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Nach dem Umbau im Team konnten die Eagles den ersten Sieg in dieser Saison einfahren - in der Mitte Head Coach der Eagles: Phillip Reiche (Foto: Oliver Jungnitsch)
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Die Schulferien in Nordrhein Westfalen enden in dieser Woche und auch die Sommerpause der Recklinghausen Chargers neigt sich langsam dem Ende zu. Mit einem Heimspiel am Samstag im Stadion Hohenhorst, um 15 Uhr gegen die Siegen Sentinels, startet die Rückrunde für die Recklinghäuser.
Die Recklinghausen Chargers starten in die zweite Saisonhälfte - Foto: Oliver Jungnitsch
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Am Sonntag, den 18. August 2024, sicherte sich Düsseldorf Rhein Fire in der European League of Football (ELF) einen beeindruckenden 47:14-Sieg gegen die Berlin Thunder. Vor 12.580 begeisterten Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg feierte das Team von Head Coach Jim Tomsula einen dominanten Erfolg und krönte damit das letzte Heimspiel der regulären Saison.
Focus and Finish: Rhein Fire setzt starkes Zeichen vor den Play-offs (RB # 28 TJ Alexander) - Foto: Oliver Jungnitsch
Von Beginn an zeigte Rhein Fire, warum sie zu den Top-Teams der Liga gehören. Mit dem Motto "Focus and Finish", das auf den Whiteboards des Teams allgegenwärtig war, legten die Gastgeber einen furiosen Start hin. Bereits im ersten Quarter gingen sie mit 13:0 (TD Toonga und McKnight Jr.) in Führung und bauten diese bis zur Halbzeit auf 33:7 aus.
Die Defense von Rhein Fire erwies sich als unüberwindbare Hürde für die Berlin Thunder. Die Gäste, gecoacht von Johnny Schmuck, hatten große Schwierigkeiten, Raumgewinn zu erzielen und konnten erst im zweiten Quarter durch einen spektakulären Kick-off-Return-Touchdown von Aaron Jackson über 95 Yards punkten. Jackson verletzte sich im weiteren Verlauf der Begegnung und konnte zu keinen weiteren Aktionen beitragen.
Für die Gastgeber war es vor allem der Running Back Glen Toonga, der mit vier Touchdowns glänzte. Weitere Punkte für Rhein Fire erzielten McKnight Jr. und Schlesinger mit jeweils einem Touchdown. Kicker Van Santen trug mit zwei Fieldgoals und fünf von sechs erfolgreichen PATs ebenfalls entscheidend zum Sieg bei.
Der Spieltag stand ganz im Zeichen des "Salute-to-Service"-Mottos. Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte waren besondere Ehrengäste und übernahmen zentrale Aufgaben wie den Cointoss, das Singen der Nationalhymne und die Präsentation des Spielballs, der von einem Roboterhund zur Aufklärung auf das Feld gebracht wurde. Auch der Commissioner der European League of Football, Patrick „Coach“ Esume, ließ sich dieses besondere Spiel nicht entgehen und war häufig Gesprächspartner sowie beliebtes Fotomotiv in Gruppenbildern.
Für Rhein Fire steht nun eine spielfreie Woche an, bevor die Play-offs beginnen. Voraussichtlich wird das Team mit einem Wild Card-Spiel starten, das am Sonntag, den 1. September 2024, in der Schauinsland-Reisen-Arena ausgetragen werden soll. Der Gegner wird noch zwischen den Madrid Bravos, Munich Ravens und Tirol Raiders ermittelt.
Mit dieser eindrucksvollen Vorstellung hat Rhein Fire ein starkes Signal für die bevorstehenden Play-offs gesendet und sich in eine vielversprechende Ausgangsposition für die heiße Phase der Saison gebracht.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Die Rostock Griffins boten gemeinsam mit den Düsseldorf Panthern am WIRO Spieltag ein Football Spektakel, das einem Spitzenspiel würdig war. Dabei bot sich der erneut grandiosen Kulisse im Leichtathletikstadion Spannung bis zur letzten Sekunde. Die Griffins verloren unglücklich aber aufgrund des letzten Viertels nicht unverdient mit 35:36 und gaben somit die bisherige Tabellenführung ab.
Die Rostock Griffins boten gemeinsam mit den Düsseldorf Panthern am WIRO Spieltag ein Football Spektakel, das einem Spitzenspiel würdig war - Foto: Annemarie Ulbricht
Mit einem 35:16 Vorsprung begann das letzte Viertel für die Griffins, in dem leider alles das nicht mehr klappen sollte, was zuvor so wunderbar funktionierte. Man hatte den Panthern zu diesem Zeitpunkt so viele Punkte eingeschenkt, wie sie zuvor in knapp 7 Spielen kassiert hatten. Doch wie so oft im Football wendete sich das Blatt und das viel beschriebene Momentum in einem erfolgreich durchgeführten Onside Kick der Panther. Doch der Reihe nach…
Düsseldorf startete mit seinem Angriff, doch schon nach drei Versuchen musste man nach einer kompakten Verteidigungsleistung der Greifen punten. Selbst im Angriff machte man es besser und arbeitete sich 70yards über das Feld. Letztlich war es ein Pass vom starken QB #5 Conor Regan, der seinen RB #9 Calum Davidson fand und dieser die letzten yards ersprintete. Auch der PAT des an diesem Tage fehlerlosen Kickers #15 Jonas Beumer war gut und die Greifen führten erstmals mit 7:0.
Ein langer Drive des Tabellenzweiten folgte mit dem gewohnt starken Laufspiel. Auch hier letztlich ein Pass zum Anschluss und der PAT zum Ausgleich. Die Griffins versuchten direkt zu antworten. Zwei wunderbare Pässe von Regan auf WR #6 Gabriel Love und WR #1 Ruben Saint-Jean und man stand 12 yard vor der Panther Endzone. Nun der erste Fehler des Tages, denn der WR #13 Lucian Stepanek, der aufgrund einer Verletzung die gesamte Woche nicht trainieren konnte, ließ einen Pass von Regan nach oben wegklatschen und ein Panther konnte das Spielgerät abfangen. Düsseldorf brauchte nur 4 plays und eine 15 yard Strafe der Greifen und QB Berges fand seinen amerikanischen Receiver Anderson für die Führung. Der PAT misslang aber, 7:13 aus Griffins Sicht.
Wieder hatten die Ostseestädter eine Antwort parat und arbeiteten sich gezielt über das Feld. Und wieder war es der schottische Alleskönner Davidson, der sich mit einem Run in die Endzone tankte. PAT gut und die 14:13 Führung. Die Defense zwang die Panther direkt zum Punt und schon drei plays später fand sich nach starkem Pass von QB Regan WR Love in der Endzone wieder und erhöhte auf 21:13. Die Gäste suchten auch nach einer direkten Antwort vor der Pause, Kicker Schorn konnte aber lediglich mit einem Fieldgoal auf 21:16 verkürzen. Es verbleiben noch 3 Sekunden sowie ein Kickoff und ein spektakulärer Return über 67 yard von Wright jr, folgte, der nur am Schnürsenkel kurz vor der Endzone der Panther gestoppt werden konnte – schade.
In Hälfte 2 machten die Griffins da weiter, wo sie aufgehört hatten und zeigten immer wieder großartige Aktionen. Eine davon führte zum nächsten Touchdown durch WR #8 Arthur Riemer und der 28:16 Führung. Als nun auch noch die Verteidigung, angeführt von ihrem Leader MLB #0 Maurice Wright jr., einen Fumble forcierte und sicherte, gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Denn auch im folgenden Drive punkteten die Greifen in Form von einem Pass auf RB Davidson und der scheinbar beruhigenden Führung von 35:16.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Panther erzielten den Anschluss mit einem Pass, nur noch 35:22. Bei der folgenden erfolgreiche 2Point Conversion zum 35:24 gab es eine Strafe, die im folgenden Kickoff durchgeführt wurde. Optimale Bedingungen für einen Onside Kick der Panther, die diesen auch zum Leidwesen der GrifFANS erfolgreich sichern konnten. Nur noch 38 yards und ein großer kampf der Defense, leider erfolglos und ein Pass erneut auf WR Anderson brachte die Panther auf 35:30 heran. Die erneut folgende 2Point Conversion wurde abgewehrt. Nun lag es also an der Offensive der Hausherren, die aber wie ausgewechselt wirkte. Nichts klappte mehr und man musste erstmals im Spiel punten. Düsseldorf nun oben auf, die D warf aber alles ins Spiel und zwang die Düsseldorfer zum Fieldgoal, welches auch noch links am Tor vorbeistrich. Doch erneut produzierte der Angriff keine yards und Beumer musste erneut punten. Letztlich rushte der amerikanische Receiver Dunnigan in die Endzone zum 35:36. Der anschließende Try misslang und den Greifen verblieben noch 35 Sekunden.
RB Davidson sprintete im Return bis an die eigene 40yard Linie, QB Regan fand WR Love anschließend für weitere 7 yards. Im anschließenden Play suchte Regan eine Anspielstation, fand keine und entscheid sich, weit ins Aus laufen. 3 Sekunden. Im Stadion konnte man eine Stecknadel fallen hören, es verblieb noch ein Pass, die HAIL MARY. Und Regan zeigte sein Können und warf den Ball in die Endzone, in der WR Saint-Jean den Ball aus der Luft pflückte – das Stadion ein Tollhaus… doch an der Mittellinie eine Flagge wegen eines Haltens. 10 yard zurück und noch einmal das Ganze. Eine unmögliche Distanz, Regan versuchte alles, alles nützte aber nichts. Das Spiel aus und der bisherige Tabellenführer gab eben diese an Düsseldorf ab – die voraussichtliche Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen.
Jens Putzier nach dem Spiel: "Was bleibt am Ende – ein großartiges Footballspiel, ein Spektakel für die Fans und die Erkenntnis, dass drei überragende Viertel eben am Ende nicht reichen, um den Klassenprimus zu bezwingen. Der WIRO Spieltag bot aber erneut alles, was das Footballherz begehrt. Action und beste Unterhaltung, dazu noch tolle Preise. Die WIRO, bei der wir uns ganz herzlich bedanken, gab zudem bekannt, dass sie für jeden erzielten Griffins Touchdown 100,- € für die Jugendarbeit spenden werden – dem Partner und den Fans ein Riesen Dank…. Go Griffins!"
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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In einem bis zum Ende spannenden Spiel gegen die Berlin Adler, sichern sich die New Yorker Lions mit einem 0:17 (0:0; 0:3; 0:7; 0:7) Sieg, die vorzeitige Teilnahme an den Playoffs in der Erima-GFL 2024. Überschattet wurde der Sieg durch eine Verletzung von Quarterback Donovan Isom, der zum Ende des ersten Spielviertels, zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Die Defense der Lions war nicht zu überwinden - Foto: Fabian Uebe
Die Berlin Adler gewannen den Coin-Toss und entschieden sich für das erste Angriffsrecht. Von Beginn an war die Verteidigung der Lions im Spiel und lies den Gastgebern, um den ehemaligen Spielmacher der Braunschweiger, Hendrik Scharnbacher, wenig Platz zu agieren. Zwar konnten die Adler über ihr Laufspiel mit Chuka Okpalobi und Chrisman Kyei, Raumgewinn und ein First Down erzielen, doch nach einem Sack von OJ Thompson und Taavi Aronpää, war auf Höhe der 42 Yard Linie der Löwen Schluss. Nachdem Punt von Hendrik Scharnbacher bis auf die 21 Yard Linie der Lions, war es das Laufspiel über Tyrrell Bovelle, welches Braunschweig bis in die Hälfte der Hausherren brachte. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel, wurde Donavan Isom bei einem eigenen Lauf verletzt und musste nach einer längeren Behandlung für weitere Untersuchungen, ins Krankenhaus gebracht werden. Als Quarterback übernahm ab sofort David Shafir das Kommando im Angriff.
Nach weiteren Läufen durch Tyrrell Bovelle sowie Passfängen von Luc Meacham und Lamar Jordan II, brachte Lions Kicker Luca Jeckstadt sein Team mit dem Beginn des zweiten Quarter, mit einem 32 Yard Fieldgoal mit 0:3 in Führung. Bis zur Mittellinie ging es für die Berlin Adler in ihrem nächsten Drive voran, doch war die Defense der Lions erneut auf der Höhe und konnte durch Lukas Baumann, der den Passversuch im ausgespielten vierten Versuch abwehrte, erneut den Vorwärtsdrang unterbinden.
Quarterback David Shafir übernahm nach der Verletzung von Isom- Foto: Fabian Uebe
In guter Ausgangssituation auf Höhe der Mittellinie, begann die Offense um David Shafir ihren nächsten Angriff, der sie bis auf die 29 Yard Linie der Berliner führte. Dort unterlief dem jungen Spielmacher der Lions einer seiner wenigen Fehler, der zur einer Interception der Gastgeber durch Donavan Hayden führte. Zählbares sprang für die Adler aber nicht durch den Turnover heraus und nach einer weiteren herausragenden Abwehrleistung Braunschweigs, folgte der nächste Punt.
Bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit in der ersten Halbzeit, kamen auch die Lions dieses Mal nicht voran und wurden ebenfalls zum Punt gezwungen. Rechneten die Adler mit einem Punt durch Luc Meacham, nutzte dieser das Momentum aus, überraschte die gesamte Verteidigung der Hauptstädter und erlief mit einem 23 Yard Lauf ein neues First Down für sein Team. Am Spielstand zur Halbzeit änderte dieser Coup aber nichts, da kurz vor Ende des zweiten Viertels David Shafir bei einem eigenen Lauf den Ball verlor, der von der Defense der Gastgeber gesichert werden konnte.
Die zweite Halbzeit begann mit dem Kick-Off der Berlin Adler und einem Return von Gee Stanley bis an die 42 Yard Linie. Abermals war es das Laufspiel über Tyrrell Bovelle, was die Löwen bis an die 33 Yard Linie der Hausherren führte. Dort war Schluss und nach einem vierten vergeblich ausgespielten Versuch, übernahmen die Adler wieder den Ball. Weit ging es nicht, denn gleich der erste Pass von Hendrik Scharnbacher auf Maylan Bacher, endete in einem Fumble des Receivers der Adler und das freie Spielgerät wurde von Gee Stanley gesichert.
Dieses Mal nahmen die Lions das Geschenk dankend an und David Shafir führte seinen Angriff souverän bis kurz vor die Berliner Endzone. Den Touchdown zum Ausbau der Führung auf 0:10 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Fabian Rolfes, nach einem vier Yard Pass des Quarterbacks der Braunschweiger.
Die Berlin Adler setzten jetzt alles auf eine Karte und griffen tief in die Trickkiste. Mit einem schönen Spielzug über Austin Okpalobi, ging es bis in die Spielfeldhälfte der New Yorker Lions und weiter bis an die 36 Yard Linie. Dort war es Taavi Aronpää, welcher mit einem Tackle für einen Raumverlust, im erneut ausgespielten vierten Versuch Berlins, sein Team wieder in Ballbesitz brachte.
Damit ging es ins vierte und letzte Spielviertel. New Yorker Lions Headcoach Troy Tomlin setzte weiterhin hauptsächlich auf das Laufspiel auf Seiten der Offense. Dieses brachte die Lions bis tief in die Spielfeldhälfte der Adler. Dort unterlief David Shafir leider der zweite Fehlwurf des Tages und Berlin Adlers Verteidiger Ippokratis Georgiadis schnappte sich den Ball und trug ihn bis an die Mittellinie zurück. Wieder scheiterte die Offense der Adler an der starken Verteidigung der Löwen und musste erneut, unverrichteter Dinge nach vier Versuchen, das Spielfeld verlassen. Von der Mittellinie aus, starteten die New Yorker Lions nun den entscheidenden Drive, der das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden sollte. Finn Oppermann mit einem 18 Yard Passfang und Arbeitstier Tyrrell Bovelle mit zwei Läufen, den letzten davon über 23 Yards zum 0:17 (PAT L. Jeckstadt), sicherten den Lions den Sieg und die Playoffs.
Zwar kam die Offense der Berlin Adler nochmal auf das Feld, doch mussten sie sich auch in ihrem letzten Drive der Partie, der Defense der Löwen geschlagen geben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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