIRE und D.SPORTS schon bei mehreren Aktionen eng zusammengearbeitet. Der erste Combine von RHEIN FIRE zur Spielersichtung für die Comeback-Saison wurde im CASTELLO Düsseldorf veranstaltet, auch bei der von der National Football League (NFL) durchgeführten Karnevalsaktion mit eigenem Wagen im Rosenmontagszug war RHEIN FIRE involviert.
Tom Aust, Geschäftsführer bei RHEIN FIRE: „Wir freuen uns, in vertrauensvollen und konstruktiven Gesprächen eine gemeinsame Lösung für die Zukunft gefunden zu haben. RHEIN FIRE hat in Düsseldorf eine große Historie und wir haben uns mit der Landeshauptstadt immer verbunden gefühlt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die seit dem ersten Tag daran gearbeitet und dies nun ermöglicht haben. Dies ist sicherlich auch für unsere Fans eine großartige Neuigkeit.“
Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Football hat eine große Tradition und Fangemeinde in unserer Stadt. Die im vergangenen Jahr mit der NFL begonnene Kooperation hat dem Sport in Düsseldorf noch einmal zusätzlich an Bedeutung und Präsenz verliehen, das ließ sich zuletzt beispielsweise beim Rosenmontagszug beobachten. Umso mehr freut es mich, dass RHEIN FIRE in Zukunft wieder das eine oder andere Heimspiel in Düsseldorf austragen und für bunte Football-Feste in und um die MERKUR SPIEL-ARENA sorgen wird.“
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: „RHEIN FIRE und Düsseldorf gehören einfach zusammen. Das haben alleine schon die vielen positiven Reaktionen der Fans rund um die Rückkehr der Organisation vor eineinhalb Jahren gezeigt. Alle Beteiligten haben seitdem stetig an einer Lösung gearbeitet, um Heimspiele in der Sportstadt Düsseldorf zu ermöglichen. Jetzt ist diese gefunden und ich bin davon überzeugt, dass alle Seiten davon profitieren werden.“
Patrick Esume, Commissioner der European League of Football: „Der Erfolg von RHEIN FIRE in Duisburg spricht für sich. Umso mehr begrüße ich den Schritt, zumindest teilweise an die alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Ich hoffe, dass man auf diesen ersten Spielen aufbauen kann und freue mich auf eine gigantische Atmosphäre, die wir schon zum Championship Game 2021 genießen durften.“
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Das Warten hat ein Ende. Nachdem über Monate Mannschaften und Spieler der NFL nur auf dem Bildschirm zu bestaunen waren, sorgen die Minden Wolves ab Samstag dafür, dass es wieder Live-Football im Weserstadion gibt. Im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung präsentiert das Wolfsrudel binnen zweier Wochen Spiele gegen höherklassige Gegner. Den Auftakt macht am 1. April das Duell gegen die Bielefeld Bulldogs. KickOff ist um 15 Uhr.
Die Minden Wolves testen am Samstag gegen Regionalliga-Vizemeister Bielefeld Bulldogs - Head Coach Phil Gamble (Foto: Oliver Jungnitsch)
14 Tage später kommt es dann an gleicher Stelle im Kampf um den Merkur-Bowl zum Duell mit dem GFL1-Absteiger Düsseldorf Panther. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, gegen hochkarätige Konkurrenz zu testen, um mit Blick auf die Saison in der 4. Liga von ihnen Stärken und Schwächen in unserem Spiel aufzeigen zu lassen“, nennt Headcoach Phil Gamble den Grund, warum man als vermeintlicher Underdog die Tests angehen wird. „Ich denke, dass nicht nur wir, sondern auch unsere beiden Gästeteams so kurz vor der Saison unter Wettkampfbedingungen testen werden.“
Hinter den American Footballern der DJK Dom Minden liegen nach einer kurzen Verschnaufpause im November viereinhalb Monate des Trainings. Gamble hatte dazu ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm für seine Jungs aufgebaut. Wöchentlich wurde einmal auf dem Feld trainiert, zweimal im Cross-Fit die Grundlagenausdauer und die Schnellkraft geschult, ging es einmal zum Aqua-Power-Fitness ins Wasser und bat der Headcoach in unregelmäßigen Abständen noch zu Ausdauerläufen.
„Wir dürfen nichts dem Zufall überlassen. Nach zwei Meisterschaften ohne Niederlage und den damit verbundenen Aufstiegen dürfte die Erwartungshaltung in der Oberliga nicht nur bei uns selbst, sondern auch bei unseren Fans sehr hoch sein. Ich will nicht gleich vom neuerlichen Titelgewinn sprechen, gegen den wir natürlich nichts einzuwenden hätten, es wäre als Liganeuling aber vermessen, alles was bislang so gut lief, als selbstverständlich hinzunehmen. Unser Ziel ist es, vorn mitzumischen“, gibt sich Phil Gamble optimistisch.
Immerhin sind sämtliche Kontrahenten für die Wolves komplettes Neuland. „Und dann gibt es mit den Krefeld Ravens eine Mannschaft, die sich klar positioniert und nach der knapp verpassten Meisterschaft 2022 nun in diesem Jahr unmissverständlich den Aufstieg in die Regionalliga auf ihre Fahnen geschrieben haben“, nennt Sportdirektor Volker Krusche den Topfavoriten auf den Titel. „Wirtschaftlich sollte Krefeld allen anderen Teams deutlich voraus sein. Das unterstreichen auch die vielen Spieler- und Trainertransfers. Das erklärte Ziel der Ravens ist die 1. Liga!“
„Was aber nicht bedeutet, dass die Minden Wolves deshalb kleinere Brötchen backen werden. Wir haben uns ebenfalls gut verstärkt und gehen zuversichtlich in die Saison“, so Krusche weiter, der auch eine Kampfansage weitergibt: „Krefeld muss, wir wollen! Die Ravens müssen auch erstmal bei uns gewinnen!“
Doch der Blick geht für die Wolves zunächst auf die Partie am 1. April gegen die Bulldogs. Die verpassten als punktgleicher Regionalliga-Vizemeister die Aufstiegsrunde zur GFL2 nur hauchdünn. Am Ende war man punktgleich mit Meister Münster Blackhawks.
Für HC Gamble ist das Duell mit den Footballern aus der Leineweberstadt ein ganz besonderes: „Ich habe zu Beginn meiner Karriere für die Bulldogs gespielt und habe noch sehr gute Kontakte zu den Bielefeldern. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das Duell.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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