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Mit einem guten Gefühl in die GFL2-Saison starten

Der Merkur Bowl gegen die Düsseldorf Panther ist für die Minden Wolves das dritte Testspiel binnen 15 Tagen

Schon im Merkur Bowl 2023 konnte sich Wide Receiver Willie Fedd jr. in die Scorerliste eintragen. Gelingt ihm das auch 2026? (Foto: Nick Jungnitsch)Schon im Merkur Bowl 2023 konnte sich Wide Receiver Willie Fedd jr. in die Scorerliste eintragen. Gelingt ihm das auch 2026? (Foto: Nick Jungnitsch)

Drei Jahre nach der Premiere des Merkur Bowl in Minden treffen die Minden Wolves und die Düsseldorf Panther am Samstag erneut im Weserstadion aufeinander. Bei der vierten Auflage des von der Merkur Group initiierten Events (Kickoff: 15 Uhr) begegnen sich die Teams jedoch unter veränderten Vorzeichen: Minden geht als Aufsteiger in die GFL2 in die Partie, Düsseldorf ist etabliertes Mitglied der GFL1.

Bislang entschieden die Panther alle drei bisherigen Vergleiche im Rahmen des Merkur Bowl für sich. Dem 21:14 in Minden folgte ein 36:21 im GFL1-Duell bei den Paderborn Dolphins sowie 2025 ein 34:6-Heimsieg gegen die Langenfeld Longhorns. Entsprechend klar ist die Rollenverteilung vor dem erneuten Aufeinandertreffen. „An der Favoritenrolle gibt es nichts zu deuteln. Die fällt auf jeden Fall unserem Gast zu“, sagt Wolves-Headcoach Phil Gamble.

Auch im ersten Vorbereitungsspiel unterstrichen die Rheinländer ihre Qualität. Beim mehrfachen deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns gelang ein 30:27-Erfolg. Zwischenzeitlich führte Düsseldorf mit der ersten Formation bereits 30:14, ehe zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten den Spielverlauf nochmals veränderten.

Für die Wolves ist es innerhalb von 15 Tagen bereits der dritte Härtetest. Am vergangenen Samstag musste die Mannschaft die Überlegenheit der Calgary Gators anerkennen. Der amtierende kanadische Meister überzeugte insbesondere an der Line of Scrimmage und stellte Minden vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund stand weniger das Ergebnis als vielmehr die Erfahrung gegen einen international starken Gegner im Fokus.

Gegen die Panther strebt das Team nun eine stabilere Leistung an. Trotz klarer Außenseiterrolle zeigte bereits das erste Aufeinandertreffen im Merkur Bowl, dass Überraschungen möglich sind. Damals führte der Oberliga-Aufsteiger zwischenzeitlich mit 14:0 und hatte die Gelegenheit, den Vorsprung weiter auszubauen, ehe Düsseldorf die Partie nach der Pause drehte.

Für RayShon Fletcher besitzt das Duell eine besondere Bedeutung. Der US-Amerikaner hatte sich im Vorbereitungsspiel vor drei Jahren schwer verletzt und musste sich zahlreichen Operationen unterziehen, darunter einer Nerventransplantation. An eine Rückkehr auf das Feld war zwischenzeitlich kaum zu denken. Nach intensiver Rehabilitation kehrte Fletcher jedoch 2025 nach Minden zurück, erhielt medizinische Freigabe und entwickelte sich zu einer zentralen Figur im Team. Im entscheidenden Spiel in Bielefeld fing er den Touchdown zum Gewinn der Meisterschaft und wurde als wertvollster Spieler der Wolves ausgezeichnet. „Für mich ist das Spiel gegen die Panther ein ganz besonderes, ein sehr emotionales“, sagt Fletcher.

Neben dem sportlichen Geschehen wird den Zuschauerinnen und Zuschauern im Weserstadion ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Auf Einladung der Merkur Group treten die Cheerleader von Rhein Fire auf und gestalten unter anderem die Halbzeitshow. Zudem sind Interviews geplant; GFL-Geschäftsführer Torben Dill wird den Merkur Bowl an das siegreiche Team überreichen.

Auch für die Fans gibt es Gewinnmöglichkeiten: Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das richtige Endergebnis tippen, werden unter anderem Minihelme der Wolves, signierte Autogrammbälle sowie ein von Spielern und Coaches unterschriebenes Original-Spieltrikot der Saison 2026 verlost.

Der Merkur Bowl bietet damit sowohl sportlich als auch organisatorisch einen weiteren wichtigen Schritt in der Vorbereitung auf die anstehende GFL2-Saison.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)

 

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