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Der Knoten ist geplatzt: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung feierten die Braunschweig Lions in der effect® Energy GFL 2026 ihren ersten Saisonsieg. Bei hochsommerlichen Temperaturen setzten sich die Löwen im Benrather Stadion in Düsseldorf mit 34:20 (7:0; 14:6; 3:8; 10:6) gegen die Düsseldorf Panther durch.
Wide Receiver Peter Anderson (#5) - Foto: Fabian Uebe
Die Lions eröffneten die Partie mit dem ersten Angriffsrecht. Der Auftaktdrive verlief zunächst noch etwas holprig und endete mit einem Punt. Doch auch die Gastgeber fanden gegen die gut vorbereitete Braunschweiger Defense zunächst keine Mittel und mussten sich schnell wieder vom Ballbesitz trennen.
Im zweiten Angriffsdrive lief es für die Lions deutlich besser. Mit kurzen Pässen auf Jonathan ter Horst, Leon Kusterer und Peter Anderson arbeitete sich die Offense tief in die Hälfte der Panther vor. Ein ausgespielter vierter Versuch an der Düsseldorfer 36-Yard-Linie brachte schließlich die Führung: Quarterback Ryon Thomas fand Peter Anderson mit einem kurzen Pass, der anschließend mehrere Verteidiger aussteigen ließ und zum 7:0 in die Endzone lief. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt sicher.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieb die Braunschweiger Defense tonangebend und stoppte die Gastgeber erneut früh. Im anschließenden Drive sorgten Leon Kusterer und Arvid Lippels mit wichtigen Passfängen für Raumgewinn, bevor Ryon Thomas eine Lücke in der Defensive der Panther nutzte und mit einem spektakulären 50-Yard-Lauf auf 14:0 erhöhte.
Die Gastgeber fanden weiterhin kaum Wege in die Nähe der Braunschweiger Endzone. Die Lions-Offense spielte dagegen selbstbewusst weiter und baute die Führung wenig später aus. Nach einem schnellen Drive bediente Thomas seinen Receiver Jonathan ter Horst mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 21:0.
Kurz vor der Halbzeit meldeten sich die Panther zurück. Quarterback Isaiah Weed brachte sein Team mit Pässen auf Daniel Pedro und Gennadiy Adams in aussichtsreiche Position. Schließlich nahm er den Ball selbst in die Hand und verkürzte mit einem 24-Yard-Lauf auf 6:21. Der Versuch zum Extrapunkt blieb erfolglos.
Nach der Pause setzte die Braunschweiger Defense zunächst ein weiteres Ausrufezeichen. Zwar arbeiteten sich die Düsseldorfer bis an die Fünf-Yard-Linie der Lions vor, doch die Verteidigung hielt stand und erzwang ein Turnover. Wenig später profitierten die Panther jedoch von einer günstigen Feldposition und verkürzten durch einen Vier-Yard-Touchdownpass von Isaiah Weed auf Tight End Sven Appelt auf 14:21.
Die Antwort der Lions ließ nicht lange auf sich warten. Ryon Thomas führte sein Team mit eigenen Läufen sowie Pässen auf Peter Anderson und Aaron Lawson erneut tief in die Hälfte der Gastgeber. Mark-Robin Peschelt erhöhte die Führung anschließend mit einem 28-Yard-Field-Goal auf 24:14.
Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussviertel. Die Panther versuchten noch einmal Druck aufzubauen, scheiterten jedoch erneut an der starken Braunschweiger Verteidigung. Im Gegenzug bereiteten zwei lange Passfänge von Peter Anderson das nächste Field Goal von Mark-Robin Peschelt vor, der aus 34 Yards zum 27:14 traf.
Die Vorentscheidung fiel wenig später durch die Defense der Lions. Brandon Potts fing einen tiefen Pass von Isaiah Weed spektakulär ab und brachte seine Mannschaft erneut in Ballbesitz. Diesen nutzte die Offense konsequent: Peter Anderson, Ryon Thomas und Leon Kusterer führten die Lions bis an die 32-Yard-Linie der Panther. Von dort fand Thomas seinen Receiver Kusterer mit einem Touchdownpass zum 34:14.
Die Panther verkürzten in den Schlussminuten zwar noch einmal durch einen Neun-Yard-Touchdownpass von Isaiah Weed auf James Okike auf 20:34, doch die Lions behielten die Kontrolle. Finn Oppermann sicherte den anschließenden Onside-Kick-Versuch der Gastgeber, ehe Ryon Thomas mit einem weiteren First Down die letzten Zweifel beseitigte und den Braunschweigern ermöglichte, die verbleibende Spielzeit von der Uhr zu nehmen. Mit dem verdienten Auswärtssieg belohnten sich die Lions für ihre positive Entwicklung der vergangenen Wochen und feierten zugleich ihren ersten Erfolg der Saison 2026.
Scoreboard
- 7:0 – 36-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 14:0 – 50-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
- 21:0 – 33-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
- 21:6 – 24-Yard-TD-Lauf I. Weed (PAT nicht gut)
- 21:14 – 4-Yard-TD-Pass I. Weed auf S. Appelt (TPC D. Pedro)
- 24:14 – 28-Yard-Field-Goal M. Peschelt
- 27:14 – 34-Yard-Field-Goal M. Peschelt
- 34:14 – 32-Yard-TD-Pass R. Thomas auf L. Kusterer (PAT M. Peschelt)
- 34:20 – 9-Yard-TD-Pass I. Weed auf J. Okike (TPC nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Nach der spielfreien Woche wartet auf die Solingen Paladins am Samstag, 20. Juni 2026, das bislang wohl richtungsweisendste Spiel der Regionalliga-Saison. Um 18:00 Uhr gastieren die Klingenstädter bei den Bielefeld Bulldogs im Stadion Rußheide. Angesichts der aktuellen Tabellensituation steht das Team von Head Coach Alexander Thomas unter Zugzwang – und brennt gleichzeitig auf Wiedergutmachung.
Head Coach Alexander Thomas (rechts) mit Wide Receiver Coach Pascal Ott - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Ausgangslage in der Regionalliga West könnte kaum spannender sein. Nach der schmerzhaften 21:31-Heimniederlage gegen die Troisdorf Jets am 30. Mai in der heimischen Jahnkampfbahn stehen die Paladins mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang sechs. Soll der Anschluss an die Spitzengruppe gewahrt bleiben, ist in Ostwestfalen ein Erfolg nahezu Pflicht. Eine weitere Niederlage würde den Abstand nach oben vergrößern und den Blick zunächst stärker auf die unteren Tabellenplätze lenken.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Begegnung durch die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes. Ausgerechnet die Bielefeld Bulldogs schafften das, was den Paladins nicht gelungen war: Sie bezwangen die Troisdorf Jets souverän mit 28:16 und zogen damit an Solingen vorbei. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgten die Cologne Crocodiles, die die Münster Phoenix deutlich mit 50:15 besiegten. Damit trennt die Teams auf den Tabellenplätzen zwei bis sechs aktuell lediglich ein Sieg.
„Charaktertest auf der Rußheide“
Für Solingens Head Coach Alexander Thomas ist die Marschroute klar. Nach der Spielpause und intensiven Trainingseinheiten erwartet er von seiner Mannschaft eine deutliche Reaktion:
„Die Niederlage gegen die Jets hat wehgetan, aber Jammern bringt uns nicht weiter. Bielefeld hat bewiesen, wie gefährlich sie sind, indem sie Troisdorf geschlagen haben. Für uns ist dieses Spiel am Samstag ein absoluter Charaktertest. Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir mental von der ersten Sekunde an bereit sein und unsere Fehler abstellen. Wir fahren nicht nach Bielefeld, um gut auszusehen, sondern um die Punkte mit nach Solingen zu nehmen.“
Enge Tabellenkonstellation erhöht den Druck
Die Regionalliga West präsentiert sich in dieser Saison außergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen Platz zwei und Platz sechs liegt derzeit lediglich ein Sieg. Der Gewinner der Partie kann einen wichtigen Schritt in Richtung oberes Tabellendrittel machen, während der Verlierer zunächst den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren droht.
Für die Paladins ist die Begegnung deshalb von großer Bedeutung. Mit einem Auswärtssieg würden sie nicht nur den direkten Konkurrenten überholen, sondern auch ein deutliches Signal im Kampf um die vorderen Plätze setzen. Die Bulldogs hingegen haben mit einem weiteren Erfolg sogar die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen.
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Spiel: Bielefeld Bulldogs vs. Solingen Paladins
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Datum: Samstag, 20. Juni 2026
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Einlass: ab 17:00 Uhr
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Kickoff: 18:00 Uhr
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Spielort: Stadion Rußheide, Mühlenstraße 121, 33607 Bielefeld
Die Lippstadt Eagles haben ihren ersten Sieg gegen die Gelsenkirchen Devils erneut denkbar knapp verpasst. Vor heimischer Kulisse unterlagen die Eagles beim „Salute to Service Gameday“ mit 18:20 und mussten sich erst mit dem allerletzten Spielzug geschlagen geben.
Erneute Niederlage für die Lippstadt Eagles - Foto: Jan Wicker
Die Motivation im Lager der Eagles war groß. Noch nie zuvor hatte das Team die Devils bezwingen können. Doch bereits vor dem Kickoff erreichte Head Coach Jan Kärner die nächste Hiobsbotschaft: Der geplante Starting Quarterback Viktor Löwen musste nach seiner im Spiel gegen die Euskirchen Lions erlittenen Gehirnerschütterung weiterhin pausieren. Somit rückte der eigentliche Starter Jason Paplinski auf die Spielmacherposition, obwohl auch er angeschlagen mit einem verletzten Wurfarm in die Partie ging und eigentlich geschont werden sollte.
Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Jonas May fing direkt den ersten Passversuch des gegnerischen Quarterbacks ab und brachte die Eagles-Offense in eine aussichtsreiche Position. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn auch die Devils zeigten sich hellwach und intercepteten ihrerseits wenig später einen Pass von Paplinski.
Mit der daraus resultierenden guten Feldposition nutzten die Gäste das Momentum und gingen durch einen Pass-Touchdown mit 0:7 in Führung. Anschließend dominierten beide Defensivreihen das Geschehen. Dennoch waren es erneut die Devils, die die nächsten Punkte aufs Scoreboard brachten und per Field Goal auf 0:10 erhöhten.
Wie zerfahren die Begegnung phasenweise verlief, zeigte sich auch an einigen unglücklichen Strafen der Eagles. So schien Jason Paplinski die Gastgeber mit einem starken Lauf bereits zurück ins Spiel gebracht zu haben, doch der vermeintliche Touchdown wurde wegen eines Holdings in der Offensive zurückgenommen. Die Eagles ließen sich davon jedoch nicht entmutigen. Nur zwei Spielzüge später fand Paplinski seinen Receiver Andreas Kokott in der Endzone. Der Touchdown zum 6:10 brachte die Eagles wieder heran, allerdings misslang der Zusatzpunkt.
Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste erneut. Mit einem langen Drive und mehreren gut ausgespielten Passkombinationen arbeiteten sich die Devils über das Feld und stellten den Spielstand auf 6:17.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Eagles deutlich verbessert. Allerdings musste Paplinski kurz vor der Pause zusätzlich mit einer Fußverletzung kämpfen, sodass der ehemalige Quarterback Tom Buhr auf seine frühere Position zurückkehrte. Die Defense der Eagles stellte sich nun hervorragend auf das Angriffsspiel der Devils ein und ließ kaum noch Raumgewinn zu. Gleichzeitig brachte Buhr die Offense zunehmend ins Rollen.
Im Schlussviertel schien der Knoten schließlich zu platzen. Zweimal fand Buhr seinen Receiver Mike Kitenge mit präzisen Pässen in der Endzone. Die Eagles drehten die Partie und gingen erstmals mit 18:17 in Führung. Da jedoch beide Versuche für die Zusatzpunkte erfolglos blieben, blieb das Spiel bis zur letzten Sekunde offen.
Die Devils erhielten noch einmal den Ball und starteten ihren letzten Angriffsversuch. Mit einem langen Drive und einigen vermeidbaren Fehlern auf Seiten der Eagles arbeiteten sich die Gäste bis in aussichtsreiche Field-Goal-Reichweite vor. Eine Sekunde vor Spielende verwandelte der Kicker der Devils den entscheidenden Versuch zum 18:20-Endstand. Für die Eagles war es eine weitere bittere Niederlage, die erneut zeigte, wie nah das Team mittlerweile an den etablierten Mannschaften der Liga dran ist.
Head Coach Jan Kärner zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit: „Es ist verhext. Manchmal haben wir kein Glück, und dann kommt auch noch Pech hinzu. Die Spieler geben alles. Wir müssen aber daran arbeiten, konstanter zu werden. Dann werden auch die Siege endlich kommen.“
Trotz der erneuten Niederlage können die Eagles viele positive Ansätze aus der zweiten Halbzeit mitnehmen. Besonders die Moral der Mannschaft und die deutliche Leistungssteigerung nach der Pause machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Phillip Reiche - Lippstadt Eagles
Am Sonntag, 21. Juni 2026, steht für die Rostock Griffins am Autowelt-Gameday das nächste Heimspiel in der GFL 2 Nord auf dem Programm. Kickoff im Leichtathletikstadion Rostock ist um 15:00 Uhr. Mit den Minden Wolves gastiert erstmals in der Vereinsgeschichte das Team aus Ostwestfalen bei den Griffins. Beide Mannschaften möchten wichtige Punkte sammeln – Rostock im Rennen um die Spitzenplätze der Liga, Minden im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Rostock Griffins gehen nach zwei deutlichen Erfolgen in die Begegnung. Auf den 48:10-Auswärtssieg bei den Hamburg Pioneers folgte ein 31:7-Heimerfolg gegen die Leipzig Lions im Ostseestadion. Mit diesen Ergebnissen hat sich das Team von Head Coach Markus Grahn in der oberen Tabellenhälfte etabliert und möchte seine gute Ausgangsposition mit einem weiteren Heimsieg festigen.
Die Minden Wolves warten in ihrer Premierensaison in der GFL 2 Nord nach fünf Spielen noch auf den ersten Sieg. Dennoch fielen mehrere Partien knapp aus: Gegen Leipzig, Hamburg und Langenfeld unterlagen die Wolves jeweils mit nur einem Ballbesitz Unterschied. Das zeigt, dass der Aufsteiger auch gegen etablierte Teams konkurrenzfähig auftreten kann und auf den ersten Saisonerfolg hinarbeitet.
Für Rostock wird entscheidend sein, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen und sowohl offensiv als auch defensiv eine konzentrierte Vorstellung zu zeigen. Die Gäste werden ihrerseits versuchen, ihre Chancen konsequent zu nutzen und erstmals in dieser Saison als Sieger vom Platz zu gehen. Damit treffen zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen, aber gleicher Zielsetzung aufeinander: wichtige Punkte in der GFL 2 Nord zu sammeln.
Rund um das Spiel erwartet die Besucher erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm mit den Griffiness Cheerleadern, DJAyke, verschiedenen Catering-Angeboten, einem Kuchenbasar, Eis, Fischbrötchen vom Ribnitzer Fischhafen sowie erstmals Popcorn der Manufaktur Knalle Berlin. Zudem gibt es ein Sonderangebot auf Gläser im Merchandising-Bereich. Der Einlass beginnt um 13:30 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen auf dem VIP-2-Parkplatz von Hansa Rostock zur Verfügung.
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Kickoff: Sonntag, 21. Juni 2026, 15:00 Uhr
- Spiel: Rostock Griffins – Minden Wolves
- Ort: Leichtathletikstadion Rostock
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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- Braunschweig Lions unterliegen Dresden Monarchs nach ausgeglichener Partie
Juniors Beitragsanzahl: 428
Ladies Beitragsanzahl: 78
Verband Beitragsanzahl: 554
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2774
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