U19
„Fliedner-Schüler“ verlieren das Lokalderby gegen die Raubkatzen mit 3:25
TFG Typhoons vs Düsseldorf Panther (Foto: Bernd Thiel-Wieding)
Zweiundzwanzig Punkte Rückstand zur Halbzeit – das ist nicht wenig, aber auch nicht uneinholbar. So die Lesart der Typhoons mit Blick auf das Ergebnis des ersten von zwei Lokalderbys gegen die Düsseldorf Panther, das sie am Samstag im heimischen Rather Waldstadion gegen die Raubkatzen mit 3:25 verloren. Das Rückspiel – Halbzeit zwei – findet am kommenden Samstag, den 9. Oktober, um 14 Uhr in der Kleinen Kampfbahn (KKB) neben der Merkur Spiel-Arena statt.
Dass es dann eines anderen Auftritts der Fliedner-Schüler bedürfen wird, um mit einem Sieg mit mehr als 22 Punkten doch noch die inoffizielle Stadtmeisterschaft 2021 zu gewinnen, vor allem aber doch noch in die Play-offs der German Football League Juniors (GFLJ) einzuziehen, darüber dürfte es nach Samstag keine zwei Meinungen geben. Helfen könnte dabei, eine niedrigere Zahl an Turnovers zu produzieren, die immer wieder die Panther-Offense aufs Spielfeld zurückbrachte. Helfen könnte dabei, nicht nur unverkennbar vorhandene gute Ansätze zu zeigen, sondern Drives auch konzentriert zu Ende zu spielen, sich mit mehr zu belohnen als mit einem Field Goal. Helfen könnte dabei, sich nicht ganz so häufig vom Gegner überraschen zu lassen, ihm eine nicht ganz so hohe Third-Down-Effizienz zu ermöglichen. Helfen könnte dabei, auf tiefe Pässe in die Red Zone besser vorbereitet zu sein als „in Halbzeit eins“.
Gelingt dies am kommenden Samstag in der KKB, muss das zwar nicht zwingend gleichbedeutend sein mit Stadtmeisterschaft und Viertelfinal-Begegnung eine Woche später beim Gewinner der GFLJ-Gruppe Mitte, den Wiesbaden Phantoms, würde dem 2021er-Team von Head Coach Philipp Fritsche aber zumindest Erstliga-Tauglichkeit bescheinigen.
03:13 Düsseldorf Panther nach 12-Yard-Pass, PAT failed
03:19 Düsseldorf Panther nach 7-Yard-Pass, TPC failed
03:25 3-Yard-Lauf Düsseldorf Panther, PAT failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
„Fliedner-Schüler“ unterliegen beim Deutschen Meister Cologne Crocodiles mit 0:55
Cologne Crocodiles vs TFG Typhoons (Foto: Bernd Thiel-Wieding)
Auf den Tag genau vier Wochen nach dem Saisonauftakt im heimischen Rather Waldstadion stand für die TFG Typhoons das Rückspiel in der Gruppe West der German Football League Juniors (GFLJ) gegen die Cologne Crocodiles auf dem Programm. Anders als im Hinspiel ließen die Mannen von Head Coach Fritsche auf der Bezirkssportanlage in Köln-Chorweiler diesmal nicht selten durchaus vielversprechende Ansätze auch und gerade aufseiten der Offense erkennen, die ihnen unter dem Strich allerdings herzlich wenig brachten.
Ursächlich wirkte zum einen die Vielzahl an Geschenken, die man rheinaufwärts mitgebracht hatte, zum anderen eine deutliche Leistungssteigerung des amtierenden Deutschen Meisters. So stand am Ende des Tages eine 0:55-Auswärtsniederlage auf dem Scoreboard, nach der den „Fliedner-Schülern“ nur noch die Hoffnung bleibt, in den beiden noch ausstehenden Partien gegen die Düsseldorf Panther am 2. und 9. Oktober das Ruder doch nochmal herumreißen zu können.
14:00 68-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
21:00 10-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
28:00 7-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
35:00 Cologne Crocodiles nach 20-Yard-Pass und PAT
42:00 1-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
49:00 Cologne Crocodiles nach 28-Yard-Pass und PAT
55:00 2-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, PAT failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Ein Jugendspiel an einem Freitagabend ist schon etwas ganz Besonderes – zumindest in Deutschland. Denn in den USA sind die Freitage traditionell für die vielen Tausend High School-Spiele landauf- und landabwärts reserviert.
Friday Night Lights in Troisdorf (Foto: Nick Jungnitsch)
Die Jets haben es in den vergangenen Jahren immer wieder einmal geschafft, ein so genanntes „Friday Night Lights“ auf dem Hauptrasen im Aggerstadion für ihr U19-Team zu organisieren.
Wie auch an diesem Freitag waren dazu meist gegnerische Teams aus der näheren Umgebung eingeladen, um die Anreisezeit so kurz wie möglich zu halten. In diesem Jahr werden die Cologne Falcons zu Gast sein, deren Head Coach Lorenz Kunkel bei den Jets kein Unbekannter ist, war er doch selbst einige Jahre Cheftrainer der JuniorJets. Gemeinsam mit seiner Trainercrew hatte er die Troisdorfer U19 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Jets bis in die GFL Juniors (Jugendbundesliga) geführt.
Nun wird er auf der anderen Seite des Feldes stehen und versuchen, den Jets ein paar Punkte zu stehlen. Die Kölner sind am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen die Bonn Gamecocks in die Saison gestartet.
Für die JuniorJets steht mit dem „Friday Night Lights“ bereits das dritte Saisonspiel auf dem Plan. Nach zwei Siegen (einer davon am Grünen Tisch) gegen die Nachbarn aus Bonn freuen sich die Jungs nun auf den nächsten Gegner unter Flutlicht.
Für das Spiel am Freitagabend gelten die gleichen 3G-Regeln wie bei den Spielen der Herrenmannschaft. Eintrittskarten gibt es über den Online-Ticketshop auf der Website der Troisdorf Jets (www.troisdorf-jets.de).
Friday Night Lights
- Troisdorf JuniorJets vs. Cologne Falcons (U19)
- Freitag, 10. September 2021
- Kickoff: 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
American Football: Die U19 der Minden Wolves gewinnt als Spielgemeinschaft mit Kachtenhausen 22:9 gegen die SG Eagles/Titans
Die U19 der SG Wolves/White Hawks startete mit einem 22:9-Heimsieg gegen die SG Eagles/Titans in die neue Saison. Foto: Minden Wolves
Erstes Spiel, erster Sieg. Die U19-Jugend der Minden Wolves in der DJK Dom Minden, die die Saison in einer Spielgemeinschaft mit den Kachtenhausen White Hawks bestreitet, hat ihre Premiere erfolgreich gestaltet. Gegen die SG Eagles/Titans (Lippstadt/Iserlohn) gewann das Team von Phil Gamble deutlich mit 22:9.
Mit einem souveränen Sieg und noch klarerem Spielverlauf hatte beim Gastgeber keiner gerechnet. Bereits die erste Aktion verlieh den Hausherren auf dem Dankerser Sportplatz viel Sicherheit. Der Eagles/Titans-Nachwuchs erlaubte sich gleich einen Ballverlust, einen Fumble. Allerdings gelang es der Kombination aus Wolves und WhiteHawks in den folgenden Angriffen nicht, die kurze Distanz von 23 Metern bis zur Goal-Line zu überwinden. Der Gast holte sich den Ball zurück, wurde aber in der eigenen Endzone gestoppt. Safety – zwei Punkte für die Minden-Kachtenhausener Formation. Der Gegner hielt im ersten Viertel jedoch dagegen, brachte das Ei aber auch nicht in die Endzone. Ein Fieldgoal war alles, was heraussprang. Damit aber auch die 3:2-Führung.
Ein Touchdown mit anschließender erfolgreicher Two-Point-Conversion drehte die Partie – Minden führte nun mit 10:3 und erhöhte noch vor der Pause durch einen weiteren Touchdown auf 16:3. Im dritten Viertel legte die heimische SG weiter nach, brachte den Ball in die Endzone und erhöhte auf 22:3. Lippstadt leistete sich im Abschlussviertel einen erneuten Ballverlust, den der Mühlenkreisnachwuchs mit einem Lauf über 70 Yard zum vermeintlichen 28:3 nutzte. Allerdings hatte ein Referee eine Flag geworfen. Zum Leidwesen der Gastgeber eine unbeabsichtigte, die aber eine Wiederholung des Spielzugs zur Folge hatte. So blieb es beim 22:3. Kurz vor Spielende hatte dann auch die SG Eagles/Titans ihr Erfolgserlebnis mit einem Touchdown zum Endstand von 22:9 für die SG Wolves/White Hawks.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
„Fliedner-Schüler“ unterliegen zum Saisonauftakt den Cologne Crocodiles mit 00:27
Typhoons vs Crocodiles - Foto: Bernd Thiel-Wieding
Mehr als zwei Jahre nach ihrem letzten von Zuschauern begleiteten Auftritt im Rather Waldstadion stand für die TFG Typhoons in der Bundesliga, der German Football League Juniors (GFLJ), am Samstag der Season Opener 2021 gegen den noch aus 2019 amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles an (die Saison 2020 wurde coronabedingt abgebrochen). Anders als damals, als man Mitte Juli 2019 durch einen Sieg gegen die Paderborn Dolphins dem Lokalrivalen Düsseldorf Panther die Playoff-Teilnahme wegschnappte, half den Mannen von Head Coach Philipp Fritsche am Samstag auch nicht die erneut gut gefüllte Tribüne. So stand am Ende der Partie eine in vielerlei Hinsicht ernüchternde 00:27-Heimniederlage, die einer ausgesprochen unsanften Landung auf dem Boden der Tatsachen gleichkam, hatte man sich am Kaiserswerther Theodor-Fliedner-Gymnasium doch vorgenommen, nun den nächsten Schritt zu machen.
Stattdessen setzte es eine Niederlage, deren Wie – deren Zustandekommen – eine Vielzahl von Fragen aufwirft. Diese beginnen mit fehlender Durchschlagskraft der Offense und dem Liegenlassen Kölner Geschenke – die Crocodiles kassierten dreimal mehr Strafen als die Typhoons – und enden mit dem eigenen Verteilen von Geschenken. Beispiele für Letzteres gefällig? Im ersten Quarter ein Hand-off-Fumble an der eigenen 6-Yard-Linie, dem unmittelbar das 0:7 folgt. Im zweiten Quarter eine Lücke in der Defense, die einen 79-Yard-Lauf zum 00:14 zur Folge hat. Im dritten Quarter Snap-Probleme beim Punt von der eigenen 15-Yard-Linie, sodass der Punter das Ei nicht mehr wegbringen kann – wenig später heißt es 00:21. Im vierten Quarter erneuter Fumble in der eigenen Redzone, die Folge: das 00:27.
Unterm Strich ein Tag zum Vergessen, der viel demütigender kaum hätte ausfallen können. Was bleibt, ist die Hoffnung – und damit der Blick nach vorne. In 14 Tagen, am Samstag, den 4. September, sind die Typhoons bei den Düsseldorf Panthern zu Gast, die vorher noch ihre Visitenkarte bei den Crocodiles in Köln abgeben werden.
00:21 15-Yard-Lauf und PAT Crocodiles
00:27 11-Yard-Lauf Crocodiles, PAT failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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